|
|
||||||
"Weil meine Orgel das gern mag. ...die Jazz-Organistin Barbara Dennerlein mit ihren Triokollegen... Mit einer ungewöhnlichen Besetzung sorgten sie für ein rundum begeisterndes Musikerlebnis... Gleich der erste Titel...wird von nichts weniger als Leidenschaft, Freude und Hingabe bestimmt. Im Mittelpunkt steht die symbiotische Einheit von Barbara Dennerlein und ihrer die 60er und 70er Jahre heraufbeschwörenden Hammond-Orgel. Die zierliche Frau bearbeitet das wuchtige Instrument nicht nur mit ihren Händen, auch beide Füße sind fortwährend im Einsatz. Sie übernehmen im Tanz über die mit entsprechendem Sound belegten Fußpedale vollständig den Part des Kontrabassisten. Schon allein der visuelle Eindruck der eigenständigen, manchmal völlig gegenläufigen Bewegungen von Händen und Füßen lässt staunen, viel mehr jedoch, was akustisch dabei herauskommt. Im Grunde ist Barbara Dennerlein schon eine Band für sich, so komplex und ausdrucksstark ist das, was sie der mechanischen, um Sampler und Synthesizer ergänzten Hammond B 3 entlockt. Da röhrt Blues, so seelenvoll wie es eine Stimme nicht besser vermag. Oder in einem fetzigen, vom Bürokratie-Zwist mit Einreisebehörden der USA inspirierten Stück äußert sich greifbar menschliches Fühlen. Pfeifenartige und gluckernde Orgeltöne vermitteln, wie Zweifel gären, hingeschmetterte Dissonanzen und ein kräftiger "Roarrr"-Laut brechen endlich der Wut Bahn. Die Kompositionen sind vom Alltag der Künstlerin inspiriert. Ihrem kleinen Hund ist das wunderbar leichte, durch ungerade Takte keck wirkende, munter hüpfende "Cleo" gewidmet, ihrer Orgel die mit Vibraphon- und Pianosound angereicherte Liebeserklärung "Black and White". Letzteres ist stilistisch am Bebop orientiert "weil meine Orgel das gern mag". Ansonsten wechseln feinfühlige bis melancholische Balladen mit fetzigen Grooves, Blues und sogar einem für Orgel untypischen, überraschend kraftvollen Boogie Woogie. Mondlak und Kappe geben als Begleiter wie Solisten kongeniale Partner ab. Die Klangfarben ihrer Instrumente und ihr filigranes Spiel ergänzen hervorragend den orchestralen Orgelsound. Durchweg aufbrandender Applaus honoriert einen Konzertabend voller Vitalität, Witz, Charme und Seele." (Trierischer Volksfreund, 25.11.11)
"Scheherezade auf der Hammond-Orgel Ein Trio, bestehend aus zwei Musikern. Eine Unmöglichkeit? Nicht, wenn eine von beiden Barbara Dennerlein heißt. Die Jazz-Organisten Queen aus München verfügt an ihrer über 50 Jahre alten Hammond über ein Kirchenorgelpedal, zwei Oktaven umfassend. Über dieses Pedal steuert sie einen gesampelten Kontrabass an, und fertig ist das Trio. An der Hammond: Barbara Dennerlein, genauer gesagt, ihre Hände. Am Bass- Barbara Dennerlein, genauer gesagt, ihre Füße, vor allem der linke. Am Schlagzeug: Drori Mondiak; und fertig ist das Trio, das aussieht wie ein Duo. Bei Bass-Soli spielt sie mit beiden Füßen, rhythmisch vertrackt, hochvirtuos. Den Walking-Bass spielt sie mit links, im wahren Sinne des Wortes. Mit verblüffender Eleganz, mit behender Leichtigkeit und mit jener
"Mitreißende Dialoge von Orgel und Saxofon. Jazz der Extraklasse... "Baden-Württemberg jazzt" - und zwar auf ausgesprochen hohem Niveau. Bei der ausverkauften JazzGala...konnten auch noch die letzten Jazzfreunde, die die Künstler noch nicht kannten, eindrucksvoll miterleben, warum die Musikerin aus München die unangefochtene Nummer eins des Jazz an der Hammondorgel ist. ... Dennerlein übernahm auf sehr sympathische Weise und ohne jeden Anflug von Allüren die Moderation... Der folgende Blues...war zweifellos ein erster Höhepunkt des Abends. Nach einer langen, virtuosen Einleitung von der Orgel zeigte Peter Lehel mit seinem erdigen Sound, seiner klanglichen Vielfalt und seiner faszinierenden Spieltechnik was er drauf hat. Dann mischte sich die Orgel wieder ein und bot ebenfalls einen tief empfundenen, erdigen, aber ganz und gar nicht sentimentalen Blues, der am Schluss in einen witzigen, improvisierten Dialog von Sax und Orgel mündete. Nicht zuletzt bei einem Boogie...konnte man die geradezu unglaublich virtuose Spieltechnik von Barbara Dennerlein bewundern. Boogies sind eigentlich eine Sache fürs Klavier. Sie leben ja bekanntlich von gnadenlos durchgehämmerten, relativ komplizierten Bassstrukturen in der linken Hand, über denen dann die rechte Hand wild improvisiert. Bei Barbara Dennerlein übernimmt die Bassstruktur nicht die linke Hand, sondern der linke Fuß, den sie unglaublich flink über die komplette Pedaltastatur huschen lässt. Denn selbstverständlich spielt sie nicht wie die meisten Hammond-Organisten ohne oder mit einem nur eine Oktave umfassenden Pedal, sondern mit einem vollen Pedal wie an der Kirchenorgel. Aber das bedient sie im Gegensatz zu Kirchenorganisten, außer bei Basssoli, nur mit dem linken Fuß, denn den rechten Fuß braucht sie für das "Gaspedal" , mit dem sie die Dynamik ihres Spiels steuert... Natürlich gab's noch eine Zugabe... - aufgekratzter, spritziger und einfach mitreißender Jazz."
"Eine Frau, zwei Füße, ein Instrument. Zehn Finger, zwei Füße, ein Instrument: Mehr Dinge benötigt Barbara Dennerlein nicht, um einen ganzen Konzertsaal ins Staunen zu versetzen. Ihre Hände rasen über die Klaviatur ihres Wunderkastens, der Hammondorgel, die Füße spielen den tiefen Bass an den Pedalen. Barbara Dennerlein und ihre Orgel - das ist eine Beziehung wie die eines alten Ehepaares, wie eine ewige Liebe. Ein Klangerlebnis, das sie zu einer Ikone der deutschen Jazz-Szene gemacht hat. ... Ganz entspannt gehe sie an ihre Aufgabe ran, verriet sie ihrem Publikum mit charmant-bayrischem Spracheinschlag. Stau, neun Stunden Anreise aus dem fernen München. Ein Star hat eben viel zu tun. Aber der Ausflug in die Jazz-Provinz sei für sie immer wieder ein Erlebnis. Ein Erlebnis nicht nur für die Protagonistin dieses Jazz-Konzertes, sondern auch für die ... Jazz-, Blues- und Boogieliebhaber, die der Frau beim Zaubern an den Orgeltasten lauschten. ... "Eine Frau mit Charme, Herz und Seele." ... Sie zeigte einen Rundumschlag ihres Repertoires. Hier ein tragender, grooviger Blues, dort Jazz mit einer großen Portion Latin-Einschlag. Die weit gefächerte Bandbreite war nicht zu überhören. ... Und dann experimentierte Dennerlein immer wieder an ihrem "Schaltpult", drehte den berüchtigten Leslie-Schwingungseffekt der Hammondorgel auf, spielte gekonnt mit Harmonien und Dissonanzen, improvisierte. Was die Jazz-Organistin aber mit ihren Beinen anstellte, trieb diese Virtuosität auf den Höhepunkt: Absolut präzise legte Dennerlein an den Orgelpedalen beeindruckende Basslinien hin. Der finale Jubel der Zuhörer fiel denn ebenso euphorisch aus: Mit stehenden Ovationen huldigte das Publikum der Organistin und ihren Mannen im Schlepptau. ... Eine angebrachte Euphorie, denn dieser Jazz-Abend der Kulturinitiative war ein ganz besonderer."
