"Vital pulsierendes Klang-Kraftwerk auf der Hammond B 3. Urwüchsige Vitalität und Spielwitz, tolles Blues&Boogie-Feeling und dazu jede Menge leicht nostalgischer Klangzaubereien - dies waren die Ingredienzen, aus denen die jüngste Jazzveranstaltung in der gleichfalls gut besuchten Aula des Schleyer-Gymnasiums gemixt war. Keine Geringere als Barbara Dennerlein, die bedeutende, seit nun zwei Jahrzehnten weltweit gefeierte Erneuerin des Spiels auf der Hammondorgel hatte sich - zum dritten Mal schon - hier die Ehre gegeben... Barbara Dennerlein... wird sozusagen sie selbst, wenn sie zu den Manualen und Pedalen ihrer Hammond B 3 in näheren Kontakt tritt. Dann scheint sie regelrecht mit ihrem Instrument zu verwachsen und damit eins zu werden, als der beherrschende Teil eines vital pulsierenden Kraftwerks und lebendigen Klang-Organismus, aus dem heraus es ununterbrochen dampft, kocht und brodelt, pfeift und zischt. Faszinierend wirkt, wie ihre Hände dieses heute leicht altmodisch anmutende Instrument auf eine fast menschliche Weise zum Sprechen bringen. Eigenkompositionen...bewiesen, dass diese Musikerin die traditionellen Stile mit einer persönlichen Note zu versehen weiß... Alles in allem war's ein toller Abend, und Barbara Dennerlein & friends ließen sich vom hartnäckigen Applaus noch zu einer Zugabe bewegen." (Fränkische Nachrichten, 28.04.10)
 "Akrobatisches auf Tasten. Das Gastspiel der Jazz-Ikone Barbara Dennerlein im hiesigen, modernisierten SWR-Studio war ein Riesenerfolg: Als Mitglied des Trios "Bebab" führte sie programmatisch sozusagen eine Art Hexentanz auf dem brodelnden Vulkan verschiedenster Musikstile auf. In ihren Eigenkompositionen assimiliert sie sehr wirkungsvoll die verschiedensten stilistischen Elemente und steigert sie stets zu einem ekstatischen Klangrausch im mitreißenden Notenfluß. Die Sublimation von Erlebtem und Erfahrenem charakterisiert außerdem ihre Kompositionen ... Der typische vibrierende und tremolierende Sound der Orgel mit seiner riesigen Ausdruckspalette von klangmalerischen und orchestralen Möglichkeiten - inzwischen sind auch täuschend echte Kontrabass-Linien eingespeist - stehen im Mittelpunkt der Vortragsfolge. Und die ist eindeutig auf Barbara Dennerleins brillante Tastenakrobatik zugeschnitten. Sie kann aus eingängen, stereotypen melodischen Floskeln durch virtuose Umspielung bestimmter Skalen und rhythmischer Verschiebungen sowie ideenreiche Klangmischungen im Schmelztiegel der Stile...originelle Klangbeispiele hervorzaubern. Dabei scheint der perkussive durchgängige Pedalbass wirklich ein Pizzicato-Kontrabass zu sein ... sie taucht in eine sentimentale Gefühlswelt ein ... Für die verbindende Brücke zwischen Podium und Publikum sorgt an diesem Abend die charmante Moderation von Barbara Dennerlein, die sehr einfühlsam zu ihrer Musik hinführt..." (Die Rheinpfalz, 27.03.10)
"Wildes Fauchen und wohliges Glucksen. Barbara Dennerlein entlockte...ihrer Orgel eine Fülle an Klängen... Wo immer eine Hammond B3 auf die Bühne gestellt wird, kommen die Jazzfans in Scharen, erst recht, wenn eine Koryphäe wie die Münchnerin Barbara Dennerlein an den Tasten und Pedalen sitzt. Das Konzert in der Endenicher Harmonie war ausverkauft. Zusammen mit dem US-amerikanischen Drummer Drori Mondlak bestritt die Orgel-Lady ein denkwürdiges Konzert, das vom Publikum begeistert gefeiert wurde. Barbara Dennerlein beherrscht ihr Instrument mit virtuoser und spieltechnischer Brillanz wie keine zweite. Während sie auf den beiden Tastenmanualen oben mit virtuosen und flinken Läufen glänzt, vollzieht sie unterhalb des wuchtigen Instruments frei nach dem Motto "die auf den Bass-Pedalen tanzt" regelrechte Fußakrobatik. Mit sicherem Gespür für den rechten Sound am rechten Platz regelt sie geschickt verschiedene Zugregister sowie den Synthesizer. Das Klangspektrum ihrer Orgel scheint unerschöpflich: Wildes Fauchen, giftiges Zischen, unruhiges Flirren, mächtiges Röhren und Knorzen, wohliges Glucksen und Blubbern oder wohlig warme Klänge sind das Ergebnis. Und wenn es gerade passt, hört man auch mal ein Klavier, ein Vibraphon oder Xylophon - einer geschmackvollen Mischung kann man jedenfalls sicher sein. ... Ein abwechslungsreiches Programm, das beim Publikum bestens ankam." (Bonner Rundschau 20.02.10)
"Die Königin als Wetterfee. ...Dass Musik große Wirkung entfalten kann, weiß jeder, der von Tönen schon einmal gerührt, erfreut, oder getröstet worden ist... Und so spielte die Münchner Jazzmusikerin, die weltweit als Meisterin an der Hammond-Orgel gehandelt wird, bei ihrem Auftritt in der ausverkauften Hamonie... Dennerleins virtuoses Spiel auf der Hammond-Orgel besitzt ohne Zweifel überirdische Qualitäten... Den bei Jazzformationen sonst obligatorischen Bassmusiker ersetzte Dennerlein durch ihren linken Fuß: Dieser flitzte in einer atemberaubenden Geschwindigkeit über die Pedale und intonierte Basstöne, währen Dennerleins Hände über die zweimanualige Orgel rasten, ein auch in visueller Hinsicht spektakuläres Erlebnis... Besonders viel Beifall erhielt Dennerleins lebhafter "Organ Boogie", bei dem die Boogie-typischen rasanten Bassfiguren von Dennerlein allein mit dem linken Fuß bewältigt wurden, während die Hände nicht selten rhythmisch gegenläufige Melodien spielten. Spätestens diese Meisterleistung bewies: Barbara Dennerlein trägt den Titel als Königin an der Königin der Instrumente vollkommen zu Recht." (General-Anzeiger 20.02.10)
"Dennerlein zieht sämtliche Orgel-Register. ...Jazz-Ikone - nur wenige deutsche Musiker dürfen diese Bezeichnung für sich in Anspruch nehmen. Barbara Dennerlein darf das - seit 35 Jahren spielt sie Orgel, hat sich mit ihrer legendären Hammond B3 weltweit einen Namen gemacht und wurde jetzt von den Musikfreunden in der Kreuzkirche ausgiebig gefeiert. Mit Recht. Bravo. Und bitte mehr davon. ...diesen satten, ganz eigenen Klang über alle Register, den typischen, schmatzenden Key-Klick... Mit all diesen Möglichkeiten spielt Barbara Dennerlein ad libitum; zieht sozusagen alle Register. Ihre Füße fliegen bei Bedarf atemlos über die Basspedalerie... Nach der "Fußpedal-Arbeit"...gibt's sogar Zwischenapplaus... Für ihren "Frog Dance" entlockt sie dem zweimanualigen Tasteninstrument nebst digitaler Peripheriegeräte geradezu psychedelische Klangwelten. Höchst komplizierte Arrangements spielt sie mit geschlossenen Augen, wirkt geradezu entrückt von ihrer Umgebung. Um dann, nach dem letzten Ton, wieder in die Kirche zurückzufinden..." (Westfalenblatt 18.02.10)
"Tastenfeuerwerk mit Königin der Hammondorgel. Jazz-Ikone Barbara Dennerlein genießt den Ruf als innovativste Hammondorgel-Spielerin der Welt. Nun faszinierte die...Musikerin in...Rheda-Wiedenbrück mit einem unvergleichlich satten Sound und vielen Facetten im Klangspektrum ihrer legendären "Hammondorgel B3". Barbara Dennerlein zog während des Konzertes alle Register und holte mit charmanter Bühnenpräsenz, brillanter Spieltechnik und einem einfallsreichen und unverwechselbaren Stil wirklich alles heraus aus ihrer "B3". Und es war eine Wonne, ihr dabei zuzusehen. Die Orgel stand quer zum Publikum, so dass die Zuschauer auch das flinke Spiel ihrer Füße auf den Basspedalen bestaunen konnten. In atemberaubendem Tempo tanzten die Füße der mit vollem Körpereinsatz arbeitenden Musikerin über die Pedale, Ihre Hände bewegten sich unglaublich schnell über die Manuale und vermochten es gleichzeitig, Einstellungen und Regler trickreich zu koordinieren. Die Effekte reichten vom Klavier bis zum Streichorchester. Ihre Eigenkompositionen spannten einen Bogen vom entspannten Swing über Blues bis zu Bebop, und mit einem Boogie Woogie lieferte die Musikerin einen weiteren Beweis ihrer Improvisationsfreude. Das Ausnahmetalent plauderte zwischen den Stücken ... Als die Künstlerin das Schlussstück ankündigte, quittierte das Publikum dies mit einem bekümmerten "ohh!"." (Die Glocke 18.02.10)
 "Barbara Dennerlein und ihr Trio Bebab begeistern das restlos ausverkaufte Jazztone. Niemand hat den Jazz auf der Hammondorgel so kultiviert wie Barbara Dennerlein.
...bei dem sich das harmonische Zusammenspiel zwischen dem charakteristischen Wummern der Hammondorgel und dem Saxophonspiel von Peter Lehel wunderbar entfaltete. Falls jemand im Publikum war, der Barbara Dennerlein zum ersten Mal gehört hat, mochte er sich vielleicht wundern, weshalb bei dem Trio vier Instrumente erklangen, nämlich...auch noch ein Kontrabass, der nirgends zu sehen war. Barbara Dennerlein spielt den Bass, dessen Klang eingesamplet war, selbst, und zwar mit dem Fußpeda1 ihrer umgebauten Orgel. Im Gegensatz zu anderen Organisten, die mit der linken Hand die Basslinien spielen, gewinnt sie so mehr Freiraum für die Hände, den sie virtuos nutzt. Absolut faszinierend war es...zu erleben, wie sie einerseits beidhändig die Orgel und zugleich mit dem Fuß den Bass spielte. ... Eindrucksvoll waren auch ihre Basssoli, die sie mit beiden Füßen spielte, und wie sie mit den verschiedenen Klangfarben der Orgel und ihrem zusätzlich eingebauten Synthesizer spielte. So breit wie die klangliche Vielfalt war auch die stilistische Palette, die Dennerlein und ihre Band ausbreiteten. Neben dem Bebop stand der Blues, auch der Swing war vertreten, und eines ihrer durchweg selbst komponierten Stücke war sogar ein Boogie..., den sie mit nochmals gesteigerter Flinkheit intonierte. ... eine wundervolle Ballade ... Sie begann leicht und schwebend mit Glockenklängen und Regenrassel vom Schlagzeuger, mit Sopransaxophon und Orgel und erinnerte anfangs ein wenig an Jan Garbarek, um im weiteren Verlauf zu kraftvollem Bebop zurückzukehren. Virtuos wechselte Barbara Dennerlein die Stile ebenso wie die Taktarten. Mit Perfektion und einem vielfältigen Spektrum sorgten Barbara Dennerlein und Band für ein eindrucksvolles Konzert, das nur begeisterte Zuhörer zurückließ." (Badische Zeitung 23.11.09)
"Orgeltornado aus München. Die Stadtkirche war am Donnerstag voll, am Freitag platzte das Jazztone aus allen Nähten - wenn Barbara Dennerlein kommt, ist der Besucheransturm garantiert. Zum sechsten Mal...begeisterte der "Orgeltornado aus München" einmal mehr sein Publikum. ... Heute fehlt ihr Name in keinem Jazzlexikon mehr... Sie ist ihrem Stil treu geblieben - sofern man das von einer Künstlerin sagen kann, die für musikalische Vielfalt steht. Akustisch wie optisch ein Genuss bleibt die fingervirtuose Rasanz über die 122 Tasten zweier Manuale nebst Festregister und diversen Zugriegeln, die ebenso virtuose Rasanz der Füße am zwei Oktaven umfassenden Fußpedal, welche bei den reinen Pedal-Soli besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt. Zwischen orchestraler Fülle und perlenden Läufen beantwortet sie denn auch noch die Frage, was an ihrem Instrument überhaupt "noch original" sei: "Eigentlich alles".
...hat Barbara Dennerlein diesmal viel selbstkomponierten Blues im Gepäck, auch in der Stadtkirche, wo sie die Kirchenorgel regelrecht zum Swingen bringt. Mal klingt Bebop, mal Latin an, mal Jazzfunk, dann wieder eine Reminiszenz an den psychedelischen Rock als Blütezeit der Hammondorgel. Meditativer und verträumter sind Stücke wie ... Eine weitere Nummer hat sie ihrem Hund Cleo gewidmet - der Einzige im Jazztone, der ungeduldig aufs Konzert-Ende wartet." (Die Oberbadische 23.11.09)
"Eine Orgel als Marimbafon. Es war ein Abend erstklassiger Musiker. Aber über allem standen die Hammond-Orgel und ihre begnadete Meisterin. Barbara Dennerlein stimmte die 31.Jazz Tage Erding an. Musikerin Barbara Dennerlein erscheint fast ein wenig zu zierlich, zu mädchenhaft und zu bescheiden für ihre atemberaubende Musik. Mit ihren langen, schoko-braunen Haaren und im farbenfrohen T-Shirt steht sie auf der Bühne der Kreismusikschule Erding und spricht unaufgeregt charmant und witzig die Einführungen für ihre Stücke ins Mikrofon. Es ist für den Zuschauer kaum vorstellbar, dass diese schlanken Finger und diese schmalen Füße in eleganten schwarzen Schuhen eine derartig überwältigende Klangwelt erschaffen können.
Doch sie schaffen es, und wenn Dennerlein an ihrer gut 50 Jahre alten, wuchtigen Hammond-Orgel B 3 sitzt, verschmilzt sie ganz und gar mit ihrem Instrument, und damit auch mit ihrer Musik. Sie liebt ihre Orgel, und die Orgel liebt sie. Das ist offensichtlich. Die Augen geschlossen, wirbeln nur ihre Finger über die Tasten. Wie ein Derwisch bearbeitet die gebürtige Münchnerin die elektromechanische Orgel. Über exakt gesetzten Akkorden der linken Hand entfalten sich die pfeilschnellen Läufe und tollkühnen Soli der rechten. Gleichzeitig tanzt der linke Fuß souverän und selbstbewusst den Bass-Lauf, während der rechte Fuß jedoch auf einem Pedal liegt und mit leichtem Druck für die harmonische Modulation und Lautstärke zuständig ist.
Es wirkt beinahe wie eine akustisch-optische Täuschung. Holt doch eine einzige zarte Frau aus einem einzigen Instrument einen derartig vielgestaltigen und wuchtigen Klang heraus, der sonst manchmal nicht drei Musikern gemeinsam glücken würde.
