Hammondorgel-Konzerte
Kirchenorgel-Konzerte
"Vorhang auf für die Orgel-Ekstase. Barbara Dennerlein und ihr Quartett entfesselten bei ihrem Auftritt in der Reihe "Jazz im Theater" den Blues. Für diesen einen linken Fuß würde so mancher E-Bassist seine beiden Hände eintauschen. Barbara Dennerlein kitzelt mit dem Pedalregister einen derart kernig-swingenden Walking Bass aus ihrer Hammond B3, dass einem Hören und Sehen vergeht. Durch eine Midi-Erweiterung des altehrwürdigen, handgemachten Analoginstruments hat sie die Grundlage ihres perfekten Orgelsounds selbst ausgetüftelt. Selten hat man diesen so perfekt abgestimmt, so volltönend-durchsichtig gehört wie nun beim Auftritt ihres Quartetts .. Als sei das Haus am Bismarckplatz eigens dafür gebaut worden, einem Leslie-Lautsprecher, dem letzten Glied in der perfekten Hammond-Klangkette, den idealen Raum zu liefern. Die Großmeisterin selbst genoss die Akustik sichtlich und ließ sich davon zu brillant aufgebauten Soli inspirieren. Immer zur rechten Zeit legte sie per Registerwechsel eine Schippe drauf, bis ihre Orgel ekstatisch aufheulte. Wenn Barbara Dennerlein spielt, beschleicht einen das Gefühl, der Blues sei von den Hammond-Mechanikern vor 50 Jahren in der riesigen Klangkiste versteckt worden und werde von ihr nun Stück für Stück aufgespürt und freigelassen. Die je nach Register unterschiedlich stark ausgeprägten Gospel-Assoziationen tun ein übriges. Auch ihre Ausflüge in andere Stilistiken machen Laune, etwa ihr herrliches, den Prog-Rock der 1970er Jahre heraufbeschwörendes Intro zu "Four Yellow Butterflies"... Ihre Mitmusiker fügen sich bestens in dieses Setting: Ferdinand Settele bringt an Saxophonen und Flöte seine feine Tongebung ein, Gitarrist Fabiano Pereira groovende Akkordarbeit und beachtliche Vokalisen, und Christoph Holzhauser beweist, wie wunderbar ein gut abgestimmtes Drumset klingen kann. Durch das fast zweistündige, pausenlose Programm führte die Organistin mit herrlich uncoolen Ansagen.. und einer als Instrumentenkunde getarnten Liebeserklärung an ihr Instrument. Diese hätte nach dem Konzert wohl das komplette Publikum bereitwillig unterschrieben."
(Mittelbayerische Zeitung, 30.10.17)

 

"Augen schließen und genießen. Was für ein grandioser Eröffnungsabend... Mit Barbara Dennerlein gelang es den Organisatoren, eine der gefragtesten Organistinnen der Jazz-Szene zum zweiten Mal in die Kneippstadt zu holen. Vor ausverkauftem Haus demonstrierte sie zusammen mit Ignaz Netzer und Thomas Scheytt eindrucksvoll ihr virtuoses Spiel an der Hammond-Orgel. Was Dennerlein an Tasten und Pedalen zeigte, wie Hände und Füße vier verschiedene Rhythmen spielen kann schon fast als akrobatisch bezeichnet werden. ... Der ... Auftritt von Dennerlein stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum sie zur absoluten Weltspitze in ihrem Fach zählt. Wer die Augen schloss, konnte ohne weiteres dem Trugschluss verfallen, eine ganze Band zu hören, dabei waren es immer nur ein Instrument und eine Frau, die die Bühne beherrschten. Wer in den ersten Reihen saß, konnte sich von der unglaublichen "Fußarbeit" der Organistin überzeugen. Ihr linker Fuß ersetzt auf verblüffende Weise den Kontrabass und schien dabei ein komplettes Eigenleben entwickelt zu haben. ... Besonders schön das Stück "four yellow butterflies", wo die Orgel - lautmalerisch eingesetzt - die Illusion tanzender und in der Luft schwirrender Schmetterlinge erzeugte. Beeindruckend auch das Zusammenspiel von Piano und Orgel, hier wurde deutlich, wie perfekt die Musiker miteinander harmonieren. Dennerlein suchte immer wieder die Nähe zum Publikum und plauderte ungezwungen über die Entstehung der Stücke und stellte ihre einzigartige, über 50 Jahre alte Hammond B3 vor, die noch elektromagnetisch funktioniert und durch Sampler und Synthesizer ergänzt wird. Ein fantastischer Jazzabend, der das Publikum beschwingt auf den Heimweg entließ."
(Augsburger Allgemeine, 22.10.17)

 

"Debüt von Barbara Dennerlein in Gustavsburg sorgt für volles Haus. Da hüpft auch das Herz des Veranstalters, wenn die deutsche Jazzgröße Barbara Dennerlein .. debütiert. ... ein Highlight im Rahmen der Konzertreihe "Jazz im Kino", das aufgrund des ausverkauften Hauses zudem ein positives finanzielles Ergebnis verhieß... Dass die gebürtige Münchenerin wie ein Tornado über die beiden Manuale ihres Instrumentes fegt und gleichzeitig fußläufige Akkordarbeit an den Pedalen leistet, setzte das Publikum in Erstaunen. Einfach traumhaft, wie die charismatische Künstlerin die starren Grenzen der Spieltechnik überwindet. Swing, Bebop, Blues, Soul, Latin und Funk - im Zeitraffer: Brillant, mit unverwechselbarem Stil, innovativ und einfach klasse. Ohne Notation setzt sie sich an den Spieltisch, moderiert ihr Repertoire und beschreibt in lockerem bajuwarischen Tonfall das Innenleben ihres ans Herz gewachsenen Instruments. Jazz ist für Dennerlein ein Genre, bei dem die "Handarbeit und die Inspiration" gleichermaßen zählen. Da verwundert es nicht, wenn die Künstlerin Live-Auftritte TV-Aufzeichnungen vorzieht. Ihr 50 Jahre altes Instrument ist eng mit dem Namen des amerikanischen Geschäftsmanns Laurence Hammond verknüpft, der die gleichnamige Orgel erfunden hat. Ein Unikat. Kein elektronischer Sound, sondern ein Instrument, das elektromagnetisch angetrieben wird. Das Herzstück besteht aus Zahnrädern, jeder musikalische Laut läuft über ein eigenes Tonrad. Und über die Röhren wird ein warmer, weicher Klang erzeugt. Was wäre aber die Hammond-Orgel ohne den von Don Leslie entwickelten und nach ihm benannten Rotationslautsprecher, der für eine intensive Klangfärbung der Hammond-Orgel sorgt? Dennerlein mag die Kommunikation mit dem Publikum und lässt in ihrem Repertoire viele persönliche Erfahrungen in ihre Eigen-Kompositionen einfließen. Da zwitschert in der frühen Morgenstunde eines Spätsommertages ein gefiedertes Lebewesen auf ihrer Terrasse, Dennerlein spürt der Erkenntnis des Sprichwortes "Früher Vogel fängt den Wurm" nach und komponiert spontan den einfühlsamen "Early Bird Blues". Auch für die zartgliedrigen Schmetterlinge, die sie beim Frühstück beflügeln, empfindet sie Sympathie: "For yellow butterflies" heißt der zauberhafte Titel, den die Künstlerin dank der "naturgegebenen Begleitgeräusche" aus ihrer Hammond-Orgel authentisch ihrem Publikum nahe bringt. Es macht viel Freude, Dennerlein zuzuhören, und das Auditorium fühlt sich bei ihr gut aufgehoben. Eine Solistin, die es versteht, ein nicht vorhandenes philharmonisches Orchester in das Theater zu transformieren. Dennerlein liebt den Kontrabass, kann aber bei ihrer Darbietung auf den Einsatz eines Mitspielers verzichten. So auch beim "Organ Boogie". Ein Drive mit perkussiver Klangkraft. Zur Abkühlung begibt sich Dennerlein gedanklich in lateinamerikanische Gefilde und unterlegt ihre Eigenkomposition "Bossa Negro" mit dem Bossa Nova. Ein langer Grundschritt von 32 Vierteltakten, der zum Mittanzen verleiten könnte."
(Main-Spitze, 30.09.2017)

 

"Jazzige Schmetterlinge und ein Weltstar. Vor dem Stadtmuseum wartete am Freitagabend eine Schlange von Fans, die versuchten, noch eine Karte zum ausverkauften Konzert zu ergattern. Der große Andrang bestätigte Barbara Dennerleins Ruf als Ausnahmekünstlerin. Die Jazzmusikerin hat ihren Weg zum Superstar nach nur anderthalb Jahren Unterricht an ihrem Instrument, der legendären Hammond B3-Orgel, autodidaktisch gefunden. Seit ihrem 15. Lebensjahr gibt die heute 53-jährige Künstlerin Auftritte an Hammond- und Kirchenorgeln, ist auf Jazzfestivals und bei Solotourneen zu erleben und produziert Alben selbst komponierter Jazzstücke. "Ein absoluter Traum", findet Musikschulleiter Hans-Peter Herkenhöhner, der .. die Jazzlegende nach Siegburg holte... ein Konzert, das mit stehenden Ovationen, Zugaben der Künstlerin und anschließender Autogrammstunde endete. Mit Ruhe und Gelassenheit hatte die mehrfache Trägerin des Jazz Awards in Gold und Botschafterin ihres seit 1974 nicht mehr gebauten Instruments bei einem zweieinhalbstündigen Konzert mit Duo-Partner Drori Mondlak (Schlagzeug) musikalische - und körperliche - Höchstleistungen gebracht. ... Dennerlein faszinierte mit ihrer Vielseitigkeit. Kapriziös und in schwindelerregenden Formationen ließ sie ihre Hände den Schmetterlingsflug in "Four Yellow Butterflies" nachvollziehen und verzauberte mit ihrem improvisatorischen Ideenreichtum und dem kongenialen Zusammenspiel mit ihrem Duo-Partner Mondlak. "Die Energie geht einfach mit mir durch", flunkerte die Künstlerin in ihren Moderationen und wurde nicht müde, den besonderen Reiz ihres elektromagnetischen, zwei-manualigen Instruments zu erklären. Über Midi-Technik hat Dennerlein zudem die Möglichkeit des Bass-Spiels mit dem linken Fuß akustisch verbessert. Dass der "wunderbar weiche, menschliche Sound der Hammond-Orgel direkt in den Bauch geht", konnte nicht nur Dennerlein, sondern auch ihr Publikum nachempfinden. Und ein paar ihrer jazzigen "Yellow Butterflies" hinterließ die charmante Künstlerin bestimmt auch als Schmetterlinge im Bauch ihres Siegburger Publikums."
(General-Anzeiger Bonn, 25.09.17)

 

"Ein Ton zeigt viele Gesichter. Jazz, Funk und Soul auf einer Hammond-Orgel gibt's selten zu hören. Das klassische Frontal-Konzert sucht man hier vergebens. Stattdessen hat sich das Publikum rund um "die Bühne" verteilt und sitzt schräg unter Barbara Dennerlein, die auf dem Zwischengeschoss der Treppe ihre Orgel aufgebaut hat. Leger und ungezwungen wirkt das alles, die Zuhörer entspannen auf einem Sofa oder lehnen sich zum Beispiel bei einem Glas Wein in einen Bürostuhl zurück. Gekommen sind an diesem Abend alle wegen der gefragten Organistin aus München. Dem Publikum am Sonntagabend zeigte sie die Bandbreite und klangliche Vielseitigkeit der Hammond-Orgel mit virtuosem Spiel. ... im weiteren Verlauf des Abends präsentierte sie überwiegend Eigenkompositionen verschiedener Stile. ... Es demonstrierte die Komposition die Soundvielfalt der Hammond-Orgel. Per Knopfdruck änderten sich abrupt und wirkungsvoll Ästhetik sowie Eigenschaften der Klänge, ein Ton zeigte viele Gesichter. Der elektromechanisch erzeugte Klang wirkte mal verzerrt, verfremdet, mal klangflächig, stellenweise perkussiv. Koordinative Höchstleistung wird von Hammond-Organisten verlangt. Denn sie müssen nicht nur mit beiden Händen zwei Tasten-Manuale und mit dem linken Fuß den Bass bespielen. Ohne das Gaspedal funktioniert hier wenig: Der rechte Fuß regelt die Lautstärke. Dennerlein hat ihre Hammond-Orgel "getunt", sich mit Midi-Kontakten und Synthesizern ein spezielles Set-up eingerichtet. Auch ihr "Organ-Boogic" machte klar: Die Frau ist ein Freak. Aber wäre sie in dieses Instrument nicht so vernarrt, wäre sie kaum eine solch unvergleichliche Meisterin."
(Sachsenheimer Zeitung, 21.02.17)

 

"Orgel-Jazz. Barbara Dennerlein spürt den Facetten ihres Instruments nach... Sie leistete Akkordarbeit an Tasten und Pedalen. Das Publikum, das sich zum Teil bequem auf den Sofas räkelte, applaudierte begeistert... Es herrschte volles Haus und über allem thronte auf dem Treppenabsatz die Hammondorgel. Ein stattliches Instrument, das die zierliche 52-Jährige nach Belieben dominierte und als Meisterin einer alten Technik überzeugte... Dennerleins Tastenkunst klingt weich wie Samt, entwickelt aber auch eine furiose Kraft... Von lateinamerikanischen Rhythmen inspiriert ist "Summer-Day", das lässig interpretiert wurde und perlte wie ein Erfrischungsgetränk. Beim Jazz-Waltz um die vier gelben Schmetterlinge kam die Orgel zum Schwingen, bevor sich die Musik ganz zart verflüchtigte. Packend und temporeich ging es beim Funk-Jazz zur Sache, einen wahren Tastentanz absolvierte die Künstlerin bei einem Boogie-Woogie, der richtig in die Füße ging. Das Publikum klatschte begeistert zwei Zugaben herbei..."
(Ludwigsburger Kreiszeitung, 21.02.17)

 

"Königin der Hammond-Orgel beherrscht alle Stilarten des Jazz. Der Auftakt zur neuen Konzertreihe ... war vielversprechend. Das erstaunt angesichts der namhaften Künstlerin allerdings nicht: Die "Königin der Hammond-Orgel", Barbara Dennerlein, begeisterte ... nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit vielen charmanten Erzählungen. "Sie ist schön und sie spielt noch viel schöner." So kündigte der Veranstalter die Münchner Musikerin mit Weltruhm an. Und er versprach nicht zu viel. Mit ihren selbst komponierten Stücken zwischen Swing, Blues, Latin und Funk hat Dennerlein nicht nur die Bühnen dies- und jenseits des Atlantiks erobert, sondern auch der Hammond-Orgel in den 80er-Jahren zu einem zweiten Boom verholfen. Die Organistin beherrscht dabei die verschiedensten Spielarten des Jazz und begeisterte das Publikum ... Ruhige Töne ... beherrscht sie dabei ebenso wie flotte Rhythmen ... Funky wurde es bei "Southern Funk", einen waschechten Jazz Walz legte Dennerlein mit "Four Yellow Butterflies" vor und gleichzeitig dem Swing ... fröhnte sie mit "Jimmys Walk". Und dass sie auch Rock beherrscht, bewies die Musikerin beim "Organ Boogie", bei dem sie die Boogie-Grund-Melodie nur mit dem linken Fuß auf ihrem Footpedal Bass hinlegte. Zum Vergleich: Versierte Pianisten spielen diese mit fünf Fingern. Doch nicht nur musikalisch unterhielt Dennerlein die Zuhörer, Sie gewährte Einblicke in wichtige Karrierepunkte ..., gab eine kleine Hammond-Orgel-Kunde ... und überraschte mit einer erstaunlichen Offenbarung: "Ich spiele das Konzert heute im Prinzip mit nur neun Fingern." Den Mittelfinger ihrer linken Hand hatte sie sich nämlich kurz vor dem Konzert in einer Tür eingeklemmt. Der Qualität ihres Vortrags tat dies aber keinen Abbruch. Sogar auf ein klingelndes Handy im Publikum reagierte sie charmant ... und ließ sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen, dass das Klingeln zunächst andauerte. Spätestens als sie dies mit den Worten kommentierte, dass sie jetzt eigentlich eine andere Melodie als den Klingelton spielen wolle, hatte sie das Publikum endgültig auf ihre Seite gebracht."
(Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 03.05.16)

 

"Wieder ausverkauft, wieder ein starker Auftritt, wieder alle begeistert. ... Sie ist die "Queen of Hammond", wirbelt mit unglaublicher Geschwindigkeit und Gefühl über die Tasten und Fußpedale der über 50 Jahre alten und gut 100 Kilogramm schweren Hammond-Orgel. Sie lebt sichtlich jede Note in ihren Liedern und begeistert das Publikum mit ihrer Dynamik. Die Grenzen zwischen Soul, Jazz, Blues und Funk sind dabei fließend. Nicht umsonst ist sie mittlerweile in die Hammond Hall of Fame aufgenommen worden und steht da neben Größen wie Ken Hensley (Uriah Heep) oder Jon Lord (Deep Purple). Musikalisch unterstützt wird sie an diesem Abend von Thomas Scheytt und Ignaz Netzer. Unterstützt ist hier deutlich untertrieben, denn beide sind auch begnadete Musiker und wurden 2015 mit dem German Blues Award ausgezeichnet. ... Viele Musikfans sind weit angereist, um ihre Jazz- und Blues-Stars live und ... hautnah zu erleben. ... Aber nicht nur das Musikalische ist großartig, sondern eben auch die Künstler selbst. ... Barbara Dennerlein erzählt viel über ihre Inspirationen und Konzerterlebnisse und lässt das Publikum an ihrer Freude an der Musik regelrecht teilhaben. So widmete sie zum Beispiel ihrer geliebten B3 Hammond-Orgel das unglaublich schnelle Stück "Black & White", bei dem sie die ganze Bandbreite ihres Könnens zeigt ... So sind die knapp zweieinhalb Stunden Blues und Jazz im Flug vorüber und das Publikum klatscht und schnippt mit den Fingern zum Takt von "The Blues is allright", bei dem "Erlebnispädagoge" Ignaz Netzer, wie er sich selbst nennt, nochmals seine ganze Stimmgewalt präsentiert."
(Augsburger Allgemeine, 27.04.16)

 

"Sie macht nicht Musik, sie ist Musik. Vollblut-Jazzmusikerin bei der Arbeit ... Die Zuhörer erlebten einen unvergesslichen Abend. Was wurde über diese Frau nicht schon alles geschrieben, gesagt oder gezeigt (zum Beispiel im BR-Dokumentar-film "Jazz ist mein ganzes Leben"). Lobeshymnen eilten dem Höhepunkt der Sindelfinger Jazztage vorweg. Am Sonntagabend konnten sich die Besucher im prall gefüllten Pavillon selbst ein Bild machen. Dieses Bild zeigte zunächst eine höchst sympathische, adrette Frau, die auch mit 51 Jahren noch sehr jugendlich wirkt. Die Unbekümmertheit und Frische ihrer Ansagen unterstreicht diesen Eindruck noch. Schon bei den ersten Takten wird deutlich, was Barbara Dennerlein auszeichnet: Sie macht nicht Musik, sie ist Musik. Jede Faser ihres Körpers scheint davon durchflutet zu sein. Mit einem verklärten Lächeln im Gesicht und den ausladenden Bewegungen, die ihr Instrument fordert, taucht sie in die schier unerschöpfliche Welt der Hammond-Orgel-Klänge ein. ... Mit ihrer Fußarbeit auf den Basspedalen erinnert das beinahe an Stepptanz. Die Basslinien könnten ebenso gut von einem Kontrabassisten gespielt sein und treten gar mit den Drum-Figuren ... in ein Zwiegespräch. ... Das Trio ist bestens eingespielt. Die Organistin hat sichtlich Freude daran, mit ihren Kollegen zu musizieren - auch wenn es auf der Bühne heiß hergeht. Dafür sorgt nicht nur die Musik, sondern auch die Scheinwerferhitze ... dann überwiegen kochend heiße Hammond-Sounds, die zur Auflockerung mit einem kurzen Schlagzeug-solo garniert werden. Zwischendurch wird die Orgel plötzlich auf Vibraphon-Sound umgestellt - Lionel Hampton lässt grüßen. ... Flirrende Töne, Spannung in der Luft, verspieltes Flügelschlagen - ... ein Festival der feinen Töne. ... Der "Organ Boogie" verlangt Dennerleins linkem Fuß dann nochmal alles ab. Sie spielt die Basslinien eines Boogie-Pianisten. Der Fuß tanzt scheinbar mit Leichtigkeit über die Pedale. ... Wie nicht anders zu erwarten, fordert das Pubhkum vehement eine Zugabe. Die gibt es natürlich auch: "Southern Funk" kommt im West-Coast-Groove daher. Das vermittelt ein Gefühl wie auf dem Pazifik-Highway 101 mit eingeflochtenen Reggae-Rhythmen und polyrhythmischen Schmankerln. Hier zieht Dennerlein nochmal alle Register - nicht nur die der Orgel, sondern auch die ihres Könnens. Ein Abend, der beim Publikum in bester Erinnerung bleiben wird."
(Böblinger Bote, 22.03.16)

 

"Beglückend. Diesen Kulturpass-Abend kann man nicht anders als beglückend bezeichnen. In der vollbesetzten Aula konzertierte am Samstag die weltbekannte Hammond-Organistin Barbara Dennerlein mit ihren Partnern, dem Schlagzeuger Drori Mondlak und dem Saxophonisten und Flötisten Jörg Kaufmann. In der Regel hängt der Erfolg eines solchen Konzertes von der herausragenden musikalischen Performance ab. Die erlebte man hier auch; aber zum Erfolg trug ganz wesentlich auch die herzliche Kommunikation der Musikerin mit dem Publikum bei. Sie erläuterte ihre Stücke, erklärte die Technik ihrer Hammondorgel, erzählte ein wenig aus ihrem Leben. Vor allem aber, und das ist nichts weniger als selbstverständlich, ließ die gebürtige Münchnerin spüren, dass sie an diesem Abend nirgendwo anders auftrat als gerade in Neuenhaus. Dieser herzliche Stil der Conférence schuf einen ganz besonderen Erlebnisraum. Aber nicht nur auf ihren Wortbeiträgen beruhte dieser. Sondern der Erlebnisraum war zugleich ein energiegeladener Klangraum. In der einleitenden Komposition "Cleo" lässt Dennerlein auf ein Perkussions-Intro und Tenorsaxophon-Riffs zunächst einen nur leisen Begleitteppich auf der Orgel folgen, der sich dann immer weiter entfaltet, schließlich den ganzen Saal erfüllt und die Zuhörer wie magisch in sich aufnimmt. Dieses Einbeziehen des Publikums in den Klangraum aber hält das ganze zweistündige Konzert über an. Barbara Dennerlein spielt eine fast schon antike elektromechanische Hammondorgel, deren Beine ebenso wie die der Orgelbank noch altertümlich gedrechselt sind. Aber wie genial spielt sie ihr Instrument! Ihre Virtuosität ist unvergleichlich, unaufhörlich wechselt sie Klangfarben und Harmonien. Ganz erstaunlich aber ist der Klang des Fußpedals. Da hört man doch in ihrem "Rankett Blues" tatsächlich einen veritablen Walking Bass mitspielen. Die Künstlerin lüftet das Geheimnis: Über die MIDI-Technik kann sie dem Fußpedal einen Kontrabass-Sampler zuschalten, der diesen Klang erzeugt. Und wenn sie später in ihrem "Organ Boogie" auf diesem Pedal mit den Füßen die traditionelle linke Hand der Pianisten gestaltet, dann fragt man sich schon, wie jemand seine "vier Glieder" so sinnverwirrend einsetzen kann. Aber das sind nur Einzelaspekte ihres Spiels. Sie lässt funky-Stücke hören, sie ergeht sich in Traumlandschaften, und man entdeckt immer wieder neue Aspekte ihres unübertrefflichen Könnens. Dabei aber kommuniziert sie nicht nur mit dem Publikum sondern vor allem natürlich mit ihren musikalischen Partnern. Jörg Kaufmann hat auf Sopran- und Tenorsaxophon die gesamte Tradition dieser Instrumente seit Charlie Parker, John Coltrane und Ornette Coleman internalisiert und präsentiert sein Können überaus eindrucksvoll. Seine Soli werden immer wieder mit starkem Zwischenbeifall beantwortet. Einmal liefern sich Orgel und Saxophon ein witziges Frage- und Antwortspiel, das nicht nur die Ausführenden zum Lachen bringt. Nicht minder gelungen ist das Wechselspiel mit dem Schlagzeuger Drori Mondlak. Selten hat man ein musikalischeres Spiel auf dem Drumset gehört, und auch ihm gelingen wunderbare musikalische Dialoge mit der Orgel... Das Publikum reagierte durchweg ungewöhnlich herzlich auf das musikalische Erlebnis... Am Ende gab es, was in Neuenhaus durchaus nicht die Regel ist, eine spontane Standing Ovation. Die Verpflichtung des Barbara Dennerlein-Trios war ein wahrer Glücksgriff der Kulturpass-Verantwortlichen. Vielen Dank dafür!"
(Grafschafter Nachrichten, 01.03.16)

 