"Der Dennerlein-Kosmos. ... Die Organistin und Komponistin Barbara Dennerlein hat dem Jazz die Orgel zurückgebracht. ...Gemeinsam mit dem US-Schlagwerker Drori Mondlak präsentierte sie Songs aus ihrer neuen CD "Bebabaloo". Die beiden virtuosen Musiker füllten den Kirchenraum mit vielfältigen und komplexen Sound-Gebilden, die gleichwohl eingängigen Rhythmen folgten. Angetrieben von einem unbändigen Groove, den sie mittels Fußpedal und Kontrabass-Samples höchst variabel gestaltete, verknüpfte sie Elemente aus Blues, Boogie, Jazz sowie Rock und entführte das Publikum im Handumdrehen in den Dennerlein-Kosmos. Der ist mal lyrisch-poetisch ... wendet sich aus Blues-Material ins Rockige ... oder lebt vom dynamischen Wechselspiel harmonischer Melodien mit stürmisch-expressiven Klanggebirgen wie im Song... . Darin zeigte sich am prägnantesten ihr Credo "Hingabe und Enthusiasmus", für das sie mit Mondlak den idealen Partner gefunden hat. Sein ungemein melodischer Stil drängte sich nie in den Vordergrund, passte sich selbst in kleinsten Nuancen der Dennerlein'schen Dynamik an und erdete die klanglichen Fantasieräume mit beiläufiger Perfektion."
"Vital pulsierendes Klang-Kraftwerk auf der Hammond B 3. Urwüchsige Vitalität und Spielwitz, tolles Blues&Boogie-Feeling und dazu jede Menge leicht nostalgischer Klangzaubereien - dies waren die Ingredienzen, aus denen die jüngste Jazzveranstaltung in der gleichfalls gut besuchten Aula des Schleyer-Gymnasiums gemixt war. Keine Geringere als Barbara Dennerlein, die bedeutende, seit nun zwei Jahrzehnten weltweit gefeierte Erneuerin des Spiels auf der Hammondorgel hatte sich - zum dritten Mal schon - hier die Ehre gegeben... Barbara Dennerlein... wird sozusagen sie selbst, wenn sie zu den Manualen und Pedalen ihrer Hammond B 3 in näheren Kontakt tritt. Dann scheint sie regelrecht mit ihrem Instrument zu verwachsen und damit eins zu werden, als der beherrschende Teil eines vital pulsierenden Kraftwerks und lebendigen Klang-Organismus, aus dem heraus es ununterbrochen dampft, kocht und brodelt, pfeift und zischt. Faszinierend wirkt, wie ihre Hände dieses heute leicht altmodisch anmutende Instrument auf eine fast menschliche Weise zum Sprechen bringen. Eigenkompositionen...bewiesen, dass diese Musikerin die traditionellen Stile mit einer persönlichen Note zu versehen weiß... Alles in allem war's ein toller Abend, und Barbara Dennerlein & friends ließen sich vom hartnäckigen Applaus noch zu einer Zugabe bewegen."
"Wildes Fauchen und wohliges Glucksen. Barbara Dennerlein entlockte...ihrer Orgel eine Fülle an Klängen... Wo immer eine Hammond B3 auf die Bühne gestellt wird, kommen die Jazzfans in Scharen, erst recht, wenn eine Koryphäe wie die Münchnerin Barbara Dennerlein an den Tasten und Pedalen sitzt. Das Konzert in der Endenicher Harmonie war ausverkauft. Zusammen mit dem US-amerikanischen Drummer Drori Mondlak bestritt die Orgel-Lady ein denkwürdiges Konzert, das vom Publikum begeistert gefeiert wurde. Barbara Dennerlein beherrscht ihr Instrument mit virtuoser und spieltechnischer Brillanz wie keine zweite. Während sie auf den beiden Tastenmanualen oben mit virtuosen und flinken Läufen glänzt, vollzieht sie unterhalb des wuchtigen Instruments frei nach dem Motto "die auf den Bass-Pedalen tanzt" regelrechte Fußakrobatik. Mit sicherem Gespür für den rechten Sound am rechten Platz regelt sie geschickt verschiedene Zugregister sowie den Synthesizer. Das Klangspektrum ihrer Orgel scheint unerschöpflich: Wildes Fauchen, giftiges Zischen, unruhiges Flirren, mächtiges Röhren und Knorzen, wohliges Glucksen und Blubbern oder wohlig warme Klänge sind das Ergebnis. Und wenn es gerade passt, hört man auch mal ein Klavier, ein Vibraphon oder Xylophon - einer geschmackvollen Mischung kann man jedenfalls sicher sein. ... Ein abwechslungsreiches Programm, das beim Publikum bestens ankam."
"Dennerlein zieht sämtliche Orgel-Register. ...Jazz-Ikone - nur wenige deutsche Musiker dürfen diese Bezeichnung für sich in Anspruch nehmen. Barbara Dennerlein darf das - seit 35 Jahren spielt sie Orgel, hat sich mit ihrer legendären Hammond B3 weltweit einen Namen gemacht und wurde jetzt von den Musikfreunden in der Kreuzkirche ausgiebig gefeiert. Mit Recht. Bravo. Und bitte mehr davon. ...diesen satten, ganz eigenen Klang über alle Register, den typischen, schmatzenden Key-Klick... Mit all diesen Möglichkeiten spielt Barbara Dennerlein ad libitum; zieht sozusagen alle Register. Ihre Füße fliegen bei Bedarf atemlos über die Basspedalerie... Nach der "Fußpedal-Arbeit"...gibt's sogar Zwischenapplaus... Für ihren "Frog Dance" entlockt sie dem zweimanualigen Tasteninstrument nebst digitaler Peripheriegeräte geradezu psychedelische Klangwelten. Höchst komplizierte Arrangements spielt sie mit geschlossenen Augen, wirkt geradezu entrückt von ihrer Umgebung. Um dann, nach dem letzten Ton, wieder in die Kirche zurückzufinden..."
"Tastenfeuerwerk mit Königin der Hammondorgel. Jazz-Ikone Barbara Dennerlein genießt den Ruf als innovativste Hammondorgel-Spielerin der Welt. Nun faszinierte die...Musikerin in...Rheda-Wiedenbrück mit einem unvergleichlich satten Sound und vielen Facetten im Klangspektrum ihrer legendären "Hammondorgel B3". Barbara Dennerlein zog während des Konzertes alle Register und holte mit charmanter Bühnenpräsenz, brillanter Spieltechnik und einem einfallsreichen und unverwechselbaren Stil wirklich alles heraus aus ihrer "B3". Und es war eine Wonne, ihr dabei zuzusehen. Die Orgel stand quer zum Publikum, so dass die Zuschauer auch das flinke Spiel ihrer Füße auf den Basspedalen bestaunen konnten. In atemberaubendem Tempo tanzten die Füße der mit vollem Körpereinsatz arbeitenden Musikerin über die Pedale, Ihre Hände bewegten sich unglaublich schnell über die Manuale und vermochten es gleichzeitig, Einstellungen und Regler trickreich zu koordinieren. Die Effekte reichten vom Klavier bis zum Streichorchester. Ihre Eigenkompositionen spannten einen Bogen vom entspannten Swing über Blues bis zu Bebop, und mit einem Boogie Woogie lieferte die Musikerin einen weiteren Beweis ihrer Improvisationsfreude. Das Ausnahmetalent plauderte zwischen den Stücken ... Als die Künstlerin das Schlussstück ankündigte, quittierte das Publikum dies mit einem bekümmerten "ohh!"."
"Orgeltornado aus München. Die Stadtkirche war am Donnerstag voll, am Freitag platzte das Jazztone aus allen Nähten - wenn Barbara Dennerlein kommt, ist der Besucheransturm garantiert. Zum sechsten Mal...begeisterte der "Orgeltornado aus München" einmal mehr sein Publikum. ... Heute fehlt ihr Name in keinem Jazzlexikon mehr... Sie ist ihrem Stil treu geblieben - sofern man das von einer Künstlerin sagen kann, die für musikalische Vielfalt steht. Akustisch wie optisch ein Genuss bleibt die fingervirtuose Rasanz über die 122 Tasten zweier Manuale nebst Festregister und diversen Zugriegeln, die ebenso virtuose Rasanz der Füße am zwei Oktaven umfassenden Fußpedal, welche bei den reinen Pedal-Soli besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt. Zwischen orchestraler Fülle und perlenden Läufen beantwortet sie denn auch noch die Frage, was an ihrem Instrument überhaupt "noch original" sei: "Eigentlich alles".