Dennerlein und ihre Formation Bebab - eine Wortschöpfung aus Barbara und Bebop - verwandeln den...Saal der Kreismusikschule in eine Konzertsaal mit Weltklasse. Sie hätten wohl doppelt so viele Karten verkaufen und damit doppelt so viele Zuhörer begeistern können - doch klein beutet auch fein. Außerdem harmonieren Ulrich Wangenheim am Saxophon, Fabiano Pereira an der Gitarre und Bastian Jütte am Schlagzeug mit der Ausnahme-Organistin und deren Eigenkompositionen mit viel Raum für Improvisation.
Sie lullen die Zuhörer mit Blues-Balladen ein, bringen mit funkigen und swingenden Stücken Fußspitzen zum Wippen und lassen ihre Musik brachial zu einem schrillen Klangteppich anschwellen, der den relativ kleinen Konzertraum zu sprengen droht.
Dennerlein zieht dabei alle Register und spielt die Finessen ihres Instruments aus. Da klingt die Orgel einmal wie ein Marimbafon, lässt ein anderes Mal den Hauch eines Kirchenoratoriums anklingen oder erinnert an eine Drehleier auf einem Jahrmarkt. Dabei streichelt die 45-Jährige die Tasten im einen Moment, um im nächsten die gut zwei Zentner schwere Orgel ins Schwingen zu versetzen.
Für den Zuschauer am interessantesten sind allerdings die Stücke, in denen die Organistin die Kunstfertigkeit ihrer Fußarbeit voll ausspielen kann. ... Sie hat ihre Orgel mehrfach umbauen lassen und extra den Klang eines Kontrabasses aufgenommen, den sie nun statt des üblichen Hammond-Basses per Fußpedal steuert. Und sogar den Boogie übersetzte Dennerlein für ihre Orgel. Die sturen, rollenden Läufe, die normalerweise die linke Hand des Pianisten spielt, übernimmt dabei ihr linker Fuß." (Münchner Merkur 09.11.09)
"Dennerlein bringt ihr Publikum ins Schwärmen. Weltklassejazz ... Mit Barbara Dennerlein bebt die "B3". Nicht nur zum Schwingen, auch zum Schwärmen brachte Dennerlein ihre Gäste... Dennerlein liebt es zu experimentieren und kreiert mit ihrem Instrument eigene, kraftvolle Klangwellen und Klangwelten. Vielseitig wie wenige Organistin bringt Barbara Dennerlein ihre Hammond Orgel mit Swing, Jazz, Blues, Boogie und Bebop zusammen. Unterhaltsam moderierte sie den gesamten Abend. Begonnen mit einem Swing, um die Zuhörer langsam vorzuwärmen, auch wenn die Temperatur im E-Werk bereits Hochspannung vermuten ließ, steigerte sich die Spannungskurve immer weiter. Der Spannungsbogen wurde nicht durchbrochen, die Kompositionen konnten Stück für Stück aufeinander aufbauen oder in Kontrast zueinander stehen. Mit großer Spielfreude beherrscht Dennerlein ihr Instrument. Dennerlein hat die ursprüngliche Hammond-Orgel mehrfach umbauen und damit individualisieren lassen. Statt des üblichen Hammond-Basses steuert die Organistin per Fußpedal einen gesampelten Kontrabass an. Mit Barbara Dennerlein an der Orgel gleicht ein Konzert keinesfalls einem musikalischen Spaziergang mit entspanntem Flanieren, sondern einer Wanderung zu Höhen und Gipfeln. Wer die erklimmen will, muss Kraft, ein klares Ziel und entsprechendes Know-How besitzen. Fast scheint es so, als ob der scheinbar schwebende Klang der Orgel leicht zu entlocken wäre. Doch die routinierte Darbietung täuscht nicht darüber hinweg, dass Dennerlein als Klasse aus der Masse heraus sticht. Daher waren die Besucher über die charmante Verabschiedung von der Künstlerin ebenso erfreut wie über die Zugaben, die Barbara Dennerlein...spielte." (Bergsträßer Anzeiger 21.09.09)
 "Live Act vom Feinsten. Bei dem an Höhepunkten reichen Festival da Jazz St. Moritz begeisterte ... eine Ausnahmekünstlerin. Barbara Dennerlein, die wohl innovativste und interessanteste Hammondorgel-Spielerin der Welt faszinierte das Publikum im überfüllten "Dracula Club" mit ihrem unvergleichlich warmen Sound, ihrer charmanten Bühnenpräsenz und im furiosen Zusammenspiel mit dem Schweizer Schlagzeuger von internationalem Niveau, Pius Baschnagel. Die Künstlerin Barbara Dennerlein überzeugte mit Können und Ausstrahlung und gab in ihren Moderationen zwischen den einzelnen Stücken auch eine ganze Menge über sich selbst preis. Auf ihrem Instrument, einer einzigartigen, über fünfzig Jahre alten Hammond B3, die noch elektromagnetisch und nicht etwa vollelektronisch funktioniert, zeigte sie, was sie drauf hat. Und das ist schlichtweg gewaltig. Was die zierliche Frau da mit Händen und vor allem auch Füssen vollführte, war beeindruckend. Die Finger rasten über die Tasten, blitzschnelle Läufe, atemberaubende Solis mit der rechten Hand und exakte Akkorde mit der linken führten zu einem Feuerwerk der Töne. Der rechte Fuss sorgte für Modulation und Lautstärke, der linke für die Bässe und mit Hilfe der Technik spielte sie Sampler- und Synthesizerklänge so harmonisch bestechend hinzu, dass man nach weiteren Mitspielern...suchte. ... Die furiosen Tonfolgen der Stücke, die alle eine Geschichte erzählen, brachten die Zuhörer in Bewegung. Schon mit zwölf Jahren hatte sich Barbara Dennerlein der Orgel verschrieben und ihr hochkonzentriertes, oft selbstvergessenes Spiel voller Präsenz führt sie Jahr für Jahr rund um den Globus. Sie ist ein gefragter Gast bei den wichtigen Festivals, in den berühmten Clubs und es zeugt von Neuem von der hohen Qualität des St. Moritzer Festivals da Jazz, dass solche Grössen der Szene hier voller Begeisterung auftreten." (Suedostschweiz.ch 27.07.09)
"Eine halbe Tonne Harmonien. ...die wohl bekannteste Solistin ... ein international gerühmtes "Fräulein-Wunder." ... Am Samstagabend trat sie...im restlos ausverkauften Helmut-Hentrich-Saal in der Tonhalle auf und erwies sich nicht nur als grandiose Instrumentalistin, sondern auch als charmante Vermittlerin ihrer Kunst ... und so bewundern die Fans auch die trickreiche Fußarbeit ... In Dennerleins Universum passen alle Stile zusammen, vom Modern Jazz bis hin zu leicht esoterisch angehauchter Stimmungsmusik." (NRZ 29.06.09)
"Wenn Finger und Füße über Tasten und Pedale wirbeln. Münchner Jazz-Organistin von Weltruf wird ... gefeiert. Wallendes dunkles Haar, geschlossene Augen - lediglich Finger und Füße wirbeln über Tasten und Pedale. Konzentriert und ganz in ihre Musik versunken... angekündigt als "Wunderkind an der Hammond-Orgel und Zauberin an den Pedalen" machte sie diesen Vorschusslorbeeren alle Ehre. Ihre Eigenkompositionen reichten von entspanntem Swing über romantische Balladen und langsamen Blues bis zum Bebop ... sogar mit einem Boogie Woogie... ein weiterer Beweis für Dennerleins Experimentier- und Improvisationsfreudigkeit, und zwar einer, der für richtig Schwung im Publikum sorgte. Dass hinter ihrem Instrument eine ganze Philosophie steckt, brachte die deutsche Jazzmusikerin von Weltrang fachkundig und sympathisch einfach ans Publikum ... Den Klang ihrer Hammond-Orgel hatte Dennerlein mit verschiedenen technischen Aufrüstungen, wie einem gesampelten Kontrabass verfeinert. Zwischen ihren Stücken, die die Künstlerin nicht nur spielte, sondern - intensiv in die Tasten greifend - an ihrem Instrument lebte, erzählte sie Anekdoten ... Dass sie mit ihrem Charme das Publikum flugs auf ihrer Seite hatte, zeigte sich an dem enthusiastischen Applaus, an dem nicht gespart wurde." (Schongauer Nachrichten 18.06.09)
"Barbara und ihre B3. Die Dennerlein kam mal wieder... Und demonstrierte überragendes Können - und Persönlichkeit... Hammondorgel-Königin Barbara Dennerlein füllte mit ihrer B3...die Luft...mit mächtigen Soundwellen. Ein Instrument randvoll mit Soul... Doch Dennerlein hat die Betagte aufgemotzt, moderne Technik implantiert, aufgerüstet mit Synthesizer und Sampler, um Zugriff zu haben auf alle die perfekten Klänge, die im Programm des Tasteninstrumentes fehlen. Der schlanken, eleganten Elfe...geht es aber nicht ums Höher-Schneller-Weiter, dazu ist sie viel zu traditionsverbunden. Es geht ihr um Zuwachs an Ausdruck. Die ganze eigene Dennerlein'sche Ausdruckskraft erleben die Ohren schon im ersten Stück... mit außergewöhnlicher technischer Eloquenz, huscht über die Manuale, spielt mit quicken Vorderfüßen eindrucksvolle Basslinien, setzt linker Hand komplexe Akkorde und lässt die Rechte mit ultra Geschwindigkeit durch die hohen Register schwadronieren. Ziemlich funky... So lässt sie Harmonien endlos stehen, baut einen discoreifen Bassdruck auf, generiert eine niederschmetternde, alttestamentarische Klangmacht, baut mächtige Klang-Wände auf, an denen sie Töne hochkatapultieren lässt. Sie holt sich, was sie braucht, aus Bop, Blues, Rock, Latin, Boogie Woogie, Funk. Alles was zu ihrem persönlichen Stil passt... Es ist deutlich und unverkennbar doch die einmalige Barbara Dennerlein. Von sakraler Weihrauchstimmung bis zu Aggression, Wildheit, Ekstase spannt sie ihren jazzigen Bogen. Natürlich hat sie den Bach drauf, deutlich! ... Dann verschmelzen die Töne - und werden vom Applaus begraben." (Heidenheimer Neue Presse 09.05.09)
 "Der Bass aus dem Fußgelenk. Anmutig und kraftvoll. ...Orgel-Tornado... und als Krönung der zurückliegenden Saison stellte die Münchener Jazzerin Barbara Dennerlein dann...das Signal auf Grün und bot auf ihrer legendären "Lokomotive", der wuchtigen Hammond-Orgel, atemberaubende Klangdichte und brillante Tastenakrobatik...fetzig und verträumt, jubelnd, nachdenklich und mit dem unvergleichlichen Klang der elektromagnetisch arbeitenden Orgel... Dennerlein zeigte ihre atemberaubende Virtuosität mit Mischungen von Stilen und Klangfarben, differenziert in der Dynamik und mit improvisatorischer Vielfalt. Bei eigenen Werken...beeindruckten etwa die perkussive Rhythmik und die irrwitzigen Läufe. Fast ein Markenzeichen Dennerleins ist ihre "Fußarbeit" mit wummernden wie auch zierlichen Basslinien, die sie quasi aus dem Fußgelenk schüttelte. Der Hammond-typische metallische Sphärenklang kam in Dennerleins Spiel stets zur Geltung und passte zu ihren Kompositionen, die mit phantasiereichen Synkopen und schwungvollen Linien aufwarteten. ... Ein Genuss war es, Lehels glucksende Linien...zu hören und dazu Dennerleins Eleganz, Esprit und Verve auf den Tasten zu erleben. Voller Elan, lebendig und stark erklangen Stücke wie der "Organ Boogie" mit einer enormen Rasanz und die gebrochenen Figuren ... mit grummelnden Pedalbass zeigten die enorme Spielfreude des brillanten Trios ... Viel Humor ... mit explosiven Figuren und hohlen Trommelklängen ... Dissonante Steigerungen wie auch sprudelnde Saxläufe ... Barbara Dennerlein wusste spielerische Anmut mit kraftvoller klanglicher Präsenz zu verbinden. Ihr phantasievolles Powerplay bei...und das charmante Zusammenwirken mit ihren Kollegen, ihr Ideenreichtum und die ganze Bandbreite ihres Könnens begeisterten bis zum Schluß..." (Heidenheimer Zeitung, 09.05.09)
"Wahrlich eine Tasten-Königin. Barbara Dennerlein begeistert bei den Musikfreunden restlos. ... Strahlende Gesichter bei den Veranstaltern ... Zum angekündigten Konzert der Jazzmusikerin Barbara Dennerlein mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden, ... Besucher, die in den Genuss eines hochkarätigen Konzertes kamen ... Sie gilt als kompetente Musikerin und herausragende Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B3. ...ihr souverändes und charmantes Auftreten, ihr brillantes Solospiel und ihr perfektes Zusammenspiel mit dem jungen Percussionisten Marcel Gustke ließen den Abend zu einem unvergesslichen Musikerlebnis werden für die begeisterten Zuhörer. Nicht zuletzt die Stilmischung aus Jazz, Soul, Swing und Bebop sorgte für einen genussvollen und abwechslungsreichen, fast dreistündigen Konzertabend. ...ob Rhythmus, Klangfarben oder Lautstärke, die Harmonie der beiden Musiker zeigte sich in bestechender Manier. ...große Klangvielfalt ... bestach durch die warmen Töne und ihr hervorragendes technisches Können. Munter, frisch und hüpfend ihr Spiel..., dann viel Entspannung im Blues-Titel..., in dem Weiches mit technischer Brillanz verknüpft wurde ... die langen Grundtöne mit vielen raffinierten Verzierungen und das Zurücknehmen der Lautstärke bis zum schier Unhörbaren ein neues Hörerlebnis bescherte ... Das Publikum quittierte dies mit großem Applaus." (Schwarzwälder Bote, 09.04.09)
Mit der Klangdichte einer ganzen Band. Sie ist in allen Jazzrichtungen zu Hause. Ob Swing. Latin, Funk oder Blues - die Tastenakrobatin zieht ihr Publikum mit akrobatischer Virtuosität und atemberaubenden Improvisationen in den Bann. Sie kam gerade vom Basler Bluesfestival, eine hochkarätige Veranstaltung, bei der die großen Weltstars des Blues auf der Bühne stehen. Dennerlein ist ein gern gesehener Gast auf den großen Festivalbühnen des Jazz ebenso wie in den international bekannten Clubs. Ohne irgendwelche Starallüren plauderte sie mit ihrer unkomplizierten und sympathischen Art mit dem Donaueschinger Publikum und erklärte die Hintergründe ihrer Kompositionen. ... Die 45-jährige Künstlerin ist mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Ihre Hände bewegen sich mit unglaublicher Schnelligkeit über die beiden Manuale. Gleichzeitig koordiniert sie noch die Einstellungen und Regler. Perfekt beherrscht sie das Spiel mit den Fußpedalen und begeistert die Zuhörer mit faszinierenden Bassläufen..." (Südkurier, 07.04.09)