"Jazzmusikerin Barbara Dennerlein begeistert bei der Soul Preacher Night. Brillanter Sound, erzeugt von einer Hammond B3-Orgel, brillantes Spiel und dementsprechend begeisterte Zuhörer in der restlos ausverkauften Pauluskirche brachten der Evangelischen Thomasstiftung Bad Godesberg ... eine erfreulich hohe finanzielle Zuwendung in die Stiftungskasse. Die Weltklasse-Musikerin Barbara Dennerlein ... gastierte ... in der Friesdorfer Pauluskirche mit einem gelungenen Konzertabend. Begleitet wurde die Musikerin vom Schlagzeuger Drori Mondlak, der mit großer Perfektion und Gespür den Hammond-Orgel-Sound im Kirchenraum rhythmisch unterstützte. Die preisgekrönte Jazzmusikerin bewies mit perfekter virtuoser Spieltechnik, außerordentliche Klangcollagen ..., was man aus einer Hammond-Orgel an klanglicher Vielfalt realisieren kann. Unvergleichlich und fesselnd bezeichneten viele Zuhörer den Konzerteinsatz. Immer wieder mit geschlossenen Augen spielte Barbara Dennerlein und faszinierte mit ihrer Spielkunst, mit der ihr eigenen sensationellen Pedaltechnik und Tastenbedienung das Publikum. Die Musikerin bewies damit erneut, warum sie eine der wichtigsten und erfolgreichsten deutschen Jazz-Exporte ist."
(Generalanzeiger Bonn, 14.12.15)

 

"Jazz Spielfreudig. Perfektionistin: Barbara Dennerlein macht mit ihrer Pedaltechnik den Baßisten überflüßig. ... der Baß. Er trieb mit funky Grooves voran, hastete rasant in Bebop-Nummern, zog weite Girlanden unter die abhebenden Oberstimmen, ließ im Boogie die Dampflok unaufhaltsam donnern und lieferte kernige Soli. Und dies alles in absolut zuverläßiger rhythmischer Präzision. Das Spannendste daran: Es gab auf der Bühne der gut gefüllten Schloßberghalle weder eine Baßistin noch einen Baßisten. Es war vielmehr das linke, bestrumpfte Bein von Barbara Dennerlein, das eigene Persönlichkeit an den Tag legte. Die Pedaltechnik der international renommierten Jazz-Orgelvirtuosin ist einzigartig, zumal Dennerlein damit einen gänzlich eigenständigen Part kreiert, ganz so, als würde das flotte Bein ohne ihr Zutun agieren. Ihr linker Fuß flitzte energisch und mit faszinierender Präzision über die Pedale, während der rechte Fuß über eine Art Schwellerpedal bereits das freie, von Chromatik geprägte Geschehen der oberen Manuale mitgestaltete. Und da gibt es an der legendären Hammond B 3 bekanntlich viel zu tun, ist doch das gute alte Röhreninstrument geradezu ein Lebewesen. Die Töne werden nicht einfach nur per Tastendruck gespielt, sie müßen in gewißer Weise herausgeknetet, mit unkonventionellen Spieltechniken und paßender Registrierung zu hörbaren physikalischen Effekten genötigt werden, um den ganz besonderen Hammondklang zu bewirken. Mit Peter Lehel an den Saxophonen, Christian Kappe an der Trompete und am Flügelhorn sowie Marcel Gustke am reich erweiterten Schlagzeugset hatte Dennerlein eine solide Truppe zusammengestellt, die Spielperfektion und Gespür für packendes Zusammenwirken im Blut hat. Spielfreudig und mit satter Klangsubstanz sollten hier die Eigenkompositionen der Organistin über die Bühne gehen. ... Gerade die Bläser lieferten packende Schmetterduette oder ließen ihre Instrumente straff, aber klangschön singen. Die Soli blitzsauber, kraftvoll, nah am Ausgangsthema und stets von effektvoller Dramaturgie hinterlegt, zudem von einem fulminanten Schlagzeugpart getragen, der Dennerleins Pedalbaß mit seinen klingenden Trommeln Farbigkeit gab. Die Kompositionen ... bildhafte, klangmalerische Vorstellungen ... suggestive, häufig narrative und stets imaginative Spielweise. ... im Anhang an den langsamen Blues "Farewell to old Friends" ließen sich die Musiker vielversprechend auf experimentelles Dialogisieren ein. ... Eine virtuose Zugabe folgte nach frenetischem Applaus."
(Süddeutsche Zeitung, 26.07.15)

 

"Barbara Dennerlein begeisterte das Publikum im komplett ausverkauften Pfandhaus. Die unbändige Energie von Barbara Dennerlein mochte schuld sein, dass sich die Musikerin beim Soundcheck statisch auflud. ...Zauberin an der Orgel... elegant glitten ihre Finger über die beiden Manuale der Hammondorgel, während ihr linker Fuß die Basspedale bediente und der rechte die Lautstärke an- und abschwellen ließ. Wie sie über Tasten und Pedale wirbelte, das Auge konnte kaum folgen, dem Ohr schmeichelte ansatzloses, eingängiges Spiel. Eine Elfe tanzte auf dem Instrument, dem sie in den 1980er Jahren zu neuer Popularität in der Jazzszene verhalf. Sogar Kirchen lassen die Jazzmusikerin an ihre kostbaren Orgeln heran. "Sensitivity"... entlockte Barbara Dennerlein Töne, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Über die Tasten streichende Hände erzeugten ein Flirren. Ein Drehen an Knöpfen, und die Töne schwangen lange nach."
(Kölnische Rundschau, 14.04.15)

 

"Eindringliches Spiel: Barbara Dennerlein begeisterte... Es war die kleinste Besetzung, die Markus Knierim ... im ausverkauften Theaterstübchen ankündigte... Doch genau genommen musste man dem Duo mit der Jazzorganistin Barbara Dennerlein und dem Schlagzeuger Drori Mondlak noch die Hammond B3-Orgel ... dazurechnen. So wurde es eine "Serenade zu dritt", die dem Klassiker von Regisseur Ernst Lubitsch in Musik übersetzt an atmosphärischer Dichte und Spritzigkeit in nichts nachstand... Geradlinig und durchdacht baute Dennerlein an ihren Arrangements und überzeugte mit exzellenter Solotechnik. Die mit einer Kamera auf mehrere Bildschirme projizierte Fußpedalarbeit faszinierte, und wenn sie mit der Handfläche breit angelegte Soundblöcke durch die Oktaven schob, um sie dann mithilfe der Zugriegel geschmackvoll zu modellieren, gab es offenen Szenenapplaus... Großer Applaus."
(HNA Kassel-Mitte, 27.03.15)

 

"Feiner Dresdner Jazz-Boulevard. Man möchte ihr zu Füßen liegen. Barbara Dennerlein fegt mit ihrem linken Fuß derart flink über die großen Bassorgeltasten, dass der Betrachter eher an außerirdische Gliedmaßen als an menschliches Vermögen glaubt. Das Spiel der Münchnerin ist schlicht faszinierend. Sie beherrscht die Klangwelt ihrer Hammond-Orgel perfekt, spielt in multipler Dreifaltigkeit ihrer linken und rechten Hand sowie dem Fuß, dass der Wunsch entsteht, Hören und Sehen mögen nie vergehen. Ihr einzigartiges Können bewies die 50-Jährige am Donnerstagabend erneut bei den Dresdner Jazztagen, wo sie inzwischen zu den Stammgästen gehört. Das Konzert im Boulevardtheater dürfte aber nicht nur wegen der charmanten Jazz-Organistin im Gedächtnis bleiben, sondern ebenso wegen ihrer fünf Begleiter. ...lieferten sie ein Zusammenspiel ab, das größten Respekt abverlangt. Dennerlein verfügt über integrative Kraft, lässt ihre Mitspieler im Solo brillieren, was jeder einzelne zur Freude des Publikums nutzte. Trompeter Christian Rien und Saxofonist Ive Kanev bliesen sich zur Bestform und immer wieder ein großes Erlebnis ist Lars Kutschke, der mit seinem Spiel und seiner lässigen Bescheidenheit sofort für sich einnimmt. Hinreißend auch das Duo zwischen Dennerlein und Gabriel Hahn. Soul, Latin, Funk, Blues, Boogie lieferte das einmalige Ensemble emotionsgeladen ab. Das gegenseitige musikalische Umwerben verlief wie ein Schaulaufen auf dem Jazz-Boulevard."
(Sächsische Zeitung, 15.11.14)

 

"Fauchen und Blubbern für den Holy Blues. Atemberaubend - was diese Jazzmusikerin an der Orgel zu bieten hat: Barbara Dennerlein gastierte mit dem Gospelchor in der Friedenskirche und riss das Publikum zu blanker Freude und Begeisterung hin. Das ging richtig unter die Haut. Vorne legte Barbara Dennerlein auf ihrer Hammond-Orgel los, zeitgleich erhoben sich rund um das Kirchenschiff die Sängerinnen und Sänger des mächtigen Gospelchores, um mit einem wogenden Prelude mit einzustimmen und langsam zum Altarraum zu schreiten. Mit der "Lady of Organ" an seiner Seite hat der Letmather Chor einmal mehr ein ganz besonderes Konzertprojekt gestartet, an dem Barbara Dennerlein als Solistin natürlich besonders großen Anteil hatte - wenn diese seit Jahrzehnten weltweit gefeierte Musikerin schon mal nach Letmathe kommt, dann soll sie schließlich auch ausgiebig in die Tasten greifen. Die Stücke, die der Chor zusammen mit ihr einstudiert hat, waren ohne Zweifel die Höhepunkte - klanglich überwältigend und emotional bewegend... Barbara Dennerlein ... als wohl erfolgreichster deutscher Jazz-Export
zuallererst auf den Konzertbühnen der Jazz-Welt zu Hause... nahm sie am Sonntagabend an der Pfeifenorgel in der Friedenskirche Platz, um zwischen Swing und Meditation, lockerem Latin und virtuosen Improvisationen sehr ungewohnte Orgel-Klänge anzuschlagen. Ihr Spiel wurde via Video-Life-Schaltung auf einer Leinwand für das ganze Publikum sichtbar. Und wenn man sieht, wie ruhig und souverän sie in diesem Stimmen-Wust agiert, wie sie ihre flockigen Bassläufe unumstößlich und ohne die kleinste Unsauberkeit durchzieht, wie sie die Musik mit eingeworfenen Jazz-Harmonien antreibt und gleichzeitig zu einem ausladenden Solo in Höchstgeschwindigkeit ansetzt, dazu noch ständig die Klangfarben der Orgel neu mischt, fragt man sich, wie das eigentlich funktionieren kann. ...Eigentlich passieren da Sachen, die mindestens drei Köpfe beschäftigen sollten. Dennerlein spult das aber ganz alleine ab und lächelt zwischendurch noch in die Kamera, als wäre es ein Kinderspiel. Nur dass es eben Musik ist, höchst komplexe noch dazu - irgendwie fast ein kleines Wunder. Kein Wunder ist es, dass die Menschen nicht genug kriegen können von den Fähigkeiten dieser Frau, die seit rund 30 Jahren nicht nur die bedeutendste Vertreterin unter den Jazz-Organisten ist, sondern auch allgemein zu den Top-Stars zählt. Und so hat es der Letmather Chor vermutlich wiederum schon als kleines Wunder empfunden, dass sie sich auf ein so persönliches Konzert mit ihnen einlässt. ... Die Chemie stimmte, ...und so stellte sich auch im Konzert eine Harmonie, ein Verständnis und ein Wohlfühlen ein, das sich sofort auf das Publikum übertrug und in der voll besetzten Kirche für blanke Freude und Begeisterung sorgte. Den Abschluss gestaltete Dennerlein dann alleine an ihrer Hammond-Orgel, die mit ihrem Fauchen und Blubbern noch wilder und rockiger, durch den permanenten Gaspedal-Einsatz noch dynamischer und mit ihren elektrisch knackenden Ton-Attacken auch noch perkussiver rüberkam als die Pfeifenorgel. Schon Ende der 80er Jahre hatte sie ihre Original-Hammond-B3 mit digitaler Midi-Technik ausgestattet, die es ihr erlaubt, artfremde Klänge einzumischen, den Bass wie einen Kontrabass klingen zu lassen oder oben herum einfach mal ein Trompetensolo zu spielen. Das erweitert ihre Möglichkeiten natürlich enorm und ersetzt dann in der Tat eine komplette Band. Auch hier bot sie in der Kürze der Zeit eine atemberaubende Stilpalette an und zeigte, was alles in ihr und ihrem Instrument steckt."
(WAZ, Der Westen, 08.09.14)

 

"Eine Zeit großer Musik. Orgel-Virtuosin Barbara Dennerlein im Bernauer Wasserturm eine ganz eigene Interpretation ... Freude auf einen erstklassigen musikalischen Abend mit einer Weltmeisterin an einem speziellen Instrument ... Was es aber wirklich definitiv bisher nicht gab, war eine Orgel im Turm. ... Die Musikerin, die an unendlich vielen Orten dieser Welt - ob in New York, London oder Tokio - gespielt hat, auf großen Festivalbühnen, ebenso zu Hause ist, wie in glamourösen Hallen und groovigen Clubs ... Schon mit dem ersten Stück dieses Abends löste sie, die immer die emotionale Nähe zum Publikum sucht, Begeisterung aus. BD hatte ihr Programm so zusammengestellt, das man das ungeheure Klangspektrum dieses legendären Instrumentes auf wunderbare Weise kennenlernen konnte. ... die Hammond Orgel als "kleinste Bigband der Welt" ... Dass dies stimmt, führte sie mit jedem weiteren Stück vor, sie spielte Funky, Swing, Balladen, sie flüsterte, groovte, fügte die Töne zu Perlenketten, ließ die Orgel als Flügel erklingen, als "Quietschkommode", als große "Soundmaschine". Zwischen den Stücken stellte sie den Besuchern ihr Instrument vor "meine Orgel, die ich so sehr liebe", beschrieb technische Details, die Arbeit des rechten Fußes, der das Pedal betätigt und für die Dynamik zuständig ist, und den linken Fuß, der die Basslinie beschreibt. Diejenigen, die von ihren Plätzen aus sehen konnten, was BD mit dem linken Fuß vermag, waren ungebremst fasziniert. Sie erzählte, dass sie vor kurzem ihren ersten Boogie komponiert hat und spielte daraufhin "Organ Boogie", ein mitreißendes Stück! ... Als Zugabe spielt sie ein Stück extra für die Nachteulen im Publikum ..., etwas Atmosphärisches, weil es zu dem großartigen Ort passt. Ein wunderschönes Stück, das die Besucher sehr sanft und dennoch vergnügt in den lauen Sommerabend entließ."
(Märkische Oderzeitung, 26.05.14)

 

"Groove-Göttin hat den Blues im Griff. Da erzählt diese schöne, schlanke Dame mit dem gewinnendsten Lächeln zwischen Isar und Main ... doch tatsächlich, sie habe wohl den Blues - und spielt ihn dann derart perfekt, dass wir Barbara Dennerlein als Groove-Göttin wahrnehmen, die den Blues zwar hat - aber im Griff. Bluestitel, so die Dennerlein in einer ihrer vielen charmanten Ansagen, habe sie derart viele geschrieben, dass ihr bereits die Titel ausgehen. ... Es stellt sich aber schnell heraus, dass wir uns keinesfalls um ihr Privat- oder gar Seelenleben sorgen müssen, sondern dass wir, wenn der Blues ihr schon so viel bedeutet, die Gründe allenfalls in der Musik, in der Kunst zu suchen haben und nicht im wirklichen Leben. Denn Dennerlein, die wohl namhafteste Organistin zumindest Europas und als "recording artist" des legendären Verve-Jazzlabels mit vielen Awards und Preisen der Deutschen Schallplattenkritik eine ganz große Nummer, beherrscht nicht nur Bluesspielarten, sondern ebenso Latin oder Swing mit einer Grandezza, die einem den Atem nimmt. In Plüderhausen kriegt sie immer wieder Zwischenapplaus, mitsamt erstaunten "Boaaa!"-Ausrufen, für ihr phänomenales Pedalspiel, eine geradezu schulmäßige Beherrschung der tiefen Register. Aber auch für diesen warmen, weichen, fließenden Sound der Hammondorgel, ... die besondere Art, in der Dennerlein es spielt. Es sind Sounds, um ein warmes Bad drin zu nehmen, grandios groovende und ständig fließende, sprudelnde, rundum erquickende Hammond-Höhepunkte, die die Dennerlein wie mühelos zu produzieren weiß. ... derart vielseitig und vielfarbig, im Erfinden immer wieder neuer, frischer Klangmischungen auf der "kleinsten Bigband der Welt"... Dieses Zitat ist eines von vielen, das wir von der Münchner Hammond-Heiligen zu hören bekommen. Wenngleich sie ... allein mit ihrer Spielkunst stundenlang faszinieren könnte."
(Rems-Murr Rundschau, 05.11.13)

 

"Trio mit Orgel: Dennerlein im Himmelreich. Jazzmusikerin Barbara Dennerlein brachte diesmal nicht nur ihre Hammondorgel B3 mit ..., sondern auch Ignaz Netzer und Thomas Scheytt. Das begeisterte die münsterschen Jazzfreunde schon im Vorfeld so sehr, dass innerhalb einer Woche alle 300 Karten verkauft waren. "Das ist ein Rekord", verkündete Organisator Dr. Christian Schröder entsprechend stolz... Nicht nur in der Eingangshalle waren alle Stühle besetzt, die Zuhörer nahmen ebenso die Treppenstufen in Beschlag und standen dicht an den Stehtischen auf der Empore. Und sie wurden nicht enttäuscht... Eigenkompositionen beherrschten das Repertoire. Dabei trat das Trio in einen musikalischen Dialog, der die Zuhörer begeisterte. Soloparts wurden mit Zwischenapplaus honoriert und bei der Zugabe schnipste und summte das gesamte Publikum... Dennerlein zeigte Einsatz mit Seele und ganzem Körper an ihrer geliebten alten Hammondorgel. Sie entlockte dem betagten Instrument mal flüsternde Töne, mal ein regelrechtes Ton-Gewitter. Weit über 50 Jahre alt ist das Instrument. "Nicht ganz exakt, sie lebt einfach in sich", schwärmte Dennerlein dennoch. "Das geht an die Seele", strahlte sie und spielte eine Ballade über den Sonnenuntergang in der Toskana."
(Münstersche Zeitung, 13.10.13)

 

"Bezaubernde Klangmischung... Innerhalb einer Woche gab es keine Karten mehr: Das Konzert wollten sich viele Jazz-Liebhaber nicht entgehen lassen. ...ein besonderes Schmankerl... Die Jazz-Lady Barbara Dennerlein auf ihrer Hammond-B3-Orgel sowie das Duo Ignaz Netzer und Thomas Scheytt begeisterten das Publikum. Unter dem Motto "Mississippi Blues meets Modern Music" machten die Musiker das Konzert zu einem Erlebnis. Die Zuschauer wippten mit ihren Füßen zum Takt der Musik. Die gute Stimmung auf der Bühne schwappte auf das Publikum über. "Es ist ein großartiges Konzert", meinte eine Zuschauerin im Publikum begeistert..."
(Westfälische Nachrichten, 13.10.13)

 

"Queen of Hammond. ..."Gut, dass ich für meine Orgel zum Tragen Helfer habe. 100 Kilo kann ich wirklich nicht schleppen," verriet die Künstlerin ... nach ihrem ersten Stück "Grandfather's Funk", das sie ihrem Großvater widmete und ... so grade mal zum Eingrooven spielte. Damit hatte die vielfach als "Queen of Hammond" bezeichnete Jazz-Organistin wohl noch maßlos untertrieben. Die Hammond B3 wiegt mindestens das Doppelte, doch für die Bayerin, die zu Recht als Wegbereiterin der Orgel-Renaissance im Jazz gilt, kommt es eher auf die Beherrschung von zwei Manualen, der zahllosen Registerzüge sowie der Fußpedale an... Sie liebt ihr Instrument und von daher erübrigt sich jede weitere Nachfrage, wie es denn sonst möglich wäre, dass sie so viel Ausdrucksfreude und Vielseitigkeit entwickelt, um sämtliche Grenzen zwischen Swing und Bebop, Blues, Soul, Latin und Funk aufzulösen. Dennerleins Orgelspiel übt eine außerordentliche Faszination aus. Mit großer Virtuosität changiert sie zwischen klaren Melodielinien und packenden Improvisationen. Die Klangfacetten gleichen einem bunten Kaleidoskop. Absolut souverän ist ihre Spieltechnik - sowohl auf den beiden Manualen wie auf den Fußpedalen, mit denen sie leichtfüßige Bassfiguren anschlägt. Barbara Dennerlein weiß genau, welchen Sound sie ihrer B3 geben muss, um aus ihren Songs farbenfrohe Klangbilder entstehen zu lassen. Sie lässt ihr massiges Instrument nach Belieben widerspenstig fauchen, wohlig wabern, unruhig flirren, scharf zubeißen oder bedrohlich röhren. Jeder Song erhält so seine persönliche Atmosphäre, seinen eigenen Sound, ist somit maßgeschneidert. Schlagzeuger Drori Mondlak glänzte als adäquater Partner, agierte höchst aufmerksam, spielte äußerst sensibel. Mit ihrer Eigenkomposition "That's Me" gab die deutsche Hammond-Ikone in der Zugabe noch mal eindrucksvoll ihre Visitenkarte ab."
(Bonner Rundschau, 13.03.13)

 

"Stets swingen die Sätze. Sie hat das Hammond-Revival in den 90er Jahren mit angestoßen: Die Organistin Barbara Dennerlein trat...im Rahmen der Nürtinger Jazztage vor rund 500 Besuchern in der Stadtkirche St. Laurentius auf. ...Anders als (Jimmy) Smith, der die Pedale meist nur für eher marginale Zusatzeffekte einsetzte, spielt Barbara Dennerlein die Basslinien nicht mit der linken Hand, sondern mit den Füßen. Kein Wunder also, dass den Füßen an diesem Abend so viel Aufmerksamkeit wie sonst nur selten galt. ...Fred Astaire würde vermutlich vor Neid erblassen. ... Funkyness dringt auch bei Dennerlein immer wieder durch... Um ihrer Musik eine weitere Klangfarbe hinzuzufügen, hat sie ihr im Altarraum platziertes Instrument über eine Midi-Schnittstelle mit einem Sampler gekoppelt. Derart lässt sich über die Pedale der naturidentische Klang eines Kontrabasses abrufen oder das Vibraphon übernimmt auch mal die Melodiestimme. Potenziell kann sie auf mehrere beliebige Instrumente umschalten. Bei ihrem 90-minütigen Soloauftritt erweist sich Dennerlein nicht nur als routinierte Organistin, sie meistert ebenso souverän ihren Part als charmante Plauderin. Die 48-jährige Münchnerin weiß, wie man Spannung aufbaut, ein Thema sanft ins nächste überleitet oder unerwartete Brüche inszeniert. Und das Publikum hat sie sowieso im Griff. Wenn die Frau mit den roten Haaren und der feuerroten Jacke ihr kompliziertes Instrument erklärt, hört sich das nicht wie eine technische Beschreibung, sondern eher wie eine Liebeserklärung an. Ihre Läufe auf der mehr als 50 Jahre alten Hammond-B-3-Orgel klingen sauber und klar, spieltechnisch geschult am ästhetischen Ideal des Jazz und pointiert eingepasst in den Rahmen rhythmusbezogener Arrangements. Die swingenden Phrasierungen sind gezielt eingesetzte Stilmittel einer präzise durchdachten Klangästhetik. Besonders ihre Soundbeherrschung mittels Zugriegel und Fußbass sind herauszuheben. Wie sie mit dem Fußpedal groovige Bässe spielt und gleichzeitig mit beiden Händen ihr Monstrum von Orgel bearbeitet, ist schon beeindruckend. Bis in den letzten Winkel des Kirchenrunds ist Dennerleins Orgelklang präsent und selbst bei schnelleren Passagen kommt jeder Ton perfekt an. Ihre Musik ist kunstvoll konstruiert, tummelt sich munter im abgesicherten Gewässer des modernen Mainstreams, mit Zuflüssen von Blues und Bebop. Hochvirtuos ist das Spiel, hyperdynamisch, mit effektvoll eingesetzten Clustern."
(Südwestpresse, 08.03.13)

 

"Jazz-Organistin Barbara Dennerlein in der Harmonie. Beschränken lässt Barbara Dennerlein sich nicht. Weder auf bestimmte Stile noch auf bestimmte Ton-Farben. Latin, Funk oder Blues, für die 48-Jährige kein Problem. Die Hände jagen über die Manuale ihrer Hammond-Orgel, der linke Fuß sorgt an den Pedalen im wahrsten Sinne des Wortes für den Walking Bass, dient gewissermaßen als dritte Hand - und das Publikum in der ausverkauften Harmonie ist verzaubert. Vom warmen, unverkennbaren und auch durch neueste Synthesizer-Technik nicht reproduzierbaren Klang des Instruments ebenso wie von der sichtlich entspannten Organistin, die schon seit Jahren immer wieder gerne auf die Endenicher Bühne tritt. Diesmal nicht alleine, sondern zusammen mit Drummer Drori Mondlak, dessen feine Rhythmen hervorragend mit Dennerleins Tastenzaubereien harmonieren. ... Mindestens zehn Minuten widmen sie sich einem Titel, während Dennerlein ein Register nach dem anderen zieht, immer wieder neue Farben in ihr musikalisches Gemälde mischt, kraftvolle Erdtöne ebenso wie hellere Pigmente, teils aus dem Original-Hammond-Fundus und teils aus ihren Midi-Geräten, die ihr unter anderem den Kontrabass liefern, der in den von ihr kontinuierlich betätigten Fußpedalen steckt...doch bei aller Länge bleibt die Musik gut verdaubar, ist gefällig, statt die Sinne zu überfrachten, nicht zuletzt dank Mondlaks zurückhaltendem, aber immer präsenten Spiel, das einen angenehmen Gegenpart zu den elaborierten Orgel-Soli bildet. 100 Minuten lang..., darunter eine Ballade an einen toskanischen Sonnenuntergang, die fetzige Charlie-Parker-Nummer "Ornithology", ein lockerer Bossa Nova, Blues Nummer 157 und das entspannt-funkige "Get it on", dessen Hauptthema stark an "Riders on the Storm" erinnert. Ein starker Auftritt, der einen älteren Herrn beim Konzertende sogar zu einer öffentlichen Lobeshymne veranlasst. Man habe sich schon lange auf diesen Abend gefreut und sei nicht enttäuscht worden. "Liebe Frau Dennerlein, wir danken Ihnen alle für dieses wundervolle Konzert", sagt er zu der überraschten und gerührten Musikerin, die so einen ehrlichen Auftritt offensichtlich nicht erwartet hat. Obwohl sie es verdient."
(Bonner Generalanzeiger, 06.03.13)