"Dennerlein bringt ihr Publikum ins Schwärmen. Weltklassejazz ... Mit Barbara Dennerlein bebt die "B3". Nicht nur zum Schwingen, auch zum Schwärmen brachte Dennerlein ihre Gäste... Dennerlein liebt es zu experimentieren und kreiert mit ihrem Instrument eigene, kraftvolle Klangwellen und Klangwelten. Vielseitig wie wenige Organistin bringt Barbara Dennerlein ihre Hammond Orgel mit Swing, Jazz, Blues, Boogie und Bebop zusammen. Unterhaltsam moderierte sie den gesamten Abend. Begonnen mit einem Swing, um die Zuhörer langsam vorzuwärmen, auch wenn die Temperatur im E-Werk bereits Hochspannung vermuten ließ, steigerte sich die Spannungskurve immer weiter. Der Spannungsbogen wurde nicht durchbrochen, die Kompositionen konnten Stück für Stück aufeinander aufbauen oder in Kontrast zueinander stehen. Mit großer Spielfreude beherrscht Dennerlein ihr Instrument. Dennerlein hat die ursprüngliche Hammond-Orgel mehrfach umbauen und damit individualisieren lassen. Statt des üblichen Hammond-Basses steuert die Organistin per Fußpedal einen gesampelten Kontrabass an. Mit Barbara Dennerlein an der Orgel gleicht ein Konzert keinesfalls einem musikalischen Spaziergang mit entspanntem Flanieren, sondern einer Wanderung zu Höhen und Gipfeln. Wer die erklimmen will, muss Kraft, ein klares Ziel und entsprechendes Know-How besitzen. Fast scheint es so, als ob der scheinbar schwebende Klang der Orgel leicht zu entlocken wäre. Doch die routinierte Darbietung täuscht nicht darüber hinweg, dass Dennerlein als Klasse aus der Masse heraus sticht. Daher waren die Besucher über die charmante Verabschiedung von der Künstlerin ebenso erfreut wie über die Zugaben, die Barbara Dennerlein...spielte."
"Eine halbe Tonne Harmonien. ...die wohl bekannteste Solistin ... ein international gerühmtes "Fräulein-Wunder." ... Am Samstagabend trat sie...im restlos ausverkauften Helmut-Hentrich-Saal in der Tonhalle auf und erwies sich nicht nur als grandiose Instrumentalistin, sondern auch als charmante Vermittlerin ihrer Kunst ... und so bewundern die Fans auch die trickreiche Fußarbeit ... In Dennerleins Universum passen alle Stile zusammen, vom Modern Jazz bis hin zu leicht esoterisch angehauchter Stimmungsmusik."
"Barbara und ihre B3. Die Dennerlein kam mal wieder... Und demonstrierte überragendes Können - und Persönlichkeit... Hammondorgel-Königin Barbara Dennerlein füllte mit ihrer B3...die Luft...mit mächtigen Soundwellen. Ein Instrument randvoll mit Soul... Doch Dennerlein hat die Betagte aufgemotzt, moderne Technik implantiert, aufgerüstet mit Synthesizer und Sampler, um Zugriff zu haben auf alle die perfekten Klänge, die im Programm des Tasteninstrumentes fehlen. Der schlanken, eleganten Elfe...geht es aber nicht ums Höher-Schneller-Weiter, dazu ist sie viel zu traditionsverbunden. Es geht ihr um Zuwachs an Ausdruck. Die ganze eigene Dennerlein'sche Ausdruckskraft erleben die Ohren schon im ersten Stück... mit außergewöhnlicher technischer Eloquenz, huscht über die Manuale, spielt mit quicken Vorderfüßen eindrucksvolle Basslinien, setzt linker Hand komplexe Akkorde und lässt die Rechte mit ultra Geschwindigkeit durch die hohen Register schwadronieren. Ziemlich funky... So lässt sie Harmonien endlos stehen, baut einen discoreifen Bassdruck auf, generiert eine niederschmetternde, alttestamentarische Klangmacht, baut mächtige Klang-Wände auf, an denen sie Töne hochkatapultieren lässt. Sie holt sich, was sie braucht, aus Bop, Blues, Rock, Latin, Boogie Woogie, Funk. Alles was zu ihrem persönlichen Stil passt... Es ist deutlich und unverkennbar doch die einmalige Barbara Dennerlein. Von sakraler Weihrauchstimmung bis zu Aggression, Wildheit, Ekstase spannt sie ihren jazzigen Bogen. Natürlich hat sie den Bach drauf, deutlich! ... Dann verschmelzen die Töne - und werden vom Applaus begraben."
Mit der Klangdichte einer ganzen Band. Sie ist in allen Jazzrichtungen zu Hause. Ob Swing. Latin, Funk oder Blues - die Tastenakrobatin zieht ihr Publikum mit akrobatischer Virtuosität und atemberaubenden Improvisationen in den Bann. Sie kam gerade vom Basler Bluesfestival, eine hochkarätige Veranstaltung, bei der die großen Weltstars des Blues auf der Bühne stehen. Dennerlein ist ein gern gesehener Gast auf den großen Festivalbühnen des Jazz ebenso wie in den international bekannten Clubs. Ohne irgendwelche Starallüren plauderte sie mit ihrer unkomplizierten und sympathischen Art mit dem Donaueschinger Publikum und erklärte die Hintergründe ihrer Kompositionen. ... Die 45-jährige Künstlerin ist mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Ihre Hände bewegen sich mit unglaublicher Schnelligkeit über die beiden Manuale. Gleichzeitig koordiniert sie noch die Einstellungen und Regler. Perfekt beherrscht sie das Spiel mit den Fußpedalen und begeistert die Zuhörer mit faszinierenden Bassläufen..."
"Alles nur Zugabe. Längst ist sie auf allen Kontinenten mit ihrer Orgel unterwegs...als "Exportweltmeisterin in Sachen Jazz" gepriesen...überschreitet die Musikern Grenzen, die noch vor kurzem unpassierbar schienen: am Vortag hat sie sich...am Spieltisch einer Kirchenorgel ihren jazzmusikalischen Klangfantasien hingegeben, heute erlebt man sie im voll besetzten Jazzkeller in ihrer angestammten Domäne, dem...ungemein raumgreifenden Spiel an der Hammond B3. ...diese brodelnde, jeden Fuß zum Mitzucken bringende Musik... Dennerlein hat schon lange Mut bewiesen, sich von der Tradition zu lösen. Das hat auch nicht vor der elektronischen Modifikation des Instruments halt gemacht. So kann es im Konzert vorkommen, dass ein Latinmotiv der linken Hand im Pianoklang mit unterlegter schlanker Hammondklangfarbe ertönt, während der auf Kontrabassklang frisierte Fußbass stämmig marschiert und die Rechte munter...dahingluckst... Mit facettenreichem Programm, staunenswerten Kunststücken ihrer Fuß- und Fingerfertigkeit wie einem temporeichen Boogie Woogie...und ihren gemütvollen bis schlagfertigen Ansprachen schlägt Dennerlein alle in den Bann, so dass jedes Stück eine Zugabe zu sein scheint, wie sie schon zu Beginn augenzwinkernd behauptet hatte."
"Eine Klangzauberin an der Hammond-Orgel. Mit "In the House" legt die gebürtige Münchnerin gleich richtig los und zeigt, was in ihr und dem Instrument, einer 50 Jahre alten Hammond B3-Orgel, alles steckt. Atemberaubende Klangkaskaden und pulsierende Rhythmen fliegen durch den Raum. Die Orgel steht quer zum Publikum, so können die Zuschauer bestens Dennerleins legendäres Spiel der Füße auf den Basspedalen bestaunen. Und als wäre die Hammond-Orgel, die ihre Töne elektromagnetisch erzeugt, nicht schon faszinierend genug, erweitert Dennerlein die reichen Klangfarben noch mit Hilfe eines Synthesizers. Wah- wah-Töne wabern aus den Boxen, im Wechsel mit spacigen Klängen, dann wieder ertönen Vibraphon und E-Piano. Barbara Dennerlein ist aber nicht nur eine Virtuosin, sondern auch eine begnadete Komponistin. Ihre Stücke - sie spielt an diesem Abend ausschließlich Eigenkompositionen - sind geprägt durch große stilistische Vielfalt. Ob Swing, Latin, Funk oder Blues, die Organistin beherrscht die ganze Vielfalt des Jazz. Zudem besitzt die Münchnerin Humor... ein herausragendes Konzert."