 "Bezirzende Orgelkunst. Barbara Dennerlein verzaubert im ausverkauften "Village". Mit souligem, funkigem und bluesigem Jazz von der maßstabsetzenden B3-Hammondorgel gab Barbara Dennerlein...ihren Einstand. Die Besucherresonanz war überwältigend... Mit der bezirzenden Ausdruckskraft von Instrument und Kompositionen schlägt die zierliche, mädchenhaft wirkende Jazzerin die Zuhörer schnell in ihren Bann... so schieben sich Melodiestrukturen blues-rockkompatibel ineinander wie beim Spiel von E-Gitarren. Dazu entlockt Dennerlein den elektromechanischen Tonrädern mit abrupt wechselnden Anschlägen das berühmte Hammond-Ploppen, das seinerseits an einen kräftig gezupften Bass erinnert und so auch für Perkussion sorgt. Eine besondere Wirkung entfalten die Passagen, in denen die Töne ihre Bodenhaftung verlieren und ein psychedelisches Strudeln in den Raum zeichnen. Bei dieser Art voll Schwingungen aus dem seltenen Rotationslautsprecher, dem "Leslie", schließen manche Zuhörer die Augen - die Organistin tut es längst. Auch den Publikumskontakt schafft Barbara Dennerlein ohne die Starallüren, die sie sich nach über 20 veröffentlichten Alben eigentlich leisten könnte. Geduldig steht sie in der Pause für Gespräche und Fragen bereit. Die Moderationen fürs zweite Set verraten dazu noch eine sehr persönliche Seite der Musikerin... Tiefe Stakkati treiben nun das Stück voran und kulminieren in einem orgiastischen Blubberton, wozu leise ein Zuhörer von hinten für sich raunt: "Suuuper!" ..... Da bricht im ansonsten mucksmäuschenstillen Publikum tosender Beifall aus, durchsetzt mit Rufen nach einem Lieblingstermin." (Weilheimer Tagblatt, 27.01.09)
"Alles nur Zugabe. Längst ist sie auf allen Kontinenten mit ihrer Orgel unterwegs...als "Exportweltmeisterin in Sachen Jazz" gepriesen...überschreitet die Musikern Grenzen, die noch vor kurzem unpassierbar schienen: am Vortag hat sie sich...am Spieltisch einer Kirchenorgel ihren jazzmusikalischen Klangfantasien hingegeben, heute erlebt man sie im voll besetzten Jazzkeller in ihrer angestammten Domäne, dem...ungemein raumgreifenden Spiel an der Hammond B3. ...diese brodelnde, jeden Fuß zum Mitzucken bringende Musik... Dennerlein hat schon lange Mut bewiesen, sich von der Tradition zu lösen. Das hat auch nicht vor der elektronischen Modifikation des Instruments halt gemacht. So kann es im Konzert vorkommen, dass ein Latinmotiv der linken Hand im Pianoklang mit unterlegter schlanker Hammondklangfarbe ertönt, während der auf Kontrabassklang frisierte Fußbass stämmig marschiert und die Rechte munter...dahingluckst... Mit facettenreichem Programm, staunenswerten Kunststücken ihrer Fuß- und Fingerfertigkeit wie einem temporeichen Boogie Woogie...und ihren gemütvollen bis schlagfertigen Ansprachen schlägt Dennerlein alle in den Bann, so dass jedes Stück eine Zugabe zu sein scheint, wie sie schon zu Beginn augenzwinkernd behauptet hatte." (Neue Westfälische, 24.11.08)
"Elfenhafte Jazz-Akrobatin bringt Rokokotheater zum Swingen. Barbara Dennerlein begeisterte. Akrobatischer Hörgenuss mit Tempo. Sie hat das Wunder vollbracht, das Rokokotheater unter ihren feinen Händen zum Swingen zu bringen. Barbara Dennerlein, die Königin der legendären Hammond-Orgel B3, verzauberte ihr Publikum...mit einer an Akrobatik grenzenden Spieltechnik, faszinierenden Bassläufen, bei der sie gleich einer irischen Riverdancerin mit ihrem linken Fuß über die Pedale tanzte, während sie mit dem rechten den Lautstärkenschweller betätigte. Dabei huschten ihre Hände mit lupenreinen Glissandi über die beiden Manuale hinweg, koordinierten aber gleichzeitig noch Einstellungen und Regler. Im spielerischen Flüsterton kommunizierte mit ihr Marcel Gustke am Schlagzeug, der Dennerleins elfenhafter Gestalt ein einfühlsames Einverständnis entgegensetzte. Diesem außergewöhnlichen Duo flogen glückliche Jazzherzen nach einem knapp dreistündigen Konzert im Applaus zu. ... Herzlich und charmant kündigte sie einen Titel nach dem anderen an, dem immer eine Geschichte vorausgegangen war. Dann setzte sie sich an ihr Lieblingsinstrument, bohrte sich förmlich in die vor ihr liegenden Tasten und der ungewöhnliche Sound dieser Hammond B3...erschallte mit den typischen schmatzenden Geräuschen... Rhythmuswechsel und Grooves entlockten Dennerlein noch mehr Spielfreude. ...atmosphärische Klänge und förmlich südlicher Flair... Dennerlein zitierte Bachs Toccata, spielte, bis die Töne in einen sinnlichen Blues mündeten, der in dieser Form hier noch nicht zu hören gewesen war. Mit dem fetzigen Orgel-Boogie zum Schluss reizten Dennerlein und Gustke nochmals all ihren Variationsreichtum und ihr Improvisationstalent aus, ihre Spielfreude, ihre unverwechselbare Technik - ein akrobatischer Hörgenuss mit rasantem Tempo." (Schwetzinger Zeitung, 18.10.08)
"Eine Klangzauberin an der Hammond-Orgel. Mit "In the House" legt die gebürtige Münchnerin gleich richtig los und zeigt, was in ihr und dem Instrument, einer 50 Jahre alten Hammond B3-Orgel, alles steckt. Atemberaubende Klangkaskaden und pulsierende Rhythmen fliegen durch den Raum. Die Orgel steht quer zum Publikum, so können die Zuschauer bestens Dennerleins legendäres Spiel der Füße auf den Basspedalen bestaunen. Und als wäre die Hammond-Orgel, die ihre Töne elektromagnetisch erzeugt, nicht schon faszinierend genug, erweitert Dennerlein die reichen Klangfarben noch mit Hilfe eines Synthesizers. Wah- wah-Töne wabern aus den Boxen, im Wechsel mit spacigen Klängen, dann wieder ertönen Vibraphon und E-Piano. Barbara Dennerlein ist aber nicht nur eine Virtuosin, sondern auch eine begnadete Komponistin. Ihre Stücke - sie spielt an diesem Abend ausschließlich Eigenkompositionen - sind geprägt durch große stilistische Vielfalt. Ob Swing, Latin, Funk oder Blues, die Organistin beherrscht die ganze Vielfalt des Jazz. Zudem besitzt die Münchnerin Humor... ein herausragendes Konzert." (Kölnische Rundschau 02.09.08)
 "Traumwandlerisch sicher. ...die Organistin Barbara Dennerlein ... hat es gleichzeitig geschafft, als eine von wenigen Deutschen in der internationalen Jazzszene einen Stammplatz zu ergattern. Dass ihr ein ausgezeichneter Ruf zu Recht voraus eilt, demonstrierte sie nun bei ihrem Gastspiel im Hof des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. ... Erneut konnten sich die Veranstalter über einen bis zum Anschlag gefüllten Hof mit Jazzfans freuen. Dennerlein ist auch musikalisch ein absolutes Ausnahmetalent. Traumwandlerisch sind ihre Sicherheit und Selbstverständlichkeit, mit der sie die Stile mischt, ihr scheinen die Melodien und Harmonien im gleichen Maße zuzufliegen wie dem Freiluftgast die Wespen in den heißen Monaten. Ob Swing, Blues, Soul, Funk oder Bebop, nichts aus dem unerschöpflichen Fundus der Jazzmusik ist ihr fremd. Dass die Mischung nicht beliebig klingt, ist das große Verdienst der 1964 in München geborenen Musikerin. ... Neben dem Duo waren ... Thomas Scheytt (Klavier) und Gitarrist Ignaz Netzer angetreten. Zum Schluss standen dann alle vier Musiker gemeinsam auf der Bühne... Wenn vier Musiker mit derart überzeugender Spielfreude gemeinsam musizieren, springt auch der Funke über. Und genau der hat diesen Auftritt bei "Jazz im Hof" wieder einmal ausgemacht." (Wiesbadener Tagblatt 28.07.08)
""Hexenmeisterin an der Hammondorgel. Mit einem strahlenden Lächeln suchte sie im Blitzgewitter ihr Publikum und entführt es auf ihrer Hammondorgel und mit Leidenschaft in unbekannte Jazz-Klangwelten. Jazz-Ikone Barbara Dennerlein gastierte in der ausverkauften Reformationskirche. Nicht nur ihre spieltechnische Brillanz beeindruckte, auch ihr Wesen. Charmant, mit Herzlichkeit plauderte und scherzte sie mit den Zuhörern. An ihrer Hammondorgel ist sie ein Weltstar, kann aus der schon legendären B3, mit MIDI-Technik (Sampler und Synthesizer) ausgestattet, das Klangvolumen eines ganzen Orchesters hervorzaubern. Gleich zum Auftakt ... bestach Dennerlein mit swingender Raffinesse, ... und einem furiosen Bass-Solo. Das ist schließlich ihr Markenzeichen. Während die Hände wie Federn im Wind über die Manuale flogen, tanzte der linke Fuß Bass-Pirouetten über dem Pedal, und der rechte bediente vortrefflich den Lautstärkenschweller. ... Dennerlein kennt keine stilistischen Grenzen. Sie berauschte die wie hypnotisiert Lauschenden mit Swing, Funk, Latin oder Balladen, mit blitzschnellen Registerwechseln und vertrackten Rhythmen. ...zeigte, welche klasse Komponistin sie ist. Mit fulminantem Swing, Latin und Bossanova, mit atemberaubenden Improvisationen ließ sie ein Klanggewitter auf das Publikum niederprasseln. Sie liebe Blues, sagte sie lächelnd. Und zauberte traumwandlerisch mit wunderbaren Fortissimos und Pianos Wehmütiges ...tupfte sie Melodien, swingte und groovte, experimentierte und erzählte Geschichten. Lustvoll lotete sie ihre Orgel aus, pendelte mit ganzem Körpereinsatz zwischen Rasanz und Schwebendem, zwischen Tasteneskapaden und lyrischer Melodik. Pfeifend, klatschend, johlend lag ihr das Publikum zu Füßen. Eine sprühende "Charlie Parker" Komposition beendet eine einzigartige Liebeserklärung an den Jazz. " (Rheinische Post, 24.05.08)
"Glücksgefühle mit einer echten Diva. Schon beim Namen "Barbara Dennerlein" verneigen sich beim Jazzfan respektvoll die Nackenhaare, schließlich geht der Musikerin für die Jazzorgel ein Ruf voraus, wie ihn Louis Armstrong einst für die Jazztrompete besaß. Doch dann steht da auf der Bühne plötzlich eine alterslose Jugendliche mit rückenlangem Haar, mädchenhaftem Augenaufschlag und viel zu roten Lippen. Ihr würde man glatt zutrauen, dass sie an der Diskotür noch nach dem Ausweis gefragt würde - bis, ja bis sie sich an ihr Instrument setzt... Wie ein freigelassener Schmetterling flattert sie dann plötzlich vor ihrer Orgeltastatur hin und her. ... Keine Frage: Die Dennerlein badet in ihrem Sound, lächelt plötzlich beseelt über Rhythmuswechsel oder besonders akzentuierte Grooves, und ja: Man tut es ihr nach, denn sie nimmt spürbar jede Note und jede Nuance ernst. Am besten aber: Dennerleins "Ernst" bedeutet Spaß. ... Die Organistin spielt hier nicht nur mit jeder Hand eine separate Melodie auf den beiden Tastaturen, sie erflitzt mit ihrem linken Fuß auch noch das Jammen von einem virtuell begleitenden Kontrabass, "Ich muss nur hin und wieder den richtigen Ton treffen", lacht sie hernach in unnachahmlicher Bescheidenheit. Dass Dennerlein mehr bedeutet, nämlich unvergleichlich rund und dicht ausgebaute Jazzmelodik, die einen pro Titel fast zehn Minuten einspinnt und unentrinnbar an der Hand nimmt: Dieses Glücksgefühl der süchtig machenden musikalischen Drives war in der Tiefstollenhalle pur zu erleben. So wurde diese allürenfreie Mittvierzigerin im Herzen der Zuhörer natürlich genau das, was sie dem Publikum nie vorspielen wird: eine echte Diva." (Münchner Merkur 26.02.08)
"Funkiges Feuerwerk. ... Niemand hat in jüngster Zeit auf diesem wuchtigen Instrument eine so umfassende Bandbreite erreicht wie die Münchnerin Barbara Dennerlein. Sie hat mit Hilfe von Midi (Musical Instrument Digital Interface) Sampler und Synthesizer in den Orgelklang integriert und die 250 Millionen Klangkombinationen auf der Hammond-B3 noch einmal
erweitert. Die Künstlerin koordiniert unermüdlich und trickreich das Arsenal der verfügbaren Regler und Einstellungen. Nur selten kommt sie zu konventionellen Klangfolgen zurück, sondern erzielt Effekte, die vom einfachen Klavier bis zum Streichorchester reichen; gelegentlich hat man den Eindruck ein Flügelhorn zu hören. Beim Spiel mit den Pedalen, mit denen sie simultan Basslinien erzeugt, hat Dennerlein eine vollendete Meisterschaft erreicht. Sie bietet Solo-Einlagen, die technisch an Improvisationen der besten Kontrabassisten heranreichen... Das Duo wirkt spielfreudig, frisch und glänzend eingespielt... und präsentiert daraufhin ein Feuerwerk von komplexen Eigenkompositionen mit fließenden Übergängen von Swing, Latin
und Funk, mit Tempowechseln und ungeraden Rhythmen." (Darmstädter Echo 19.02.08)
 "Jazzikone an der Orgel. Klangexperimente des Trios Barbara Dennerlein & Bebab faszinieren. Auf internationalem Parkett hat sie sich den Ruf einer Stil prägenden Jazzikone erworben: Die Rede ist von Barbara Dennerlein, der Frau, die der legendären Hammondorgel B3 zu einer Renaissance verhalf. Im SWR-Foyer verzauberte das Trio Barbara Dennerlein &
Bebab sein Publikum. Im Bann des Klanges dieses begnadeten Trios ertappt man sich dabei,
dass man den Kontrabassisten auf der Bühne sucht. Diese Bassläufe fügen sich so perfekt ins Arrangement ein. Und doch scheinen sie aus dem Nichts zu kommen. Dann fällt der Blick unverhohlen auf Dennerleins linken Fuß. Kaum zu glauben, aber Dennerlein spielt mit beiden Händen zeitgleich auf zwei Tastaturen und besitzt noch die Muße, lupenreine Bassläufe aus dem Fußgelenk zu zaubern. ... Dennerlein experimentiert an diesem Abend mit den unterschiedlichsten Sounds, lässt sie in ihr Spiel einfließen, je nachdem welche Stimmung sie erzeugen will. ...eine atmosphärische Magie... Und dann bewegt sich das Trio auf
unterschiedlichstem musikalischem Terrain. Das reicht vom Blues über Funk bis hin zur
Latinkomposition. Alles wirkt harmonisch, ganz gleich, ob das Trio sich in experimentellen,
expressionistischen oder 'spaceigen' Klangräumen bewegt. Keine Frage, die unvergleichliche Barbara Dennerlein gehört in den Olymp des Jazz." (Rhein Main Presse18.02.08)