 

"Da klingt die Orgel wie ein ganzes Orchester. Barbara Dennerlein und ihre Hammond B3 verzauberten ... das Publikum in der vollen Nürtinger Stadtkirche. Es schmatzt. Es klackt. Und es klickt. Es pfeift. Es zischt. Flüstert, flötet, flirtet, zischt, faucht, flirrt. Tost, tobt - und schmachtet. Es ist eine Hammond B3. Die Legende unter den Orgeln. Und es ist Barbara Dennerlein. Eine deutsche Jazzmusikerin von Weltrang. Und eine unheimlich sympathische Zeitgenossin... Kalt war es draußen. Noch. Und so gestand die Münchnerin, sie müsse sich erst einmal warmspielen. Bei einer Könnerin wie der 48-Jährigen freilich gestaltet sich auch der Warm-up als Genuss. Johnny Greens "Out of Nowhere" ist eine herrlich swingende Nummer. Sie fließt dahin, sanft und doch aufregend wie die Lichter des stummen Großstadtverkehrs in New York... Barbara Dennerlein hatte für ihr Publikum viele Stimmungen im Gepäck. ... Die Sonne hatte sie, nach eigenem Bekunden, von München nach Nürtingen mitgebracht. Und nun ließ sie sie auch noch musikalisch scheinen. Wieder wirkt das virtuose Spiel mit Händen und Füßen so locker. Und wieder klingt es so edel, was sie da aus der Hammond B3 herausholt. ... Barbara Dennerlein überließ es nicht nur ihrer Kunst, zu sprechen. Nett und charmant streute sie immer wieder die eine oder andere Geschichte ein. ... Barbara Dennerlein verlieh den Tönen des Orgel-Klassikers ganz praktisch Flügel. Und wie. ... Da klingt die Orgel wie ein ganzes Orchester. Ironisch, frech, locker, augenzwinkernd pfeifend strömen die Töne durch die altehrwürdige Laurentiuskirche, ehe die Kiste gleich wieder wie ein Piano klingt. Da tost der Applaus zum ersten Mal so richtig durchs Gotteshaus. Auch wenn sie meint, dass sie noch toller spielen könnte, wenn sie denn noch mehr Hände hätte. Doch das Publikum ist natürlich auch mit ihren beiden Händen (und Füßen) zufrieden. Zum Beispiel .. auch bei ihrer Eigenkomposition "Oversized". Ein Seitenhieb ... Spannend und umwerfend charmant, wie eine gesellschaftskritische Aussage in den Tonschattierungen eines Instrumentals verpackt werden kann. Und freilich hatte sie ... einen Blues im Gepäck. ... Kaskadenhaft steigern sich die Tonschichtungen bis zum tosenden, zischenden, ja donnernden Schlussakkord, in den der Applaus des Publikums brandet. Eine weitere Facette der ungemeinen Möglichkeiten der Hammond B3 macht die lateinamerikanische Komposition "Tamburo" hörbar. Es ist ein klingendes Feature für das Schlagzeug. Und hier zeigen sich auf faszinierendste Art und Weise die perkussiven Möglichkeiten der B3. Es ist eben jener magische Moment, in der die Orgel unter den Händen der verspielten Meisterin schmatzt, klackt, klickt. Hier kann sie sich so richtig ausspielen, sich verausgaben - "wie beim Sport", sagt sie. Der muntere Stiltonbogen war damit noch lange nicht am Ende angekommen. Yeah, funky! … Am Ende erzählt sie noch einmal von ihren Empfindungen. Überwältigt sei sie, hier vor diesem großen Publikum, in dieser großen, schönen Kirche wieder spielen zu dürfen: "Ich fühle mich wohl hier, wie vor vier Jahren." Das von einer solchen Künstlerin so frank, frei und bescheiden zu hören, rundet den wunderschönen Charakter des Abends ab. Da kreidet ihr auch niemand an, dass sie sich nach eineinhalb Stunden trotz deutlicher Forderung des begeisterten Publikums nur zu einer Zugabe erweichen ließ. So ein Solokonzert kostet Kraft. Man glaubt's ihr. Vor allem, wenn man ihren ganzen Einsatz, ihre ganze Arbeit, die beinahe schon artistisch anmutet, bei der Zugabe bei einem "Boogie" noch einmal manifestiert sieht. Ohne Gnade hämmert da der Pianist mit der linken Hand normalerweise die Bassbegleitung. Barbara Dennerlein tut das beim "Organ Boogie" mit den Füßen. Wow!"
(Nürtinger Zeitung, 05.03.13)

 

"Zusammenarbeit auf hohem Niveau. Im vollbesetzten Thurpark lockten...gleich zwei Attraktionen das Publikum, die sich in einem Gemeinschaftsprojekt die Bühne teilten und gemeinsam begeisterten: Die Big Band Kanti Wattwil präsentierte...ihr neues Projekt "Take off '13". Mit Barbara Dennerlein konnte dafür eine Gastsolistin von höchstem Ansehen für eine Zusammenarbeit gewonnen werden, die für sich schon ein Publikumsmagnet ist. Mit ihrer Orgel begeistert die deutsche Musikerin und Komponistin nicht nur, aber ganz besonders in Jazz-Kreisen und ist europaweit ein bekannter Name, der untrennbar mit ihrem Instrument, der Hammondorgel, verbunden ist. Zahlreiche Auszeichnungen, wie etwa der Jazz Award, unterstreichen das Können der grossartigen Musikerin. Spannender Hörgenuss... Die jungen Musikerinnen und Musiker zeigten auch bei schwierigen Stücken...ihr Können und ernteten...verdienten Applaus. Besonders die teils anspruchsvollen Kompositionen von Barbara Dennerlein, welche die Big Band in vergleichsweise kurzer Zeit für das Gemeinschaftsprojekt einstudierte, offenbarten, dass sie trotz ihrer Jugendlichkeit bereits über ein gewisses Format verfügen, welches auch Barbara Dennerlein zu würdigen wusste. Beim mittlerweile zweiten gemeinsamen Konzert offenbarte man echte musikalische Harmonie, die für das Publikum zum spannenden Hörgenuss wurde. Von wahrlich zum Tanzen animierenden, flippigen Titeln...bis zu romantisch-träumerischen Stücken...mischte sich der satte Big-Band-Sound mit dem unverkennbaren Orgelklang. Barbara Dennerlein überzeugte nicht nur durch eine faszinierende Präsenz an ihrem Instrument, sondern erwies sich auch als unterhaltsame und durchaus humorvolle Erzählerin, die den Abend zwischen den Stücken mit Anekdoten und Erklärungen doppelt interessant machte... - das Publikum war restlos begeistert."
(St. Galler Tagblatt, 08.01.13)

 

"Jazz-Highlight zum neuen Jahr. Martin Winiger, Leiter der Toggenburger Jugend-Big-Band, ist es gelungen, die "Grande Dame" des deutschen Jazz für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. So unterstützte Dennerlein die gut zwanzig jungen und begeisterten Jazz-Musiker...durch ihren grossen Erfahrungsschatz und ihre Professionalität. Für die Konzerte hatte Dennerlein anspruchsvolle Stücke aus eigener Komposition ausgewählt, die nicht nur in ihrer Wandelbarkeit, sondern auch rein technisch hohe Anforderungen an den Nachwuchs stellten. Diesen war die "Beste Schweizer Jugend-Big-Band 2011" jedoch vollends gewachsen. ...ein fulminantes Konzert mit einem Mix aus Jazz, Blues, Latin, Swing und Soul, der sowohl den Solisten als auch allen Registern Höchstleistungen abverlangte. Die Kombination von Big Band und Hammond-Orgel ist aussergewöhnlich, doch gerade durch diese Verbindung der klassischen Bläser- und der elektrischen Orgelklänge konnte dem gesamten Facettenreichtum des Jazz eine Plattform gegeben werden. Besonders die Wandelbarkeit der Hammond-Orgel selbst trat ins Bewusstsein, als Dennerlein einen für dieses Instrument atypischen Boogie zum Besten gab, indem sie die anspruchsvolle Begleitlinie des Boogie-Pianisten auf ihr Fusspedal übertrug und diese mit einer fast atemberaubenden Leichtigkeit zur schwierigen Hauptstimme dazuspielte. Im frenetischen Applaus der Zuhörer schwang schliesslich überwältigende Bewunderung und eine verdiente Anerkennung für die grosse Leistung aller Musikerinnen und Musiker mit."
(Zürichsee- Zeitung, 07.01.13)

 

"Furiose Höhenflüge auf der Hammond-Orgel. Mit stupender Leichtigkeit und Eleganz: Jazz-Organistin Barbara Dennerlein zeigte ... ihr Können auf der Orgel. ...viele Fans sind von weither angereist. ...die in der ersten Reihe kommen in den Genuss, den linken Fuß der Organistin zu beobachten, der die Funktion des Basses übernimmt. Stupende Leichtigkeit und Eleganz lassen fast vergessen, welche technischen Fähigkeiten die Dennerlein sich erarbeitet hat, um in solchen Parforce-Ritten über die Pedale zu fliegen. Das macht ihr kaum einer der Kollegen nach, da ist nicht ein falscher Ton, nicht die kleinste Unebenheit in Tempo und Rhythmus... Mitreißend die Höhenflüge der rechten Hand, die völlig unabhängig agierende Linke und das animalische Fauchen der Orgel... Hier wie an vielen anderen Stellen rundet Barbara Dennerlein ihr Programm mit kleinen Geschichten und Erklärungen ab, die dem Publikum einen Einblick geben in die Gedankenwelt, aus der die Musik dieser Künstlerin erwächst, bevor sie auf großen und manchmal - zu unserer Beglückung - auch auf sehr kleinen Bühnen ein wahrhaft enthusiastisches Publikum findet, das sich trotz des spürbaren Luftmangels eine Zugabe erklatscht. Als Solistin hat Barbara Dennerlein mit einer klugen Auswahl aus ihrem Standardrepertoire exakt den Nerv ihrer Zuhörer getroffen..."
(Mittelbayerische Zeitung, 13.11.12)

 

"Jazz-Ladys geben den Ton an. Mit Frauenpower wurden die Langenthaler Jazz-Tage im ausverkauften Kirchgemeindehaus eröffnet... überstrahlt wird der Abend von der First Lady an der Hammondorgel: Barbara Dennerlein fesselt das Langenthaler Publikum auf den ersten Ton. Wie die Münchnerin ihre legendäre Hammond B3 beherrscht, mit ihr harmoniert und ihr die ungewöhnlichsten Klänge entlockt, ist weltweit einzigartig. Einmal swingend, dann wieder bluesig, mit Latin-Einflüssen oder Bebop lässt sie die Zuhörer in den Orgelklang eintauchen. Barbara Dennerlein sucht immer die emotionale Nähe zum Publikum und erweist sich als sympathische Entertainerin. Leicht und sicher überwindet die zierliche Musikerin stilistische Grenzen und hat sogar einen Boogie-Woogie für die Orgel komponiert. Gezielte Akzente und explosive Rhythmen setzte das perfekte Zusammenspiel mit Pius Baschnagel. Das elektromagnetische Instrument hat die Klangfülle eines ganzen Orchesters. Barbara Dennerlein hat ihr Instrument durch Midi-Technik mit Sampler und Synthesizer kombiniert; dadurch ist ihre sensationelle Pedaltechnik zu ihrem Markenzeichen geworden. Während ihre Hände über die Tasten fliegen, fasziniert ihre Beinarbeit mit "walking lines" wie die Figuren eines Kontrabasses oder Vibrafons. Während des Spielens wirft sie ihre langen Haare zurück, lächelt, spannt den Körper, schliesst die Augen und scheint mit dem Instrument zu verschmelzen. Eine einzige Liebeserklärung an den Jazz!"
(Berner Zeitung, 18.10.12)

 

"Tropische Rhythmen... Barbara Dennerlein gilt als die Jazzikone an der Hammond Orgel... So ließen sich die Zuhörer von Swing und Bebop, Blues, Soul, Latin und Funk verzaubern und staunten über die brillante Virtuosität der Münchnerin. Mit charmanter Herzlichkeit und Authentizität hatte Dennerlein zu jeder ihrer Kompositionen eine Geschichte zu erzählen. Durch ihre außergewöhnlichen Soundcollagen gelang es ihr, die über 50 Jahre alte Hammond Orgel B3 neu zu definieren und in den Kontext zeitgenössischer, aktueller Jazz-Musik zu stellen. Mit geschlossenen Augen eröffnete sie...ihr Programm und zeigte in einem Basssolo ihre tänzerische Beinarbeit am Pedal... Südamerikanische Rhythmen und Klänge der Tropen entführten die Zuhörer in "Sensitivity" mit chromatischen Passagen in eine sonnendurchflutete Klangwelt. In...wirbelte die Vollblutmusikerin über die Tasten. Ein ganzes Orchester glaubte man zu hören... Der Ausdrucksfreude und Vielseitigkeit der Organistin und Komponistin waren keine Grenzen gesetzt."
(Rheinische Post, 15.05.12)

 

"Barbara Dennerlein begeistert... Mitgebracht hatte sie am Donnerstagabend ihre Hammond-B-3- Orgel plus das unverzichtbare Kabinett mit rotierenden Lautsprechern und drei großartige Musiker... gleich das erste Stück illustrierte musikalisch, dass die "First Lady der Hammond-Orgel" unter Jazz vor allem "Freiheit" versteht: Eine künstlerische Freiheit, die keinerlei stilistische Einschränkung oder Zwänge akzeptiert und mit absoluter Hingabe und Leidenschaft gelebt wird. Ihr flinker linker Fuß auf den Basspedalen - der rechte bediente das "Gaspedal" - lieferte die perfekte Ergänzung zur Handarbeit auf den Manualen und der Uhrwerk-Präzision des Schlagzeugers. Hier vermisste niemand einen Bassisten. Nur beim publikumswirksamen Bass-Solo ging sie beidfüssig zu Werke. Der unverwechselbare Sound der großen Hammond mit fett schmatzenden, perkussiven Anschlägen und den durchs Leslie-Kabinett erzeugten Schwebungen war allein schon purer Genuss. Zur elektromagnetischen Tonerzeugung addierte sich ihre außergewöhnliche Musikalität, gepaart mit einer Riesenportion Spielfreude und ein Tenorsaxophonist, der ihre Solo-Eskapaden reflektierte und kongenial kommentierte. ... So wurde ein "Summer Day" zum groovenden Film fürs Ohr und der "Last Call" wollte inspirieren, einem Gefühl mit ganzem Herzen zu folgen. "Blues muss sein" sprach Dennerlein und lieferte auch gleich ein Beispiel einfacher Komplexität. Die Musikfreunde feierten die Band und ganz besonders die Frontfrau, die schnell herzlichen Kontakt zu ihrem Publikum gefunden hatte und auch eine Menge zu erzählen wusste... Die Ankündigung des letzten Stücks - das erweiterte Wortspiel "Bebabaloo" - kommentierten die Zuhörer mit einem langen "Ooohh", und natürlich brachte der finale Riesenapplaus noch eine Verlängerung in Orgel-Boogie-Form."
(Westfälischer Anzeiger, 03.03.12)

 

"Weil meine Orgel das gern mag. ...die Jazz-Organistin Barbara Dennerlein mit ihren Triokollegen... Mit einer ungewöhnlichen Besetzung sorgten sie für ein rundum begeisterndes Musikerlebnis... Gleich der erste Titel...wird von nichts weniger als Leidenschaft, Freude und Hingabe bestimmt. Im Mittelpunkt steht die symbiotische Einheit von Barbara Dennerlein und ihrer die 60er und 70er Jahre heraufbeschwörenden Hammond-Orgel. Die zierliche Frau bearbeitet das wuchtige Instrument nicht nur mit ihren Händen, auch beide Füße sind fortwährend im Einsatz. Sie übernehmen im Tanz über die mit entsprechendem Sound belegten Fußpedale vollständig den Part des Kontrabassisten. Schon allein der visuelle Eindruck der eigenständigen, manchmal völlig gegenläufigen Bewegungen von Händen und Füßen lässt staunen, viel mehr jedoch, was akustisch dabei herauskommt. Im Grunde ist Barbara Dennerlein schon eine Band für sich, so komplex und ausdrucksstark ist das, was sie der mechanischen, um Sampler und Synthesizer ergänzten Hammond B 3 entlockt. Da röhrt Blues, so seelenvoll wie es eine Stimme nicht besser vermag. Oder in einem fetzigen, vom Bürokratie-Zwist mit Einreisebehörden der USA inspirierten Stück äußert sich greifbar menschliches Fühlen. Pfeifenartige und gluckernde Orgeltöne vermitteln, wie Zweifel gären, hingeschmetterte Dissonanzen und ein kräftiger "Roarrr"-Laut brechen endlich der Wut Bahn. Die Kompositionen sind vom Alltag der Künstlerin inspiriert. Ihrem kleinen Hund ist das wunderbar leichte, durch ungerade Takte keck wirkende, munter hüpfende "Cleo" gewidmet, ihrer Orgel die mit Vibraphon- und Pianosound angereicherte Liebeserklärung "Black and White". Letzteres ist stilistisch am Bebop orientiert "weil meine Orgel das gern mag". Ansonsten wechseln feinfühlige bis melancholische Balladen mit fetzigen Grooves, Blues und sogar einem für Orgel untypischen, überraschend kraftvollen Boogie Woogie. Mondlak und Kappe geben als Begleiter wie Solisten kongeniale Partner ab. Die Klangfarben ihrer Instrumente und ihr filigranes Spiel ergänzen hervorragend den orchestralen Orgelsound. Durchweg aufbrandender Applaus honoriert einen Konzertabend voller Vitalität, Witz, Charme und Seele."
(Trierischer Volksfreund, 25.11.11)

 

"Scheherezade auf der Hammond-Orgel Ein Trio, bestehend aus zwei Musikern. Eine Unmöglichkeit? Nicht, wenn eine von beiden Barbara Dennerlein heißt. Die Jazz-Organisten Queen aus München verfügt an ihrer über 50 Jahre alten Hammond über ein Kirchenorgelpedal, zwei Oktaven umfassend. Über dieses Pedal steuert sie einen gesampelten Kontrabass an, und fertig ist das Trio. An der Hammond: Barbara Dennerlein, genauer gesagt, ihre Hände. Am Bass- Barbara Dennerlein, genauer gesagt, ihre Füße, vor allem der linke. Am Schlagzeug: Drori Mondiak; und fertig ist das Trio, das aussieht wie ein Duo. Bei Bass-Soli spielt sie mit beiden Füßen, rhythmisch vertrackt, hochvirtuos. Den Walking-Bass spielt sie mit links, im wahren Sinne des Wortes. Mit verblüffender Eleganz, mit behender Leichtigkeit und mit jener
unbestechlichen Präzision, die auch ihren Schlagzeuger ... auszeichnet und die eine notwendige Voraussetzung für die unbegreifliche Leichtigkeit des Jazz ist, streichelt, stupst und beschreitet sie das Orgelpedal - und vor allen inneren Augen steht der schlaksige Bassist, besser gesagt, hängt er an seinem etwas verschlissenen Instrument und legt das Fundament für atemberaubende Soli und grenzüberschreitende Akkordverbindungen. Spielt sie Blues, so wähnt sich das Publikum im Bielefelder Jazz-Club - längst nicht alle fanden Sitzplätze -"on the dock of the bays" wieder; eingeleitet durch freie einstimmige Soli, die wie gesprochen klingen, die in der Tiefe konsonantendurchsetzt tönen, in der Mittellage ein wenig gurgeln und in der Höhe jenen altertümlich bohrenden Sound erzeugen, der unverzüglich in der Seele ankommt. Dann der eigentliche Blues, langsam, im Dreier pulsierend, der selbst den steifsten ostwestfälischen Knochenbau in groovende Schwingung versetzt. Spielt sie Bebop, so ist es, als wenn Charly Parker an der Theke einen Whiskey trinkt und ihr zuzwinkert und seine helle Freude an ihrer freundlichen Rasanz hat. Last call nennt sie eine ihrer Kompositionen, die Menschen dazu animieren soll, alle Zaghaftigkeit fahren zu lassen, über den eigenen Schatten zu springen und Träume Wirklichkeit werden zu lassen, und seien sie auch noch so verrückt. Und der Boogie-Woogie kommt mit einer solchen Fußaktobatik und Handvirtuosität daher, dass ihr das Publikum zu Füßen liegt, denn Tanzen verbietet sich aufgrund der drangvollen Enge und der daraus resultierenden Sauerstoffknappheit. Ihre Rolle in der Geschichte des Jazz in Deutschland ist die der Missionarin der Hammond Orgel. Aber weil ihre Musik eindringlich erzählt, egal, welcher Stile sie sich bedient, ist eine andere Rolle viel zwingender. Barbara Dennerlein ist Scheherezade. Sie lebt, indem sie ihre Hammond-Orgel erzählen lässt."
(Neue Westfälische, 17.10.11)

 

"Mitreißende Dialoge von Orgel und Saxofon. Jazz der Extraklasse... "Baden-Württemberg jazzt" - und zwar auf ausgesprochen hohem Niveau. Bei der ausverkauften JazzGala...konnten auch noch die letzten Jazzfreunde, die die Künstler noch nicht kannten, eindrucksvoll miterleben, warum die Musikerin aus München die unangefochtene Nummer eins des Jazz an der Hammondorgel ist. ... Dennerlein übernahm auf sehr sympathische Weise und ohne jeden Anflug von Allüren die Moderation... Der folgende Blues...war zweifellos ein erster Höhepunkt des Abends. Nach einer langen, virtuosen Einleitung von der Orgel zeigte Peter Lehel mit seinem erdigen Sound, seiner klanglichen Vielfalt und seiner faszinierenden Spieltechnik was er drauf hat. Dann mischte sich die Orgel wieder ein und bot ebenfalls einen tief empfundenen, erdigen, aber ganz und gar nicht sentimentalen Blues, der am Schluss in einen witzigen, improvisierten Dialog von Sax und Orgel mündete. Nicht zuletzt bei einem Boogie...konnte man die geradezu unglaublich virtuose Spieltechnik von Barbara Dennerlein bewundern. Boogies sind eigentlich eine Sache fürs Klavier. Sie leben ja bekanntlich von gnadenlos durchgehämmerten, relativ komplizierten Bassstrukturen in der linken Hand, über denen dann die rechte Hand wild improvisiert. Bei Barbara Dennerlein übernimmt die Bassstruktur nicht die linke Hand, sondern der linke Fuß, den sie unglaublich flink über die komplette Pedaltastatur huschen lässt. Denn selbstverständlich spielt sie nicht wie die meisten Hammond-Organisten ohne oder mit einem nur eine Oktave umfassenden Pedal, sondern mit einem vollen Pedal wie an der Kirchenorgel. Aber das bedient sie im Gegensatz zu Kirchenorganisten, außer bei Basssoli, nur mit dem linken Fuß, denn den rechten Fuß braucht sie für das "Gaspedal" , mit dem sie die Dynamik ihres Spiels steuert... Natürlich gab's noch eine Zugabe... - aufgekratzter, spritziger und einfach mitreißender Jazz."
(Badische Neueste Nachrichten, 10.10.11)
 

"Sahnestücke der Blues- und Jazzmusik. ...Das "Sahnestückchen" der Jazz-Musik war Barbara Dennerlein an der Hammond-Orgel. Die mehrfach preisgekrönte Musikerin wird als die Meisterin weltweit an der Hammond-Orgel gefeiert. Das bestätigte sie dann auch einmal mehr eindrucksvoll mit ihrem virtuosen Spiel... Mit einer einzigartigen Präzision und Koordination holte die spieltechnisch perfekte Musikerin alles aus ihrem außergewöhnlichen Instrument heraus. Ihre Hände flogen über die Klaviatur, die Füße drückten den Bass kraftvoll aus den Pedalen. Musikerin und Instrument gemeinsam in Bewegung, gemeinsam in Aktion. Und dabei entstand weit mehr als nur Musik - ein Happening an der Orgel. Und das machte Spaß - beim Zusehen und beim Zuhören der rhythmisch flotten Jazzklängen. Ein mitreißendes Erlebnis! Die vollständig handgearbeitete Hammond-Orgel von Dennerlein stammt aus Chicago und funktioniert auf elektro-magnetischer Basis. Metalltonräder drehen sich in einem magnetischen Feld und werden von Röhren verstärkt. "Es ist etwas unexakt. Kein Ton klingt wie der andere, doch gerade das macht die Lebendigkeit dieses Instruments aus", erklärte Barbara Dennerlein den Zuhörern ... und so gab es tatsächlich am Freitagabend ein Sahnestückchen der Musik für das Sendener Publikum."
(Münsterländische Volkszeitung, 03.10.11)
 