""Hexenmeisterin an der Hammondorgel. Mit einem strahlenden Lächeln suchte sie im Blitzgewitter ihr Publikum und entführt es auf ihrer Hammondorgel und mit Leidenschaft in unbekannte Jazz-Klangwelten. Jazz-Ikone Barbara Dennerlein gastierte in der ausverkauften Reformationskirche. Nicht nur ihre spieltechnische Brillanz beeindruckte, auch ihr Wesen. Charmant, mit Herzlichkeit plauderte und scherzte sie mit den Zuhörern. An ihrer Hammondorgel ist sie ein Weltstar, kann aus der schon legendären B3, mit MIDI-Technik (Sampler und Synthesizer) ausgestattet, das Klangvolumen eines ganzen Orchesters hervorzaubern. Gleich zum Auftakt ... bestach Dennerlein mit swingender Raffinesse, ... und einem furiosen Bass-Solo. Das ist schließlich ihr Markenzeichen. Während die Hände wie Federn im Wind über die Manuale flogen, tanzte der linke Fuß Bass-Pirouetten über dem Pedal, und der rechte bediente vortrefflich den Lautstärkenschweller. ... Dennerlein kennt keine stilistischen Grenzen. Sie berauschte die wie hypnotisiert Lauschenden mit Swing, Funk, Latin oder Balladen, mit blitzschnellen Registerwechseln und vertrackten Rhythmen. ...zeigte, welche klasse Komponistin sie ist. Mit fulminantem Swing, Latin und Bossanova, mit atemberaubenden Improvisationen ließ sie ein Klanggewitter auf das Publikum niederprasseln. Sie liebe Blues, sagte sie lächelnd. Und zauberte traumwandlerisch mit wunderbaren Fortissimos und Pianos Wehmütiges ...tupfte sie Melodien, swingte und groovte, experimentierte und erzählte Geschichten. Lustvoll lotete sie ihre Orgel aus, pendelte mit ganzem Körpereinsatz zwischen Rasanz und Schwebendem, zwischen Tasteneskapaden und lyrischer Melodik. Pfeifend, klatschend, johlend lag ihr das Publikum zu Füßen. Eine sprühende "Charlie Parker" Komposition beendet eine einzigartige Liebeserklärung an den Jazz. "
"Funkiges Feuerwerk. ... Niemand hat in jüngster Zeit auf diesem wuchtigen Instrument eine so umfassende Bandbreite erreicht wie die Münchnerin Barbara Dennerlein. Sie hat mit Hilfe von Midi (Musical Instrument Digital Interface) Sampler und Synthesizer in den Orgelklang integriert und die 250 Millionen Klangkombinationen auf der Hammond-B3 noch einmal
erweitert. Die Künstlerin koordiniert unermüdlich und trickreich das Arsenal der verfügbaren Regler und Einstellungen. Nur selten kommt sie zu konventionellen Klangfolgen zurück, sondern erzielt Effekte, die vom einfachen Klavier bis zum Streichorchester reichen; gelegentlich hat man den Eindruck ein Flügelhorn zu hören. Beim Spiel mit den Pedalen, mit denen sie simultan Basslinien erzeugt, hat Dennerlein eine vollendete Meisterschaft erreicht. Sie bietet Solo-Einlagen, die technisch an Improvisationen der besten Kontrabassisten heranreichen... Das Duo wirkt spielfreudig, frisch und glänzend eingespielt... und präsentiert daraufhin ein Feuerwerk von komplexen Eigenkompositionen mit fließenden Übergängen von Swing, Latin
und Funk, mit Tempowechseln und ungeraden Rhythmen."
"Charmante Bühnenpräsenz. Mit dem Fuß ertanzte Bassläufe. Barbara Dennerlein spielt beim Konzert im Steinebacher einen unvergleichlich warmen Sound. Ausverkaufter Steinebacher, gefüllt mit klassischen Jazzfreunden. Hinter einer riesigen Kiste, die seitlich zum Publikum aufgebaut ist, sitzt Barbara Dennerlein. Jugendlich, charmant, und bescheiden wirkt die Münchner Jazzvirtuosin die längst internationale Erfolge feiert und als Protagonistin
"Hörerlebnisse auf der Hammond Orgel. 'Jedes Stück hat eine Geschichte.' Faszinierende Geschichten ... erzählte Barbara Dennerlein am Sonntagabend im Kulturhaus jazzig, funkig, gefühlvoll und spieltechnisch grandios auf den schwarz-weißen Tasten ihrer legendären Hammond Orgel B3. Zu einem Hörerlebnis erster Güte geriet das Jazzkonzert mit der weltweit gefeierten Interpretin, die zu den wenigen deutschen Künstlern mit internationaler Reputation zählt. Mit ihrem Trio ... schenkte die Münchnerin ihrem Publikum, das sich nicht satt hören mochte am berauschenden Sound, einen unvergesslichen Abend. Nicht nur, dass sie mit ihrem spieltechnischen Können begeisterte, nahm sie obendrein für sich ein mit ihrer natürlichen, sympathischen Art. Dass ein Weltstar, der in allen angesagten Häusern von London bis New York zu Hause ist, so selbstverständlich mit den Zuschauern plaudert und scherzt ... die ihrem Instrument - durch Midi-Technik mit Sampler und Synthesizer verbunden - orchestrale Klangfülle entlockte. Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Lüdenscheider die großartige Künstlerin... Selbstverständlich jonglierte Barbara Dennerlein ... zwischen den Stilrichtungen, entzückte hier mit rasanten, hoch virtuosen Tasteneskapaden, dort mit satten Grooves oder weicher, gefühlvoller Melodik ... Alles klang an in den zündenden, mitreißenden Eigenkompositionen der Münchnerin... Was Barbara Dennerlein einzigartig machte, war ihre frappierende Pedaltechnik, mit der sie die Klangmöglichkeiten ihres Instrumentes äußerst kreativ und erfindungsreich um reiche Bassfarben erweiterte. Flink und gewandt erhob sie den Fußbass geradezu zum vierten Akteur im vitalen, dynamischen Triospiel. Kamen Sampler und Synthesizer ins Spiel, drang die Hammond Orgel schwebend in ungeahnte Klangsphären vor. Tolle Musiker hatte Barbara Dennerlein ... an ihrer Seite, die mit ihr die Freude am Spiel, Improvisieren und Experimentieren teilten. Immer wieder warfen sie sich beim Improvisieren die Spiel- und Satzbälle zu, forcierten und spornten sich gegenseitig an."
"Der Star ist die alte Hammond B-3-Orgel. ...Die Begeisterung für den Klang ist es, die an diesem Abend in allen Stücken Barbara Dennerleins zu spüren ist. Sie zieht alle Register, um immer wieder mit neuen Facetten im Klangspektrum zu überraschen. Die Arrangements der Klänge sind Teil der Kompositionen... Dabei nutzt sie auch die spieltechnischen Möglichkeiten des Instrumentes aus, wie kaum jemand vor ihr. Mit ihren schnellen swingenden Fußbassläufen ersetzt sie vollwertig einen Kontrabass und ist "nebenbei" Harmonie- und Melodieinstrument gleichzeitig. ...Hoffentlich kommt Barbara Dennerlein ... wieder."
"Bass-Solo mit leisen Sohlen. Barbara Dennerlein begeistert mit vollem Körpereinsatz an der Hammond-Orgel. Wer Barbara Dennerlein zuhört, bekommt den Eindruck, als würde eine ganze Band anstelle einer Hammond-Orgel spielen. Wer Barbara Dennerlein nur zuhört, verpasst allerdings etwas - das Erlebnis, sie spielen zu sehen. Zu faszinierend ist ihr Geschick im Umgang mit den Klaviaturen und Pedalen ihres Instrumentes... die Organistin mit den fliegenden Händen und Füßen... Dennerlein jagte gleich bei ihrem ersten Stück...von einem virutosen Höhepunkt zum nächsten. Unter der Hammond-Orgel 'steppten' ihre Füße rasant über die Pedale, oben spielten ihre Hände technisch perfekt die zwei Orgel-Manuale. Zwischendurch zog Dennerlein - ohne jemals den schnellen Takt und ihren Spielfluss zu verlieren - die verschiedensten Register, um ihrer Orgel den vielfältigen Klang einer ganzen Swing-Band zu verleihen. Unterschiedliche Lautstärken stellte sie mit fast beiläufiger Leichtigkeit mitten in wilden Tonsprüngen an den verschiedenen Reglern ein. Mal ließ sie ihr Instrument schrill quietschen, wenn sie beide Handballen auf die Tasten legte, mal erzeugte sie verzerrte Töne, ähnlich dem Scratch eines Djs. Dann wieder lehnte sich Dennerlein auf ihrem Hocker zurück, stützte die Hände darauf und ließ nur ihre Füße ein temporeiches Bass-Solo spielen. Aber Dennerlein kann auch ruhige Töne anschlagen... Über ein sattes Vibrato legte sie perlende Melodien. Dazwischen ließen sphärische Harmonien Ruhe und Weite spüren."