"Charmante Bühnenpräsenz. Mit dem Fuß ertanzte Bassläufe. Barbara Dennerlein spielt beim Konzert im Steinebacher einen unvergleichlich warmen Sound. Ausverkaufter Steinebacher, gefüllt mit klassischen Jazzfreunden. Hinter einer riesigen Kiste, die seitlich zum Publikum aufgebaut ist, sitzt Barbara Dennerlein. Jugendlich, charmant, und bescheiden wirkt die Münchner Jazzvirtuosin die längst internationale Erfolge feiert und als Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B 3 als innovativste und interessanteste Hammond-Organistin der Welt gelten kann. ...was die zierliche Frau mit ihren Händen und Füßen gleichzeitig vollführt, könnten drei Musiker und ein Tonmischer gemeinsam spielen. Blitzschnelle Läufe und waghalsige Solis mit der rechten Hand, während die linke exakt die Akkorde setzt; mal gerade im Anschlag, mal weich versetzt mit dezenten Übergangsphrasierungen. Der linke Fuß ertanzt mit elegantem Schuh den Bass, ruhig fließend und souverän, Der rechte Fuß indes sorgt für harmo- nische Modulation und Lautstärke. Mithilfe der MIDI-Technik kann sie per Taste Sampler- und Synthesizerklänge hinzu kombinieren, was besonders beim Klang des Kontrabass voll zum Tragen kommt. Kaum zu glauben: hier spielt nur eine Person. Ansonsten: Anspruchsvolle Taktwechsel, offene Harmonien und über allem ein druckvoll fließender und das Publikum in ungläubiges Staunen versetzender Groove. Ihr vielseitiges Programm moderiert sie mit sympathischer Leichtigkeit. Mal überprüft sie das Taktgefühl des Publikums, mal analysiert sie mit trockenem Humor ihr Instrument, (Nein es ist kein CD Spieler darin versteckt!), dann erzählt sie die Geschichte ihrer ersten Orgel, die sie mit zwölf Jahren vom Vater bekam. Jedes Stück ist bei ihr mit einer direkten Lebenserfahrung verbunden. Und das nimmt man ihr ab... Ihre hingebungsvolle Gestik mit einem Lächeln auf den Lippen, ihre hoch konzentrierte und doch so unbeschwert versunkene Art zu spielen ist großartig. Von den Jazzstandards über Swing, Bossa Nova, Samba, Funk, Ballade und Blues bis hin zu ihrem Lieblinsstil, dem urbanen Bebop á la Charlie Parker oder "Bebab", wie ihn Dennerlein für sich selbst und ihre Hammond kreiert hat, spielt sie eine bunte Mischung, die von rasanten Tasteneskapaden über satte Grooves bis hin zu einfühlsamer Melodik reichte. Egal was sie spielt, der Klang ihrer originalen elektromagnetischen Hammond B3 Orgel, die heute so nicht mehr zu bekommen ist, fasziniert, fließt, erinnert, entführt. Man fragt sich, warum dieser klar attackierende und gleichzeitig so unvergleichlich warme Sound nicht öfter zu hören ist." (Süddeutsche Zeitung 14.12.07)
"Hörerlebnisse auf der Hammond Orgel. 'Jedes Stück hat eine Geschichte.' Faszinierende Geschichten ... erzählte Barbara Dennerlein am Sonntagabend im Kulturhaus jazzig, funkig, gefühlvoll und spieltechnisch grandios auf den schwarz-weißen Tasten ihrer legendären Hammond Orgel B3. Zu einem Hörerlebnis erster Güte geriet das Jazzkonzert mit der weltweit gefeierten Interpretin, die zu den wenigen deutschen Künstlern mit internationaler Reputation zählt. Mit ihrem Trio ... schenkte die Münchnerin ihrem Publikum, das sich nicht satt hören mochte am berauschenden Sound, einen unvergesslichen Abend. Nicht nur, dass sie mit ihrem spieltechnischen Können begeisterte, nahm sie obendrein für sich ein mit ihrer natürlichen, sympathischen Art. Dass ein Weltstar, der in allen angesagten Häusern von London bis New York zu Hause ist, so selbstverständlich mit den Zuschauern plaudert und scherzt ... die ihrem Instrument - durch Midi-Technik mit Sampler und Synthesizer verbunden - orchestrale Klangfülle entlockte. Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Lüdenscheider die großartige Künstlerin... Selbstverständlich jonglierte Barbara Dennerlein ... zwischen den Stilrichtungen, entzückte hier mit rasanten, hoch virtuosen Tasteneskapaden, dort mit satten Grooves oder weicher, gefühlvoller Melodik ... Alles klang an in den zündenden, mitreißenden Eigenkompositionen der Münchnerin... Was Barbara Dennerlein einzigartig machte, war ihre frappierende Pedaltechnik, mit der sie die Klangmöglichkeiten ihres Instrumentes äußerst kreativ und erfindungsreich um reiche Bassfarben erweiterte. Flink und gewandt erhob sie den Fußbass geradezu zum vierten Akteur im vitalen, dynamischen Triospiel. Kamen Sampler und Synthesizer ins Spiel, drang die Hammond Orgel schwebend in ungeahnte Klangsphären vor. Tolle Musiker hatte Barbara Dennerlein ... an ihrer Seite, die mit ihr die Freude am Spiel, Improvisieren und Experimentieren teilten. Immer wieder warfen sie sich beim Improvisieren die Spiel- und Satzbälle zu, forcierten und spornten sich gegenseitig an." (Westfälische Rundschau, 30.10.07)
 "Schräge Rhythmen, zauberhafte Balladen. Mitreißendes Konzert von Barbara Dennerlein und ihrem Trio Bebab... Was für eine charmante Musikerin ... Sie sucht den Blickkontakt zum Publikum und legt das strahlendste Lächeln der Welt auf ... Was die Frau an diesem ... Tasteninstrument aus dem Hause Hammond für ein Feuerwerk an Stilen abbrannte, war mit in Sitzreihen eingeklemmten Füßen eigentlich überhaupt nicht zu vereinbaren. Und sie hatte nicht nur ihre Hammondorgel B3 mitgebracht, sondern exzellente Begleitmusiker... Auch Weltstars können sympathisch sein." (Lüdenscheider Nachrichten, 30.10.07)

"Der Star ist die alte Hammond B-3-Orgel. ...Die Begeisterung für den Klang ist es, die an diesem Abend in allen Stücken Barbara Dennerleins zu spüren ist. Sie zieht alle Register, um immer wieder mit neuen Facetten im Klangspektrum zu überraschen. Die Arrangements der Klänge sind Teil der Kompositionen... Dabei nutzt sie auch die spieltechnischen Möglichkeiten des Instrumentes aus, wie kaum jemand vor ihr. Mit ihren schnellen swingenden Fußbassläufen ersetzt sie vollwertig einen Kontrabass und ist "nebenbei" Harmonie- und Melodieinstrument gleichzeitig. ...Hoffentlich kommt Barbara Dennerlein ... wieder." (Weser-Ems-Kurier 26.10.07)
"Bass-Solo mit leisen Sohlen. Barbara Dennerlein begeistert mit vollem Körpereinsatz an der Hammond-Orgel. Wer Barbara Dennerlein zuhört, bekommt den Eindruck, als würde eine ganze Band anstelle einer Hammond-Orgel spielen. Wer Barbara Dennerlein nur zuhört, verpasst allerdings etwas - das Erlebnis, sie spielen zu sehen. Zu faszinierend ist ihr Geschick im Umgang mit den Klaviaturen und Pedalen ihres Instrumentes... die Organistin mit den fliegenden Händen und Füßen... Dennerlein jagte gleich bei ihrem ersten Stück...von einem virutosen Höhepunkt zum nächsten. Unter der Hammond-Orgel 'steppten' ihre Füße rasant über die Pedale, oben spielten ihre Hände technisch perfekt die zwei Orgel-Manuale. Zwischendurch zog Dennerlein - ohne jemals den schnellen Takt und ihren Spielfluss zu verlieren - die verschiedensten Register, um ihrer Orgel den vielfältigen Klang einer ganzen Swing-Band zu verleihen. Unterschiedliche Lautstärken stellte sie mit fast beiläufiger Leichtigkeit mitten in wilden Tonsprüngen an den verschiedenen Reglern ein. Mal ließ sie ihr Instrument schrill quietschen, wenn sie beide Handballen auf die Tasten legte, mal erzeugte sie verzerrte Töne, ähnlich dem Scratch eines Djs. Dann wieder lehnte sich Dennerlein auf ihrem Hocker zurück, stützte die Hände darauf und ließ nur ihre Füße ein temporeiches Bass-Solo spielen. Aber Dennerlein kann auch ruhige Töne anschlagen... Über ein sattes Vibrato legte sie perlende Melodien. Dazwischen ließen sphärische Harmonien Ruhe und Weite spüren." (Werne, 23.10.07)
 "Dennerlein versprühte gute Laune. Witz und Humor, ausgelassene Stimmung und gute Laune versprühte Barbara Dennerlein am Samstagabend an ihrer Hammond-Orgel im Alten Rathaus. Das Publikum war begeistert, ... Fans schnippten, klatschten und applaudierten zu einem grandiosen Konzert, das zum 20-jährigen Jubiläum des Jazzclubs ... genau den richtigen Rahmen bildete. ... Mit einer Leichtigkeit eroberte Barbara Dennerlein, inzwischen zum 20. Mal in Werne zu Gast, an ihrer Hammond-Orgel das Werner Publikum. Gleich das erste Stück "Easy going" zog die Gäste in ihren Bann. Es war ein Ohr- und ein Augenschmaus, die zierliche Musikerin über ihre "B3" fliegen zu sehen, mit Hand und Fuß, teilweise steppte sie mit beiden Füßen über die Basspedale, um fast in einem akrobatischen Balance-Akt die Bass-Soli einzufügen. Atemberaubend ihre Musik, die ihre große Leidenschaft verrät." (Ruhr Nachrichten 22.10.07)
"Ein Regenbogen aus Klangfarben. Barbara Dennerlein verzaubert. ...auditive Leckerbissen... Sie swingt und groovt, lässt flüstern und schmeicheln. So virtuos ... zaubert mit Registrierungen, täuscht an den Pedalen begeisternde Kontrabass-Läufe vor und dreht, nein wirbelt klangliche Pirouetten. ... Ein Nasekräuseln hier, hochgezogene Augenbrauen dort, immer wieder dieses herzhafte Lächeln: Dennerleins Zeichen an ihren Schlagzeuger wirken wie mehr, als routiniertes und erfolgreiches Zusammenspiel. Mit geschlossenen Augen wuchtet sie vertrackte Rhythmen und haarige Harmonien, planscht förmlich in Klangfarben. Das Publikum verharrt in einer für Jazz-Veranstaltungen andächtigen Stile, um dann umso heftiger zu applaudieren. Und dann ihr Blues: ein veritabler Regenbogen aus Klangfarben unter dem sie lächelt und ihre melodische Kunstfertigkeit mit geschlossenen Augen zu genießen scheint... Das Publikum zeigt sich restlos überzeugt. Auf Wiedersehen! Bitte!" (Peiner Allgemeine Zeitung, 15.10.07)
 "Sie zieht alle Register. ... An ihrer uralten, legendären Hammondorgel B3 ...eröffnete die sympathische Jazzerin ihr Konzert mit einer Komposition des amerikanischen Tenorsaxophonisten Benny Golson. Schon in diesem Eröffnungsstück ereignete sich etwas, das im Jazz einzigartig ist: Es gab Zwischenapplaus für ein Instrumentalsolo, obwohl überhaupt nur ein Solist auf der Bühne aktiv war. Gemeint waren in diesem Fall die Beine der Organistin, die den Basspart übernahmen und dies in so unnachahmlicher Art taten, dass man glauben konnte, es seien zwei Musikerinnen im Dialog vereint, eine an den Manualen, eine an der Basspedalen. Das Phänomen des Zwischenbeifalls ereignete sich aber im Folgenden immer dann, wenn die Münchnerin ein besonderes Orgelregister zog, um ihr Thema beispielsweise im Klang eines Vibraphons oder Klaviers zu variieren. Da spielte sie nicht mehr die Orgel, sondern tatsächlich ein Vibraphon oder ein Klavier und wurde anschliessend mit Beifall bedacht, wie ein in den Vordergrund getretener Solist in einer vielköpfigen Band. ...Mit geschlossenen Augen wandelt sie durch die Klangfarbenwelten ihrer Orgel, baut vom solistischen Stückanfang bis zur orchestralen Schlussapotheose einen spannungsgeladenen Bogen auf, der auf jede Form des außermusikalischen Effekts verzichtet. Diese Ausnahmemusikerin hat die Meister der klassischen Instrumentalmusik ebenso gründlich studiert wie die Big-Band-Arrangements eines Duke Ellington respektive Billy Strayhorn. Wenn sie dann eine solche Eigenkomposition hinlegt wie..., zeigt sie, dass sie auch kompositorisch auf der Höhe der Zeit ist. Und dass sie nie der Versuchung des Orgel-Schönklangs zu verfallen droht, sondern mit teilweise vertrackten Rhythmen und kühnen Harmonien einen großen Reichtum an musikalischer Formensprache entfaltet ... ein einheizendes Jazz-Ereignis der Extraklasse." (Südkurier, 23.7.07)
 "Im Klangrausch der Hammondorgel. ... Weltklasse-Konzert ... Volles Haus ... Der Jazzclub Q4 hat einen musikalischen Leckerbissen von Weltklasse geboten... Kompositionen von Barbara Dennerlein, die ihre Stücke mit viel Charme und Witz selbst ansagte und dann natürlich auch intonierte. Und wie! Kein einziger Augenblick wird lang oder eintönig: das Thema wird variiert, es wird nach Herzenslust improvisiert und wieder zum Thema zurückgekehrt. Barbara Dennerlein, Vollblutmusikerin und Komponistin... Sie ergibt sich einem wahrhaften Klangrausch. Ein ganzes Orchester glaubt man zu hören: Piano, Vibrafon, Kontrabass, Kirchenorgel... Der Ausdrucksfreude und Vielseitigkeit der Organistin und Komponistin Barbara Dennerlein sind wahrlich keine Grenzen gesetzt." (Aargauer Zeitung, 23.5.07)
"Ein Hoch auf Großvater Dennerlein. Jazzorganistin begeisterte... Großvater sei Dank hat Enkelin Barbara Dennerlein zur Hammond gefunden. Und die international erfolgreiche Jazz-Organistin bearbeitet diese wie keine Zweite... ließ sie die Hammond mal flüstern und mal kreischen. Sie zeigte, dass die Orgel ebenso zart schmeicheln kann wie swingen und grooven. Flinke Füße zauberten groovende Basslinien, schnelle Hände tupften Melodien... Zwischen den Stücken griff Dennerlein immer wieder zum Mikrophon, um charmant Einblicke in Hintergründe zu den selbst komponierten Werken zu geben. Die Klangfarben, die Dennerlein mit den Orgelregistern malte, fügten sich zu farbenprächtigen Bildern. ...ein imposantes Stück Musik... Kommunikation und Begeisterung ... prägten den Abend. Die Nähe zum Publikum trug das Ihrige zu einem intimen Jazz-Abend bei. Schöne Aussichten, wenn so viel Herz auf der Bühne erklingt und sich auf die Zuschauer überträgt." (Westfälische Nachrichten 29.3.07)