"Eine Frau, zwei Füße, ein Instrument. Zehn Finger, zwei Füße, ein Instrument: Mehr Dinge benötigt Barbara Dennerlein nicht, um einen ganzen Konzertsaal ins Staunen zu versetzen. Ihre Hände rasen über die Klaviatur ihres Wunderkastens, der Hammondorgel, die Füße spielen den tiefen Bass an den Pedalen. Barbara Dennerlein und ihre Orgel - das ist eine Beziehung wie die eines alten Ehepaares, wie eine ewige Liebe. Ein Klangerlebnis, das sie zu einer Ikone der deutschen Jazz-Szene gemacht hat. ... Ganz entspannt gehe sie an ihre Aufgabe ran, verriet sie ihrem Publikum mit charmant-bayrischem Spracheinschlag. Stau, neun Stunden Anreise aus dem fernen München. Ein Star hat eben viel zu tun. Aber der Ausflug in die Jazz-Provinz sei für sie immer wieder ein Erlebnis. Ein Erlebnis nicht nur für die Protagonistin dieses Jazz-Konzertes, sondern auch für die ... Jazz-, Blues- und Boogieliebhaber, die der Frau beim Zaubern an den Orgeltasten lauschten. ... "Eine Frau mit Charme, Herz und Seele." ... Sie zeigte einen Rundumschlag ihres Repertoires. Hier ein tragender, grooviger Blues, dort Jazz mit einer großen Portion Latin-Einschlag. Die weit gefächerte Bandbreite war nicht zu überhören. ... Und dann experimentierte Dennerlein immer wieder an ihrem "Schaltpult", drehte den berüchtigten Leslie-Schwingungseffekt der Hammondorgel auf, spielte gekonnt mit Harmonien und Dissonanzen, improvisierte. Was die Jazz-Organistin aber mit ihren Beinen anstellte, trieb diese Virtuosität auf den Höhepunkt: Absolut präzise legte Dennerlein an den Orgelpedalen beeindruckende Basslinien hin. Der finale Jubel der Zuhörer fiel denn ebenso euphorisch aus: Mit stehenden Ovationen huldigte das Publikum der Organistin und ihren Mannen im Schlepptau. ... Eine angebrachte Euphorie, denn dieser Jazz-Abend der Kulturinitiative war ein ganz besonderer."
(Westfälische Nachrichten, 26.11.10)
 

"Eine der besten Jazz Interpretinnen der Welt. Jazz und Orgel, geht das?? Und wie das geht! Barbara Dennerlein und ihre Mitstreiter bewiesen das eindrucksvoll... Was Barbara Dennerlein da mit ihrer Orgel anstellte, versetzte das Publikum erst ins Staunen, dann regelrecht in Verzückung und letztlich veranlasste ihr Können zu wahren Begeisterungsstürmen. Selten hat man die sonst doch eher steifen Grevener so sehr in Bewegung gesehen. Da stand kein Fuß still, kein Körper saß ruhig auf seinem Stuhl. ... Dennerlein, die nicht nur mit ihren scheinbar 40 Fingern auf der Orgel spielt sondern auch noch ihre Beine - hat sie zwei, vier oder gar sechs? - virtuos, fast artistisch einsetzt, spielte Eigenkompositionen, die den Vergleich mit großen Jazzkomponisten der amerikanischen Südstaaten nicht zu scheuen brauchen. Ein fantastischer Jazzabend, der wiederholt werden sollte wie auch das Publikum meinte, wenn es eine Zugabe nach der anderen forderte."
(Grevener Zeitung, 26.11.10)
 

"Der Dennerlein-Kosmos. ... Die Organistin und Komponistin Barbara Dennerlein hat dem Jazz die Orgel zurückgebracht. ...Gemeinsam mit dem US-Schlagwerker Drori Mondlak präsentierte sie Songs aus ihrer neuen CD "Bebabaloo". Die beiden virtuosen Musiker füllten den Kirchenraum mit vielfältigen und komplexen Sound-Gebilden, die gleichwohl eingängigen Rhythmen folgten. Angetrieben von einem unbändigen Groove, den sie mittels Fußpedal und Kontrabass-Samples höchst variabel gestaltete, verknüpfte sie Elemente aus Blues, Boogie, Jazz sowie Rock und entführte das Publikum im Handumdrehen in den Dennerlein-Kosmos. Der ist mal lyrisch-poetisch ... wendet sich aus Blues-Material ins Rockige ... oder lebt vom dynamischen Wechselspiel harmonischer Melodien mit stürmisch-expressiven Klanggebirgen wie im Song... . Darin zeigte sich am prägnantesten ihr Credo "Hingabe und Enthusiasmus", für das sie mit Mondlak den idealen Partner gefunden hat. Sein ungemein melodischer Stil drängte sich nie in den Vordergrund, passte sich selbst in kleinsten Nuancen der Dennerlein'schen Dynamik an und erdete die klanglichen Fantasieräume mit beiläufiger Perfektion."
(Mainpost,14.11.10)
 

"Barbara Dennerlein und ihr Wunderkasten. Diese Beine sind einfach unglaublich... Was Barbara Dennerlein bei ihrem Konzert mit ihren Beinen anstellt, ist schlichtweg nicht zu fassen. Absolut präzise und dennoch nie mechanisch bearbeitet sie die Pedale ihrer Hammondorgel und bildet damit das rhythmische Fundament ihrer Lieder. Mit den Händen kann sie selbstverständlich auch virtuos umgehen und das ist an sich ja das Wunder. Gleichzeitig zum Teil ziemlich knifflige Bassfiguren und Melodien zu spielen, ist eine beachtliche Leistung. Der unverwechselbare Klang, den sie damit erzeugt, begeistert das Publikum im ... Gärtnerplatztheater binnen kürzester Zeit... und lotet wie immer mit beneidenswerter Leichtigkeit unterschiedliche Stile und Genres aus. Boogie-Läufe, karibische Rhythmen, Blues, Jazz - das geht ihr alles mühelos von der Hand und klingt bei ihr so organisch, als wäre es das Normalste von der Welt, so viel Musik aus einem einzigen Instrument zu holen. Ihre Orgel ist ein wahrer Wunderkasten, und ihr Auftritt ein echtes Erlebnis. Ach ja, man sollte es dann vielleicht doch noch erwähnen, um es klarzustellen: Auch optisch machen die Beine von Dennerlein natürlich einiges her."
(Münchner Merkur, 09.10.10)
 

"Vital pulsierendes Klang-Kraftwerk auf der Hammond B 3. Urwüchsige Vitalität und Spielwitz, tolles Blues&Boogie-Feeling und dazu jede Menge leicht nostalgischer Klangzaubereien - dies waren die Ingredienzen, aus denen die jüngste Jazzveranstaltung in der gleichfalls gut besuchten Aula des Schleyer-Gymnasiums gemixt war. Keine Geringere als Barbara Dennerlein, die bedeutende, seit nun zwei Jahrzehnten weltweit gefeierte Erneuerin des Spiels auf der Hammondorgel hatte sich - zum dritten Mal schon - hier die Ehre gegeben... Barbara Dennerlein... wird sozusagen sie selbst, wenn sie zu den Manualen und Pedalen ihrer Hammond B 3 in näheren Kontakt tritt. Dann scheint sie regelrecht mit ihrem Instrument zu verwachsen und damit eins zu werden, als der beherrschende Teil eines vital pulsierenden Kraftwerks und lebendigen Klang-Organismus, aus dem heraus es ununterbrochen dampft, kocht und brodelt, pfeift und zischt. Faszinierend wirkt, wie ihre Hände dieses heute leicht altmodisch anmutende Instrument auf eine fast menschliche Weise zum Sprechen bringen. Eigenkompositionen...bewiesen, dass diese Musikerin die traditionellen Stile mit einer persönlichen Note zu versehen weiß... Alles in allem war's ein toller Abend, und Barbara Dennerlein & friends ließen sich vom hartnäckigen Applaus noch zu einer Zugabe bewegen."
(Fränkische Nachrichten, 28.04.10)
 

"Akrobatisches auf Tasten. Das Gastspiel der Jazz-Ikone Barbara Dennerlein im hiesigen, modernisierten SWR-Studio war ein Riesenerfolg: Als Mitglied des Trios "Bebab" führte sie programmatisch sozusagen eine Art Hexentanz auf dem brodelnden Vulkan verschiedenster Musikstile auf. In ihren Eigenkompositionen assimiliert sie sehr wirkungsvoll die verschiedensten stilistischen Elemente und steigert sie stets zu einem ekstatischen Klangrausch im mitreißenden Notenfluß. Die Sublimation von Erlebtem und Erfahrenem charakterisiert außerdem ihre Kompositionen ... Der typische vibrierende und tremolierende Sound der Orgel mit seiner riesigen Ausdruckspalette von klangmalerischen und orchestralen Möglichkeiten - inzwischen sind auch täuschend echte Kontrabass-Linien eingespeist - stehen im Mittelpunkt der Vortragsfolge. Und die ist eindeutig auf Barbara Dennerleins brillante Tastenakrobatik zugeschnitten. Sie kann aus eingängen, stereotypen melodischen Floskeln durch virtuose Umspielung bestimmter Skalen und rhythmischer Verschiebungen sowie ideenreiche Klangmischungen im Schmelztiegel der Stile...originelle Klangbeispiele hervorzaubern. Dabei scheint der perkussive durchgängige Pedalbass wirklich ein Pizzicato-Kontrabass zu sein ... sie taucht in eine sentimentale Gefühlswelt ein ... Für die verbindende Brücke zwischen Podium und Publikum sorgt an diesem Abend die charmante Moderation von Barbara Dennerlein, die sehr einfühlsam zu ihrer Musik hinführt..."
(Die Rheinpfalz, 27.03.10)
 

"Wildes Fauchen und wohliges Glucksen. Barbara Dennerlein entlockte...ihrer Orgel eine Fülle an Klängen... Wo immer eine Hammond B3 auf die Bühne gestellt wird, kommen die Jazzfans in Scharen, erst recht, wenn eine Koryphäe wie die Münchnerin Barbara Dennerlein an den Tasten und Pedalen sitzt. Das Konzert in der Endenicher Harmonie war ausverkauft. Zusammen mit dem US-amerikanischen Drummer Drori Mondlak bestritt die Orgel-Lady ein denkwürdiges Konzert, das vom Publikum begeistert gefeiert wurde. Barbara Dennerlein beherrscht ihr Instrument mit virtuoser und spieltechnischer Brillanz wie keine zweite. Während sie auf den beiden Tastenmanualen oben mit virtuosen und flinken Läufen glänzt, vollzieht sie unterhalb des wuchtigen Instruments frei nach dem Motto "die auf den Bass-Pedalen tanzt" regelrechte Fußakrobatik. Mit sicherem Gespür für den rechten Sound am rechten Platz regelt sie geschickt verschiedene Zugregister sowie den Synthesizer. Das Klangspektrum ihrer Orgel scheint unerschöpflich: Wildes Fauchen, giftiges Zischen, unruhiges Flirren, mächtiges Röhren und Knorzen, wohliges Glucksen und Blubbern oder wohlig warme Klänge sind das Ergebnis. Und wenn es gerade passt, hört man auch mal ein Klavier, ein Vibraphon oder Xylophon - einer geschmackvollen Mischung kann man jedenfalls sicher sein. ... Ein abwechslungsreiches Programm, das beim Publikum bestens ankam."
(Bonner Rundschau 20.02.10)
 

"Die Königin als Wetterfee. ...Dass Musik große Wirkung entfalten kann, weiß jeder, der von Tönen schon einmal gerührt, erfreut, oder getröstet worden ist... Und so spielte die Münchner Jazzmusikerin, die weltweit als Meisterin an der Hammond-Orgel gehandelt wird, bei ihrem Auftritt in der ausverkauften Hamonie... Dennerleins virtuoses Spiel auf der Hammond-Orgel besitzt ohne Zweifel überirdische Qualitäten... Den bei Jazzformationen sonst obligatorischen Bassmusiker ersetzte Dennerlein durch ihren linken Fuß: Dieser flitzte in einer atemberaubenden Geschwindigkeit über die Pedale und intonierte Basstöne, währen Dennerleins Hände über die zweimanualige Orgel rasten, ein auch in visueller Hinsicht spektakuläres Erlebnis... Besonders viel Beifall erhielt Dennerleins lebhafter "Organ Boogie", bei dem die Boogie-typischen rasanten Bassfiguren von Dennerlein allein mit dem linken Fuß bewältigt wurden, während die Hände nicht selten rhythmisch gegenläufige Melodien spielten. Spätestens diese Meisterleistung bewies: Barbara Dennerlein trägt den Titel als Königin an der Königin der Instrumente vollkommen zu Recht."
(General-Anzeiger 20.02.10)
 

"Dennerlein zieht sämtliche Orgel-Register. ...Jazz-Ikone - nur wenige deutsche Musiker dürfen diese Bezeichnung für sich in Anspruch nehmen. Barbara Dennerlein darf das - seit 35 Jahren spielt sie Orgel, hat sich mit ihrer legendären Hammond B3 weltweit einen Namen gemacht und wurde jetzt von den Musikfreunden in der Kreuzkirche ausgiebig gefeiert. Mit Recht. Bravo. Und bitte mehr davon. ...diesen satten, ganz eigenen Klang über alle Register, den typischen, schmatzenden Key-Klick... Mit all diesen Möglichkeiten spielt Barbara Dennerlein ad libitum; zieht sozusagen alle Register. Ihre Füße fliegen bei Bedarf atemlos über die Basspedalerie... Nach der "Fußpedal-Arbeit"...gibt's sogar Zwischenapplaus... Für ihren "Frog Dance" entlockt sie dem zweimanualigen Tasteninstrument nebst digitaler Peripheriegeräte geradezu psychedelische Klangwelten. Höchst komplizierte Arrangements spielt sie mit geschlossenen Augen, wirkt geradezu entrückt von ihrer Umgebung. Um dann, nach dem letzten Ton, wieder in die Kirche zurückzufinden..."
(Westfalenblatt 18.02.10)
 

"Tastenfeuerwerk mit Königin der Hammondorgel. Jazz-Ikone Barbara Dennerlein genießt den Ruf als innovativste Hammondorgel-Spielerin der Welt. Nun faszinierte die...Musikerin in...Rheda-Wiedenbrück mit einem unvergleichlich satten Sound und vielen Facetten im Klangspektrum ihrer legendären "Hammondorgel B3". Barbara Dennerlein zog während des Konzertes alle Register und holte mit charmanter Bühnenpräsenz, brillanter Spieltechnik und einem einfallsreichen und unverwechselbaren Stil wirklich alles heraus aus ihrer "B3". Und es war eine Wonne, ihr dabei zuzusehen. Die Orgel stand quer zum Publikum, so dass die Zuschauer auch das flinke Spiel ihrer Füße auf den Basspedalen bestaunen konnten. In atemberaubendem Tempo tanzten die Füße der mit vollem Körpereinsatz arbeitenden Musikerin über die Pedale, Ihre Hände bewegten sich unglaublich schnell über die Manuale und vermochten es gleichzeitig, Einstellungen und Regler trickreich zu koordinieren. Die Effekte reichten vom Klavier bis zum Streichorchester. Ihre Eigenkompositionen spannten einen Bogen vom entspannten Swing über Blues bis zu Bebop, und mit einem Boogie Woogie lieferte die Musikerin einen weiteren Beweis ihrer Improvisationsfreude. Das Ausnahmetalent plauderte zwischen den Stücken ... Als die Künstlerin das Schlussstück ankündigte, quittierte das Publikum dies mit einem bekümmerten "ohh!"."
(Die Glocke 18.02.10)
 

"Barbara Dennerlein und ihr Trio Bebab begeistern das restlos ausverkaufte Jazztone. Niemand hat den Jazz auf der Hammondorgel so kultiviert wie Barbara Dennerlein. ...bei dem sich das harmonische Zusammenspiel zwischen dem charakteristischen Wummern der Hammondorgel und dem Saxophonspiel von Peter Lehel wunderbar entfaltete. Falls jemand im Publikum war, der Barbara Dennerlein zum ersten Mal gehört hat, mochte er sich vielleicht wundern, weshalb bei dem Trio vier Instrumente erklangen, nämlich...auch noch ein Kontrabass, der nirgends zu sehen war. Barbara Dennerlein spielt den Bass, dessen Klang eingesamplet war, selbst, und zwar mit dem Fußpeda1 ihrer umgebauten Orgel. Im Gegensatz zu anderen Organisten, die mit der linken Hand die Basslinien spielen, gewinnt sie so mehr Freiraum für die Hände, den sie virtuos nutzt. Absolut faszinierend war es...zu erleben, wie sie einerseits beidhändig die Orgel und zugleich mit dem Fuß den Bass spielte. ... Eindrucksvoll waren auch ihre Basssoli, die sie mit beiden Füßen spielte, und wie sie mit den verschiedenen Klangfarben der Orgel und ihrem zusätzlich eingebauten Synthesizer spielte. So breit wie die klangliche Vielfalt war auch die stilistische Palette, die Dennerlein und ihre Band ausbreiteten. Neben dem Bebop stand der Blues, auch der Swing war vertreten, und eines ihrer durchweg selbst komponierten Stücke war sogar ein Boogie..., den sie mit nochmals gesteigerter Flinkheit intonierte. ... eine wundervolle Ballade ... Sie begann leicht und schwebend mit Glockenklängen und Regenrassel vom Schlagzeuger, mit Sopransaxophon und Orgel und erinnerte anfangs ein wenig an Jan Garbarek, um im weiteren Verlauf zu kraftvollem Bebop zurückzukehren. Virtuos wechselte Barbara Dennerlein die Stile ebenso wie die Taktarten. Mit Perfektion und einem vielfältigen Spektrum sorgten Barbara Dennerlein und Band für ein eindrucksvolles Konzert, das nur begeisterte Zuhörer zurückließ."
(Badische Zeitung 23.11.09)
 

"Orgeltornado aus München. Die Stadtkirche war am Donnerstag voll, am Freitag platzte das Jazztone aus allen Nähten - wenn Barbara Dennerlein kommt, ist der Besucheransturm garantiert. Zum sechsten Mal...begeisterte der "Orgeltornado aus München" einmal mehr sein Publikum. ... Heute fehlt ihr Name in keinem Jazzlexikon mehr... Sie ist ihrem Stil treu geblieben - sofern man das von einer Künstlerin sagen kann, die für musikalische Vielfalt steht. Akustisch wie optisch ein Genuss bleibt die fingervirtuose Rasanz über die 122 Tasten zweier Manuale nebst Festregister und diversen Zugriegeln, die ebenso virtuose Rasanz der Füße am zwei Oktaven umfassenden Fußpedal, welche bei den reinen Pedal-Soli besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt. Zwischen orchestraler Fülle und perlenden Läufen beantwortet sie denn auch noch die Frage, was an ihrem Instrument überhaupt "noch original" sei: "Eigentlich alles".
...hat Barbara Dennerlein diesmal viel selbstkomponierten Blues im Gepäck, auch in der Stadtkirche, wo sie die Kirchenorgel regelrecht zum Swingen bringt. Mal klingt Bebop, mal Latin an, mal Jazzfunk, dann wieder eine Reminiszenz an den psychedelischen Rock als Blütezeit der Hammondorgel. Meditativer und verträumter sind Stücke wie ... Eine weitere Nummer hat sie ihrem Hund Cleo gewidmet - der Einzige im Jazztone, der ungeduldig aufs Konzert-Ende wartet."
(Die Oberbadische 23.11.09)
 

"Eine Orgel als Marimbafon. Es war ein Abend erstklassiger Musiker. Aber über allem standen die Hammond-Orgel und ihre begnadete Meisterin. Barbara Dennerlein stimmte die 31.Jazz Tage Erding an. Musikerin Barbara Dennerlein erscheint fast ein wenig zu zierlich, zu mädchenhaft und zu bescheiden für ihre atemberaubende Musik. Mit ihren langen, schoko-braunen Haaren und im farbenfrohen T-Shirt steht sie auf der Bühne der Kreismusikschule Erding und spricht unaufgeregt charmant und witzig die Einführungen für ihre Stücke ins Mikrofon. Es ist für den Zuschauer kaum vorstellbar, dass diese schlanken Finger und diese schmalen Füße in eleganten schwarzen Schuhen eine derartig überwältigende Klangwelt erschaffen können.
Doch sie schaffen es, und wenn Dennerlein an ihrer gut 50 Jahre alten, wuchtigen Hammond-Orgel B 3 sitzt, verschmilzt sie ganz und gar mit ihrem Instrument, und damit auch mit ihrer Musik. Sie liebt ihre Orgel, und die Orgel liebt sie. Das ist offensichtlich. Die Augen geschlossen, wirbeln nur ihre Finger über die Tasten. Wie ein Derwisch bearbeitet die gebürtige Münchnerin die elektromechanische Orgel. Über exakt gesetzten Akkorden der linken Hand entfalten sich die pfeilschnellen Läufe und tollkühnen Soli der rechten. Gleichzeitig tanzt der linke Fuß souverän und selbstbewusst den Bass-Lauf, während der rechte Fuß jedoch auf einem Pedal liegt und mit leichtem Druck für die harmonische Modulation und Lautstärke zuständig ist.
Es wirkt beinahe wie eine akustisch-optische Täuschung. Holt doch eine einzige zarte Frau aus einem einzigen Instrument einen derartig vielgestaltigen und wuchtigen Klang heraus, der sonst manchmal nicht drei Musikern gemeinsam glücken würde.
Dennerlein und ihre Formation Bebab - eine Wortschöpfung aus Barbara und Bebop - verwandeln den...Saal der Kreismusikschule in eine Konzertsaal mit Weltklasse. Sie hätten wohl doppelt so viele Karten verkaufen und damit doppelt so viele Zuhörer begeistern können - doch klein beutet auch fein. Außerdem harmonieren Ulrich Wangenheim am Saxophon, Fabiano Pereira an der Gitarre und Bastian Jütte am Schlagzeug mit der Ausnahme-Organistin und deren Eigenkompositionen mit viel Raum für Improvisation.
Sie lullen die Zuhörer mit Blues-Balladen ein, bringen mit funkigen und swingenden Stücken Fußspitzen zum Wippen und lassen ihre Musik brachial zu einem schrillen Klangteppich anschwellen, der den relativ kleinen Konzertraum zu sprengen droht.
Dennerlein zieht dabei alle Register und spielt die Finessen ihres Instruments aus. Da klingt die Orgel einmal wie ein Marimbafon, lässt ein anderes Mal den Hauch eines Kirchenoratoriums anklingen oder erinnert an eine Drehleier auf einem Jahrmarkt. Dabei streichelt die 45-Jährige die Tasten im einen Moment, um im nächsten die gut zwei Zentner schwere Orgel ins Schwingen zu versetzen.
Für den Zuschauer am interessantesten sind allerdings die Stücke, in denen die Organistin die Kunstfertigkeit ihrer Fußarbeit voll ausspielen kann. ... Sie hat ihre Orgel mehrfach umbauen lassen und extra den Klang eines Kontrabasses aufgenommen, den sie nun statt des üblichen Hammond-Basses per Fußpedal steuert. Und sogar den Boogie übersetzte Dennerlein für ihre Orgel. Die sturen, rollenden Läufe, die normalerweise die linke Hand des Pianisten spielt, übernimmt dabei ihr linker Fuß."
(Münchner Merkur 09.11.09)
 

"Dennerlein bringt ihr Publikum ins Schwärmen. Weltklassejazz ... Mit Barbara Dennerlein bebt die "B3". Nicht nur zum Schwingen, auch zum Schwärmen brachte Dennerlein ihre Gäste... Dennerlein liebt es zu experimentieren und kreiert mit ihrem Instrument eigene, kraftvolle Klangwellen und Klangwelten. Vielseitig wie wenige Organistin bringt Barbara Dennerlein ihre Hammond Orgel mit Swing, Jazz, Blues, Boogie und Bebop zusammen. Unterhaltsam moderierte sie den gesamten Abend. Begonnen mit einem Swing, um die Zuhörer langsam vorzuwärmen, auch wenn die Temperatur im E-Werk bereits Hochspannung vermuten ließ, steigerte sich die Spannungskurve immer weiter. Der Spannungsbogen wurde nicht durchbrochen, die Kompositionen konnten Stück für Stück aufeinander aufbauen oder in Kontrast zueinander stehen. Mit großer Spielfreude beherrscht Dennerlein ihr Instrument. Dennerlein hat die ursprüngliche Hammond-Orgel mehrfach umbauen und damit individualisieren lassen. Statt des üblichen Hammond-Basses steuert die Organistin per Fußpedal einen gesampelten Kontrabass an. Mit Barbara Dennerlein an der Orgel gleicht ein Konzert keinesfalls einem musikalischen Spaziergang mit entspanntem Flanieren, sondern einer Wanderung zu Höhen und Gipfeln. Wer die erklimmen will, muss Kraft, ein klares Ziel und entsprechendes Know-How besitzen. Fast scheint es so, als ob der scheinbar schwebende Klang der Orgel leicht zu entlocken wäre. Doch die routinierte Darbietung täuscht nicht darüber hinweg, dass Dennerlein als Klasse aus der Masse heraus sticht. Daher waren die Besucher über die charmante Verabschiedung von der Künstlerin ebenso erfreut wie über die Zugaben, die Barbara Dennerlein...spielte."
(Bergsträßer Anzeiger 21.09.09)
 