"Ein Regenbogen aus Klangfarben. Barbara Dennerlein verzaubert. ...auditive Leckerbissen... Sie swingt und groovt, lässt flüstern und schmeicheln. So virtuos ... zaubert mit Registrierungen, täuscht an den Pedalen begeisternde Kontrabass-Läufe vor und dreht, nein wirbelt klangliche Pirouetten. ... Ein Nasekräuseln hier, hochgezogene Augenbrauen dort, immer wieder dieses herzhafte Lächeln: Dennerleins Zeichen an ihren Schlagzeuger wirken wie mehr, als routiniertes und erfolgreiches Zusammenspiel. Mit geschlossenen Augen wuchtet sie vertrackte Rhythmen und haarige Harmonien, planscht förmlich in Klangfarben. Das Publikum verharrt in einer für Jazz-Veranstaltungen andächtigen Stile, um dann umso heftiger zu applaudieren. Und dann ihr Blues: ein veritabler Regenbogen aus Klangfarben unter dem sie lächelt und ihre melodische Kunstfertigkeit mit geschlossenen Augen zu genießen scheint... Das Publikum zeigt sich restlos überzeugt. Auf Wiedersehen! Bitte!"
"Ein Hoch auf Großvater Dennerlein. Jazzorganistin begeisterte... Großvater sei Dank hat Enkelin Barbara Dennerlein zur Hammond gefunden. Und die international erfolgreiche Jazz-Organistin bearbeitet diese wie keine Zweite... ließ sie die Hammond mal flüstern und mal kreischen. Sie zeigte, dass die Orgel ebenso zart schmeicheln kann wie swingen und grooven. Flinke Füße zauberten groovende Basslinien, schnelle Hände tupften Melodien... Zwischen den Stücken griff Dennerlein immer wieder zum Mikrophon, um charmant Einblicke in Hintergründe zu den selbst komponierten Werken zu geben. Die Klangfarben, die Dennerlein mit den Orgelregistern malte, fügten sich zu farbenprächtigen Bildern. ...ein imposantes Stück Musik... Kommunikation und Begeisterung ... prägten den Abend. Die Nähe zum Publikum trug das Ihrige zu einem intimen Jazz-Abend bei. Schöne Aussichten, wenn so viel Herz auf der Bühne erklingt und sich auf die Zuschauer überträgt."
"Atemberaubendes mit dem Füßchen angestellt. ...Dennerlein ist nicht nur eine Virtuosin auf ihrem Instrument, sie schreibt auch wundervolle Kompositionen... Ein Pedalsolo gab sie dabei ebenfalls zum Besten, dabei einen Kontrabass imitierend. Mit den Fingern ist sie schon schnell, aber was sie mit dem Füßchen anstellt, ist schon atemberaubend. Kein zweiter Organist hat das Pedal so stark im Gebrauch. Und dabei verbindet sie eine Virtuosität, Eleganz und Leichtigkeit, die unübertrefflich ist.... Ihr linker Fuß entwickelt eine tänzerische Leichtigkeit, welche Latin- und Swingrhythmen mit dem optischen Reiz eleganter Tanzbewegung eins werden lassen. So flink der linke Fuß übers Pedal huscht, so reaktionsschnell ist der rechte am Lautstärkeschweller. Jeder einzelne Ton wird damit manipuliert, womit die Soli eine vokale Qualität erhalten. Dennerlein spielt gewissermaßen drei Instrumente gleichzeitig: Der Fuß ersetzt den Kontrabass, die linke Hand greift weiche Klänge auf dem unteren Manual und auf dem oberen wuselt die Rechte oder nimmt ein heißes Vollbad im Hammondsound... Die Musik tanzte, und die Dennerlein wühlte sich hinein in sommerlich heiße Ekstasen. Bluesige Hitze aufzubauen, Atmosphäre schaffen, das versteht die Münchner Organistin vortrefflich.... Die Spielfreude der Dennerlein aber ist absolut mitreißend. Höchst begeistert in ihrem vorwärtstreibenden Elan. Sie liebt es dynamisch und hitzig. Ganz gleich, ob stiebenden, dampfenden und schwitzenden Rhythm&Blues oder heiße Latin Rhythmen… "Satisfaction" ...so viel Hitze hat der Song selbst bei den Stones nie gehabt. In ihrer Funk-Version ließ die Dennerlein die Orgel abwechselnd schnurren und fauchen wie eine Wildkatze, ließ sie brodeln und schreien. Ein Glück..."
"Konzertabend von besonderem Reiz. ...was Barbara Dennerlein auf ihrer Hammond B3 hier bot, war von einer musikalischen Qualität, die ihresgleichen sucht. Das Klangerlebnis fing schon mit der Einleitungsnummer an... In diesem Swing-Blues...bestach unter anderem ihr mit beiden Füßen improvisiertes Pedalbass-Solo durch viel Kreativität und Gespür für swingende Raffinessen... Dass Barbara Dennerlein ihre B3 klangfarbentechnisch etwas "frisiert" hat, konnte man deutlich in der Eigenkomposition "Precious Moments" vernehmen, wo die Organistin in meditativer Art mit elektronischen Klängen ihres mit der Orgel gekoppelten Synthesizers experimentierte. Überhaupt wies das Solo-Konzert durch verschiedene Sounds wie Vibraphonklänge...trompetenartige Improvisationen, Kontrabass-Sampler im Pedal oder natürlich dem typischen und wunderschön "wummernden" B3-Sound eine beachtliche klangfarbliche Breite auf. Aber Dennerlein setzte die Hilfsmittel nie vordergründig ein, und so hatten ihr virtuoses Spiel und ihr inniges Gespür für raffiniert synkopierte Rhythmik immer Priorität. Wie einfallsreich die Organistin in einem Zwölftakter-Blues agieren kann, bewies "Farewell To Old Friends". Groß angelegte Spannungsbögen umfassen die harmonischen Innovationen, welche das Bluesschema bis an die Grenze variierten und dennoch in der Substanz nicht veränderten. Gerade in dieser Nummer zeigte sich das große Gespür Dennerleins für den Blues, den sie in jedem Akkord und in jedem Bluenote-Lauf regelrecht durchlebte. Äußerst beeindruckend war neben den Pedalsoli auch die Souveränität des linken Fußes beim Legen der Walking-Lines. Bis hin zum Bebop-Tempo fegte der Schuh über die Fußklaviatur und setzte richtig treibende Linien. Da könnte sogar mancher Bebop-Kontrabassist neidisch werden. Das Publikum...ließ Barbara Dennerlein natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne. Man erlebte einen beeindruckenden Konzertabend von besonderem Reiz."
"Barbara Dennerlein wirbelt wie ein Derwisch. Riesenandrang im Mainzer SWR-Funkhaus: Jazz-Organistin und ihr Schlagzeuger begeistern ihr Publikum. Daß es das noch gibt - glückliche Menschen so weit das Auge reicht. Und das ganz ohne Drogen. Zumindest ohne illegale Rauschgifte. Denn wenn man sich im SWR-Foyer so umblickt, könnte man schon zu dem Schluß kommen, dass die Musik von Barbara Dennerlein auch eine Art Droge ist... Spitzenplätze waren dieses Mal absolute Mangelware im Funkhaus, schon lange vor dem Konzertbeginn mussten die Wachleute einer großen Anzahl Dennerlein-Fans den Eintritt verwehren... .Dennerlein wirbelt wie ein Derwisch über Tasten und Pedale ihrer Orgel, lässt die Klangfülle ihres elektronisch aufgemotzten Instruments mal überwältigende, mal skurrile und humoristische Effekte erzeugen. Und Andreas Neubauer am Schlagzeug trommelt sich im Angesicht seiner Partnerin ordentlich die Seele aus dem Leib, um mit deren Power und schier unerschöpflicher Spielfreude mitzuhalten. Aber das war noch nicht alles, nach der Pause erhöhten sie die Schlagzahl beträchtlich und ließen sich im Klangrausch von der eigenen Virtuosität verzaubern... Das macht allen Spaß, nicht zuletzt den beiden Musikern. Und es hilft besser gegen jede Traurigkeit als ein Psychiater oder eine Selbsthilfegruppe."
"Zurück zu den Wurzeln. Gleich in das erste Stück...packte sie alles hinein, was sie berühmt machte: Spannende, abwechslungsreiche Improvisationen, der typische Sound der Hammond B3, die mittels Midi-Technik aufgepeppt wurde, und ihre bewunderungswerte imposante Fußbasstechnik, wenn der linke Fuß beeindruckend virtuos über die Pedale hüpft. In Nummern wie...zeigte sich die Neobopperin aber auch als Klasse-Komponistin... Temperamentvoll swingte und groovte Barbara Dennerlein vor sich hin...der Fuß wurde zum Mitwippen gereizt, der Blues als Gute-Laune-Musik. Trotz zweier Zugaben hätten die begeisterten Fans gerne noch mehr gehört."