 "Ein sprühendes Funk-Jazz-Feuerwerk. Barbara Dennerlein und die Aachen Big Band verzaubern das Publikum mt einer wunderbaren musikalischen Mischung. ...bislang nie begegnet...Stunden vorher nur einmal gemeinsam geprobt, doch mehr brauchte es nicht, um ein famoses Konzert auf die Bühne der ausverkauften Aachener Kurparkterassen zu legen. Der Auftritt...machte am Samstag so viel Spaß, dass die international mit Lob überhäufte Hammondorgel-Virtuosin sogleich Lust auf eine Wiederaufnahme der reizvollen Zusammenarbeit mit dem 19-köpfigen Jazz-Orchester verspürte. ...war spontan begeistert von der Idee, Jazz-Klassiker und viele ihrer eigenen Kompositionen mit einer hochkarätigen Big Band zu spielen. Von Anfang an swingte und groovte es mit viel Power, Intensität und Leidenschaft durch den Saal, dass die Beine...unweigerlich mitwippten. Fulminante Bläser und pulsierende Rhythmen verschmolzen zu einer wunderbaren Melange mit der unnachahmlich wummernden Hammond B3 der Dennerlein. Die Big Band...brillierte...und verlieh mit ihrer individuellen Interpretation auch bekannten Dennerlein-Werken eine markant neue Note. Die größte Herausforderung: das zum begeisternden Schluss intonierte, für die Organistin erfolgreichste "Take off", ein sprühendes Funk-Jazz-Feuerwerk mit Gänsehautfaktor voller rasanter Wechsel und phänomenaler Soloparts für Trompete, Saxophon und Gitarre.... Dieser Frau, die stets die Nähe zum Publikum sucht, fliegen die Sympathien nicht nur ob ihrer natürlichen, unprätentiösen und positiven Ausstrahlung zu, sie ist auch eine echte Ausnahmekünstlerin. Die Augen geschlossen und versonnen abgetaucht in ihren vibrierenden Sound, fliegt sie in atemberaubendem Tempo nicht nur über die Tasten, sondern schwingt sich mit tänzerischer Leichtigkeit auch zu filigranen Pedalsoli ... Ihre raffinierten, vielschichtigen Arrangements kennen keine starren Grenzen, sie schafft fließende Übergänge zwischen Swing, Funk, Soul und Blues." (Aachener Zeitung, 26.3.07)
"Atemberaubendes mit dem Füßchen angestellt. ...Dennerlein ist nicht nur eine Virtuosin auf ihrem Instrument, sie schreibt auch wundervolle Kompositionen... Ein Pedalsolo gab sie dabei ebenfalls zum Besten, dabei einen Kontrabass imitierend. Mit den Fingern ist sie schon schnell, aber was sie mit dem Füßchen anstellt, ist schon atemberaubend. Kein zweiter Organist hat das Pedal so stark im Gebrauch. Und dabei verbindet sie eine Virtuosität, Eleganz und Leichtigkeit, die unübertrefflich ist.... Ihr linker Fuß entwickelt eine tänzerische Leichtigkeit, welche Latin- und Swingrhythmen mit dem optischen Reiz eleganter Tanzbewegung eins werden lassen. So flink der linke Fuß übers Pedal huscht, so reaktionsschnell ist der rechte am Lautstärkeschweller. Jeder einzelne Ton wird damit manipuliert, womit die Soli eine vokale Qualität erhalten. Dennerlein spielt gewissermaßen drei Instrumente gleichzeitig: Der Fuß ersetzt den Kontrabass, die linke Hand greift weiche Klänge auf dem unteren Manual und auf dem oberen wuselt die Rechte oder nimmt ein heißes Vollbad im Hammondsound... Die Musik tanzte, und die Dennerlein wühlte sich hinein in sommerlich heiße Ekstasen. Bluesige Hitze aufzubauen, Atmosphäre schaffen, das versteht die Münchner Organistin vortrefflich.... Die Spielfreude der Dennerlein aber ist absolut mitreißend. Höchst begeistert in ihrem vorwärtstreibenden Elan. Sie liebt es dynamisch und hitzig. Ganz gleich, ob stiebenden, dampfenden und schwitzenden Rhythm&Blues oder heiße Latin Rhythmen… "Satisfaction" ...so viel Hitze hat der Song selbst bei den Stones nie gehabt. In ihrer Funk-Version ließ die Dennerlein die Orgel abwechselnd schnurren und fauchen wie eine Wildkatze, ließ sie brodeln und schreien. Ein Glück..." (Die Rheinpfalz/Pfalz Kulturell, 12.11.06)
 "Die First Lady überstrahlt alle. Ein Konzert der Spitzenklasse erlebten die Besucher im ausverkauften Kirchgemeindehaus. Der Auftritt der Organistin Barbara Dennerlein...setzte musikalische Glanzlichter. Barbara Dennerlein fesselte das...Publikum mit dem ersten Ton. Wie die Münchnerin ihre legendäre Hammond-Orgel beherrscht, mit ihr harmoniert und ihr die ungewöhnlichsten Klänge entlockt, ist weltweit einzigartig. ...Barbara Dennerlein lebt ihre Leidenschaft auf der Hammond-Orgel aus und fasziniert durch lebendige Virtuosität und Improvisationstalent. Leicht und sicher überwindet sie stilistische Grenzen, kombiniert den klassischen Walking-Bass mit explosiven Latino-Rhythmen und Jazz-Standards. Die zierliche Musikerin versprüht Lebensfreude, Temperament und eine natürliche Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht. Während dem Spielen wirft sie ihre langen Haare zurück, lächelt, spannt den Körper, schliesst die Augen und scheint mit dem Instrument zu verschmelzen. Ein Sound, der unter die Haut geht, eine einzige Liebeserklärung an den Jazz, voll Sinnlichkeit und Emotionen. Das elektromagnetische Instrument, handgefertigt in den USA, hat die Klangfülle eines ganzen Orchesters. Dennerleins sensationelle Pedaltechnik an der modifizierten Hammond-Orgel, eine Kombination mit Sampler-Technik und Synthesizer, ist zu ihrem Markenzeichen geworden. Während ihre Hände über die Tasten fliegen, fasziniert ihre Beinarbeit mit "Walking lines" wie die Figuren eines Kontrabasses oder Vibraphons. Mit Eigenkompositionen...liess sie die Zuhörer in den Orgelklang eintauchen, um sie sogleich mit einem funkigen Bluesstück...mitzureissen." (Berner Rundschau, 16.10.06)
"Konzertabend von besonderem Reiz. ...was Barbara Dennerlein auf ihrer Hammond B3 hier bot, war von einer musikalischen Qualität, die ihresgleichen sucht. Das Klangerlebnis fing schon mit der Einleitungsnummer an... In diesem Swing-Blues...bestach unter anderem ihr mit beiden Füßen improvisiertes Pedalbass-Solo durch viel Kreativität und Gespür für swingende Raffinessen... Dass Barbara Dennerlein ihre B3 klangfarbentechnisch etwas "frisiert" hat, konnte man deutlich in der Eigenkomposition "Precious Moments" vernehmen, wo die Organistin in meditativer Art mit elektronischen Klängen ihres mit der Orgel gekoppelten Synthesizers experimentierte. Überhaupt wies das Solo-Konzert durch verschiedene Sounds wie Vibraphonklänge...trompetenartige Improvisationen, Kontrabass-Sampler im Pedal oder natürlich dem typischen und wunderschön "wummernden" B3-Sound eine beachtliche klangfarbliche Breite auf. Aber Dennerlein setzte die Hilfsmittel nie vordergründig ein, und so hatten ihr virtuoses Spiel und ihr inniges Gespür für raffiniert synkopierte Rhythmik immer Priorität. Wie einfallsreich die Organistin in einem Zwölftakter-Blues agieren kann, bewies "Farewell To Old Friends". Groß angelegte Spannungsbögen umfassen die harmonischen Innovationen, welche das Bluesschema bis an die Grenze variierten und dennoch in der Substanz nicht veränderten. Gerade in dieser Nummer zeigte sich das große Gespür Dennerleins für den Blues, den sie in jedem Akkord und in jedem Bluenote-Lauf regelrecht durchlebte. Äußerst beeindruckend war neben den Pedalsoli auch die Souveränität des linken Fußes beim Legen der Walking-Lines. Bis hin zum Bebop-Tempo fegte der Schuh über die Fußklaviatur und setzte richtig treibende Linien. Da könnte sogar mancher Bebop-Kontrabassist neidisch werden. Das Publikum...ließ Barbara Dennerlein natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne. Man erlebte einen beeindruckenden Konzertabend von besonderem Reiz." (MZV 11.4.06)
 "Die Orgel faucht und swingt. "Change of Pace" ist eine Art Glaubensbekenntnis der Organistin Barbara Dennerlein. ...mit abrupten Wechsel in Klangfarben, Tempi, Metren, Dynamik und Intensität... In das Stück, das mit Variationen des Themas zu einer ostinaten Bassfigur des Fußpedals anhebt, fügt die Künstlerin eine musikalische Pause ein, die zum Applaus anregt, aber eigentlich zu einem tastenden Single-Note-Spiel überleitet, das schließlich in ein swingendes Finale einmündet, das nach endlosen spannungsgeladenen Ostinati und Intensitätssteigerungen in einem expressiven Crescendo endet... Die Organistin reagiert mit mehr Drive und Groove, greift öfter komplexe Cluster und zu glissandoartigen Läufen über das gesamte Manual... Die Komposition bietet ihr Gelegenheit auf den elektronisch gesteuerten Fußpedalen ein ausgedehntes "Kontrabass"-Solo einzuschieben - eine faszinierende Kunstfertigkeit, mit der sie auch in der Blues-Zugabe besticht. In solchen Blues-Interpretationen zieht die Organistin die Zuhörer am stärksten in ihren Bann. Sie besitzt ein ungeheures Feeling für die schleppenden und verschleppten Rhythmen, die verschmierten Blue-Notes und Sounds. Und die Hammond-B3, jener musikalische Dinosaurier, der mit schier unerschöpflichen Klangfarben faucht und jubiliert, funky sprüht und röhrt eignet sich für den Blues ideal." (Mainzer Allgemeine Zeitung, 4.2.06)
"Barbara Dennerlein wirbelt wie ein Derwisch. Riesenandrang im Mainzer SWR-Funkhaus: Jazz-Organistin und ihr Schlagzeuger begeistern ihr Publikum. Daß es das noch gibt - glückliche Menschen so weit das Auge reicht. Und das ganz ohne Drogen. Zumindest ohne illegale Rauschgifte. Denn wenn man sich im SWR-Foyer so umblickt, könnte man schon zu dem Schluß kommen, dass die Musik von Barbara Dennerlein auch eine Art Droge ist... Spitzenplätze waren dieses Mal absolute Mangelware im Funkhaus, schon lange vor dem Konzertbeginn mussten die Wachleute einer großen Anzahl Dennerlein-Fans den Eintritt verwehren... .Dennerlein wirbelt wie ein Derwisch über Tasten und Pedale ihrer Orgel, lässt die Klangfülle ihres elektronisch aufgemotzten Instruments mal überwältigende, mal skurrile und humoristische Effekte erzeugen. Und Andreas Neubauer am Schlagzeug trommelt sich im Angesicht seiner Partnerin ordentlich die Seele aus dem Leib, um mit deren Power und schier unerschöpflicher Spielfreude mitzuhalten. Aber das war noch nicht alles, nach der Pause erhöhten sie die Schlagzahl beträchtlich und ließen sich im Klangrausch von der eigenen Virtuosität verzaubern... Das macht allen Spaß, nicht zuletzt den beiden Musikern. Und es hilft besser gegen jede Traurigkeit als ein Psychiater oder eine Selbsthilfegruppe." (Rhein-Main-Presse, 4.2.06)
 "Drei Sterne in der Hammond-Nacht. Sie spielt ihr Leben auf der Hammondorgel, ihre Freude, ihre Hoffnungen, Enttäuschungen, ... sie schöpft Kraft aus der Musik - das lässt sie aus jedem Ton spüren, und das will sie auch ihrem Publikum vermitteln. Dank ihrer herausragenden Fußtechnik klingt die Orgel bei ihr tatsächlich wie die "kleinste Bigband der Welt" - so zitiert sie einen Kollegen. Sie spielt die Hammond in jeder Beziehung perfekt und ist am besten, wenn sie über ihre ebenfalls makellosen Kompositionen hinausgeht, sich mitreißen lässt vom Klang, von den Tönen, vom Gefühl, wenn ihr das stille "Precious Moments" zu einem kräftigen Loblied auf das Leben gerät, wenn sie die "kurze" Zugabe zu einem ausdauernden "Walk On Air" werden lässt. Dann erreicht sie, deren Stücke oft so klingen, als könne im Leben nichts schief gehen, wenn man es nur will, auch die Herzen, und die Sterne strahlen ein wenig heller in der Hammond-Nacht." (Freie Presse, 10.10.05)

"Zurück zu den Wurzeln. Gleich in das erste Stück...packte sie alles hinein, was sie berühmt machte: Spannende, abwechslungsreiche Improvisationen, der typische Sound der Hammond B3, die mittels Midi-Technik aufgepeppt wurde, und ihre bewunderungswerte imposante Fußbasstechnik, wenn der linke Fuß beeindruckend virtuos über die Pedale hüpft. In Nummern wie...zeigte sich die Neobopperin aber auch als Klasse-Komponistin... Temperamentvoll swingte und groovte Barbara Dennerlein vor sich hin...der Fuß wurde zum Mitwippen gereizt, der Blues als Gute-Laune-Musik. Trotz zweier Zugaben hätten die begeisterten Fans gerne noch mehr gehört." (Südwest Presse, 1.10.05)
 "Spektrum der Hammond-Orgel ausgelotet. Der voll besetzte Saal...erlebte den Besuch der alten Dame...einer B3-Hammondorgel aus den Fünfzigern...bezauberte die Münchner Künstlerin ihr Publikum mit eigenen Kompositionen...der mit den Fußpedalen abgerufene Klang des Kontrabasses. Hier hätte auch gut und gerne der große Jazzbassist Oskar Pettiford am Werk sein können...lotete sie die Möglichkeiten des Instrumentes genüsslich aus, ließ die Finger atemberaubend über die Tasten gleiten und wechselte von schrillen Passagen unvermittelt in besinnliche Tonfolgen und kokettierte mit der Wärme des Klanges. Das von Barbara Dennerlein nachträglich in die Orgel eingebaute Midi-System ermöglicht über das Manual die Einbeziehung neuer Register, die in klanglicher Form Instrumente wie Klavier, Vibraphon...zum Erklingen bringen und den Eindruck orchestraler Klangfülle vermitteln...insgesamt mischen sich in allen Werken subtile Virtuosität mit großzügig ausgeloteten rhythmischen Freiheiten. Da kann es passieren, dass im Verlaufe einer Spieleinheit die Tonfolgen wechseln und komplizierte ungerade Taktarten neue rhythmische Effekte und Stimmungen produzieren... Wie von selbst gleiten ihre Hände über das Manual und für das begeisterte Publikum gab es immer wieder Neues in ihrem Spiel zu entdecken. Sie ist ein Solitär im solistischen Orgel-Entertainment und stürmisch bejubelt demonstrierte sie bei der Zugabe einmal mehr ihre Funky-Qualitäten." (Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 27.9.05)
"Atemberaubende Klangbilder. Die First Lady der Hammond Orgel ...Mit
großer Energie und beeindruckender Vielfalt gelang es der 40-Jährigen...,
den Raum...mit reichhaltigen Klangbildern auszuschmücken und das Gotteshaus
in einen vibrierenden Musentempel zu verwandeln, in dem es eine Vielzahl
heiliger Momente zu erleben gab. Musikalisch entführte die Tastenviruosin
das Auditorium in wunderbare Klangwelten, die zwischen ergreifendem Blues,
treibendem Funk und lebendigem Swing angesiedelt waren. Mal rast die
Musikerin mit flinken Fingern in Windeseile über die Tasten und zaubert -
blitzschnell die Register und Effekte variierend - ergreifend schöne
Improvisationen, mal lässt sie - scheinbar mit ihrem Instrument eins
werdend - wunderbare Melodien erklingen, die voller Kraft und Emotionen
stecken und das Publikum mit geschlossenen Augen zum Träumen verführt.