"Live Act vom Feinsten. Bei dem an Höhepunkten reichen Festival da Jazz St. Moritz begeisterte ... eine Ausnahmekünstlerin. Barbara Dennerlein, die wohl innovativste und interessanteste Hammondorgel-Spielerin der Welt faszinierte das Publikum im überfüllten "Dracula Club" mit ihrem unvergleichlich warmen Sound, ihrer charmanten Bühnenpräsenz und im furiosen Zusammenspiel mit dem Schweizer Schlagzeuger von internationalem Niveau, Pius Baschnagel. Die Künstlerin Barbara Dennerlein überzeugte mit Können und Ausstrahlung und gab in ihren Moderationen zwischen den einzelnen Stücken auch eine ganze Menge über sich selbst preis. Auf ihrem Instrument, einer einzigartigen, über fünfzig Jahre alten Hammond B3, die noch elektromagnetisch und nicht etwa vollelektronisch funktioniert, zeigte sie, was sie drauf hat. Und das ist schlichtweg gewaltig. Was die zierliche Frau da mit Händen und vor allem auch Füssen vollführte, war beeindruckend. Die Finger rasten über die Tasten, blitzschnelle Läufe, atemberaubende Solis mit der rechten Hand und exakte Akkorde mit der linken führten zu einem Feuerwerk der Töne. Der rechte Fuss sorgte für Modulation und Lautstärke, der linke für die Bässe und mit Hilfe der Technik spielte sie Sampler- und Synthesizerklänge so harmonisch bestechend hinzu, dass man nach weiteren Mitspielern...suchte. ... Die furiosen Tonfolgen der Stücke, die alle eine Geschichte erzählen, brachten die Zuhörer in Bewegung. Schon mit zwölf Jahren hatte sich Barbara Dennerlein der Orgel verschrieben und ihr hochkonzentriertes, oft selbstvergessenes Spiel voller Präsenz führt sie Jahr für Jahr rund um den Globus. Sie ist ein gefragter Gast bei den wichtigen Festivals, in den berühmten Clubs und es zeugt von Neuem von der hohen Qualität des St. Moritzer Festivals da Jazz, dass solche Grössen der Szene hier voller Begeisterung auftreten."
(Suedostschweiz.ch 27.07.09)
 

"Eine halbe Tonne Harmonien. ...die wohl bekannteste Solistin ... ein international gerühmtes "Fräulein-Wunder." ... Am Samstagabend trat sie...im restlos ausverkauften Helmut-Hentrich-Saal in der Tonhalle auf und erwies sich nicht nur als grandiose Instrumentalistin, sondern auch als charmante Vermittlerin ihrer Kunst ... und so bewundern die Fans auch die trickreiche Fußarbeit ... In Dennerleins Universum passen alle Stile zusammen, vom Modern Jazz bis hin zu leicht esoterisch angehauchter Stimmungsmusik."
(NRZ 29.06.09)
 

"Wenn Finger und Füße über Tasten und Pedale wirbeln. Münchner Jazz-Organistin von Weltruf wird ... gefeiert. Wallendes dunkles Haar, geschlossene Augen - lediglich Finger und Füße wirbeln über Tasten und Pedale. Konzentriert und ganz in ihre Musik versunken... angekündigt als "Wunderkind an der Hammond-Orgel und Zauberin an den Pedalen" machte sie diesen Vorschusslorbeeren alle Ehre. Ihre Eigenkompositionen reichten von entspanntem Swing über romantische Balladen und langsamen Blues bis zum Bebop ... sogar mit einem Boogie Woogie... ein weiterer Beweis für Dennerleins Experimentier- und Improvisationsfreudigkeit, und zwar einer, der für richtig Schwung im Publikum sorgte. Dass hinter ihrem Instrument eine ganze Philosophie steckt, brachte die deutsche Jazzmusikerin von Weltrang fachkundig und sympathisch einfach ans Publikum ... Den Klang ihrer Hammond-Orgel hatte Dennerlein mit verschiedenen technischen Aufrüstungen, wie einem gesampelten Kontrabass verfeinert. Zwischen ihren Stücken, die die Künstlerin nicht nur spielte, sondern - intensiv in die Tasten greifend - an ihrem Instrument lebte, erzählte sie Anekdoten ... Dass sie mit ihrem Charme das Publikum flugs auf ihrer Seite hatte, zeigte sich an dem enthusiastischen Applaus, an dem nicht gespart wurde."
(Schongauer Nachrichten 18.06.09)
 

"Barbara und ihre B3. Die Dennerlein kam mal wieder... Und demonstrierte überragendes Können - und Persönlichkeit... Hammondorgel-Königin Barbara Dennerlein füllte mit ihrer B3...die Luft...mit mächtigen Soundwellen. Ein Instrument randvoll mit Soul... Doch Dennerlein hat die Betagte aufgemotzt, moderne Technik implantiert, aufgerüstet mit Synthesizer und Sampler, um Zugriff zu haben auf alle die perfekten Klänge, die im Programm des Tasteninstrumentes fehlen. Der schlanken, eleganten Elfe...geht es aber nicht ums Höher-Schneller-Weiter, dazu ist sie viel zu traditionsverbunden. Es geht ihr um Zuwachs an Ausdruck. Die ganze eigene Dennerlein'sche Ausdruckskraft erleben die Ohren schon im ersten Stück... mit außergewöhnlicher technischer Eloquenz, huscht über die Manuale, spielt mit quicken Vorderfüßen eindrucksvolle Basslinien, setzt linker Hand komplexe Akkorde und lässt die Rechte mit ultra Geschwindigkeit durch die hohen Register schwadronieren. Ziemlich funky... So lässt sie Harmonien endlos stehen, baut einen discoreifen Bassdruck auf, generiert eine niederschmetternde, alttestamentarische Klangmacht, baut mächtige Klang-Wände auf, an denen sie Töne hochkatapultieren lässt. Sie holt sich, was sie braucht, aus Bop, Blues, Rock, Latin, Boogie Woogie, Funk. Alles was zu ihrem persönlichen Stil passt... Es ist deutlich und unverkennbar doch die einmalige Barbara Dennerlein. Von sakraler Weihrauchstimmung bis zu Aggression, Wildheit, Ekstase spannt sie ihren jazzigen Bogen. Natürlich hat sie den Bach drauf, deutlich! ... Dann verschmelzen die Töne - und werden vom Applaus begraben."
(Heidenheimer Neue Presse 09.05.09)
 

"Der Bass aus dem Fußgelenk. Anmutig und kraftvoll. ...Orgel-Tornado... und als Krönung der zurückliegenden Saison stellte die Münchener Jazzerin Barbara Dennerlein dann...das Signal auf Grün und bot auf ihrer legendären "Lokomotive", der wuchtigen Hammond-Orgel, atemberaubende Klangdichte und brillante Tastenakrobatik...fetzig und verträumt, jubelnd, nachdenklich und mit dem unvergleichlichen Klang der elektromagnetisch arbeitenden Orgel... Dennerlein zeigte ihre atemberaubende Virtuosität mit Mischungen von Stilen und Klangfarben, differenziert in der Dynamik und mit improvisatorischer Vielfalt. Bei eigenen Werken...beeindruckten etwa die perkussive Rhythmik und die irrwitzigen Läufe. Fast ein Markenzeichen Dennerleins ist ihre "Fußarbeit" mit wummernden wie auch zierlichen Basslinien, die sie quasi aus dem Fußgelenk schüttelte. Der Hammond-typische metallische Sphärenklang kam in Dennerleins Spiel stets zur Geltung und passte zu ihren Kompositionen, die mit phantasiereichen Synkopen und schwungvollen Linien aufwarteten. ... Ein Genuss war es, Lehels glucksende Linien...zu hören und dazu Dennerleins Eleganz, Esprit und Verve auf den Tasten zu erleben. Voller Elan, lebendig und stark erklangen Stücke wie der "Organ Boogie" mit einer enormen Rasanz und die gebrochenen Figuren ... mit grummelnden Pedalbass zeigten die enorme Spielfreude des brillanten Trios ... Viel Humor ... mit explosiven Figuren und hohlen Trommelklängen ... Dissonante Steigerungen wie auch sprudelnde Saxläufe ... Barbara Dennerlein wusste spielerische Anmut mit kraftvoller klanglicher Präsenz zu verbinden. Ihr phantasievolles Powerplay bei...und das charmante Zusammenwirken mit ihren Kollegen, ihr Ideenreichtum und die ganze Bandbreite ihres Könnens begeisterten bis zum Schluß..."
(Heidenheimer Zeitung, 09.05.09)
 

"Wahrlich eine Tasten-Königin. Barbara Dennerlein begeistert bei den Musikfreunden restlos. ... Strahlende Gesichter bei den Veranstaltern ... Zum angekündigten Konzert der Jazzmusikerin Barbara Dennerlein mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden, ... Besucher, die in den Genuss eines hochkarätigen Konzertes kamen ... Sie gilt als kompetente Musikerin und herausragende Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B3. ...ihr souverändes und charmantes Auftreten, ihr brillantes Solospiel und ihr perfektes Zusammenspiel mit dem jungen Percussionisten Marcel Gustke ließen den Abend zu einem unvergesslichen Musikerlebnis werden für die begeisterten Zuhörer. Nicht zuletzt die Stilmischung aus Jazz, Soul, Swing und Bebop sorgte für einen genussvollen und abwechslungsreichen, fast dreistündigen Konzertabend. ...ob Rhythmus, Klangfarben oder Lautstärke, die Harmonie der beiden Musiker zeigte sich in bestechender Manier. ...große Klangvielfalt ... bestach durch die warmen Töne und ihr hervorragendes technisches Können. Munter, frisch und hüpfend ihr Spiel..., dann viel Entspannung im Blues-Titel..., in dem Weiches mit technischer Brillanz verknüpft wurde ... die langen Grundtöne mit vielen raffinierten Verzierungen und das Zurücknehmen der Lautstärke bis zum schier Unhörbaren ein neues Hörerlebnis bescherte ... Das Publikum quittierte dies mit großem Applaus."
(Schwarzwälder Bote, 09.04.09)
 

Mit der Klangdichte einer ganzen Band. Sie ist in allen Jazzrichtungen zu Hause. Ob Swing. Latin, Funk oder Blues - die Tastenakrobatin zieht ihr Publikum mit akrobatischer Virtuosität und atemberaubenden Improvisationen in den Bann. Sie kam gerade vom Basler Bluesfestival, eine hochkarätige Veranstaltung, bei der die großen Weltstars des Blues auf der Bühne stehen. Dennerlein ist ein gern gesehener Gast auf den großen Festivalbühnen des Jazz ebenso wie in den international bekannten Clubs. Ohne irgendwelche Starallüren plauderte sie mit ihrer unkomplizierten und sympathischen Art mit dem Donaueschinger Publikum und erklärte die Hintergründe ihrer Kompositionen. ... Die 45-jährige Künstlerin ist mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Ihre Hände bewegen sich mit unglaublicher Schnelligkeit über die beiden Manuale. Gleichzeitig koordiniert sie noch die Einstellungen und Regler. Perfekt beherrscht sie das Spiel mit den Fußpedalen und begeistert die Zuhörer mit faszinierenden Bassläufen..."
(Südkurier, 07.04.09)
 

"Bezirzende Orgelkunst. Barbara Dennerlein verzaubert im ausverkauften "Village". Mit souligem, funkigem und bluesigem Jazz von der maßstabsetzenden B3-Hammondorgel gab Barbara Dennerlein...ihren Einstand. Die Besucherresonanz war überwältigend... Mit der bezirzenden Ausdruckskraft von Instrument und Kompositionen schlägt die zierliche, mädchenhaft wirkende Jazzerin die Zuhörer schnell in ihren Bann... so schieben sich Melodiestrukturen blues-rockkompatibel ineinander wie beim Spiel von E-Gitarren. Dazu entlockt Dennerlein den elektromechanischen Tonrädern mit abrupt wechselnden Anschlägen das berühmte Hammond-Ploppen, das seinerseits an einen kräftig gezupften Bass erinnert und so auch für Perkussion sorgt. Eine besondere Wirkung entfalten die Passagen, in denen die Töne ihre Bodenhaftung verlieren und ein psychedelisches Strudeln in den Raum zeichnen. Bei dieser Art voll Schwingungen aus dem seltenen Rotationslautsprecher, dem "Leslie", schließen manche Zuhörer die Augen - die Organistin tut es längst. Auch den Publikumskontakt schafft Barbara Dennerlein ohne die Starallüren, die sie sich nach über 20 veröffentlichten Alben eigentlich leisten könnte. Geduldig steht sie in der Pause für Gespräche und Fragen bereit. Die Moderationen fürs zweite Set verraten dazu noch eine sehr persönliche Seite der Musikerin... Tiefe Stakkati treiben nun das Stück voran und kulminieren in einem orgiastischen Blubberton, wozu leise ein Zuhörer von hinten für sich raunt: "Suuuper!" ..... Da bricht im ansonsten mucksmäuschenstillen Publikum tosender Beifall aus, durchsetzt mit Rufen nach einem Lieblingstermin."
(Weilheimer Tagblatt, 27.01.09)
 

"Alles nur Zugabe. Längst ist sie auf allen Kontinenten mit ihrer Orgel unterwegs...als "Exportweltmeisterin in Sachen Jazz" gepriesen...überschreitet die Musikern Grenzen, die noch vor kurzem unpassierbar schienen: am Vortag hat sie sich...am Spieltisch einer Kirchenorgel ihren jazzmusikalischen Klangfantasien hingegeben, heute erlebt man sie im voll besetzten Jazzkeller in ihrer angestammten Domäne, dem...ungemein raumgreifenden Spiel an der Hammond B3. ...diese brodelnde, jeden Fuß zum Mitzucken bringende Musik... Dennerlein hat schon lange Mut bewiesen, sich von der Tradition zu lösen. Das hat auch nicht vor der elektronischen Modifikation des Instruments halt gemacht. So kann es im Konzert vorkommen, dass ein Latinmotiv der linken Hand im Pianoklang mit unterlegter schlanker Hammondklangfarbe ertönt, während der auf Kontrabassklang frisierte Fußbass stämmig marschiert und die Rechte munter...dahingluckst... Mit facettenreichem Programm, staunenswerten Kunststücken ihrer Fuß- und Fingerfertigkeit wie einem temporeichen Boogie Woogie...und ihren gemütvollen bis schlagfertigen Ansprachen schlägt Dennerlein alle in den Bann, so dass jedes Stück eine Zugabe zu sein scheint, wie sie schon zu Beginn augenzwinkernd behauptet hatte."
(Neue Westfälische, 24.11.08)
 

"Elfenhafte Jazz-Akrobatin bringt Rokokotheater zum Swingen. Barbara Dennerlein begeisterte. Akrobatischer Hörgenuss mit Tempo. Sie hat das Wunder vollbracht, das Rokokotheater unter ihren feinen Händen zum Swingen zu bringen. Barbara Dennerlein, die Königin der legendären Hammond-Orgel B3, verzauberte ihr Publikum...mit einer an Akrobatik grenzenden Spieltechnik, faszinierenden Bassläufen, bei der sie gleich einer irischen Riverdancerin mit ihrem linken Fuß über die Pedale tanzte, während sie mit dem rechten den Lautstärkenschweller betätigte. Dabei huschten ihre Hände mit lupenreinen Glissandi über die beiden Manuale hinweg, koordinierten aber gleichzeitig noch Einstellungen und Regler. Im spielerischen Flüsterton kommunizierte mit ihr Marcel Gustke am Schlagzeug, der Dennerleins elfenhafter Gestalt ein einfühlsames Einverständnis entgegensetzte. Diesem außergewöhnlichen Duo flogen glückliche Jazzherzen nach einem knapp dreistündigen Konzert im Applaus zu. ... Herzlich und charmant kündigte sie einen Titel nach dem anderen an, dem immer eine Geschichte vorausgegangen war. Dann setzte sie sich an ihr Lieblingsinstrument, bohrte sich förmlich in die vor ihr liegenden Tasten und der ungewöhnliche Sound dieser Hammond B3...erschallte mit den typischen schmatzenden Geräuschen... Rhythmuswechsel und Grooves entlockten Dennerlein noch mehr Spielfreude. ...atmosphärische Klänge und förmlich südlicher Flair... Dennerlein zitierte Bachs Toccata, spielte, bis die Töne in einen sinnlichen Blues mündeten, der in dieser Form hier noch nicht zu hören gewesen war. Mit dem fetzigen Orgel-Boogie zum Schluss reizten Dennerlein und Gustke nochmals all ihren Variationsreichtum und ihr Improvisationstalent aus, ihre Spielfreude, ihre unverwechselbare Technik - ein akrobatischer Hörgenuss mit rasantem Tempo."
(Schwetzinger Zeitung, 18.10.08)
 

"Eine Klangzauberin an der Hammond-Orgel. Mit "In the House" legt die gebürtige Münchnerin gleich richtig los und zeigt, was in ihr und dem Instrument, einer 50 Jahre alten Hammond B3-Orgel, alles steckt. Atemberaubende Klangkaskaden und pulsierende Rhythmen fliegen durch den Raum. Die Orgel steht quer zum Publikum, so können die Zuschauer bestens Dennerleins legendäres Spiel der Füße auf den Basspedalen bestaunen. Und als wäre die Hammond-Orgel, die ihre Töne elektromagnetisch erzeugt, nicht schon faszinierend genug, erweitert Dennerlein die reichen Klangfarben noch mit Hilfe eines Synthesizers. Wah- wah-Töne wabern aus den Boxen, im Wechsel mit spacigen Klängen, dann wieder ertönen Vibraphon und E-Piano. Barbara Dennerlein ist aber nicht nur eine Virtuosin, sondern auch eine begnadete Komponistin. Ihre Stücke - sie spielt an diesem Abend ausschließlich Eigenkompositionen - sind geprägt durch große stilistische Vielfalt. Ob Swing, Latin, Funk oder Blues, die Organistin beherrscht die ganze Vielfalt des Jazz. Zudem besitzt die Münchnerin Humor... ein herausragendes Konzert."
(Kölnische Rundschau 02.09.08)
 

"Traumwandlerisch sicher. ...die Organistin Barbara Dennerlein ... hat es gleichzeitig geschafft, als eine von wenigen Deutschen in der internationalen Jazzszene einen Stammplatz zu ergattern. Dass ihr ein ausgezeichneter Ruf zu Recht voraus eilt, demonstrierte sie nun bei ihrem Gastspiel im Hof des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. ... Erneut konnten sich die Veranstalter über einen bis zum Anschlag gefüllten Hof mit Jazzfans freuen. Dennerlein ist auch musikalisch ein absolutes Ausnahmetalent. Traumwandlerisch sind ihre Sicherheit und Selbstverständlichkeit, mit der sie die Stile mischt, ihr scheinen die Melodien und Harmonien im gleichen Maße zuzufliegen wie dem Freiluftgast die Wespen in den heißen Monaten. Ob Swing, Blues, Soul, Funk oder Bebop, nichts aus dem unerschöpflichen Fundus der Jazzmusik ist ihr fremd. Dass die Mischung nicht beliebig klingt, ist das große Verdienst der 1964 in München geborenen Musikerin. ... Neben dem Duo waren ... Thomas Scheytt (Klavier) und Gitarrist Ignaz Netzer angetreten. Zum Schluss standen dann alle vier Musiker gemeinsam auf der Bühne... Wenn vier Musiker mit derart überzeugender Spielfreude gemeinsam musizieren, springt auch der Funke über. Und genau der hat diesen Auftritt bei "Jazz im Hof" wieder einmal ausgemacht."
(Wiesbadener Tagblatt 28.07.08)
 

""Hexenmeisterin an der Hammondorgel. Mit einem strahlenden Lächeln suchte sie im Blitzgewitter ihr Publikum und entführt es auf ihrer Hammondorgel und mit Leidenschaft in unbekannte Jazz-Klangwelten. Jazz-Ikone Barbara Dennerlein gastierte in der ausverkauften Reformationskirche. Nicht nur ihre spieltechnische Brillanz beeindruckte, auch ihr Wesen. Charmant, mit Herzlichkeit plauderte und scherzte sie mit den Zuhörern. An ihrer Hammondorgel ist sie ein Weltstar, kann aus der schon legendären B3, mit MIDI-Technik (Sampler und Synthesizer) ausgestattet, das Klangvolumen eines ganzen Orchesters hervorzaubern. Gleich zum Auftakt ... bestach Dennerlein mit swingender Raffinesse, ... und einem furiosen Bass-Solo. Das ist schließlich ihr Markenzeichen. Während die Hände wie Federn im Wind über die Manuale flogen, tanzte der linke Fuß Bass-Pirouetten über dem Pedal, und der rechte bediente vortrefflich den Lautstärkenschweller. ... Dennerlein kennt keine stilistischen Grenzen. Sie berauschte die wie hypnotisiert Lauschenden mit Swing, Funk, Latin oder Balladen, mit blitzschnellen Registerwechseln und vertrackten Rhythmen. ...zeigte, welche klasse Komponistin sie ist. Mit fulminantem Swing, Latin und Bossanova, mit atemberaubenden Improvisationen ließ sie ein Klanggewitter auf das Publikum niederprasseln. Sie liebe Blues, sagte sie lächelnd. Und zauberte traumwandlerisch mit wunderbaren Fortissimos und Pianos Wehmütiges ...tupfte sie Melodien, swingte und groovte, experimentierte und erzählte Geschichten. Lustvoll lotete sie ihre Orgel aus, pendelte mit ganzem Körpereinsatz zwischen Rasanz und Schwebendem, zwischen Tasteneskapaden und lyrischer Melodik. Pfeifend, klatschend, johlend lag ihr das Publikum zu Füßen. Eine sprühende "Charlie Parker" Komposition beendet eine einzigartige Liebeserklärung an den Jazz. "
(Rheinische Post, 24.05.08)
 

"Glücksgefühle mit einer echten Diva. Schon beim Namen "Barbara Dennerlein" verneigen sich beim Jazzfan respektvoll die Nackenhaare, schließlich geht der Musikerin für die Jazzorgel ein Ruf voraus, wie ihn Louis Armstrong einst für die Jazztrompete besaß. Doch dann steht da auf der Bühne plötzlich eine alterslose Jugendliche mit rückenlangem Haar, mädchenhaftem Augenaufschlag und viel zu roten Lippen. Ihr würde man glatt zutrauen, dass sie an der Diskotür noch nach dem Ausweis gefragt würde - bis, ja bis sie sich an ihr Instrument setzt... Wie ein freigelassener Schmetterling flattert sie dann plötzlich vor ihrer Orgeltastatur hin und her. ... Keine Frage: Die Dennerlein badet in ihrem Sound, lächelt plötzlich beseelt über Rhythmuswechsel oder besonders akzentuierte Grooves, und ja: Man tut es ihr nach, denn sie nimmt spürbar jede Note und jede Nuance ernst. Am besten aber: Dennerleins "Ernst" bedeutet Spaß. ... Die Organistin spielt hier nicht nur mit jeder Hand eine separate Melodie auf den beiden Tastaturen, sie erflitzt mit ihrem linken Fuß auch noch das Jammen von einem virtuell begleitenden Kontrabass, "Ich muss nur hin und wieder den richtigen Ton treffen", lacht sie hernach in unnachahmlicher Bescheidenheit. Dass Dennerlein mehr bedeutet, nämlich unvergleichlich rund und dicht ausgebaute Jazzmelodik, die einen pro Titel fast zehn Minuten einspinnt und unentrinnbar an der Hand nimmt: Dieses Glücksgefühl der süchtig machenden musikalischen Drives war in der Tiefstollenhalle pur zu erleben. So wurde diese allürenfreie Mittvierzigerin im Herzen der Zuhörer natürlich genau das, was sie dem Publikum nie vorspielen wird: eine echte Diva."
(Münchner Merkur 26.02.08)
 

"Funkiges Feuerwerk. ... Niemand hat in jüngster Zeit auf diesem wuchtigen Instrument eine so umfassende Bandbreite erreicht wie die Münchnerin Barbara Dennerlein. Sie hat mit Hilfe von Midi (Musical Instrument Digital Interface) Sampler und Synthesizer in den Orgelklang integriert und die 250 Millionen Klangkombinationen auf der Hammond-B3 noch einmal erweitert. Die Künstlerin koordiniert unermüdlich und trickreich das Arsenal der verfügbaren Regler und Einstellungen. Nur selten kommt sie zu konventionellen Klangfolgen zurück, sondern erzielt Effekte, die vom einfachen Klavier bis zum Streichorchester reichen; gelegentlich hat man den Eindruck ein Flügelhorn zu hören. Beim Spiel mit den Pedalen, mit denen sie simultan Basslinien erzeugt, hat Dennerlein eine vollendete Meisterschaft erreicht. Sie bietet Solo-Einlagen, die technisch an Improvisationen der besten Kontrabassisten heranreichen... Das Duo wirkt spielfreudig, frisch und glänzend eingespielt... und präsentiert daraufhin ein Feuerwerk von komplexen Eigenkompositionen mit fließenden Übergängen von Swing, Latin und Funk, mit Tempowechseln und ungeraden Rhythmen."
(Darmstädter Echo 19.02.08)
 