"Atemberaubende Klangbilder. Die First Lady der Hammond Orgel ...Mit großer Energie und beeindruckender Vielfalt gelang es der 40-Jährigen..., den Raum...mit reichhaltigen Klangbildern auszuschmücken und das Gotteshaus in einen vibrierenden Musentempel zu verwandeln, in dem es eine Vielzahl heiliger Momente zu erleben gab. Musikalisch entführte die Tastenviruosin das Auditorium in wunderbare Klangwelten, die zwischen ergreifendem Blues, treibendem Funk und lebendigem Swing angesiedelt waren. Mal rast die Musikerin mit flinken Fingern in Windeseile über die Tasten und zaubert - blitzschnell die Register und Effekte variierend - ergreifend schöne
Improvisationen, mal lässt sie - scheinbar mit ihrem Instrument eins werdend - wunderbare Melodien erklingen, die voller Kraft und Emotionen stecken und das Publikum mit geschlossenen Augen zum Träumen verführt. Mühelos bewerkstelligt Dennerlein beeindruckende Tempowechsel, mit behänder Leichtigkeit treibt sie virtuose Tonfolgen aus ihrer mal fröhlich vibrierenden Hammondorgel, um nur Augenblicke später die Zuhörer mit Vibraphon- oder Bläserklängen zu begeistern. Dazu gesellt sich ein mit fleißiger Fußarbeit ergänzter Bass... Dennerlein versteht es blendend, mit ihrem zwischen Purismus und Fulminanz pendelnden Spiel zu überzeugen. Dies gelingt ihr nicht zuletzt auch mit charmanten Kommentaren und Erklärungen zu Kompositionen und Instrument."
"First Lady der Hammond-Orgel. ...setzte sich an ihr Instrument...verwandelte den Kirchenraum in ein pulsierendes, vibrierendes, von blitzschnellen Registerwechseln und Klangeffekten sprühendes Feuerwerk. All dies zaubert Dennerlein, ein schwelender, plötzlich ausbrechender Vulkan. Sie ersetzt eine komplette Band, perlt rasendes Fußpedal-Ostinato buchstäblich mit links, entfaltet darüber ganze Klangwelten, mal elegisch verhalten, mal mit einer atemberaubenden Schnelligkeit gespielt, dass man spürt: Barbara Dennerlein ist völlig eins mit ihrer Musik. Hoch verdient war nicht nur der spontane Szenenapplaus für das wirbelnde Bass-Solo - das begeisterte Publikum entließ sie nur ungern."
"Die Hammond bekommt Leben eingehaucht. Künstlerin und Instrument verschmelzen. Schon nach den ersten Minuten hat Barbara Dennerlein ihr Publikum gefesselt... und vermag dabei immer wieder zu überraschen, neu zu faszinieren... Ihr Spiel vermittelt Leichtigkeit und Lebensfreude, das Gefühl der Zuversicht... Barbara Dennerleins Melodien sind alles andere als eingängig und vorhersehbar - sie folgen eben nicht dem bekannten Tonschema, das der Zuhörer erwartet. Überraschen, mitreißen, faszinieren, das kann die Jazzorganistin. Mit ihren Stücken, bei denen die Grenzen zwischen Jazz und Blues verschwinden, vermag sie dem Zuhörer das Gefühl zu vermitteln, die Musik höre nie auf, habe kein Ende... Wenn sie ihre Hammond-Orgel bearbeitet, scheint sie ihre Stücke gerade erst im vorangegangenen Augenblick erdacht zu haben, so spontan und locker kommt ihre Musik beim Zuhörer an. ...die Luft knistert vor Spannung und Emotionen. Unter den Fingerspitzen von Barbara Dennerlein entwickelt die Hammond ein Eigenleben, die Musikerin scheint der Orgel Leben eingehaucht zu haben. Künstlerin und Instrument werden bei dem Klang des Schlagzeuges im Hintergrund zu einer Einheit."
"Faszinierende Beinarbeit mit links. ...ihre Sicherheit, ihre sympathische Bescheidenheit sind die äußeren Erscheinungsformen, die zuerst auffallen, dann aber die musikalische Kompetenz: ihr rhythmisch prägnantes Single-Note-Spiel der rechten Hand hebt sich messerscharf gegen die lang angehaltenen Akkorde der linken Hand ab, aus denen kurznotige Funk-Motive aufblitzen. Das Faszinosum indes ist ihre Beinarbeit: "Walking lines", wie die Figuren eines Kontrabasses in atemberaubendem Tempo über die Pedaltastatur gehuscht, geben ihrem Spiel Swing, Groove, Direktheit und motorische Kraft. Und das alles "mit links", denn der rechte Fuß bedient den Schweller. Dennerleins sagenhafte Pedaltechnik ist zu ihrem Markenzeichen geworden... Gewissermaßen ihre Erkennungsmelodie ist ein Stück, das sie oft und mit vielen "Kollegen" eingespielt hat (z.B. mit dem großen Friedrich Gulda); mit diesem "Stormy Weather Blues" ging ein bemerkenswertes musikalisches Ereignis zu Ende."
"Der brodelnde, sinnliche Sound der Hammondorgel... Ihr Spiel sprüht vor musikalischen Finessen, Harmoniecollagen, vertrackten Rhythmen und zupackenden Improvisationen. Swing, Funk, Latin, Balladen - ihr Konzert ist eine einzige große Liebeserklärung an den Jazz."
"Atemberaubende Unabhängigkeit ...eine swingende Barbara Dennerlein. Charakteristisch für das Spiel der Organistin ist auch die sensationelle Fußarbeit auf der Pedalerie. Leichtfüßig reicht nicht aus - es geht bei ihr um die totale, schlicht atemberaubende Unabhängigkeit von Händen und Füßen. Während die Finger der Organistin scheinbar schwerelos über die Manuale flogen, erzeugten die Füße eine spritzige Basslinie... Und so ganz nebenbei erledigten die flinken Füße auch noch die Arbeit eines Schlagzeugers. Barbara Dennerlein bot den Besuchern mit ihrem Konzert ein Stück Lebensqualität,...die genauso wichtig ist, wie die Luft zum Atmen. Und dass die Konzertbesucher atmen wollten, hatte Barbara Dennerlein an
diesem Abend gespürt."
"Die Bändigung des Monsters. Organistin Barbara Dennerlein betört auf der EW-Jazznight. Die Jazznight der Festspiele Eurpäische Wochen konnte...mit einer internationalen Größe auf diesem Instrument aufwarten. Die Münchnerin Barbara Dennerlein und ihr Schlagzeuger Daniel Messina haben ein fabelhaftes Konzert gespielt... In dieser Musik herrscht sehr viel Feuer und Energie... Dennerleins eingängige Kompositionen bewegen sich zwischen Blues, Latin und Funk. Die Musikerin besitzt das Feingefühl, epische Balladen in süßer Spannung zu halten, andererseits ringt sie der B3 geistreich-orgiastische Improvisationsgewitter ab. Dennerlein läßt Rhythmen fließen und zucken, verspricht und verzögert, ihr Timing ist pure Faszination."
"Königin der Hammond-Orgel brannte Tastenfeuerwerk ab. ...Denn die Power-Lady aus München, weltweit ob ihres außergewöhnlich differenzierten
Spiels hoch geschätzt, konnte sich der stürmischen Zustimmung des Publikums im ausverkauften Incontri sicher sein. Barbara Dennerlein brannte bei aller überbordender Musikalität ein geradezu artistisches Tastenfeuerwerk ab, registrierte atemberaubend die beiden Handmanuale mit tausend Klangfarben und setzte die Zuhörer mit ihrer absolut einmaligen Fußpedal-Arbeit in pures Erstaunen."
"Barbara Dennerlein, die Nummer 1. Ein Jazzkonzert der ganz besonderen Art. Barbara Dennerlein, Deutschlands Jazz-Botschafterin Nr.1, ist ihrem Instrument so eigenwillig genialisch verbunden, dass eigene Kompositionen ihren Ansprüchen am besten entsprechen. Sie nahm das Publikum auf eine Reise ins Jazz-Wunderland mit Klangfolgen und Tönen, die so noch nicht gehört wurden. Das ist das Geheimnis der Jazzmusik: die Reise ins Unbekannte und zurück ins Vertraute. Barbara Dennerlein
führte das Publikum auf diesen Weg. Im perfekten Zusammenspiel mit ihrem Drummer Daniel Messina, in Wahrheit viel mehr als ein Drummer. Spannend jede Nummer. Im Publikum konnte man eine Stecknadel fallen hören. So konzentriert war das Publikum selten."