Mühelos bewerkstelligt Dennerlein beeindruckende Tempowechsel, mit
behänder Leichtigkeit treibt sie virtuose Tonfolgen aus ihrer mal fröhlich
vibrierenden Hammondorgel, um nur Augenblicke später die Zuhörer mit
Vibraphon- oder Bläserklängen zu begeistern. Dazu gesellt sich ein mit
fleißiger Fußarbeit ergänzter Bass... Dennerlein versteht es blendend, mit
ihrem zwischen Purismus und Fulminanz pendelnden Spiel zu überzeugen. Dies
gelingt ihr nicht zuletzt auch mit charmanten Kommentaren und Erklärungen
zu Kompositionen und Instrument." (Pforzheimer Zeitung 28.6.05)
 "Stilistisch ohne Grenzen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit, mit perfekter Hand- und Fußarbeit und mit ganzem Körpereinsatz ließ Barbara Dennerlein ein Orgelgewitter auf die Besucher niederprasseln, das seinesgleichen sucht. Dabei setzt sie in ihrem Spiel nicht eben auf Einfachheit, sondern auf komplizierte und ungerade Taktarten und Taktwechsel, und das beherrscht sie so souverän, dass ihre Musik auf den Zuhörer raffiniert, nie aber schwierig wirkt. Im Gegenteil: Der Zuhörer hat das Gefühl, direkt an der Entstehung der Musik beteiligt zu sein, mitzuerleben wie Barbara Dennerlein mit ihrem Instrument zusammenwächst, wie sie ihm Leben einhaucht und die Orgel unter ihren Händen alles preisgibt, was sie zu spielen in der Lage ist. Mit ebenso beispielloser Souveränität und Leichtigkeit wie Barbara Dennerlein mit geschlossenen Augen über die Tasten fliegt, bearbeitet sie - ganz nebenbei - die Fußpedale ihres Instrumentes, über die sie mit Hilfe eines Midi-Systems gesampelte Klänge abruft. So erklingt der Orgelbass dann als Kontrabass, orchestrale Sounds schweben durch die Luft, was der Musik eine schöne Dynamik verleiht und Barbara Dennerlein erlaubt, gezielte Akzente zu setzen, die sich aufs Schönste mit Schlagzeug- und Percussion-Klängen verbinden...und die brillanten Soli der Organistin inmitten ihrer rhythmisch und harmonisch raffinierten Kompositionen erstaunen und begeistern... So kennt der Jubel des Publikums am Ende kaum Grenzen...als das Konzert von Barbara Dennerlein...mit der zweiten euphorisch herbeiapplaudierten Zugabe zu Ende ging." (Mindener Tagblatt 19.4.05)
"First Lady der Hammond-Orgel. ...setzte sich an ihr Instrument...verwandelte den Kirchenraum in ein pulsierendes, vibrierendes, von blitzschnellen Registerwechseln und Klangeffekten sprühendes Feuerwerk. All dies zaubert Dennerlein, ein schwelender, plötzlich ausbrechender Vulkan. Sie ersetzt eine komplette Band, perlt rasendes Fußpedal-Ostinato buchstäblich mit links, entfaltet darüber ganze Klangwelten, mal elegisch verhalten, mal mit einer atemberaubenden Schnelligkeit gespielt, dass man spürt: Barbara Dennerlein ist völlig eins mit ihrer Musik. Hoch verdient war nicht nur der spontane Szenenapplaus für das wirbelnde Bass-Solo - das begeisterte Publikum entließ sie nur ungern." (Hellweger Anzeiger 28.2.05)
 "Die Schönheit des Jazz. Barbara Dennerlein begeisterte in ausverkaufter Sängerhalle... Die Münchnerin, seit langem in den feinen Clubs und großen Bühnen der Welt zu Hause, zog an diesem Abend alle in ihren Bann... Ungeheuere Klangvielfalt, gesampelter Kontrabass, Stringsounds und Hammondklänge spielt sie in atemberaubender Geschwindigkeit. Ihr Fußbass-Solo wirkte, als würde sie über die Basspedale hüpfen... Dennerlein schien beim Spiel auf ihrem Instrument zu verschmelzen... Mit brillianten Soli führte sie die Zuhörer mit einer gefühlvollen Ballade in den Jazzhimmel... Die Töne glitten förmlich aus den Fingern, die über die Tasten wirbelten... Unentwegte Perfektion und ganzer Körpereinsatz zogen die Zuhörer in den Bann." (Hersbrucker Zeitung 8.12.04)

"Die Hammond bekommt Leben eingehaucht. Künstlerin und Instrument verschmelzen. Schon nach den ersten Minuten hat Barbara Dennerlein ihr Publikum gefesselt... und vermag dabei immer wieder zu überraschen, neu zu faszinieren... Ihr Spiel vermittelt Leichtigkeit und Lebensfreude, das Gefühl der Zuversicht... Barbara Dennerleins Melodien sind alles andere als eingängig und vorhersehbar - sie folgen eben nicht dem bekannten Tonschema, das der Zuhörer erwartet. Überraschen, mitreißen, faszinieren, das kann die Jazzorganistin. Mit ihren Stücken, bei denen die Grenzen zwischen Jazz und Blues verschwinden, vermag sie dem Zuhörer das Gefühl zu vermitteln, die Musik höre nie auf, habe kein Ende... Wenn sie ihre Hammond-Orgel bearbeitet, scheint sie ihre Stücke gerade erst im vorangegangenen Augenblick erdacht zu haben, so spontan und locker kommt ihre Musik beim Zuhörer an. ...die Luft knistert vor Spannung und Emotionen. Unter den Fingerspitzen von Barbara Dennerlein entwickelt die Hammond ein Eigenleben, die Musikerin scheint der Orgel Leben eingehaucht zu haben. Künstlerin und Instrument werden bei dem Klang des Schlagzeuges im Hintergrund zu einer Einheit." (Passauer Neue Presse 27.11.04)
 "Der Mercedes unter den Orgeln. Beeindruckende Bein-Akrobatik: Die Füße auf den Pedalen, die Finger auf den Manualen und schon läuft Barbara Dennerleins Hammond-Orgel auf Hochtouren. ...tritt Dennerlein die Pedale, gibt unverzüglich Gas und chauffiert ihr Publikum in verschlungene Klangwelten. Ohne auf Geschwindigkeitsbegrenzungen zu achten, schnurrt, schnauft und pfeift die 50 Jahre alte Hammond-Orgel, vorbei an musikalischen Tabus und Konventionen. Mit ungebremster Rasanz und Raffinesse bedient sie temperamentvoll die Manuale, unterlegt diese originellen Orgel-Wirbel mit furioser Fußakrobatik ... schwirrende Bassläufe... Das Publikum wippt, staunt oder genießt einfach nur, wie Elemente aus Swing, Blues, Soul und Funk in fließenden Übergängen stilvoll angesteuert werden. Diese Vielseitigkeit offenbart sich aber auch unterschwellig in den Zwischentönen ihrer Hammond-Orgel, die zu jeder Gemütslage den richtigen Ton zu treffen scheint. ...entwirft Dennerlein eine bildgewaltige Flut wilder Assoziationen und Gefühlsebenen." (Heidenheimer Neue Presse 23.11.04)
"Faszinierende Beinarbeit mit links. ...ihre Sicherheit, ihre sympathische Bescheidenheit sind die äußeren Erscheinungsformen, die zuerst auffallen, dann aber die musikalische Kompetenz: ihr rhythmisch prägnantes Single-Note-Spiel der rechten Hand hebt sich messerscharf gegen die lang angehaltenen Akkorde der linken Hand ab, aus denen kurznotige Funk-Motive aufblitzen. Das Faszinosum indes ist ihre Beinarbeit: "Walking lines", wie die Figuren eines Kontrabasses in atemberaubendem Tempo über die Pedaltastatur gehuscht, geben ihrem Spiel Swing, Groove, Direktheit und motorische Kraft. Und das alles "mit links", denn der rechte Fuß bedient den Schweller. Dennerleins sagenhafte Pedaltechnik ist zu ihrem Markenzeichen geworden... Gewissermaßen ihre Erkennungsmelodie ist ein Stück, das sie oft und mit vielen "Kollegen" eingespielt hat (z.B. mit dem großen Friedrich Gulda); mit diesem "Stormy Weather Blues" ging ein bemerkenswertes musikalisches Ereignis zu Ende." (Allgemeine Zeitung
12.11.04)
 "Barbara Dennerlein zieht alle Register. ...Brillianz in der ausverkauften Neuen Welt. Barbara Dennerlein ist nicht nur eine der führenden Jazzmusikerinnen Deutschlands, sondern steht auch weltweit als eine der wenigen Vertreterinnen der Hammond B3 auf einem sehr hohen Podest...eine Art Exotin, die für ihr Instrument eine eigene Sprache entwickelt hat ...der Umgang mit den Tasten und den Fußpedalen, einer Tätigkeit, bei der sie es zu wahrer Meisterschaft gebracht hat. Ihre technische Vielfalt ist wirklich beeindruckend, wenn sie mit Fingern und Füßen gleichzeitig loslegt, verschmelzen Instrument und Instrumentalistin zu einer Einheit, ergeben separate Klänge ein ganzes Orchester." (Donau Kurier 27.10.04)

"Der brodelnde, sinnliche Sound der Hammondorgel... Ihr Spiel sprüht vor musikalischen Finessen, Harmoniecollagen, vertrackten Rhythmen und zupackenden Improvisationen. Swing, Funk, Latin, Balladen - ihr Konzert ist eine einzige große Liebeserklärung an den Jazz." (Mainpost 26.10.04)
"Atemberaubende Unabhängigkeit ...eine swingende Barbara Dennerlein. Charakteristisch für das Spiel der Organistin ist auch die sensationelle Fußarbeit auf der Pedalerie. Leichtfüßig reicht nicht aus - es geht bei ihr um die totale, schlicht atemberaubende Unabhängigkeit von Händen und Füßen. Während die Finger der Organistin scheinbar schwerelos über die Manuale flogen, erzeugten die Füße eine spritzige Basslinie... Und so ganz nebenbei erledigten die flinken Füße auch noch die Arbeit eines Schlagzeugers. Barbara Dennerlein bot den Besuchern mit ihrem Konzert ein Stück Lebensqualität,...die genauso wichtig ist, wie die Luft zum Atmen. Und dass die Konzertbesucher atmen wollten, hatte Barbara Dennerlein an
diesem Abend gespürt." (Lüchow/Dannenberger General-Anzeiger, 24.10.04)
"Orgel-Power mit Barbara Dennerlein und der hr-Big-Band. ...exzessive
Dynamik und virtuose Klasse: satte Blech-Kaskaden schwappten über
improvisatorische Hammond-Klänge, die in einer solchen instrumentalen
Freiheit ihresgleichen sucht. ...ein außergewöhnliches Konzert. Das Publikum
im gut besuchten Theater erlebte musikalische Oberklasse und hervorragende
Solisten, deren stilistische Umsichtigkeit und spielerische Harmonie von
Beginn an überzeugten. Bebop, Free Music, Blues und eine gehörige Portion
Swing machen Barbara Dennerleins Orgel so vielseitig und einzigartig. In
einer Nische, die vom mächtigen Schatten des großen Jimmy Smith dominiert
wird, hat die Münchnerin in ihrer erstaunlichen Karriere zweierlei
geschafft: den Sprung in die vorderen US-Charts und die Renaissance der
Orgel durch persönlichen Stil und eine innovative Spieltechnik. Im
Gegensatz zu Smith ist Dennerleins Spiel breiter angelegt, sie schöpft den
Jazz-Fundus komplett aus und ist weitaus improvisatorischer. Dazu kommt
die Ausnutzung sämtlicher elektronischer Möglichkeiten der Hammond B3, mit
der sie Kontrabasstöne durch die Bearbeitung der Fußpedale erzeugt. ...mit
erstaunlicher Geschicklichkeit und rasantem Tempo. Barbara Dennerleins
musikalische Perfektion und Aufgeschlossenheit wird durch ihr
beeindruckend feines und treibendes Spiel angereichert." (Bergsträsser
Anzeiger 6.9.04)
"Die Bändigung des Monsters. Organistin Barbara Dennerlein betört auf
der EW-Jazznight. Die Jazznight der Festspiele Eurpäische Wochen konnte...mit einer internationalen Größe auf diesem Instrument aufwarten. Die
Münchnerin Barbara Dennerlein und ihr Schlagzeuger Daniel Messina haben
ein fabelhaftes Konzert gespielt... In dieser Musik herrscht sehr viel
Feuer und Energie... Dennerleins eingängige Kompositionen bewegen sich
zwischen Blues, Latin und Funk. Die Musikerin besitzt das Feingefühl,
epische Balladen in süßer Spannung zu halten, andererseits ringt sie der
B3 geistreich-orgiastische Improvisationsgewitter ab. Dennerlein läßt
Rhythmen fließen und zucken, verspricht und verzögert, ihr Timing ist
pure Faszination." (Passauer Neue Presse 19.7.04)
 "Bop to the Top! Warum man sich in Barbara Dennerlein verlieben muß.