"Jazzikone an der Orgel. Klangexperimente des Trios Barbara Dennerlein & Bebab faszinieren. Auf internationalem Parkett hat sie sich den Ruf einer Stil prägenden Jazzikone erworben: Die Rede ist von Barbara Dennerlein, der Frau, die der legendären Hammondorgel B3 zu einer Renaissance verhalf. Im SWR-Foyer verzauberte das Trio Barbara Dennerlein & Bebab sein Publikum. Im Bann des Klanges dieses begnadeten Trios ertappt man sich dabei, dass man den Kontrabassisten auf der Bühne sucht. Diese Bassläufe fügen sich so perfekt ins Arrangement ein. Und doch scheinen sie aus dem Nichts zu kommen. Dann fällt der Blick unverhohlen auf Dennerleins linken Fuß. Kaum zu glauben, aber Dennerlein spielt mit beiden Händen zeitgleich auf zwei Tastaturen und besitzt noch die Muße, lupenreine Bassläufe aus dem Fußgelenk zu zaubern. ... Dennerlein experimentiert an diesem Abend mit den unterschiedlichsten Sounds, lässt sie in ihr Spiel einfließen, je nachdem welche Stimmung sie erzeugen will. ...eine atmosphärische Magie... Und dann bewegt sich das Trio auf unterschiedlichstem musikalischem Terrain. Das reicht vom Blues über Funk bis hin zur Latinkomposition. Alles wirkt harmonisch, ganz gleich, ob das Trio sich in experimentellen, expressionistischen oder 'spaceigen' Klangräumen bewegt. Keine Frage, die unvergleichliche Barbara Dennerlein gehört in den Olymp des Jazz."
(Rhein Main Presse18.02.08)
 

"Charmante Bühnenpräsenz. Mit dem Fuß ertanzte Bassläufe. Barbara Dennerlein spielt beim Konzert im Steinebacher einen unvergleichlich warmen Sound. Ausverkaufter Steinebacher, gefüllt mit klassischen Jazzfreunden. Hinter einer riesigen Kiste, die seitlich zum Publikum aufgebaut ist, sitzt Barbara Dennerlein. Jugendlich, charmant, und bescheiden wirkt die Münchner Jazzvirtuosin die längst internationale Erfolge feiert und als Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B 3 als innovativste und interessanteste Hammond-Organistin der Welt gelten kann. ...was die zierliche Frau mit ihren Händen und Füßen gleichzeitig vollführt, könnten drei Musiker und ein Tonmischer gemeinsam spielen. Blitzschnelle Läufe und waghalsige Solis mit der rechten Hand, während die linke exakt die Akkorde setzt; mal gerade im Anschlag, mal weich versetzt mit dezenten Übergangsphrasierungen. Der linke Fuß ertanzt mit elegantem Schuh den Bass, ruhig fließend und souverän, Der rechte Fuß indes sorgt für harmo- nische Modulation und Lautstärke. Mithilfe der MIDI-Technik kann sie per Taste Sampler- und Synthesizerklänge hinzu kombinieren, was besonders beim Klang des Kontrabass voll zum Tragen kommt. Kaum zu glauben: hier spielt nur eine Person. Ansonsten: Anspruchsvolle Taktwechsel, offene Harmonien und über allem ein druckvoll fließender und das Publikum in ungläubiges Staunen versetzender Groove. Ihr vielseitiges Programm moderiert sie mit sympathischer Leichtigkeit. Mal überprüft sie das Taktgefühl des Publikums, mal analysiert sie mit trockenem Humor ihr Instrument, (Nein es ist kein CD Spieler darin versteckt!), dann erzählt sie die Geschichte ihrer ersten Orgel, die sie mit zwölf Jahren vom Vater bekam. Jedes Stück ist bei ihr mit einer direkten Lebenserfahrung verbunden. Und das nimmt man ihr ab... Ihre hingebungsvolle Gestik mit einem Lächeln auf den Lippen, ihre hoch konzentrierte und doch so unbeschwert versunkene Art zu spielen ist großartig. Von den Jazzstandards über Swing, Bossa Nova, Samba, Funk, Ballade und Blues bis hin zu ihrem Lieblinsstil, dem urbanen Bebop á la Charlie Parker oder "Bebab", wie ihn Dennerlein für sich selbst und ihre Hammond kreiert hat, spielt sie eine bunte Mischung, die von rasanten Tasteneskapaden über satte Grooves bis hin zu einfühlsamer Melodik reichte. Egal was sie spielt, der Klang ihrer originalen elektromagnetischen Hammond B3 Orgel, die heute so nicht mehr zu bekommen ist, fasziniert, fließt, erinnert, entführt. Man fragt sich, warum dieser klar attackierende und gleichzeitig so unvergleichlich warme Sound nicht öfter zu hören ist."
(Süddeutsche Zeitung 14.12.07)
 

"Hörerlebnisse auf der Hammond Orgel. 'Jedes Stück hat eine Geschichte.' Faszinierende Geschichten ... erzählte Barbara Dennerlein am Sonntagabend im Kulturhaus jazzig, funkig, gefühlvoll und spieltechnisch grandios auf den schwarz-weißen Tasten ihrer legendären Hammond Orgel B3. Zu einem Hörerlebnis erster Güte geriet das Jazzkonzert mit der weltweit gefeierten Interpretin, die zu den wenigen deutschen Künstlern mit internationaler Reputation zählt. Mit ihrem Trio ... schenkte die Münchnerin ihrem Publikum, das sich nicht satt hören mochte am berauschenden Sound, einen unvergesslichen Abend. Nicht nur, dass sie mit ihrem spieltechnischen Können begeisterte, nahm sie obendrein für sich ein mit ihrer natürlichen, sympathischen Art. Dass ein Weltstar, der in allen angesagten Häusern von London bis New York zu Hause ist, so selbstverständlich mit den Zuschauern plaudert und scherzt ... die ihrem Instrument - durch Midi-Technik mit Sampler und Synthesizer verbunden - orchestrale Klangfülle entlockte. Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Lüdenscheider die großartige Künstlerin... Selbstverständlich jonglierte Barbara Dennerlein ... zwischen den Stilrichtungen, entzückte hier mit rasanten, hoch virtuosen Tasteneskapaden, dort mit satten Grooves oder weicher, gefühlvoller Melodik ... Alles klang an in den zündenden, mitreißenden Eigenkompositionen der Münchnerin... Was Barbara Dennerlein einzigartig machte, war ihre frappierende Pedaltechnik, mit der sie die Klangmöglichkeiten ihres Instrumentes äußerst kreativ und erfindungsreich um reiche Bassfarben erweiterte. Flink und gewandt erhob sie den Fußbass geradezu zum vierten Akteur im vitalen, dynamischen Triospiel. Kamen Sampler und Synthesizer ins Spiel, drang die Hammond Orgel schwebend in ungeahnte Klangsphären vor. Tolle Musiker hatte Barbara Dennerlein ... an ihrer Seite, die mit ihr die Freude am Spiel, Improvisieren und Experimentieren teilten. Immer wieder warfen sie sich beim Improvisieren die Spiel- und Satzbälle zu, forcierten und spornten sich gegenseitig an."
(Westfälische Rundschau, 30.10.07)
 

"Schräge Rhythmen, zauberhafte Balladen. Mitreißendes Konzert von Barbara Dennerlein und ihrem Trio Bebab... Was für eine charmante Musikerin ... Sie sucht den Blickkontakt zum Publikum und legt das strahlendste Lächeln der Welt auf ... Was die Frau an diesem ... Tasteninstrument aus dem Hause Hammond für ein Feuerwerk an Stilen abbrannte, war mit in Sitzreihen eingeklemmten Füßen eigentlich überhaupt nicht zu vereinbaren. Und sie hatte nicht nur ihre Hammondorgel B3 mitgebracht, sondern exzellente Begleitmusiker... Auch Weltstars können sympathisch sein."
(Lüdenscheider Nachrichten, 30.10.07)
 

"Der Star ist die alte Hammond B-3-Orgel. ...Die Begeisterung für den Klang ist es, die an diesem Abend in allen Stücken Barbara Dennerleins zu spüren ist. Sie zieht alle Register, um immer wieder mit neuen Facetten im Klangspektrum zu überraschen. Die Arrangements der Klänge sind Teil der Kompositionen... Dabei nutzt sie auch die spieltechnischen Möglichkeiten des Instrumentes aus, wie kaum jemand vor ihr. Mit ihren schnellen swingenden Fußbassläufen ersetzt sie vollwertig einen Kontrabass und ist "nebenbei" Harmonie- und Melodieinstrument gleichzeitig. ...Hoffentlich kommt Barbara Dennerlein ... wieder."
(Weser-Ems-Kurier 26.10.07)
 

"Bass-Solo mit leisen Sohlen. Barbara Dennerlein begeistert mit vollem Körpereinsatz an der Hammond-Orgel. Wer Barbara Dennerlein zuhört, bekommt den Eindruck, als würde eine ganze Band anstelle einer Hammond-Orgel spielen. Wer Barbara Dennerlein nur zuhört, verpasst allerdings etwas - das Erlebnis, sie spielen zu sehen. Zu faszinierend ist ihr Geschick im Umgang mit den Klaviaturen und Pedalen ihres Instrumentes... die Organistin mit den fliegenden Händen und Füßen... Dennerlein jagte gleich bei ihrem ersten Stück...von einem virutosen Höhepunkt zum nächsten. Unter der Hammond-Orgel 'steppten' ihre Füße rasant über die Pedale, oben spielten ihre Hände technisch perfekt die zwei Orgel-Manuale. Zwischendurch zog Dennerlein - ohne jemals den schnellen Takt und ihren Spielfluss zu verlieren - die verschiedensten Register, um ihrer Orgel den vielfältigen Klang einer ganzen Swing-Band zu verleihen. Unterschiedliche Lautstärken stellte sie mit fast beiläufiger Leichtigkeit mitten in wilden Tonsprüngen an den verschiedenen Reglern ein. Mal ließ sie ihr Instrument schrill quietschen, wenn sie beide Handballen auf die Tasten legte, mal erzeugte sie verzerrte Töne, ähnlich dem Scratch eines Djs. Dann wieder lehnte sich Dennerlein auf ihrem Hocker zurück, stützte die Hände darauf und ließ nur ihre Füße ein temporeiches Bass-Solo spielen. Aber Dennerlein kann auch ruhige Töne anschlagen... Über ein sattes Vibrato legte sie perlende Melodien. Dazwischen ließen sphärische Harmonien Ruhe und Weite spüren."
(Werne, 23.10.07)
 

"Dennerlein versprühte gute Laune. Witz und Humor, ausgelassene Stimmung und gute Laune versprühte Barbara Dennerlein am Samstagabend an ihrer Hammond-Orgel im Alten Rathaus. Das Publikum war begeistert, ... Fans schnippten, klatschten und applaudierten zu einem grandiosen Konzert, das zum 20-jährigen Jubiläum des Jazzclubs ... genau den richtigen Rahmen bildete. ... Mit einer Leichtigkeit eroberte Barbara Dennerlein, inzwischen zum 20. Mal in Werne zu Gast, an ihrer Hammond-Orgel das Werner Publikum. Gleich das erste Stück "Easy going" zog die Gäste in ihren Bann. Es war ein Ohr- und ein Augenschmaus, die zierliche Musikerin über ihre "B3" fliegen zu sehen, mit Hand und Fuß, teilweise steppte sie mit beiden Füßen über die Basspedale, um fast in einem akrobatischen Balance-Akt die Bass-Soli einzufügen. Atemberaubend ihre Musik, die ihre große Leidenschaft verrät."
(Ruhr Nachrichten 22.10.07)
 

"Ein Regenbogen aus Klangfarben. Barbara Dennerlein verzaubert. ...auditive Leckerbissen... Sie swingt und groovt, lässt flüstern und schmeicheln. So virtuos ... zaubert mit Registrierungen, täuscht an den Pedalen begeisternde Kontrabass-Läufe vor und dreht, nein wirbelt klangliche Pirouetten. ... Ein Nasekräuseln hier, hochgezogene Augenbrauen dort, immer wieder dieses herzhafte Lächeln: Dennerleins Zeichen an ihren Schlagzeuger wirken wie mehr, als routiniertes und erfolgreiches Zusammenspiel. Mit geschlossenen Augen wuchtet sie vertrackte Rhythmen und haarige Harmonien, planscht förmlich in Klangfarben. Das Publikum verharrt in einer für Jazz-Veranstaltungen andächtigen Stile, um dann umso heftiger zu applaudieren. Und dann ihr Blues: ein veritabler Regenbogen aus Klangfarben unter dem sie lächelt und ihre melodische Kunstfertigkeit mit geschlossenen Augen zu genießen scheint... Das Publikum zeigt sich restlos überzeugt. Auf Wiedersehen! Bitte!"
(Peiner Allgemeine Zeitung, 15.10.07)
 

"Sie zieht alle Register. ... An ihrer uralten, legendären Hammondorgel B3 ...eröffnete die sympathische Jazzerin ihr Konzert mit einer Komposition des amerikanischen Tenorsaxophonisten Benny Golson. Schon in diesem Eröffnungsstück ereignete sich etwas, das im Jazz einzigartig ist: Es gab Zwischenapplaus für ein Instrumentalsolo, obwohl überhaupt nur ein Solist auf der Bühne aktiv war. Gemeint waren in diesem Fall die Beine der Organistin, die den Basspart übernahmen und dies in so unnachahmlicher Art taten, dass man glauben konnte, es seien zwei Musikerinnen im Dialog vereint, eine an den Manualen, eine an der Basspedalen. Das Phänomen des Zwischenbeifalls ereignete sich aber im Folgenden immer dann, wenn die Münchnerin ein besonderes Orgelregister zog, um ihr Thema beispielsweise im Klang eines Vibraphons oder Klaviers zu variieren. Da spielte sie nicht mehr die Orgel, sondern tatsächlich ein Vibraphon oder ein Klavier und wurde anschliessend mit Beifall bedacht, wie ein in den Vordergrund getretener Solist in einer vielköpfigen Band. ...Mit geschlossenen Augen wandelt sie durch die Klangfarbenwelten ihrer Orgel, baut vom solistischen Stückanfang bis zur orchestralen Schlussapotheose einen spannungsgeladenen Bogen auf, der auf jede Form des außermusikalischen Effekts verzichtet. Diese Ausnahmemusikerin hat die Meister der klassischen Instrumentalmusik ebenso gründlich studiert wie die Big-Band-Arrangements eines Duke Ellington respektive Billy Strayhorn. Wenn sie dann eine solche Eigenkomposition hinlegt wie..., zeigt sie, dass sie auch kompositorisch auf der Höhe der Zeit ist. Und dass sie nie der Versuchung des Orgel-Schönklangs zu verfallen droht, sondern mit teilweise vertrackten Rhythmen und kühnen Harmonien einen großen Reichtum an musikalischer Formensprache entfaltet ... ein einheizendes Jazz-Ereignis der Extraklasse."
(Südkurier, 23.7.07)
 

"Im Klangrausch der Hammondorgel. ... Weltklasse-Konzert ... Volles Haus ... Der Jazzclub Q4 hat einen musikalischen Leckerbissen von Weltklasse geboten... Kompositionen von Barbara Dennerlein, die ihre Stücke mit viel Charme und Witz selbst ansagte und dann natürlich auch intonierte. Und wie! Kein einziger Augenblick wird lang oder eintönig: das Thema wird variiert, es wird nach Herzenslust improvisiert und wieder zum Thema zurückgekehrt. Barbara Dennerlein, Vollblutmusikerin und Komponistin... Sie ergibt sich einem wahrhaften Klangrausch. Ein ganzes Orchester glaubt man zu hören: Piano, Vibrafon, Kontrabass, Kirchenorgel... Der Ausdrucksfreude und Vielseitigkeit der Organistin und Komponistin Barbara Dennerlein sind wahrlich keine Grenzen gesetzt."
(Aargauer Zeitung, 23.5.07)
 

"Ein Hoch auf Großvater Dennerlein. Jazzorganistin begeisterte... Großvater sei Dank hat Enkelin Barbara Dennerlein zur Hammond gefunden. Und die international erfolgreiche Jazz-Organistin bearbeitet diese wie keine Zweite... ließ sie die Hammond mal flüstern und mal kreischen. Sie zeigte, dass die Orgel ebenso zart schmeicheln kann wie swingen und grooven. Flinke Füße zauberten groovende Basslinien, schnelle Hände tupften Melodien... Zwischen den Stücken griff Dennerlein immer wieder zum Mikrophon, um charmant Einblicke in Hintergründe zu den selbst komponierten Werken zu geben. Die Klangfarben, die Dennerlein mit den Orgelregistern malte, fügten sich zu farbenprächtigen Bildern. ...ein imposantes Stück Musik... Kommunikation und Begeisterung ... prägten den Abend. Die Nähe zum Publikum trug das Ihrige zu einem intimen Jazz-Abend bei. Schöne Aussichten, wenn so viel Herz auf der Bühne erklingt und sich auf die Zuschauer überträgt."
(Westfälische Nachrichten 29.3.07)
 

"Ein sprühendes Funk-Jazz-Feuerwerk. Barbara Dennerlein und die Aachen Big Band verzaubern das Publikum mt einer wunderbaren musikalischen Mischung. ...bislang nie begegnet...Stunden vorher nur einmal gemeinsam geprobt, doch mehr brauchte es nicht, um ein famoses Konzert auf die Bühne der ausverkauften Aachener Kurparkterassen zu legen. Der Auftritt...machte am Samstag so viel Spaß, dass die international mit Lob überhäufte Hammondorgel-Virtuosin sogleich Lust auf eine Wiederaufnahme der reizvollen Zusammenarbeit mit dem 19-köpfigen Jazz-Orchester verspürte. ...war spontan begeistert von der Idee, Jazz-Klassiker und viele ihrer eigenen Kompositionen mit einer hochkarätigen Big Band zu spielen. Von Anfang an swingte und groovte es mit viel Power, Intensität und Leidenschaft durch den Saal, dass die Beine...unweigerlich mitwippten. Fulminante Bläser und pulsierende Rhythmen verschmolzen zu einer wunderbaren Melange mit der unnachahmlich wummernden Hammond B3 der Dennerlein. Die Big Band...brillierte...und verlieh mit ihrer individuellen Interpretation auch bekannten Dennerlein-Werken eine markant neue Note. Die größte Herausforderung: das zum begeisternden Schluss intonierte, für die Organistin erfolgreichste "Take off", ein sprühendes Funk-Jazz-Feuerwerk mit Gänsehautfaktor voller rasanter Wechsel und phänomenaler Soloparts für Trompete, Saxophon und Gitarre.... Dieser Frau, die stets die Nähe zum Publikum sucht, fliegen die Sympathien nicht nur ob ihrer natürlichen, unprätentiösen und positiven Ausstrahlung zu, sie ist auch eine echte Ausnahmekünstlerin. Die Augen geschlossen und versonnen abgetaucht in ihren vibrierenden Sound, fliegt sie in atemberaubendem Tempo nicht nur über die Tasten, sondern schwingt sich mit tänzerischer Leichtigkeit auch zu filigranen Pedalsoli ... Ihre raffinierten, vielschichtigen Arrangements kennen keine starren Grenzen, sie schafft fließende Übergänge zwischen Swing, Funk, Soul und Blues."
(Aachener Zeitung, 26.3.07)
 

"Atemberaubendes mit dem Füßchen angestellt. ...Dennerlein ist nicht nur eine Virtuosin auf ihrem Instrument, sie schreibt auch wundervolle Kompositionen... Ein Pedalsolo gab sie dabei ebenfalls zum Besten, dabei einen Kontrabass imitierend. Mit den Fingern ist sie schon schnell, aber was sie mit dem Füßchen anstellt, ist schon atemberaubend. Kein zweiter Organist hat das Pedal so stark im Gebrauch. Und dabei verbindet sie eine Virtuosität, Eleganz und Leichtigkeit, die unübertrefflich ist.... Ihr linker Fuß entwickelt eine tänzerische Leichtigkeit, welche Latin- und Swingrhythmen mit dem optischen Reiz eleganter Tanzbewegung eins werden lassen. So flink der linke Fuß übers Pedal huscht, so reaktionsschnell ist der rechte am Lautstärkeschweller. Jeder einzelne Ton wird damit manipuliert, womit die Soli eine vokale Qualität erhalten. Dennerlein spielt gewissermaßen drei Instrumente gleichzeitig: Der Fuß ersetzt den Kontrabass, die linke Hand greift weiche Klänge auf dem unteren Manual und auf dem oberen wuselt die Rechte oder nimmt ein heißes Vollbad im Hammondsound... Die Musik tanzte, und die Dennerlein wühlte sich hinein in sommerlich heiße Ekstasen. Bluesige Hitze aufzubauen, Atmosphäre schaffen, das versteht die Münchner Organistin vortrefflich.... Die Spielfreude der Dennerlein aber ist absolut mitreißend. Höchst begeistert in ihrem vorwärtstreibenden Elan. Sie liebt es dynamisch und hitzig. Ganz gleich, ob stiebenden, dampfenden und schwitzenden Rhythm&Blues oder heiße Latin Rhythmen… "Satisfaction" ...so viel Hitze hat der Song selbst bei den Stones nie gehabt. In ihrer Funk-Version ließ die Dennerlein die Orgel abwechselnd schnurren und fauchen wie eine Wildkatze, ließ sie brodeln und schreien. Ein Glück..."
(Die Rheinpfalz/Pfalz Kulturell, 12.11.06)

"Die First Lady überstrahlt alle. Ein Konzert der Spitzenklasse erlebten die Besucher im ausverkauften Kirchgemeindehaus. Der Auftritt der Organistin Barbara Dennerlein...setzte musikalische Glanzlichter. Barbara Dennerlein fesselte das...Publikum mit dem ersten Ton. Wie die Münchnerin ihre legendäre Hammond-Orgel beherrscht, mit ihr harmoniert und ihr die ungewöhnlichsten Klänge entlockt, ist weltweit einzigartig. ...Barbara Dennerlein lebt ihre Leidenschaft auf der Hammond-Orgel aus und fasziniert durch lebendige Virtuosität und Improvisationstalent. Leicht und sicher überwindet sie stilistische Grenzen, kombiniert den klassischen Walking-Bass mit explosiven Latino-Rhythmen und Jazz-Standards. Die zierliche Musikerin versprüht Lebensfreude, Temperament und eine natürliche Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht. Während dem Spielen wirft sie ihre langen Haare zurück, lächelt, spannt den Körper, schliesst die Augen und scheint mit dem Instrument zu verschmelzen. Ein Sound, der unter die Haut geht, eine einzige Liebeserklärung an den Jazz, voll Sinnlichkeit und Emotionen. Das elektromagnetische Instrument, handgefertigt in den USA, hat die Klangfülle eines ganzen Orchesters. Dennerleins sensationelle Pedaltechnik an der modifizierten Hammond-Orgel, eine Kombination mit Sampler-Technik und Synthesizer, ist zu ihrem Markenzeichen geworden. Während ihre Hände über die Tasten fliegen, fasziniert ihre Beinarbeit mit "Walking lines" wie die Figuren eines Kontrabasses oder Vibraphons. Mit Eigenkompositionen...liess sie die Zuhörer in den Orgelklang eintauchen, um sie sogleich mit einem funkigen Bluesstück...mitzureissen."
(Berner Rundschau, 16.10.06)

"Konzertabend von besonderem Reiz. ...was Barbara Dennerlein auf ihrer Hammond B3 hier bot, war von einer musikalischen Qualität, die ihresgleichen sucht. Das Klangerlebnis fing schon mit der Einleitungsnummer an... In diesem Swing-Blues...bestach unter anderem ihr mit beiden Füßen improvisiertes Pedalbass-Solo durch viel Kreativität und Gespür für swingende Raffinessen... Dass Barbara Dennerlein ihre B3 klangfarbentechnisch etwas "frisiert" hat, konnte man deutlich in der Eigenkomposition "Precious Moments" vernehmen, wo die Organistin in meditativer Art mit elektronischen Klängen ihres mit der Orgel gekoppelten Synthesizers experimentierte. Überhaupt wies das Solo-Konzert durch verschiedene Sounds wie Vibraphonklänge...trompetenartige Improvisationen, Kontrabass-Sampler im Pedal oder natürlich dem typischen und wunderschön "wummernden" B3-Sound eine beachtliche klangfarbliche Breite auf. Aber Dennerlein setzte die Hilfsmittel nie vordergründig ein, und so hatten ihr virtuoses Spiel und ihr inniges Gespür für raffiniert synkopierte Rhythmik immer Priorität. Wie einfallsreich die Organistin in einem Zwölftakter-Blues agieren kann, bewies "Farewell To Old Friends". Groß angelegte Spannungsbögen umfassen die harmonischen Innovationen, welche das Bluesschema bis an die Grenze variierten und dennoch in der Substanz nicht veränderten. Gerade in dieser Nummer zeigte sich das große Gespür Dennerleins für den Blues, den sie in jedem Akkord und in jedem Bluenote-Lauf regelrecht durchlebte. Äußerst beeindruckend war neben den Pedalsoli auch die Souveränität des linken Fußes beim Legen der Walking-Lines. Bis hin zum Bebop-Tempo fegte der Schuh über die Fußklaviatur und setzte richtig treibende Linien. Da könnte sogar mancher Bebop-Kontrabassist neidisch werden. Das Publikum...ließ Barbara Dennerlein natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne. Man erlebte einen beeindruckenden Konzertabend von besonderem Reiz."
(MZV 11.4.06)