"Wenn Leichtigkeit und Präzision sich zu konzentrierter Spielfreude steigern. Barbara Dennerlein gastierte mit gewohntem Charme beim Orgelfest in Laubach. ...hatten die Veranstalter die Instrumentalistin geholt, deren Name schon seit Jahrzehnten nicht nur in Deutschland den besten Klang hat. Barbara Dennerlein bestätigte in der voll besetzten evangelischen Stadtkirche mit zwei hochrangigen Begleitern einmal mehr, dass sie zur Spitzenklasse gehört. Die wie gewohnt unerhört charmant auftretende Musikerin erwies zu Beginn mit einem eigens dafür verfassten Stück der Kirchenorgel und damit gleichsam den Gastgebern ihre Reverenz. Mit dem Trompeter Christian Kappe ergab das eine interessante Interaktion. Kappe vermag unter anderem einen authentisch an Miles Davis erinnernden Duktus trefflich und kongenial einzusetzen. Ein Meister seines Fachs ist der argentinische Schlagzeuger und Percussionist Daniel Messina, dem keine rhythmische Variation und Vertracktheit Schwierigkeiten bereitet. Vielmehr blüht er in der Vielfalt der Muster und Akzente geradezu auf, ohne die geringsten Manierismen zu zeigen - ein Mann des Wesentlichen von traumhaft sicherer Präzision. So konnte sich Dennerleins Vielseitigkeit großartig entfalten. Diese Musikerin weiß zwar auch solo größere Säle zu fesseln, geht in der Begleitung jedoch sichtlich auf. Kennzeichnend für ihren Stil ist einerseits die Lust an der erheblichen klanglichen Vielfalt der Hammondorgel ...braucht sich Dennerlein nicht mit handwerklichen Taschenspielertricks zu spreizen, sondern setzt ihre virtuose Kompetenz in eine sensible, audrucksvolle Spielweise um. Sie spielt traditionelle Jazzstücke wie Fats Wallers "Ain't Misbehavin'" ebenso treffend gefühlvoll und federleicht, wie sie im "Long Way Blues" die erdigen, dunkleren Töne zu schaffen weiß oder in "Swing the Blonds" Leichtigkeit und Präzision vereint. Dabei ist häufig eine humorvolle Atmosphäre spürbar, vermittelt sie den angenehmen Eindruck konzentrierter Spielfreude um Hier und Jetzt. Die Stücke sind einerseits formal geräumig für die Improvisation aller Beteiligten angelegt, grenzen
gelegentlich durchaus ans freie Jazzfeld, weisen zum anderen jedoch einen kompositorischen Bogen, auf der auch dem weniger experimentierfreudigen Zuhörer die Freude am Dabeisein sichert. An diesem Abend kam noch die ausgewogene, einander steigernde Zusammenarbeit der drei Musiker hinzu. Das spürbar erfreute Publikum sparte von Anfang an nicht mit Applaus und bedankte sich bei den Gästen schließlich mit lange anhaltendem herzlichen Beifall."
"Barbara Dennerlein zur Jazzbotschafterin Deutschlands berufen. Umfassend mehr Aufmerksamkeit auf das Jazzleben in Deutschland zu richten, soll ein Grundmanifest des Jazzbotschafters sein. Prominent besetzt und vor allem von hiesiger Herkunft - so auch im Sinne des zeitgenössischen Jazz als eigenständiger und innovativer Musiker aktiv und mittendrin im Konzertdasein. Mühelos bestätigt dies eine breite Fangemeinde der ersten föderalen Jazzbotschafterin und zwar nicht nur dort, sondern auch bei Kritikern, Journalisten sowie auch der internationalen Jazzlandschaft. 'Barbara Dennerlein ist eine Galionsfigur, eine moderne Ikone oder eben eine deutsche Musikerin zeitgemäßen und großen Formats' - so die Entscheidung der Deutschen Jazzföderation e.V., sie zur ersten Jazzbotschafterin zu berufen."
"Die Jazzbotschafterin wirbelt über die Tasten. Dass Joachim Lange, zweiter Vorsitzender der Deutschen Jazzföderation, zusammen mit Präsidentin Yvonne Moissl ausgerechnet Barbara Dennerlein zur ersten Deutschen Jazzbotschafterin beruft, was mit einer Ehrennadel symbolisiert wird, ist kein Zufall, denn Dennerlein bricht seit Jahren aktiv eine Lanze für den Jazz in Deutschland. ...das präzise Klatschen des Publikums gibt Dennerlein das Feedback. Dennerlein spielt zahllose Konzerte im Jahr, wie viele genau es sind, hat sie nie gezählt: 'Mir macht das alles unheimlichen Spaß und ich könnte noch viel mehr spielen'. Eine Musikerin, der man den Spaß am Jazz anmerkt: Die Münchener Organistin Barbara Dennerlein verzauberte in Deidesheim ihr Publikum."
"Organistin begeisterte. Nicht ausgereicht haben die Stühle im großen Saal des Bürgerhaus beim Konzert der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein. Und die mehr als 400 Besucher wurden nicht enttäuscht... Sie schien mit ihrer Hammond-Orgel gleichsam verwachsen zu sein. Mit einer Reihe von Solostücken - Eigenkompositionen ebenso wie traditionelle Blues-Titel - verzauberte sie ihr Publikum... Das faszinierende Spiel der Künstlerin bestätigte den Titel 'Weltstar' ohne jede Einschränkung. Den Klangreichtum des Instruments ausnutzend, gab Barbara Dennerlein dem Abend eine ganz besondere Stimmung - Beifallsstürme ohne Ende!"
"Alles was den Jazz spannend macht. Die Königin auf der Hammond Orgel, Barbara Dennerlein, zündete mit ihrem Quintett ein Feuerwerk an musikalischen Finessen, Harmoniecollagen, Rhythmuswechseln, Improvisationen, witzigen Percussion-Einlagen und aberwitzigen Freejazz-Einsprengseln auf Weltklasse-Niveau. Barbara Dennerlein war die absolut beherrschende Figur in diesem Quintett-Furioso. Von ihr stammten fast alle Kompositionen an diesem Abend und sämtliche Arrangements. Ihr ungemein drängendes Spiel, ihr Changieren von der Ballade zum Swing, vom Free-Jazz zum Funk, das war schlichtweg grandios - und die Zuhörer waren begeistert. Stürmischer Applaus und das Versprechen der ungemein sympathisch auftretenden Künstlerin, in einem Jahr wieder zu kommen."
"Jazz der femininen Art. Den Weltstar an der midifizierten Hammondorgel - eine Kombination mit Sampler-Technik und Synthesizer - noch zu loben, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen."
"Jazz vom Feinsten. Die Power-Frau an der Hammond-B3-Orgel hat inzwischen eine Ausnahmestellung im Jazz erreicht. Wie funkig, treibend, virtuos, aber auch sensitiv und zurücknehmend zeitgenössischer Orgel-Jazz klingen kann, dafür legt sie bei jedem Konzert Zeugnis ab."
"Liebesbriefe an den Jazz. Treibende Funk-Nummern, gemütlicher Swing, mystische Balladen: Ein Konzert von Barbara Dennerlein kommt einer Klangexpedition gleich. Souverän beherrscht die Münchener Jazzmusikerin ihr Instrument, eine Hammondorgel, der man solch vielfältige Klangmöglichkeiten kaum zutrauen würde. Ihre Kompositionen sind melodische Sound-Collagen, Kombinationen von Akkorden, Rhythmusgeflechten und harmonischen Linien. Grenzen zwischen verschiedenen Stilrichtungen überspielt sie mühelos, wechselt Tempi, und Taktart, baut Spannungsbögen auf, um sie langsam aufzulösen. Ihr Tastenspiel ist oft ebenso furios wie rasant. Präzise und schnell bewegt sich die Instrumentalistin auf den Fußpedalen der Hammondorgel, kreiert kleine Melodien oder Bassfiguren und entwickelt ihre eigene rhythmische Struktur."
"Barbaras flinke Füße und ganz viel Spaß. Exzellent, bravourös, ein Spiel mit Manualen, voller Melodien und Rhythmus. Die flinke Fußakrobatik dieser Hammond-Queen nötigt allerhöchste Achtung ab. Dennerlein sprühte nur so von musikalischen Einfällen, unterlegte irrwitzige Taktwechsel mit vertrackten Rhythmen. Mit ihrem Schlagzeuger, dem Argentinier Daniel Messina, spielt sie seit sieben Jahren zusammen. Das hört und spürt man. Dieser temperamentvolle Spielwitz, das große Improvisationstalent öffnet ganz ungewöhnliche Klangwelten. Dennerlein hat ein enormes musikalisches Potenzial, eröffnet ständig neue Perspektiven."
"Das Doppelkonzert begeisterte restlos. Einzigartiger 'Straight-Ahead-Jazz' mit Barbara Dennerlein. Als reife und erfahrene Künstlerin versteht sie es neben ihren fachkundigen Ansagen glänzend, ihr beflügelndes und technisch brilliantes Spiel voller Hingabe und Enthusiasmus auf ihre faszinierten Zuhörer zu übertragen."