Das Auditorium...fragt sich, wie man diese Ausnahmekünstlerin überhaupt
gehen lassen kann. Mit Jörg Kaufmann (unglaublich ausdrucksstarker
Saxophonist) und Daniel Messina präsentierte sich ein ungemein
spielfreudiges Trio, das am Rande der Vorstellungskraft musizierte.
Versiert und berauscht von Drive wie tiefer Traurigkeit erschlossen sie
eine von Standards inspirierte emotionale Singularität: ein
Jazz-Wurmloch,... Von Facetten im Programm zu sprechen verbietet sich. Es
sind Welten, Quadranten, die zwischen einem 5/4 Takter wie Cleo und
der enervierenden Zugabe Funkish liegen. Es scheint unmöglich sich dem
Charme der Münchnerin zu entziehen. Sie flirtet ihr Publikum in Grund
und Boden. So spielt sie mit den Füssen rasante Läufe, die Hände...neben
sich auf dem Hocker plaziert. Fazit: Hoher Suchtfaktor, die
Entziehungserscheinungen haben schon begonnen. Bitte spätestens
nächstes Jahr wieder einladen!" (Kettwiger Kurier 29.9.03)
"Königin der Hammond-Orgel brannte Tastenfeuerwerk ab. ...Denn die Power
-Lady aus München, weltweit ob ihres außergewöhnlich differenzierten
Spiels hoch geschätzt, konnte sich der stürmischen Zustimmung des
Publikums im ausverkauften Incontri sicher sein. Barbara Dennerlein
brannte bei aller überbordender Musikalität ein geradezu artistisches
Tastenfeuerwerk ab, registrierte atemberaubend die beiden Handmanuale
mit tausend Klangfarben und setzte die Zuhörer mit ihrer absolut
einmaligen Fußpedal-Arbeit in pures Erstaunen." (Pfaffenhofener Kurier
18.9.03)
"Barbara Dennerlein, die Nummer 1. Ein Jazzkonzert der ganz besonderen
Art. Barbara Dennerlein, Deutschlands Jazz-Botschafterin Nr.1, ist ihrem
Instrument so eigenwillig genialisch verbunden, dass eigene
Kompositionen ihren Ansprüchen am besten entsprechen. Sie nahm das
Publikum auf eine Reise ins Jazz-Wunderland mit Klangfolgen und Tönen,
die so noch nicht gehört wurden. Das ist das Geheimnis der Jazzmusik:
die Reise ins Unbekannte und zurück ins Vertraute. Barbara Dennerlein
führte das Publikum auf diesen Weg. Im perfekten Zusammenspiel mit ihrem
Drummer Daniel Messina, in Wahrheit viel mehr als ein Drummer. Spannend
jede Nummer. Im Publikum konnte man eine Stecknadel fallen hören. So
konzentriert war das Publikum selten."
(Harz Kurier 5.9.03)
"Lichtgestalt des Jazz. Sie ist eine Musikerin von Weltruf, vielen gilt
sie als beste Jazzorganistin überhaupt. Und es war ein Konzert, das
restlos ausverkauft war. Bisweilen entstand der Eindruck, als spielten
hier drei Musiker und nicht eine einzige Frau. Auf den beiden Manualen
ihrer Orgel und den Basspedalen spielte sie oft gänzlich
unterschiedliche Läufe, wobei ihr stets harmonische Verbindungen von
Rhythmus und Melodie gelangen. Dies alles auf denkbar hohem
spieltechnischem Niveau. Von diesem außergewöhnlich schönen Konzert wird
noch lange gesprochen werden." (Eschweiler Nachrichten 7.7.03)

"Wenn Leichtigkeit und Präzision sich zu konzentrierter Spielfreude
steigern. Barbara Dennerlein gastierte mit gewohntem Charme beim
Orgelfest in Laubach. ...hatten die Veranstalter die Instrumentalistin
geholt, deren Name schon seit Jahrzehnten nicht nur in Deutschland den
besten Klang hat. Barbara Dennerlein bestätigte in der voll besetzten
evangelischen Stadtkirche mit zwei hochrangigen Begleitern einmal mehr,
dass sie zur Spitzenklasse gehört. Die wie gewohnt unerhört charmant
auftretende Musikerin erwies zu Beginn mit einem eigens dafür
verfassten Stück der Kirchenorgel und damit gleichsam den Gastgebern
ihre Reverenz. Mit dem Trompeter Christian Kappe ergab das eine
interessante Interaktion. Kappe vermag unter anderem einen authentisch
an Miles Davis erinnernden Duktus trefflich und kongenial einzusetzen.
Ein Meister seines Fachs ist der argentinische Schlagzeuger und
Percussionist Daniel Messina, dem keine rhythmische Variation und
Vertracktheit Schwierigkeiten bereitet. Vielmehr blüht er in der
Vielfalt der Muster und Akzente geradezu auf, ohne die geringsten
Manierismen zu zeigen - ein Mann des Wesentlichen von traumhaft sicherer
Präzision. So konnte sich Dennerleins Vielseitigkeit großartig
entfalten. Diese Musikerin weiß zwar auch solo größere Säle zu fesseln,
geht in der Begleitung jedoch sichtlich auf. Kennzeichnend für ihren
Stil ist einerseits die Lust an der erheblichen klanglichen Vielfalt der
Hammondorgel ...braucht sich Dennerlein nicht mit handwerklichen
Taschenspielertricks zu spreizen, sondern setzt ihre virtuose Kompetenz
in eine sensible, audrucksvolle Spielweise um. Sie spielt traditionelle
Jazzstücke wie Fats Wallers "Ain't Misbehavin'" ebenso treffend
gefühlvoll und federleicht, wie sie im "Long Way Blues" die erdigen,
dunkleren Töne zu schaffen weiß oder in "Swing the Blonds" Leichtigkeit
und Präzision vereint. Dabei ist häufig eine humorvolle Atmosphäre
spürbar, vermittelt sie den angenehmen Eindruck konzentrierter
Spielfreude um Hier und Jetzt. Die Stücke sind einerseits formal
geräumig für die Improvisation aller Beteiligten angelegt, grenzen
gelegentlich durchaus ans freie Jazzfeld, weisen zum anderen jedoch
einen kompositorischen Bogen, auf der auch dem weniger
experimentierfreudigen Zuhörer die Freude am Dabeisein sichert. An
diesem Abend kam noch die ausgewogene, einander steigernde
Zusammenarbeit der drei Musiker hinzu. Das spürbar erfreute Publikum
sparte von Anfang an nicht mit Applaus und bedankte sich bei den Gästen
schließlich mit lange anhaltendem herzlichen Beifall." (Gießener
Anzeiger 7.7.03)

"Kalkulierter Orgelwahnsinn mit allen Vieren. Dennerlein swingt, groovt und improvisiert Bebop mit Händen und Füßen schwindelig. Selbst Musikern fehlten hinterher die Worte: Barbara Dennerlein, als Ausnahme-Organistin auf der ganzen Welt gefeiert, spielte Fachleute und Laien am Samstag in Cloppenburg schwindelig. Im ausverkauften 'Bebop' entfachte die zierliche Frau aus München einen 'Hammond'-Sturm, der Stärke 'B3' mit ausgeprägten Funk-Böen, heftigem Blues-Schauern und zuckenden Latin-Gewittern. Selbst simpel scheinende Themen treibt die Organistin mit allen vier Gliedmaßen in eine pulsierende Verdichtung, in eine dramatische Steigerung, voller über Kreuz verwobener Linien. So wird aus einem harmlosen musikalischen Spaziergang eine Weltreise mit Zick-Zack Kurs quer durch die Kontinente. Oder wie ein Kritiker aus den USA schrieb: 'Sie schlendert und sprintet in einem Konzert durch mehr lebhaft gegensätzliche Episoden, als manche Jazz-Organisten in ihrem ganzen Leben durchmessen'. Ihr Bass-Arbeit mit den Füßen ist dabei kein Gag, sondern verschafft ihrer linken Hand den Freiraum, den andere Keyboarder nie haben werden. ...spielt Soli beidfüßig - eine Innovation, die 'Stanley Clark zur Ehre gereichen könnte', wie ein Keyboard-Kritiker meinte. Bei aller spieltechnischer Finesse hat Dennerlein ein Gespür für Stimmungen, für Atmosphäre..." (MT 10.6.03)
"Barbara Dennerlein zur Jazzbotschafterin Deutschlands berufen. Umfassend mehr Aufmerksamkeit auf das Jazzleben in Deutschland zu richten, soll ein Grundmanifest des Jazzbotschafters sein. Prominent besetzt und vor allem von hiesiger Herkunft - so auch im Sinne des zeitgenössischen Jazz als eigenständiger und innovativer Musiker aktiv und mittendrin im Konzertdasein. Mühelos bestätigt dies eine breite Fangemeinde der ersten föderalen Jazzbotschafterin und zwar nicht nur dort, sondern auch bei Kritikern, Journalisten sowie auch der internationalen Jazzlandschaft. 'Barbara Dennerlein ist eine Galionsfigur, eine moderne Ikone oder eben eine deutsche Musikerin zeitgemäßen und großen Formats' - so die Entscheidung der Deutschen Jazzföderation e.V., sie zur ersten Jazzbotschafterin zu berufen."
(Jazz Zeitung 6/03, www.djf.de)
"Die Jazzbotschafterin wirbelt über die Tasten. Dass Joachim Lange, zweiter Vorsitzender der Deutschen Jazzföderation, zusammen mit Präsidentin Yvonne Moissl ausgerechnet Barbara Dennerlein zur ersten Deutschen Jazzbotschafterin beruft, was mit einer Ehrennadel symbolisiert wird, ist kein Zufall, denn Dennerlein bricht seit Jahren aktiv eine Lanze für den Jazz in Deutschland. ...das präzise Klatschen des Publikums gibt Dennerlein das Feedback. Dennerlein spielt zahllose Konzerte im Jahr, wie viele genau es sind, hat sie nie gezählt: 'Mir macht das alles unheimlichen Spaß und ich könnte noch viel mehr spielen'. Eine Musikerin, der man den Spaß am Jazz anmerkt: Die Münchener Organistin Barbara Dennerlein verzauberte in Deidesheim ihr Publikum." (RHEINPFALZ Ausgabe Bad Dürkheim/Neustadt 16.6.03)
"Faszination der Leichtigkeit. Für Menschen, die einen eingeschränkten Horizont bezüglich des Jazz haben, bot sich eine ideale Gelegenheit, Engstirnigkeit aufzubrechen. Jazzorganistin Barbara Dennerlein, die schon mehrere Jazz Awards gewinnen konnte, gab ein Konzert, das in dieser Kategorie seinesgleichen sucht... Mit außergewöhnlicher Unbeschwertheit bearbeitete Barbara Dennerlein mit Händen und Füßen das Urgestein von Hammond-Orgel und zauberte ein energiegeladenes Soundgebilde, das vielen Hörern das Sitzen schwer machte und nur der Anstand sie am Aufspringen hinderte. Faszination übte auch der Anblick ihrer Füße aus, die ... mit graziler Leichtigkeit über die Pedale der Orgel zu fliegen schienen. Voll Enthusiasmus und von der Musik mitgerissen, ließen sich die Gäste zu Jauchzern und Begeisterungspfiffen hinreißen, die am Ende jeder Komposition in frenetischem Applaus kulminierten." (Norddeutsche Neueste Nachrichten 26.5.03)
"Organistin begeisterte. Nicht ausgereicht haben die Stühle im großen Saal des Bürgerhaus beim Konzert der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein. Und die mehr als 400 Besucher wurden nicht enttäuscht... Sie schien mit ihrer Hammond-Orgel gleichsam verwachsen zu sein. Mit einer Reihe von Solostücken - Eigenkompositionen ebenso wie traditionelle Blues-Titel - verzauberte sie ihr Publikum... Das faszinierende Spiel der Künstlerin bestätigte den Titel 'Weltstar' ohne jede Einschränkung. Den Klangreichtum des Instruments ausnutzend, gab Barbara Dennerlein dem Abend eine ganz besondere Stimmung - Beifallsstürme ohne Ende!" (Schwalbach 1.4.03)
"Alles was den Jazz spannend macht. Die Königin auf der Hammond Orgel, Barbara Dennerlein, zündete mit ihrem Quintett ein Feuerwerk an musikalischen Finessen, Harmoniecollagen, Rhythmuswechseln, Improvisationen, witzigen Percussion-Einlagen und aberwitzigen Freejazz-Einsprengseln auf Weltklasse-Niveau. Barbara Dennerlein war die absolut beherrschende Figur in diesem Quintett-Furioso. Von ihr stammten fast alle Kompositionen an diesem Abend und sämtliche Arrangements. Ihr ungemein drängendes Spiel, ihr Changieren von der Ballade zum Swing, vom Free-Jazz zum Funk, das war schlichtweg grandios - und die Zuhörer waren begeistert. Stürmischer Applaus und das Versprechen der ungemein sympathisch auftretenden Künstlerin, in einem Jahr wieder zu kommen."
(Münchner Merkur 17.2.03)

"Die Orgel steppt, der Saal kocht. Die Hammond-Orgel - die echte, die B3 - ist ein merkwürdiges Ding. Halb Musikinstrument, halb Weltanschauung, elektromagnetisches Fossil in einer digitalen Welt, ein schwarzer Kasten, klangmächtiger als ein ganzes Orchester. Um die Urkraft eines solchen Instrumentes zu bändigen, muss einer schon ein ganz besonderer Musiker sein. Oder, wie im Falle Barbara Dennerlein, eine besondere Musikerin. Sie ist zur Zeit Deutschlands Jazzexport Nummer eins und so etwas wie eine Ein-Frau-Bigband: Wenn sie ihre Orgel losjammern läßt und dabei ihre Hände über die oberen beiden Manuale flitzen, wenn sie dazu noch mit den Füßen den Walking-Bass steppt, dann groovt der Saal, und die Leute hält es kaum noch auf ihren Sitzen. In Bernau brachte sie das gut gefüllte Kirchenschiff mühelos zum Kochen. Mit Fußgetrampel, Freudenschreien und langem Applaus feierte das Festivalpublikum die Münchnerin." (MOZ 1.10.02)
"Jazz der femininen Art. Den Weltstar an der midifizierten Hammondorgel - eine Kombination mit Sampler-Technik und Synthesizer - noch zu loben, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen." (FAZ 12.7.02)
"Jazz vom Feinsten. Die Power-Frau an der Hammond-B3-Orgel hat inzwischen eine Ausnahmestellung im Jazz erreicht. Wie funkig, treibend, virtuos, aber auch sensitiv und zurücknehmend zeitgenössischer Orgel-Jazz klingen kann, dafür legt sie bei jedem Konzert Zeugnis ab." (Erbenheimer Anzeiger 12.7.02)
"Liebesbriefe an den Jazz. Treibende Funk-Nummern, gemütlicher Swing, mystische Balladen: Ein Konzert von Barbara Dennerlein kommt einer Klangexpedition gleich. Souverän beherrscht die Münchener Jazzmusikerin ihr Instrument, eine Hammondorgel, der man solch vielfältige Klangmöglichkeiten kaum zutrauen würde. Ihre Kompositionen sind melodische Sound-Collagen, Kombinationen von Akkorden, Rhythmusgeflechten und harmonischen Linien. Grenzen zwischen verschiedenen Stilrichtungen überspielt sie mühelos, wechselt Tempi, und Taktart, baut Spannungsbögen auf, um sie langsam aufzulösen. Ihr Tastenspiel ist oft ebenso furios wie rasant. Präzise und schnell bewegt sich die Instrumentalistin auf den Fußpedalen der Hammondorgel, kreiert kleine Melodien oder Bassfiguren und entwickelt ihre eigene rhythmische Struktur."