"Die Orgel faucht und swingt. "Change of Pace" ist eine Art Glaubensbekenntnis der Organistin Barbara Dennerlein. ...mit abrupten Wechsel in Klangfarben, Tempi, Metren, Dynamik und Intensität... In das Stück, das mit Variationen des Themas zu einer ostinaten Bassfigur des Fußpedals anhebt, fügt die Künstlerin eine musikalische Pause ein, die zum Applaus anregt, aber eigentlich zu einem tastenden Single-Note-Spiel überleitet, das schließlich in ein swingendes Finale einmündet, das nach endlosen spannungsgeladenen Ostinati und Intensitätssteigerungen in einem expressiven Crescendo endet... Die Organistin reagiert mit mehr Drive und Groove, greift öfter komplexe Cluster und zu glissandoartigen Läufen über das gesamte Manual... Die Komposition bietet ihr Gelegenheit auf den elektronisch gesteuerten Fußpedalen ein ausgedehntes "Kontrabass"-Solo einzuschieben - eine faszinierende Kunstfertigkeit, mit der sie auch in der Blues-Zugabe besticht. In solchen Blues-Interpretationen zieht die Organistin die Zuhörer am stärksten in ihren Bann. Sie besitzt ein ungeheures Feeling für die schleppenden und verschleppten Rhythmen, die verschmierten Blue-Notes und Sounds. Und die Hammond-B3, jener musikalische Dinosaurier, der mit schier unerschöpflichen Klangfarben faucht und jubiliert, funky sprüht und röhrt eignet sich für den Blues ideal."
(Mainzer Allgemeine Zeitung, 4.2.06)

"Barbara Dennerlein wirbelt wie ein Derwisch. Riesenandrang im Mainzer SWR-Funkhaus: Jazz-Organistin und ihr Schlagzeuger begeistern ihr Publikum. Daß es das noch gibt - glückliche Menschen so weit das Auge reicht. Und das ganz ohne Drogen. Zumindest ohne illegale Rauschgifte. Denn wenn man sich im SWR-Foyer so umblickt, könnte man schon zu dem Schluß kommen, dass die Musik von Barbara Dennerlein auch eine Art Droge ist... Spitzenplätze waren dieses Mal absolute Mangelware im Funkhaus, schon lange vor dem Konzertbeginn mussten die Wachleute einer großen Anzahl Dennerlein-Fans den Eintritt verwehren... .Dennerlein wirbelt wie ein Derwisch über Tasten und Pedale ihrer Orgel, lässt die Klangfülle ihres elektronisch aufgemotzten Instruments mal überwältigende, mal skurrile und humoristische Effekte erzeugen. Und Andreas Neubauer am Schlagzeug trommelt sich im Angesicht seiner Partnerin ordentlich die Seele aus dem Leib, um mit deren Power und schier unerschöpflicher Spielfreude mitzuhalten. Aber das war noch nicht alles, nach der Pause erhöhten sie die Schlagzahl beträchtlich und ließen sich im Klangrausch von der eigenen Virtuosität verzaubern... Das macht allen Spaß, nicht zuletzt den beiden Musikern. Und es hilft besser gegen jede Traurigkeit als ein Psychiater oder eine Selbsthilfegruppe."
(Rhein-Main-Presse, 4.2.06)

"Drei Sterne in der Hammond-Nacht. Sie spielt ihr Leben auf der Hammondorgel, ihre Freude, ihre Hoffnungen, Enttäuschungen, ... sie schöpft Kraft aus der Musik - das lässt sie aus jedem Ton spüren, und das will sie auch ihrem Publikum vermitteln. Dank ihrer herausragenden Fußtechnik klingt die Orgel bei ihr tatsächlich wie die "kleinste Bigband der Welt" - so zitiert sie einen Kollegen. Sie spielt die Hammond in jeder Beziehung perfekt und ist am besten, wenn sie über ihre ebenfalls makellosen Kompositionen hinausgeht, sich mitreißen lässt vom Klang, von den Tönen, vom Gefühl, wenn ihr das stille "Precious Moments" zu einem kräftigen Loblied auf das Leben gerät, wenn sie die "kurze" Zugabe zu einem ausdauernden "Walk On Air" werden lässt. Dann erreicht sie, deren Stücke oft so klingen, als könne im Leben nichts schief gehen, wenn man es nur will, auch die Herzen, und die Sterne strahlen ein wenig heller in der Hammond-Nacht."
(Freie Presse, 10.10.05)

"Zurück zu den Wurzeln. Gleich in das erste Stück...packte sie alles hinein, was sie berühmt machte: Spannende, abwechslungsreiche Improvisationen, der typische Sound der Hammond B3, die mittels Midi-Technik aufgepeppt wurde, und ihre bewunderungswerte imposante Fußbasstechnik, wenn der linke Fuß beeindruckend virtuos über die Pedale hüpft. In Nummern wie...zeigte sich die Neobopperin aber auch als Klasse-Komponistin... Temperamentvoll swingte und groovte Barbara Dennerlein vor sich hin...der Fuß wurde zum Mitwippen gereizt, der Blues als Gute-Laune-Musik. Trotz zweier Zugaben hätten die begeisterten Fans gerne noch mehr gehört."
(Südwest Presse, 1.10.05)

"Spektrum der Hammond-Orgel ausgelotet. Der voll besetzte Saal...erlebte den Besuch der alten Dame...einer B3-Hammondorgel aus den Fünfzigern...bezauberte die Münchner Künstlerin ihr Publikum mit eigenen Kompositionen...der mit den Fußpedalen abgerufene Klang des Kontrabasses. Hier hätte auch gut und gerne der große Jazzbassist Oskar Pettiford am Werk sein können...lotete sie die Möglichkeiten des Instrumentes genüsslich aus, ließ die Finger atemberaubend über die Tasten gleiten und wechselte von schrillen Passagen unvermittelt in besinnliche Tonfolgen und kokettierte mit der Wärme des Klanges. Das von Barbara Dennerlein nachträglich in die Orgel eingebaute Midi-System ermöglicht über das Manual die Einbeziehung neuer Register, die in klanglicher Form Instrumente wie Klavier, Vibraphon...zum Erklingen bringen und den Eindruck orchestraler Klangfülle vermitteln...insgesamt mischen sich in allen Werken subtile Virtuosität mit großzügig ausgeloteten rhythmischen Freiheiten. Da kann es passieren, dass im Verlaufe einer Spieleinheit die Tonfolgen wechseln und komplizierte ungerade Taktarten neue rhythmische Effekte und Stimmungen produzieren... Wie von selbst gleiten ihre Hände über das Manual und für das begeisterte Publikum gab es immer wieder Neues in ihrem Spiel zu entdecken. Sie ist ein Solitär im solistischen Orgel-Entertainment und stürmisch bejubelt demonstrierte sie bei der Zugabe einmal mehr ihre Funky-Qualitäten."
(Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 27.9.05)

"Atemberaubende Klangbilder. Die First Lady der Hammond Orgel ...Mit großer Energie und beeindruckender Vielfalt gelang es der 40-Jährigen..., den Raum...mit reichhaltigen Klangbildern auszuschmücken und das Gotteshaus in einen vibrierenden Musentempel zu verwandeln, in dem es eine Vielzahl heiliger Momente zu erleben gab. Musikalisch entführte die Tastenviruosin das Auditorium in wunderbare Klangwelten, die zwischen ergreifendem Blues, treibendem Funk und lebendigem Swing angesiedelt waren. Mal rast die Musikerin mit flinken Fingern in Windeseile über die Tasten und zaubert - blitzschnell die Register und Effekte variierend - ergreifend schöne Improvisationen, mal lässt sie - scheinbar mit ihrem Instrument eins werdend - wunderbare Melodien erklingen, die voller Kraft und Emotionen stecken und das Publikum mit geschlossenen Augen zum Träumen verführt. Mühelos bewerkstelligt Dennerlein beeindruckende Tempowechsel, mit behänder Leichtigkeit treibt sie virtuose Tonfolgen aus ihrer mal fröhlich vibrierenden Hammondorgel, um nur Augenblicke später die Zuhörer mit Vibraphon- oder Bläserklängen zu begeistern. Dazu gesellt sich ein mit fleißiger Fußarbeit ergänzter Bass... Dennerlein versteht es blendend, mit ihrem zwischen Purismus und Fulminanz pendelnden Spiel zu überzeugen. Dies gelingt ihr nicht zuletzt auch mit charmanten Kommentaren und Erklärungen zu Kompositionen und Instrument."
(Pforzheimer Zeitung 28.6.05)

"Stilistisch ohne Grenzen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit, mit perfekter Hand- und Fußarbeit und mit ganzem Körpereinsatz ließ Barbara Dennerlein ein Orgelgewitter auf die Besucher niederprasseln, das seinesgleichen sucht. Dabei setzt sie in ihrem Spiel nicht eben auf Einfachheit, sondern auf komplizierte und ungerade Taktarten und Taktwechsel, und das beherrscht sie so souverän, dass ihre Musik auf den Zuhörer raffiniert, nie aber schwierig wirkt. Im Gegenteil: Der Zuhörer hat das Gefühl, direkt an der Entstehung der Musik beteiligt zu sein, mitzuerleben wie Barbara Dennerlein mit ihrem Instrument zusammenwächst, wie sie ihm Leben einhaucht und die Orgel unter ihren Händen alles preisgibt, was sie zu spielen in der Lage ist. Mit ebenso beispielloser Souveränität und Leichtigkeit wie Barbara Dennerlein mit geschlossenen Augen über die Tasten fliegt, bearbeitet sie - ganz nebenbei - die Fußpedale ihres Instrumentes, über die sie mit Hilfe eines Midi-Systems gesampelte Klänge abruft. So erklingt der Orgelbass dann als Kontrabass, orchestrale Sounds schweben durch die Luft, was der Musik eine schöne Dynamik verleiht und Barbara Dennerlein erlaubt, gezielte Akzente zu setzen, die sich aufs Schönste mit Schlagzeug- und Percussion-Klängen verbinden...und die brillanten Soli der Organistin inmitten ihrer rhythmisch und harmonisch raffinierten Kompositionen erstaunen und begeistern... So kennt der Jubel des Publikums am Ende kaum Grenzen...als das Konzert von Barbara Dennerlein...mit der zweiten euphorisch herbeiapplaudierten Zugabe zu Ende ging."
(Mindener Tagblatt 19.4.05)

"First Lady der Hammond-Orgel. ...setzte sich an ihr Instrument...verwandelte den Kirchenraum in ein pulsierendes, vibrierendes, von blitzschnellen Registerwechseln und Klangeffekten sprühendes Feuerwerk. All dies zaubert Dennerlein, ein schwelender, plötzlich ausbrechender Vulkan. Sie ersetzt eine komplette Band, perlt rasendes Fußpedal-Ostinato buchstäblich mit links, entfaltet darüber ganze Klangwelten, mal elegisch verhalten, mal mit einer atemberaubenden Schnelligkeit gespielt, dass man spürt: Barbara Dennerlein ist völlig eins mit ihrer Musik. Hoch verdient war nicht nur der spontane Szenenapplaus für das wirbelnde Bass-Solo - das begeisterte Publikum entließ sie nur ungern."
(Hellweger Anzeiger 28.2.05)

"Die Schönheit des Jazz. Barbara Dennerlein begeisterte in ausverkaufter Sängerhalle... Die Münchnerin, seit langem in den feinen Clubs und großen Bühnen der Welt zu Hause, zog an diesem Abend alle in ihren Bann... Ungeheuere Klangvielfalt, gesampelter Kontrabass, Stringsounds und Hammondklänge spielt sie in atemberaubender Geschwindigkeit. Ihr Fußbass-Solo wirkte, als würde sie über die Basspedale hüpfen... Dennerlein schien beim Spiel auf ihrem Instrument zu verschmelzen... Mit brillianten Soli führte sie die Zuhörer mit einer gefühlvollen Ballade in den Jazzhimmel... Die Töne glitten förmlich aus den Fingern, die über die Tasten wirbelten... Unentwegte Perfektion und ganzer Körpereinsatz zogen die Zuhörer in den Bann."
(Hersbrucker Zeitung 8.12.04)

"Die Hammond bekommt Leben eingehaucht. Künstlerin und Instrument verschmelzen. Schon nach den ersten Minuten hat Barbara Dennerlein ihr Publikum gefesselt... und vermag dabei immer wieder zu überraschen, neu zu faszinieren... Ihr Spiel vermittelt Leichtigkeit und Lebensfreude, das Gefühl der Zuversicht... Barbara Dennerleins Melodien sind alles andere als eingängig und vorhersehbar - sie folgen eben nicht dem bekannten Tonschema, das der Zuhörer erwartet. Überraschen, mitreißen, faszinieren, das kann die Jazzorganistin. Mit ihren Stücken, bei denen die Grenzen zwischen Jazz und Blues verschwinden, vermag sie dem Zuhörer das Gefühl zu vermitteln, die Musik höre nie auf, habe kein Ende... Wenn sie ihre Hammond-Orgel bearbeitet, scheint sie ihre Stücke gerade erst im vorangegangenen Augenblick erdacht zu haben, so spontan und locker kommt ihre Musik beim Zuhörer an. ...die Luft knistert vor Spannung und Emotionen. Unter den Fingerspitzen von Barbara Dennerlein entwickelt die Hammond ein Eigenleben, die Musikerin scheint der Orgel Leben eingehaucht zu haben. Künstlerin und Instrument werden bei dem Klang des Schlagzeuges im Hintergrund zu einer Einheit."
(Passauer Neue Presse 27.11.04)

"Der Mercedes unter den Orgeln. Beeindruckende Bein-Akrobatik: Die Füße auf den Pedalen, die Finger auf den Manualen und schon läuft Barbara Dennerleins Hammond-Orgel auf Hochtouren. ...tritt Dennerlein die Pedale, gibt unverzüglich Gas und chauffiert ihr Publikum in verschlungene Klangwelten. Ohne auf Geschwindigkeitsbegrenzungen zu achten, schnurrt, schnauft und pfeift die 50 Jahre alte Hammond-Orgel, vorbei an musikalischen Tabus und Konventionen. Mit ungebremster Rasanz und Raffinesse bedient sie temperamentvoll die Manuale, unterlegt diese originellen Orgel-Wirbel mit furioser Fußakrobatik ... schwirrende Bassläufe... Das Publikum wippt, staunt oder genießt einfach nur, wie Elemente aus Swing, Blues, Soul und Funk in fließenden Übergängen stilvoll angesteuert werden. Diese Vielseitigkeit offenbart sich aber auch unterschwellig in den Zwischentönen ihrer Hammond-Orgel, die zu jeder Gemütslage den richtigen Ton zu treffen scheint. ...entwirft Dennerlein eine bildgewaltige Flut wilder Assoziationen und Gefühlsebenen."
(Heidenheimer Neue Presse 23.11.04)

"Faszinierende Beinarbeit mit links. ...ihre Sicherheit, ihre sympathische Bescheidenheit sind die äußeren Erscheinungsformen, die zuerst auffallen, dann aber die musikalische Kompetenz: ihr rhythmisch prägnantes Single-Note-Spiel der rechten Hand hebt sich messerscharf gegen die lang angehaltenen Akkorde der linken Hand ab, aus denen kurznotige Funk-Motive aufblitzen. Das Faszinosum indes ist ihre Beinarbeit: "Walking lines", wie die Figuren eines Kontrabasses in atemberaubendem Tempo über die Pedaltastatur gehuscht, geben ihrem Spiel Swing, Groove, Direktheit und motorische Kraft. Und das alles "mit links", denn der rechte Fuß bedient den Schweller. Dennerleins sagenhafte Pedaltechnik ist zu ihrem Markenzeichen geworden... Gewissermaßen ihre Erkennungsmelodie ist ein Stück, das sie oft und mit vielen "Kollegen" eingespielt hat (z.B. mit dem großen Friedrich Gulda); mit diesem "Stormy Weather Blues" ging ein bemerkenswertes musikalisches Ereignis zu Ende."
(Allgemeine Zeitung 12.11.04)

"Barbara Dennerlein zieht alle Register. ...Brillianz in der ausverkauften Neuen Welt. Barbara Dennerlein ist nicht nur eine der führenden Jazzmusikerinnen Deutschlands, sondern steht auch weltweit als eine der wenigen Vertreterinnen der Hammond B3 auf einem sehr hohen Podest...eine Art Exotin, die für ihr Instrument eine eigene Sprache entwickelt hat ...der Umgang mit den Tasten und den Fußpedalen, einer Tätigkeit, bei der sie es zu wahrer Meisterschaft gebracht hat. Ihre technische Vielfalt ist wirklich beeindruckend, wenn sie mit Fingern und Füßen gleichzeitig loslegt, verschmelzen Instrument und Instrumentalistin zu einer Einheit, ergeben separate Klänge ein ganzes Orchester."
(Donau Kurier 27.10.04)

"Der brodelnde, sinnliche Sound der Hammondorgel... Ihr Spiel sprüht vor musikalischen Finessen, Harmoniecollagen, vertrackten Rhythmen und zupackenden Improvisationen. Swing, Funk, Latin, Balladen - ihr Konzert ist eine einzige große Liebeserklärung an den Jazz."
(Mainpost 26.10.04)

"Atemberaubende Unabhängigkeit ...eine swingende Barbara Dennerlein. Charakteristisch für das Spiel der Organistin ist auch die sensationelle Fußarbeit auf der Pedalerie. Leichtfüßig reicht nicht aus - es geht bei ihr um die totale, schlicht atemberaubende Unabhängigkeit von Händen und Füßen. Während die Finger der Organistin scheinbar schwerelos über die Manuale flogen, erzeugten die Füße eine spritzige Basslinie... Und so ganz nebenbei erledigten die flinken Füße auch noch die Arbeit eines Schlagzeugers. Barbara Dennerlein bot den Besuchern mit ihrem Konzert ein Stück Lebensqualität,...die genauso wichtig ist, wie die Luft zum Atmen. Und dass die Konzertbesucher atmen wollten, hatte Barbara Dennerlein an diesem Abend gespürt."
(Lüchow/Dannenberger General-Anzeiger, 24.10.04)
 

"Orgel-Power mit Barbara Dennerlein und der hr-Big-Band. ...exzessive Dynamik und virtuose Klasse: satte Blech-Kaskaden schwappten über improvisatorische Hammond-Klänge, die in einer solchen instrumentalen Freiheit ihresgleichen sucht. ...ein außergewöhnliches Konzert. Das Publikum im gut besuchten Theater erlebte musikalische Oberklasse und hervorragende Solisten, deren stilistische Umsichtigkeit und spielerische Harmonie von Beginn an überzeugten. Bebop, Free Music, Blues und eine gehörige Portion Swing machen Barbara Dennerleins Orgel so vielseitig und einzigartig. In einer Nische, die vom mächtigen Schatten des großen Jimmy Smith dominiert wird, hat die Münchnerin in ihrer erstaunlichen Karriere zweierlei geschafft: den Sprung in die vorderen US-Charts und die Renaissance der Orgel durch persönlichen Stil und eine innovative Spieltechnik. Im Gegensatz zu Smith ist Dennerleins Spiel breiter angelegt, sie schöpft den Jazz-Fundus komplett aus und ist weitaus improvisatorischer. Dazu kommt die Ausnutzung sämtlicher elektronischer Möglichkeiten der Hammond B3, mit der sie Kontrabasstöne durch die Bearbeitung der Fußpedale erzeugt. ...mit erstaunlicher Geschicklichkeit und rasantem Tempo. Barbara Dennerleins musikalische Perfektion und Aufgeschlossenheit wird durch ihr beeindruckend feines und treibendes Spiel angereichert."
(Bergsträsser Anzeiger 6.9.04)

"Die Bändigung des Monsters. Organistin Barbara Dennerlein betört auf der EW-Jazznight. Die Jazznight der Festspiele Eurpäische Wochen konnte...mit einer internationalen Größe auf diesem Instrument aufwarten. Die Münchnerin Barbara Dennerlein und ihr Schlagzeuger Daniel Messina haben ein fabelhaftes Konzert gespielt... In dieser Musik herrscht sehr viel Feuer und Energie... Dennerleins eingängige Kompositionen bewegen sich zwischen Blues, Latin und Funk. Die Musikerin besitzt das Feingefühl, epische Balladen in süßer Spannung zu halten, andererseits ringt sie der B3 geistreich-orgiastische Improvisationsgewitter ab. Dennerlein läßt Rhythmen fließen und zucken, verspricht und verzögert, ihr Timing ist pure Faszination."
(Passauer Neue Presse 19.7.04)

"Bop to the Top! Warum man sich in Barbara Dennerlein verlieben muß. Das Auditorium...fragt sich, wie man diese Ausnahmekünstlerin überhaupt gehen lassen kann. Mit Jörg Kaufmann (unglaublich ausdrucksstarker Saxophonist) und Daniel Messina präsentierte sich ein ungemein spielfreudiges Trio, das am Rande der Vorstellungskraft musizierte. Versiert und berauscht von Drive wie tiefer Traurigkeit erschlossen sie eine von Standards inspirierte emotionale Singularität: ein Jazz-Wurmloch,... Von Facetten im Programm zu sprechen verbietet sich. Es sind Welten, Quadranten, die zwischen einem 5/4 Takter wie Cleo und der enervierenden Zugabe Funkish liegen. Es scheint unmöglich sich dem Charme der Münchnerin zu entziehen. Sie flirtet ihr Publikum in Grund und Boden. So spielt sie mit den Füssen rasante Läufe, die Hände...neben sich auf dem Hocker plaziert. Fazit: Hoher Suchtfaktor, die Entziehungserscheinungen haben schon begonnen. Bitte spätestens nächstes Jahr wieder einladen!"
(Kettwiger Kurier 29.9.03)

"Königin der Hammond-Orgel brannte Tastenfeuerwerk ab. ...Denn die Power-Lady aus München, weltweit ob ihres außergewöhnlich differenzierten Spiels hoch geschätzt, konnte sich der stürmischen Zustimmung des Publikums im ausverkauften Incontri sicher sein. Barbara Dennerlein brannte bei aller überbordender Musikalität ein geradezu artistisches Tastenfeuerwerk ab, registrierte atemberaubend die beiden Handmanuale mit tausend Klangfarben und setzte die Zuhörer mit ihrer absolut einmaligen Fußpedal-Arbeit in pures Erstaunen."
(Pfaffenhofener Kurier 18.9.03)

"Barbara Dennerlein, die Nummer 1. Ein Jazzkonzert der ganz besonderen Art. Barbara Dennerlein, Deutschlands Jazz-Botschafterin Nr.1, ist ihrem Instrument so eigenwillig genialisch verbunden, dass eigene Kompositionen ihren Ansprüchen am besten entsprechen. Sie nahm das Publikum auf eine Reise ins Jazz-Wunderland mit Klangfolgen und Tönen, die so noch nicht gehört wurden. Das ist das Geheimnis der Jazzmusik: die Reise ins Unbekannte und zurück ins Vertraute. Barbara Dennerlein führte das Publikum auf diesen Weg. Im perfekten Zusammenspiel mit ihrem Drummer Daniel Messina, in Wahrheit viel mehr als ein Drummer. Spannend jede Nummer. Im Publikum konnte man eine Stecknadel fallen hören. So konzentriert war das Publikum selten."
(Harz Kurier 5.9.03)

"Lichtgestalt des Jazz. Sie ist eine Musikerin von Weltruf, vielen gilt sie als beste Jazzorganistin überhaupt. Und es war ein Konzert, das restlos ausverkauft war. Bisweilen entstand der Eindruck, als spielten hier drei Musiker und nicht eine einzige Frau. Auf den beiden Manualen ihrer Orgel und den Basspedalen spielte sie oft gänzlich unterschiedliche Läufe, wobei ihr stets harmonische Verbindungen von Rhythmus und Melodie gelangen. Dies alles auf denkbar hohem spieltechnischem Niveau. Von diesem außergewöhnlich schönen Konzert wird noch lange gesprochen werden."
(Eschweiler Nachrichten 7.7.03)