"Die Persönlichkeit im Persönchen. Ein Energiebündel, ein Tastenfex, eine Hex' an der Hammondorgel. Wann sehen wir schon einen Menschen, der so vollständig Musik verkörpert? Wenn sie alle 10 Finger in die Manuale ihrer 40 Jahre alten B3 krallt, wenn sie dazuhin mit den Füßen den Baß bedient, eine grandiose Beinarbeit zeigt, dann kommt eine Körperspannung ins Spiel, die sich im Konzert bestens studieren läßt. Herkömmliche Tastenkünstlerinnen sind bereit, mit der linken Hand den Bass zu spielen, okay. Sie aber hämmert mit der Linken Akkorde, macht Akkordarbeit, derweil sie mit dem über den Pedalen tanzenden linken Fuß das Dung, Ding, Doing eines Kontrabasses abruft. Dieses extreme Spiel mit allen Extremitäten!"
"Solo für die Füße. Mit einem Solo-Set eröffnete Dennerlein das Konzert und machte bereits nach wenigen Tönen klar, warum sie zur Weltspitze der Jazz-Organisten gezählt wird: Variantenreiches Bass-Spiel mit den Füßen, synkopische Begleitung und perlende Hochgeschwindigkeits-Soli, die in scheinbar völliger rhythmischer Unabhängigkeit zur Begleitung gespielt werden, forderten den stürmischen Applaus des Publikums heraus."
"Emotion pur: Die Hammond-Queen. Sie beherrscht nicht nur die Tastatur makellos, sondern weiß vor allem Sounds und Rhythmen so gekonnt einzusetzen, daß immer wieder neue Klanggemälde entstehen, die mal mit prickelndem Swing durchtränkt sind, mal mit pulsierendem Latin, mal mit packendem Rock. Mit den Füßen bearbeitet sie traumwandlerisch die Basspedale ihrer Hammond B3, die speziell präpariert sind und wie ein Kontrabaß klingen. Dennerlein-Konzerte sind Emotion pur."
"Eine Münchnerin im Himmel. Wenn Barbara Dennerlein, die international anerkannte First Lady der Hammond B3, in die beiden Manuale ihres Instrumentes greift oder der Melodie und dem Rhythmus mit flinker Fußakrobatik unter dem korpulenten schwarzen Orgelkasten die satten Tieftöner zuordnet, sind den Fantasien der zierlichen Bajuwarin normalerweise keine Grenzen mehr gesetzt. Dann groovt und funkt es mitunter ganz gewaltig, werden Jazz-Klischees beseelt locker über den Haufen gespielt, wird das kombinierte Tasten-Pedal-Triptychon zu einer genresprengenden, klangexplosiven Ideenfabrik."
"Symbiose von höchster Intensität. Mit temperamentvollem Spielwitz und Improvisationstalent entführte das Trio in kaum gehörte Klangwelten. Dennerlein's flirrender, konzentriert ganz aus sich selbst heraus entstehender Orgelsound, Messinas rastlose Suche nach immer neuen, hoch originellen Percussion-Untermalungen und die phantastischen Gitarrensoli von Samele verschmolzen zu einer Symbiose höchster musikalischer Intensität."
"Liebesbriefe mit den Tasten geschrieben. Die Münchner Organistin hat eine stimmige Balance zwischen Powersound und fülligen, tief aus dem Innern groovenden Balladen gefunden. Knappe melodiöse Riffs und weiträumige Spannungsbögen ergänzen sich zu einem faszinierenden Klangbild, in dem sich immer wieder etwas verschiebt und dem Ohr dadurch neue Hörreize bietet... Virtuos ist ihre brilliante Technik, auf dem Pedal spielt sie eine Bassbegleitung, die rechte Hand hat oft ein eigenes Thema und links übernimmt sie etwa den Part einer E-Gitarre. Das Konzert von Barbara Dennerlein, der erfolgreichsten deutschen Jazzmusikerin der 90er Jahre, war ein Höhepunkt des Orgelfestivals."
"Wer von der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein gehört hat, wird gleich am nächsten Abend wiederkommen: Da möchte man sich vorstellen, wie der alte Bach sich zu ihr auf die Bank gesetzt hätte, um ihr beim Registrieren zu helfen!"
"Scheußlich schöner Sound vibriert in schwüler Luft. Begleitet von zart gezupften Basslinien schwingt sich das alte Schätzchen (die B3!) zu immer kühneren Improvisationen auf. Rhythmisch vertrackt faucht die Orgel zu funky Beats oder baut kaleidoskopartig vielschichtige Stimmungsbilder auf... Brilliante Soli, atmosphärische Arrangements und darüber hinaus jede Menge 'kultiges' Flair - mit dieser brisanten Mischung war es kein Wunder, dass Barbara Dennerlein ihre stickige Rampe nur mit Mühe verlassen konnte."
"Faszinierende Virtuosität und eine sprühende Explosivität. Drei Stunden lang vital ausgelebte Leidenschaft auf der Hammond-Orgel, drei Stunden lang faszinierende Virtuosität und Jazz in packender Lebendigkeit und eruptivem Temperament. Barbara Dennerlein, begnadete Jazzerin auf der Hammond-Orgel, gastierte vor vollem Haus und begeisterte vom ersten bis zum letzten Stück. Die durch ihren innovativen, äußerst farbigen Stil, überaus reichen spontanen Ideen und kompositorischen Impressionen erfolgreiche Jazzqueen tourt... Alles was es da an Kompositorischem, an raffiniert Arrangiertem und an phantastisch Interpretiertem zu erleben und bestaunen gab, schien aus diesem Energiebündel auf der Orgelbank mit Leichtigkeit und ansteckender Freude heraus zu fließen. Die absolute Beherrschung des Instrumentes mit all seinen technischen Soundmöglichkeiten und klanglichen Raffinessen, die Rasanz der Finger auf den Manualen und das meisterliche Agieren auf dem Pedal schlug allein regelrecht in den Bann. Dazu kam noch dieser Ideenreichtum an kompositorischen Einfällen, das ausschweifende Entfernen vom Thematischen und das Zurückfinden, die oft aufreizende, mutige Harmonik und dieses mitreißende Rhythmusgefühl. Eigentlich spielte Barbara Dennerlein den ganzen Abend über zwei Instrumente, denn die Basslinien, die sie auf dem Pedal zelebrierte, waren weit mehr als harmonischer Grundstock und ersetzten einen virtuosen Kontrabassisten... Avantgardistische Harmonien, durch vielfältige Motivinspirationen angereicherte Ostinati, häufige Taktwechsel und ausgeklügelte Registrierungen geben Farbe. Vor allem ihre rasanten Furiosi begeistern, aber auch meditative Sequenzen und poetisch balladeske Inspirationen."
"Wie in einem Stepptanz holt sie 'zu Fuß' bewegte Soli aus den Pedalen, swingende 'Walking-Bässe' - im wahrsten Sinne des Wortes. Darüber fliegen ihre Finger in immer neuen Variationen.......Messina und Dennerlein werfen sich die Spiel-Ideen zu wie in einem spannenden Gespräch."
"Die junge Wilde. 'Deutschlands Jazz-Export Nr.1'. Das klingt irgendwie produktorientiert und dabei springt doch wie selbstverständlich der emotionale Funke über. Barbara Dennerlein ist die personifizierte Bedeutung des Wortes Jazz: Ihre Stücke klingen nach junger Wildheit... Sie versteht den Jazz als verbindendes Element. Und so ist das, was aus ihrer Orgel herauskommt, ein bisschen Pop, etwas mehr Funk und noch mehr jazzige, improvisierte Elemente."
"Queen of Jazz. Die Virtuosität, mit der Barbara Dennerlein die Hammond-Orgel beherrscht, mit ihr harmoniert und ihr ungeahnte Klänge entlockt ist einzigartig auf der Welt. Wie Perlen drückt sie Tonfolgen in die Manuale, erzeugt tragende Klangteppiche, um im nächsten Augenblick messerscharf-aggressive Leslie-Sounds zu erzeugen, die vergeblich ihresgleichen suchen. Mit Charme, Virtuosität und Leichtigkeit überwindet Barbara Dennerlein scheinbare stilistische Grenzen, kombiniert den klassischen Walking-Bass mit Latino-Rhythmen, Jazz-Standards und manchmal sogar Anleihen aus der Pop-Musik. Perfekt schöpft Barbara Dennerlein die Bandbreite der klangtechnischen Möglichkeiten der Hammond-Orgel aus. Beide Hände unabläßlich in schnellster Bewegung, absolvieren ihre Beine auf den Basspedalen die nahezu perfekte Illusion eines Kontrabasses und physisch fast die Distanz eines New-York Marathons!" | |||||||
|
|
||||||