(Allgemeine Zeitung Mainz 22.6.02)

"Barbaras flinke Füße und ganz viel Spaß. Exzellent, bravourös, ein Spiel mit Manualen, voller Melodien und Rhythmus. Die flinke Fußakrobatik dieser Hammond-Queen nötigt allerhöchste Achtung ab. Dennerlein sprühte nur so von musikalischen Einfällen, unterlegte irrwitzige Taktwechsel mit vertrackten Rhythmen. Mit ihrem Schlagzeuger, dem Argentinier Daniel Messina, spielt sie seit sieben Jahren zusammen. Das hört und spürt man. Dieser temperamentvolle Spielwitz, das große Improvisationstalent öffnet ganz ungewöhnliche Klangwelten. Dennerlein hat ein enormes musikalisches Potenzial, eröffnet ständig neue Perspektiven." (Aller-Zeitung 17.6.02)
"Das Doppelkonzert begeisterte restlos. Einzigartiger 'Straight-Ahead-Jazz' mit Barbara Dennerlein. Als reife und erfahrene Künstlerin versteht sie es neben ihren fachkundigen Ansagen glänzend, ihr beflügelndes und technisch brilliantes Spiel voller Hingabe und Enthusiasmus auf ihre faszinierten Zuhörer zu übertragen." (Neues Bühlacher Tagblatt 22.4.02)
"Die Persönlichkeit im Persönchen. Ein Energiebündel, ein Tastenfex, eine Hex' an der Hammondorgel. Wann sehen wir schon einen Menschen, der so vollständig Musik verkörpert? Wenn sie alle 10 Finger in die Manuale ihrer 40 Jahre alten B3 krallt, wenn sie dazuhin mit den Füßen den Baß bedient, eine grandiose Beinarbeit zeigt, dann kommt eine Körperspannung ins Spiel, die sich im Konzert bestens studieren läßt. Herkömmliche Tastenkünstlerinnen sind bereit, mit der linken Hand den Bass zu spielen, okay. Sie aber hämmert mit der Linken Akkorde, macht Akkordarbeit, derweil sie mit dem über den Pedalen tanzenden linken Fuß das Dung, Ding, Doing eines Kontrabasses abruft. Dieses extreme Spiel mit allen Extremitäten!" (Rems-Murr-Nachrichten/Waiblinger Kreiszeitung 26.2.02)
"Solo für die Füße. Mit einem Solo-Set eröffnete Dennerlein das Konzert und machte bereits nach wenigen Tönen klar, warum sie zur Weltspitze der Jazz-Organisten gezählt wird: Variantenreiches Bass-Spiel mit den Füßen, synkopische Begleitung und perlende Hochgeschwindigkeits-Soli, die in scheinbar völliger rhythmischer Unabhängigkeit zur Begleitung gespielt werden, forderten den stürmischen Applaus des Publikums heraus." (Dorstener Zeitung 26.11.01)

"Impressionen der Jazz-Queen. Die Grenzen zwischen Swing, Blues, Soul und Funk waren aufgehoben. Virtuos verwandelte Dennerlein musikalische Impressionen in farbige Empfindungen. Melancholische Leidenschaft wechselte mit überschäumender Lebenslust. Der Rhythmus groovte und der Funk swingte. Dennerleins Musik hat 'Hand und Fuß': Mit rasanter Fingerfertigkeit glitt sie über die Tastatur, meisterlich betätigte sie die Pedale. Eigentlich spielte sie zwei Instrumente, die sie jedoch grandios in einem raffinierten Sound zusammenführte. Orgeliastisch! In dieser Wortschöpfung gipfelt das jazzige Spiel der Künstlerin. Spontane Ideen und kompositorische Impressionen ergänzten einander in sinnlicher Brillianz. Der emotionale Funke erfasste auch das begeisterte Publikum. Die Zeit schien stillzustehen, wenn sie schelmisch vergnügt irrwitzige Taktwechsel mit vertrackten Rhythmen unterlegte... Eine Jazz Session mit sprühender Explosivität. Die Meisterin ihres Fachs zog alle Register ihrer Kunst. Sie musizierte nicht, sondern sie lebte ihren Modern Jazz auf der Bühne aus. Dennerlein interpretierte nicht, sondern sie selber war Musik. In ihrem virtuosen Spiel ließ sie das Publikum an der größtmöglichen Präsenz künstlerischen Seins teilhaben. Bravissimo!" (Rheinische Post, 19.11.01)
"Emotion pur: Die Hammond-Queen. Sie beherrscht nicht nur die Tastatur makellos, sondern weiß vor allem Sounds und Rhythmen so gekonnt einzusetzen, daß immer wieder neue Klanggemälde entstehen, die mal mit prickelndem Swing durchtränkt sind, mal mit pulsierendem Latin, mal mit packendem Rock. Mit den Füßen bearbeitet sie traumwandlerisch die Basspedale ihrer Hammond B3, die speziell präpariert sind und wie ein Kontrabaß klingen. Dennerlein-Konzerte sind Emotion pur." (Südkurier 23.10.01)
"Eine Münchnerin im Himmel. Wenn Barbara Dennerlein, die international anerkannte First Lady der Hammond B3, in die beiden Manuale ihres Instrumentes greift oder der Melodie und dem Rhythmus mit flinker Fußakrobatik unter dem korpulenten schwarzen Orgelkasten die satten Tieftöner zuordnet, sind den Fantasien der zierlichen Bajuwarin normalerweise keine Grenzen mehr gesetzt. Dann groovt und funkt es mitunter ganz gewaltig, werden Jazz-Klischees beseelt locker über den Haufen gespielt, wird das kombinierte Tasten-Pedal-Triptychon zu einer genresprengenden, klangexplosiven Ideenfabrik." (MZ, 11.10.01)
"Symbiose von höchster Intensität. Mit temperamentvollem Spielwitz und Improvisationstalent entführte das Trio in kaum gehörte Klangwelten. Dennerlein's flirrender, konzentriert ganz aus sich selbst heraus entstehender Orgelsound, Messinas rastlose Suche nach immer neuen, hoch originellen Percussion-Untermalungen und die phantastischen Gitarrensoli von Samele verschmolzen zu einer Symbiose höchster musikalischer Intensität." (SZ, 27.9.01)
"Die Lady ist der Hammer. Dennerlein, die in Musikerkreisen als die personifizierte Bedeutung des Wortes Jazz gilt. Auf unnachahmliche Weise offenbart sie ihr enormes musikalisches Potenzial, eröffnet dem Jazz neue, vielversprechende Perspektiven. ...zeigte sich als reinstes Energiebündel, wenn sie etwa in atemberaubender Geschwindigkeit auf den Tasten und am Fußbass ihre Virtuosität ausspielte." (Usinger Anzeiger, 30.7.01)

"Liebesbriefe mit den Tasten geschrieben. Die Münchner Organistin hat eine stimmige Balance zwischen Powersound und fülligen, tief aus dem Innern groovenden Balladen gefunden. Knappe melodiöse Riffs und weiträumige Spannungsbögen ergänzen sich zu einem faszinierenden Klangbild, in dem sich immer wieder etwas verschiebt und dem Ohr dadurch neue Hörreize bietet... Virtuos ist ihre brilliante Technik, auf dem Pedal spielt sie eine Bassbegleitung, die rechte Hand hat oft ein eigenes Thema und links übernimmt sie etwa den Part einer E-Gitarre. Das Konzert von Barbara Dennerlein, der erfolgreichsten deutschen Jazzmusikerin der 90er Jahre, war ein Höhepunkt des Orgelfestivals." (Gießener Anzeiger, 5.7.01)
"Wer von der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein gehört hat, wird gleich am nächsten Abend wiederkommen: Da möchte man sich vorstellen, wie der alte Bach sich zu ihr auf die Bank gesetzt hätte, um ihr beim Registrieren zu helfen!" (Grußwort Dr. Edmund Stoiber, Int. Orgelwoche Nürnberg 7/01)

"Unerhörte B3-Klangerfahrungen ...ihr linker Fuß huscht so geschwind und leicht über die Pedale, dass selbst noch Fred Astaire staunen würde. Gemeinsam mit ihrem Ensemble präsentiert die Münchner Ausnahmekünstlerin modernen Jazz, der keine starren Grenzen kennt, sondern fließende Übergänge zwischen Swing, Blues, Soul oder Funk schafft. Mit ihrem Ensemble stehen ihr Spitzenmusiker zur Seite, die jeden Titel des Programms zur energiegeladenen Session geraten lassen. Da wird auf der Bühne nicht einfach musiziert, da wird gelebt. Nur zufriedene Gesichter nach gut drei Stunden Jazz vom Feinsten im Gewandhaus." (Leipziger Volkszeitung 3/01)

"Scheußlich schöner Sound vibriert in schwüler Luft. Begleitet von zart gezupften Basslinien schwingt sich das alte Schätzchen (die B3!) zu immer kühneren Improvisationen auf. Rhythmisch vertrackt faucht die Orgel zu funky Beats oder baut kaleidoskopartig vielschichtige Stimmungsbilder auf... Brilliante Soli, atmosphärische Arrangements und darüber hinaus jede Menge 'kultiges' Flair - mit dieser brisanten Mischung war es kein Wunder, dass Barbara Dennerlein ihre stickige Rampe nur mit Mühe verlassen konnte." (Münster 2/01)
"Faszinierende Virtuosität und eine sprühende Explosivität. Drei Stunden lang vital ausgelebte Leidenschaft auf der Hammond-Orgel, drei Stunden lang faszinierende Virtuosität und Jazz in packender Lebendigkeit und eruptivem Temperament. Barbara Dennerlein, begnadete Jazzerin auf der Hammond-Orgel, gastierte vor vollem Haus und begeisterte vom ersten bis zum letzten Stück. Die durch ihren innovativen, äußerst farbigen Stil, überaus reichen spontanen Ideen und kompositorischen Impressionen erfolgreiche Jazzqueen tourt... Alles was es da an Kompositorischem, an raffiniert Arrangiertem und an phantastisch Interpretiertem zu erleben und bestaunen gab, schien aus diesem Energiebündel auf der Orgelbank mit Leichtigkeit und ansteckender Freude heraus zu fließen. Die absolute Beherrschung des Instrumentes mit all seinen technischen Soundmöglichkeiten und klanglichen Raffinessen, die Rasanz der Finger auf den Manualen und das meisterliche Agieren auf dem Pedal schlug allein regelrecht in den Bann. Dazu kam noch dieser Ideenreichtum an kompositorischen Einfällen, das ausschweifende Entfernen vom Thematischen und das Zurückfinden, die oft aufreizende, mutige Harmonik und dieses mitreißende Rhythmusgefühl. Eigentlich spielte Barbara Dennerlein den ganzen Abend über zwei Instrumente, denn die Basslinien, die sie auf dem Pedal zelebrierte, waren weit mehr als harmonischer Grundstock und ersetzten einen virtuosen Kontrabassisten... Avantgardistische Harmonien, durch vielfältige Motivinspirationen angereicherte Ostinati, häufige Taktwechsel und ausgeklügelte Registrierungen geben Farbe. Vor allem ihre rasanten Furiosi begeistern, aber auch meditative Sequenzen und poetisch balladeske Inspirationen." (Badische Neueste Nachrichten 2/01)
"Jazzmusik mit Gänsehaut-Garantie. Dass die Legende lebt, zeigte eindrucksvoll Barbara Dennerlein im ausverkauften Bürgerhaus. Unterstützt von ihrer erstklassigen Band bot sie Hochkarätiges an der Hammond-Orgel. Die 36-jährige Barbara Dennerlein gehört zweifellos zu den ganz Großen der deutschen Jazz-Szene. Die Münchnerin verfügt gleichermaßen über Witz und Virtuosität. Pure Spielfreude steht ihr ins Gesicht geschrieben: Versonnen lächelt sie vor sich hin, während ihre flinken Finger mit geradezu beängstigender Präzision über die Tasten fliegen. Schelmisch-vergnügt legt sie irrwitzige Taktwechsel und vertrackte Rhythmen vor, schichtet kühne Harmonien übereinander, liefert sich übermütige Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Band. Ihre Mitmusiker agieren technisch brilliant. Im absolut synchronen Zusammenspiel beweisen sie todsicheres Timing. Abläufe höchster Komplexität meistern sie bravourös und unverkrampft... Dazwischen bebt und vibriert der Klang der Hammond-Orgel. Ein Sound, der unter die Haut geht, voll brodelnder Sinnlichkeit. Jazz mit Gänsehaut-Garantie, den das Publikum mit Standing Ovations honoriert." (Heilbronner Stimme 2/01)
"Wie in einem Stepptanz holt sie 'zu Fuß' bewegte Soli aus den Pedalen, swingende 'Walking-Bässe' - im wahrsten Sinne des Wortes. Darüber fliegen ihre Finger in immer neuen Variationen.......Messina und Dennerlein werfen sich die Spiel-Ideen zu wie in einem spannenden Gespräch." (Hildesheimer Anzeiger 11/00)

"Orgeliastisch! Barbara Dennerlein" (Jazz-Podium 00)

"Die junge Wilde. 'Deutschlands Jazz-Export Nr.1'. Das klingt irgendwie produktorientiert und dabei springt doch wie selbstverständlich der emotionale Funke über. Barbara Dennerlein ist die personifizierte Bedeutung des Wortes Jazz: Ihre Stücke klingen nach junger Wildheit... Sie versteht den Jazz als verbindendes Element. Und so ist das, was aus ihrer Orgel herauskommt, ein bisschen Pop, etwas mehr Funk und noch mehr jazzige, improvisierte Elemente." (Neue Westfälische 5/00)
"Queen of Jazz. Die Virtuosität, mit der Barbara Dennerlein die Hammond-Orgel beherrscht, mit ihr harmoniert und ihr ungeahnte Klänge entlockt ist einzigartig auf der Welt. Wie Perlen drückt sie Tonfolgen in die Manuale, erzeugt tragende Klangteppiche, um im nächsten Augenblick messerscharf-aggressive Leslie-Sounds zu erzeugen, die vergeblich ihresgleichen suchen. Mit Charme, Virtuosität und Leichtigkeit überwindet Barbara Dennerlein scheinbare stilistische Grenzen, kombiniert den klassischen Walking-Bass mit Latino-Rhythmen, Jazz-Standards und manchmal sogar Anleihen aus der Pop-Musik. Perfekt schöpft Barbara Dennerlein die Bandbreite der klangtechnischen Möglichkeiten der Hammond-Orgel aus. Beide Hände unabläßlich in schnellster Bewegung, absolvieren ihre Beine auf den Basspedalen die nahezu perfekte Illusion eines Kontrabasses und physisch fast die Distanz eines New-York Marathons!" (Syker Zeitung 1/00)
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