"Wenn Leichtigkeit und Präzision sich zu konzentrierter Spielfreude steigern. Barbara Dennerlein gastierte mit gewohntem Charme beim Orgelfest in Laubach. ...hatten die Veranstalter die Instrumentalistin geholt, deren Name schon seit Jahrzehnten nicht nur in Deutschland den besten Klang hat. Barbara Dennerlein bestätigte in der voll besetzten evangelischen Stadtkirche mit zwei hochrangigen Begleitern einmal mehr, dass sie zur Spitzenklasse gehört. Die wie gewohnt unerhört charmant auftretende Musikerin erwies zu Beginn mit einem eigens dafür verfassten Stück der Kirchenorgel und damit gleichsam den Gastgebern ihre Reverenz. Mit dem Trompeter Christian Kappe ergab das eine interessante Interaktion. Kappe vermag unter anderem einen authentisch an Miles Davis erinnernden Duktus trefflich und kongenial einzusetzen. Ein Meister seines Fachs ist der argentinische Schlagzeuger und Percussionist Daniel Messina, dem keine rhythmische Variation und Vertracktheit Schwierigkeiten bereitet. Vielmehr blüht er in der Vielfalt der Muster und Akzente geradezu auf, ohne die geringsten Manierismen zu zeigen - ein Mann des Wesentlichen von traumhaft sicherer Präzision. So konnte sich Dennerleins Vielseitigkeit großartig entfalten. Diese Musikerin weiß zwar auch solo größere Säle zu fesseln, geht in der Begleitung jedoch sichtlich auf. Kennzeichnend für ihren Stil ist einerseits die Lust an der erheblichen klanglichen Vielfalt der Hammondorgel ...braucht sich Dennerlein nicht mit handwerklichen Taschenspielertricks zu spreizen, sondern setzt ihre virtuose Kompetenz in eine sensible, audrucksvolle Spielweise um. Sie spielt traditionelle Jazzstücke wie Fats Wallers "Ain't Misbehavin'" ebenso treffend gefühlvoll und federleicht, wie sie im "Long Way Blues" die erdigen, dunkleren Töne zu schaffen weiß oder in "Swing the Blonds" Leichtigkeit und Präzision vereint. Dabei ist häufig eine humorvolle Atmosphäre spürbar, vermittelt sie den angenehmen Eindruck konzentrierter Spielfreude um Hier und Jetzt. Die Stücke sind einerseits formal geräumig für die Improvisation aller Beteiligten angelegt, grenzen gelegentlich durchaus ans freie Jazzfeld, weisen zum anderen jedoch einen kompositorischen Bogen, auf der auch dem weniger experimentierfreudigen Zuhörer die Freude am Dabeisein sichert. An diesem Abend kam noch die ausgewogene, einander steigernde Zusammenarbeit der drei Musiker hinzu. Das spürbar erfreute Publikum sparte von Anfang an nicht mit Applaus und bedankte sich bei den Gästen schließlich mit lange anhaltendem herzlichen Beifall."
(Gießener Anzeiger 7.7.03)

"Kalkulierter Orgelwahnsinn mit allen Vieren. Dennerlein swingt, groovt und improvisiert Bebop mit Händen und Füßen schwindelig. Selbst Musikern fehlten hinterher die Worte: Barbara Dennerlein, als Ausnahme-Organistin auf der ganzen Welt gefeiert, spielte Fachleute und Laien am Samstag in Cloppenburg schwindelig. Im ausverkauften 'Bebop' entfachte die zierliche Frau aus München einen 'Hammond'-Sturm, der Stärke 'B3' mit ausgeprägten Funk-Böen, heftigem Blues-Schauern und zuckenden Latin-Gewittern. Selbst simpel scheinende Themen treibt die Organistin mit allen vier Gliedmaßen in eine pulsierende Verdichtung, in eine dramatische Steigerung, voller über Kreuz verwobener Linien. So wird aus einem harmlosen musikalischen Spaziergang eine Weltreise mit Zick-Zack Kurs quer durch die Kontinente. Oder wie ein Kritiker aus den USA schrieb: 'Sie schlendert und sprintet in einem Konzert durch mehr lebhaft gegensätzliche Episoden, als manche Jazz-Organisten in ihrem ganzen Leben durchmessen'. Ihr Bass-Arbeit mit den Füßen ist dabei kein Gag, sondern verschafft ihrer linken Hand den Freiraum, den andere Keyboarder nie haben werden. ...spielt Soli beidfüßig - eine Innovation, die 'Stanley Clark zur Ehre gereichen könnte', wie ein Keyboard-Kritiker meinte. Bei aller spieltechnischer Finesse hat Dennerlein ein Gespür für Stimmungen, für Atmosphäre..."
(MT 10.6.03)

"Barbara Dennerlein zur Jazzbotschafterin Deutschlands berufen. Umfassend mehr Aufmerksamkeit auf das Jazzleben in Deutschland zu richten, soll ein Grundmanifest des Jazzbotschafters sein. Prominent besetzt und vor allem von hiesiger Herkunft - so auch im Sinne des zeitgenössischen Jazz als eigenständiger und innovativer Musiker aktiv und mittendrin im Konzertdasein. Mühelos bestätigt dies eine breite Fangemeinde der ersten föderalen Jazzbotschafterin und zwar nicht nur dort, sondern auch bei Kritikern, Journalisten sowie auch der internationalen Jazzlandschaft. 'Barbara Dennerlein ist eine Galionsfigur, eine moderne Ikone oder eben eine deutsche Musikerin zeitgemäßen und großen Formats' - so die Entscheidung der Deutschen Jazzföderation e.V., sie zur ersten Jazzbotschafterin zu berufen."
(Jazz Zeitung 6/03, www.djf.de)

"Die Jazzbotschafterin wirbelt über die Tasten. Dass Joachim Lange, zweiter Vorsitzender der Deutschen Jazzföderation, zusammen mit Präsidentin Yvonne Moissl ausgerechnet Barbara Dennerlein zur ersten Deutschen Jazzbotschafterin beruft, was mit einer Ehrennadel symbolisiert wird, ist kein Zufall, denn Dennerlein bricht seit Jahren aktiv eine Lanze für den Jazz in Deutschland. ...das präzise Klatschen des Publikums gibt Dennerlein das Feedback. Dennerlein spielt zahllose Konzerte im Jahr, wie viele genau es sind, hat sie nie gezählt: 'Mir macht das alles unheimlichen Spaß und ich könnte noch viel mehr spielen'. Eine Musikerin, der man den Spaß am Jazz anmerkt: Die Münchener Organistin Barbara Dennerlein verzauberte in Deidesheim ihr Publikum."
(RHEINPFALZ Ausgabe Bad Dürkheim/Neustadt 16.6.03)

"Faszination der Leichtigkeit. Für Menschen, die einen eingeschränkten Horizont bezüglich des Jazz haben, bot sich eine ideale Gelegenheit, Engstirnigkeit aufzubrechen. Jazzorganistin Barbara Dennerlein, die schon mehrere Jazz Awards gewinnen konnte, gab ein Konzert, das in dieser Kategorie seinesgleichen sucht... Mit außergewöhnlicher Unbeschwertheit bearbeitete Barbara Dennerlein mit Händen und Füßen das Urgestein von Hammond-Orgel und zauberte ein energiegeladenes Soundgebilde, das vielen Hörern das Sitzen schwer machte und nur der Anstand sie am Aufspringen hinderte. Faszination übte auch der Anblick ihrer Füße aus, die ... mit graziler Leichtigkeit über die Pedale der Orgel zu fliegen schienen. Voll Enthusiasmus und von der Musik mitgerissen, ließen sich die Gäste zu Jauchzern und Begeisterungspfiffen hinreißen, die am Ende jeder Komposition in frenetischem Applaus kulminierten."
(Norddeutsche Neueste Nachrichten 26.5.03)

"Organistin begeisterte. Nicht ausgereicht haben die Stühle im großen Saal des Bürgerhaus beim Konzert der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein. Und die mehr als 400 Besucher wurden nicht enttäuscht... Sie schien mit ihrer Hammond-Orgel gleichsam verwachsen zu sein. Mit einer Reihe von Solostücken - Eigenkompositionen ebenso wie traditionelle Blues-Titel - verzauberte sie ihr Publikum... Das faszinierende Spiel der Künstlerin bestätigte den Titel 'Weltstar' ohne jede Einschränkung. Den Klangreichtum des Instruments ausnutzend, gab Barbara Dennerlein dem Abend eine ganz besondere Stimmung - Beifallsstürme ohne Ende!"
(Schwalbach 1.4.03)

"Alles was den Jazz spannend macht. Die Königin auf der Hammond Orgel, Barbara Dennerlein, zündete mit ihrem Quintett ein Feuerwerk an musikalischen Finessen, Harmoniecollagen, Rhythmuswechseln, Improvisationen, witzigen Percussion-Einlagen und aberwitzigen Freejazz-Einsprengseln auf Weltklasse-Niveau. Barbara Dennerlein war die absolut beherrschende Figur in diesem Quintett-Furioso. Von ihr stammten fast alle Kompositionen an diesem Abend und sämtliche Arrangements. Ihr ungemein drängendes Spiel, ihr Changieren von der Ballade zum Swing, vom Free-Jazz zum Funk, das war schlichtweg grandios - und die Zuhörer waren begeistert. Stürmischer Applaus und das Versprechen der ungemein sympathisch auftretenden Künstlerin, in einem Jahr wieder zu kommen."
(Münchner Merkur 17.2.03)

"Die Orgel steppt, der Saal kocht. Die Hammond-Orgel - die echte, die B3 - ist ein merkwürdiges Ding. Halb Musikinstrument, halb Weltanschauung, elektromagnetisches Fossil in einer digitalen Welt, ein schwarzer Kasten, klangmächtiger als ein ganzes Orchester. Um die Urkraft eines solchen Instrumentes zu bändigen, muss einer schon ein ganz besonderer Musiker sein. Oder, wie im Falle Barbara Dennerlein, eine besondere Musikerin. Sie ist zur Zeit Deutschlands Jazzexport Nummer eins und so etwas wie eine Ein-Frau-Bigband: Wenn sie ihre Orgel losjammern läßt und dabei ihre Hände über die oberen beiden Manuale flitzen, wenn sie dazu noch mit den Füßen den Walking-Bass steppt, dann groovt der Saal, und die Leute hält es kaum noch auf ihren Sitzen. In Bernau brachte sie das gut gefüllte Kirchenschiff mühelos zum Kochen. Mit Fußgetrampel, Freudenschreien und langem Applaus feierte das Festivalpublikum die Münchnerin."
(MOZ 1.10.02)

"Jazz der femininen Art. Den Weltstar an der midifizierten Hammondorgel - eine Kombination mit Sampler-Technik und Synthesizer - noch zu loben, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen."
(FAZ 12.7.02)

"Jazz vom Feinsten. Die Power-Frau an der Hammond-B3-Orgel hat inzwischen eine Ausnahmestellung im Jazz erreicht. Wie funkig, treibend, virtuos, aber auch sensitiv und zurücknehmend zeitgenössischer Orgel-Jazz klingen kann, dafür legt sie bei jedem Konzert Zeugnis ab."
(Erbenheimer Anzeiger 12.7.02)

"Liebesbriefe an den Jazz. Treibende Funk-Nummern, gemütlicher Swing, mystische Balladen: Ein Konzert von Barbara Dennerlein kommt einer Klangexpedition gleich. Souverän beherrscht die Münchener Jazzmusikerin ihr Instrument, eine Hammondorgel, der man solch vielfältige Klangmöglichkeiten kaum zutrauen würde. Ihre Kompositionen sind melodische Sound-Collagen, Kombinationen von Akkorden, Rhythmusgeflechten und harmonischen Linien. Grenzen zwischen verschiedenen Stilrichtungen überspielt sie mühelos, wechselt Tempi, und Taktart, baut Spannungsbögen auf, um sie langsam aufzulösen. Ihr Tastenspiel ist oft ebenso furios wie rasant. Präzise und schnell bewegt sich die Instrumentalistin auf den Fußpedalen der Hammondorgel, kreiert kleine Melodien oder Bassfiguren und entwickelt ihre eigene rhythmische Struktur."
(Allgemeine Zeitung Mainz 22.6.02)

"Barbaras flinke Füße und ganz viel Spaß. Exzellent, bravourös, ein Spiel mit Manualen, voller Melodien und Rhythmus. Die flinke Fußakrobatik dieser Hammond-Queen nötigt allerhöchste Achtung ab. Dennerlein sprühte nur so von musikalischen Einfällen, unterlegte irrwitzige Taktwechsel mit vertrackten Rhythmen. Mit ihrem Schlagzeuger, dem Argentinier Daniel Messina, spielt sie seit sieben Jahren zusammen. Das hört und spürt man. Dieser temperamentvolle Spielwitz, das große Improvisationstalent öffnet ganz ungewöhnliche Klangwelten. Dennerlein hat ein enormes musikalisches Potenzial, eröffnet ständig neue Perspektiven."
(Aller-Zeitung 17.6.02)

"Das Doppelkonzert begeisterte restlos. Einzigartiger 'Straight-Ahead-Jazz' mit Barbara Dennerlein. Als reife und erfahrene Künstlerin versteht sie es neben ihren fachkundigen Ansagen glänzend, ihr beflügelndes und technisch brilliantes Spiel voller Hingabe und Enthusiasmus auf ihre faszinierten Zuhörer zu übertragen."
(Neues Bühlacher Tagblatt 22.4.02)

"Die Persönlichkeit im Persönchen. Ein Energiebündel, ein Tastenfex, eine Hex' an der Hammondorgel. Wann sehen wir schon einen Menschen, der so vollständig Musik verkörpert? Wenn sie alle 10 Finger in die Manuale ihrer 40 Jahre alten B3 krallt, wenn sie dazuhin mit den Füßen den Baß bedient, eine grandiose Beinarbeit zeigt, dann kommt eine Körperspannung ins Spiel, die sich im Konzert bestens studieren läßt. Herkömmliche Tastenkünstlerinnen sind bereit, mit der linken Hand den Bass zu spielen, okay. Sie aber hämmert mit der Linken Akkorde, macht Akkordarbeit, derweil sie mit dem über den Pedalen tanzenden linken Fuß das Dung, Ding, Doing eines Kontrabasses abruft. Dieses extreme Spiel mit allen Extremitäten!"
(Rems-Murr-Nachrichten/Waiblinger Kreiszeitung 26.2.02)

"Solo für die Füße. Mit einem Solo-Set eröffnete Dennerlein das Konzert und machte bereits nach wenigen Tönen klar, warum sie zur Weltspitze der Jazz-Organisten gezählt wird: Variantenreiches Bass-Spiel mit den Füßen, synkopische Begleitung und perlende Hochgeschwindigkeits-Soli, die in scheinbar völliger rhythmischer Unabhängigkeit zur Begleitung gespielt werden, forderten den stürmischen Applaus des Publikums heraus."
(Dorstener Zeitung 26.11.01)

"Impressionen der Jazz-Queen. Die Grenzen zwischen Swing, Blues, Soul und Funk waren aufgehoben. Virtuos verwandelte Dennerlein musikalische Impressionen in farbige Empfindungen. Melancholische Leidenschaft wechselte mit überschäumender Lebenslust. Der Rhythmus groovte und der Funk swingte. Dennerleins Musik hat 'Hand und Fuß': Mit rasanter Fingerfertigkeit glitt sie über die Tastatur, meisterlich betätigte sie die Pedale. Eigentlich spielte sie zwei Instrumente, die sie jedoch grandios in einem raffinierten Sound zusammenführte. Orgeliastisch! In dieser Wortschöpfung gipfelt das jazzige Spiel der Künstlerin. Spontane Ideen und kompositorische Impressionen ergänzten einander in sinnlicher Brillianz. Der emotionale Funke erfasste auch das begeisterte Publikum. Die Zeit schien stillzustehen, wenn sie schelmisch vergnügt irrwitzige Taktwechsel mit vertrackten Rhythmen unterlegte... Eine Jazz Session mit sprühender Explosivität. Die Meisterin ihres Fachs zog alle Register ihrer Kunst. Sie musizierte nicht, sondern sie lebte ihren Modern Jazz auf der Bühne aus. Dennerlein interpretierte nicht, sondern sie selber war Musik. In ihrem virtuosen Spiel ließ sie das Publikum an der größtmöglichen Präsenz künstlerischen Seins teilhaben. Bravissimo!"
(Rheinische Post, 19.11.01)

"Emotion pur: Die Hammond-Queen. Sie beherrscht nicht nur die Tastatur makellos, sondern weiß vor allem Sounds und Rhythmen so gekonnt einzusetzen, daß immer wieder neue Klanggemälde entstehen, die mal mit prickelndem Swing durchtränkt sind, mal mit pulsierendem Latin, mal mit packendem Rock. Mit den Füßen bearbeitet sie traumwandlerisch die Basspedale ihrer Hammond B3, die speziell präpariert sind und wie ein Kontrabaß klingen. Dennerlein-Konzerte sind Emotion pur."
(Südkurier 23.10.01)

"Eine Münchnerin im Himmel. Wenn Barbara Dennerlein, die international anerkannte First Lady der Hammond B3, in die beiden Manuale ihres Instrumentes greift oder der Melodie und dem Rhythmus mit flinker Fußakrobatik unter dem korpulenten schwarzen Orgelkasten die satten Tieftöner zuordnet, sind den Fantasien der zierlichen Bajuwarin normalerweise keine Grenzen mehr gesetzt. Dann groovt und funkt es mitunter ganz gewaltig, werden Jazz-Klischees beseelt locker über den Haufen gespielt, wird das kombinierte Tasten-Pedal-Triptychon zu einer genresprengenden, klangexplosiven Ideenfabrik."
(MZ, 11.10.01)

"Symbiose von höchster Intensität. Mit temperamentvollem Spielwitz und Improvisationstalent entführte das Trio in kaum gehörte Klangwelten. Dennerlein's flirrender, konzentriert ganz aus sich selbst heraus entstehender Orgelsound, Messinas rastlose Suche nach immer neuen, hoch originellen Percussion-Untermalungen und die phantastischen Gitarrensoli von Samele verschmolzen zu einer Symbiose höchster musikalischer Intensität."
(SZ, 27.9.01)

"Die Lady ist der Hammer. Dennerlein, die in Musikerkreisen als die personifizierte Bedeutung des Wortes Jazz gilt. Auf unnachahmliche Weise offenbart sie ihr enormes musikalisches Potenzial, eröffnet dem Jazz neue, vielversprechende Perspektiven. ...zeigte sich als reinstes Energiebündel, wenn sie etwa in atemberaubender Geschwindigkeit auf den Tasten und am Fußbass ihre Virtuosität ausspielte."
(Usinger Anzeiger, 30.7.01)

"Liebesbriefe mit den Tasten geschrieben. Die Münchner Organistin hat eine stimmige Balance zwischen Powersound und fülligen, tief aus dem Innern groovenden Balladen gefunden. Knappe melodiöse Riffs und weiträumige Spannungsbögen ergänzen sich zu einem faszinierenden Klangbild, in dem sich immer wieder etwas verschiebt und dem Ohr dadurch neue Hörreize bietet... Virtuos ist ihre brilliante Technik, auf dem Pedal spielt sie eine Bassbegleitung, die rechte Hand hat oft ein eigenes Thema und links übernimmt sie etwa den Part einer E-Gitarre. Das Konzert von Barbara Dennerlein, der erfolgreichsten deutschen Jazzmusikerin der 90er Jahre, war ein Höhepunkt des Orgelfestivals."
(Gießener Anzeiger, 5.7.01)

"Wer von der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein gehört hat, wird gleich am nächsten Abend wiederkommen: Da möchte man sich vorstellen, wie der alte Bach sich zu ihr auf die Bank gesetzt hätte, um ihr beim Registrieren zu helfen!"
(Grußwort Dr. Edmund Stoiber, Int. Orgelwoche Nürnberg 7/01)

"Unerhörte B3-Klangerfahrungen ...ihr linker Fuß huscht so geschwind und leicht über die Pedale, dass selbst noch Fred Astaire staunen würde. Gemeinsam mit ihrem Ensemble präsentiert die Münchner Ausnahmekünstlerin modernen Jazz, der keine starren Grenzen kennt, sondern fließende Übergänge zwischen Swing, Blues, Soul oder Funk schafft. Mit ihrem Ensemble stehen ihr Spitzenmusiker zur Seite, die jeden Titel des Programms zur energiegeladenen Session geraten lassen. Da wird auf der Bühne nicht einfach musiziert, da wird gelebt. Nur zufriedene Gesichter nach gut drei Stunden Jazz vom Feinsten im Gewandhaus."
(Leipziger Volkszeitung 3/01)

"Scheußlich schöner Sound vibriert in schwüler Luft. Begleitet von zart gezupften Basslinien schwingt sich das alte Schätzchen (die B3!) zu immer kühneren Improvisationen auf. Rhythmisch vertrackt faucht die Orgel zu funky Beats oder baut kaleidoskopartig vielschichtige Stimmungsbilder auf... Brilliante Soli, atmosphärische Arrangements und darüber hinaus jede Menge 'kultiges' Flair - mit dieser brisanten Mischung war es kein Wunder, dass Barbara Dennerlein ihre stickige Rampe nur mit Mühe verlassen konnte."
(Münster 2/01)

"Faszinierende Virtuosität und eine sprühende Explosivität. Drei Stunden lang vital ausgelebte Leidenschaft auf der Hammond-Orgel, drei Stunden lang faszinierende Virtuosität und Jazz in packender Lebendigkeit und eruptivem Temperament. Barbara Dennerlein, begnadete Jazzerin auf der Hammond-Orgel, gastierte vor vollem Haus und begeisterte vom ersten bis zum letzten Stück. Die durch ihren innovativen, äußerst farbigen Stil, überaus reichen spontanen Ideen und kompositorischen Impressionen erfolgreiche Jazzqueen tourt... Alles was es da an Kompositorischem, an raffiniert Arrangiertem und an phantastisch Interpretiertem zu erleben und bestaunen gab, schien aus diesem Energiebündel auf der Orgelbank mit Leichtigkeit und ansteckender Freude heraus zu fließen. Die absolute Beherrschung des Instrumentes mit all seinen technischen Soundmöglichkeiten und klanglichen Raffinessen, die Rasanz der Finger auf den Manualen und das meisterliche Agieren auf dem Pedal schlug allein regelrecht in den Bann. Dazu kam noch dieser Ideenreichtum an kompositorischen Einfällen, das ausschweifende Entfernen vom Thematischen und das Zurückfinden, die oft aufreizende, mutige Harmonik und dieses mitreißende Rhythmusgefühl. Eigentlich spielte Barbara Dennerlein den ganzen Abend über zwei Instrumente, denn die Basslinien, die sie auf dem Pedal zelebrierte, waren weit mehr als harmonischer Grundstock und ersetzten einen virtuosen Kontrabassisten... Avantgardistische Harmonien, durch vielfältige Motivinspirationen angereicherte Ostinati, häufige Taktwechsel und ausgeklügelte Registrierungen geben Farbe. Vor allem ihre rasanten Furiosi begeistern, aber auch meditative Sequenzen und poetisch balladeske Inspirationen."
(Badische Neueste Nachrichten 2/01)

"Jazzmusik mit Gänsehaut-Garantie. Dass die Legende lebt, zeigte eindrucksvoll Barbara Dennerlein im ausverkauften Bürgerhaus. Unterstützt von ihrer erstklassigen Band bot sie Hochkarätiges an der Hammond-Orgel. Die 36-jährige Barbara Dennerlein gehört zweifellos zu den ganz Großen der deutschen Jazz-Szene. Die Münchnerin verfügt gleichermaßen über Witz und Virtuosität. Pure Spielfreude steht ihr ins Gesicht geschrieben: Versonnen lächelt sie vor sich hin, während ihre flinken Finger mit geradezu beängstigender Präzision über die Tasten fliegen. Schelmisch-vergnügt legt sie irrwitzige Taktwechsel und vertrackte Rhythmen vor, schichtet kühne Harmonien übereinander, liefert sich übermütige Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Band. Ihre Mitmusiker agieren technisch brilliant. Im absolut synchronen Zusammenspiel beweisen sie todsicheres Timing. Abläufe höchster Komplexität meistern sie bravourös und unverkrampft... Dazwischen bebt und vibriert der Klang der Hammond-Orgel. Ein Sound, der unter die Haut geht, voll brodelnder Sinnlichkeit. Jazz mit Gänsehaut-Garantie, den das Publikum mit Standing Ovations honoriert."
(Heilbronner Stimme 2/01)

"Wie in einem Stepptanz holt sie 'zu Fuß' bewegte Soli aus den Pedalen, swingende 'Walking-Bässe' - im wahrsten Sinne des Wortes. Darüber fliegen ihre Finger in immer neuen Variationen.......Messina und Dennerlein werfen sich die Spiel-Ideen zu wie in einem spannenden Gespräch."
(Hildesheimer Anzeiger 11/00)

"Orgeliastisch! Barbara Dennerlein"
(Jazz-Podium 00)

"Die junge Wilde. 'Deutschlands Jazz-Export Nr.1'. Das klingt irgendwie produktorientiert und dabei springt doch wie selbstverständlich der emotionale Funke über. Barbara Dennerlein ist die personifizierte Bedeutung des Wortes Jazz: Ihre Stücke klingen nach junger Wildheit... Sie versteht den Jazz als verbindendes Element. Und so ist das, was aus ihrer Orgel herauskommt, ein bisschen Pop, etwas mehr Funk und noch mehr jazzige, improvisierte Elemente."
(Neue Westfälische 5/00)

"Queen of Jazz. Die Virtuosität, mit der Barbara Dennerlein die Hammond-Orgel beherrscht, mit ihr harmoniert und ihr ungeahnte Klänge entlockt ist einzigartig auf der Welt. Wie Perlen drückt sie Tonfolgen in die Manuale, erzeugt tragende Klangteppiche, um im nächsten Augenblick messerscharf-aggressive Leslie-Sounds zu erzeugen, die vergeblich ihresgleichen suchen. Mit Charme, Virtuosität und Leichtigkeit überwindet Barbara Dennerlein scheinbare stilistische Grenzen, kombiniert den klassischen Walking-Bass mit Latino-Rhythmen, Jazz-Standards und manchmal sogar Anleihen aus der Pop-Musik. Perfekt schöpft Barbara Dennerlein die Bandbreite der klangtechnischen Möglichkeiten der Hammond-Orgel aus. Beide Hände unabläßlich in schnellster Bewegung, absolvieren ihre Beine auf den Basspedalen die nahezu perfekte Illusion eines Kontrabasses und physisch fast die Distanz eines New-York Marathons!"
(Syker Zeitung 1/00)

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