Hammondorgel-Konzerte
Kirchenorgel-Konzerte
""Königin der Instrumente" swingt. Barbara Dennerlein,...international gefeierte Jazzmusikerin, spielte am Samstag im St. Johann. Eine Sternstunde für Jazz- und Kirchenorgelfans. Barbara Dennerlein zieht alle Register ihres Könnens... Eine Sternstunde des Musiklebens war es, und zwar nicht nur für Jazz- und Kirchenorgelfans, aber für die besonders. Mit Barbara Dennerlein stand...eine international gefeierte Tastenkünstlerin auf der Bühne - oder vielmehr: der Empore. Im Rahmen der Reihe "Jazz trifft Kirche"...musizierte Dennerlein zwei Stunden an der grossen Kuhn-Orgel mit ihren 66 Registern. ...eine Steigerung, plötzlich ein stampfendes Ostinato in den Basspedalen. Und darüber improvisierte Läufe und verspielte "Instrumental"-Solos mit den Klangfarben, die die Kirchenorgel so hergibt... Dennerleins Pedalarbeit ist ein Ereignis für sich, ihre legendäre Meisterschaft im Pedalspiel verleiht dem musikalischen Geschehen stets ein rhythmisches Fundament... Die "Königin der Instrumente" zum Swingen zu bringen, das gelingt der Dennerlein in einer Reihe weiterer Stücke vorzüglich. Unbändige Vitalität und Spielwitz, tolles Blues- und Boogie-Feeling und dazu jede Menge leicht nostalgischer Klangzaubereien kennzeichnen ihr Spiel. Barbara Dennerlein scheint regelrecht mit der Orgel zu verwachsen und damit eins zu werden. Faszinierend ist, wie flink ihre Hände über die Tasten der drei Manuale gleiten und die Pfeifen auf eine fast menschliche Weise zum Sprechen bringen. Dazwischen moderiert die hübsche Münchnerin in erfrischend lockerem Plauderton das Konzert gleich selbst... Barbara Dennerlein ist in der internationalen Jazzszene mehr als nur bekannt und hat eine weltweite Fangemeinde. Als Hammond-Organistin gilt sie heute als Koryphäe, und sie zählt zu den wenigen deutschen Jazzmusikern mit internationaler Ausstrahlung. Und sie gilt als wohl weltweit beste Kirchenorgel-Jazzerin. ...Mit welcher Leichtigkeit da das wohl schwerfälligste Instrument überhaupt zum Tanzen gebracht wird! ...Als Zuhörer und Zuschauer - per Videokamera wird die spielende Organistin in das Kirchenschiff übertragen - geht man gerne mit auf die Klangreisen, auf die Barbara Dennerlein mitnimmt. Die stilistische Palette ist riesig, am wohl überzeugendsten und technisch souveränsten im auf die Hammond zugeschnittenen Retro-Jazz und auch dem Blues. In ihren Eigen-kompositionen in einem moderner gehaltenen Idiom reizt die Dennerlein hingegen die Möglichkeiten der Kirchenorgel voll aus. So etwa zum Schluss in einer melancholischen Eloge an die Stadt New York, die vom Publikum zu Recht mit frenetischem Applaus bedacht wurde.
(Schaffhauser Nachrichten, 21.06.10)
 

"Barbara Dennerleins Auftritt krönte die Festwoche. Der Weltstar fühlte sich wohl... Die Oberlinger-Orgel und die markante Akustik mit ihrem kurzen Nachhall waren das richtige Ambiente für die Künstlerin... Spätestens seit den Würzburger Bachtagen des Jahres 1994 hat die Künstlerin Erfahrung im Umgang mit den vielen "Königinnen der Instrumente"... Sinnvollerweise hatte man im Altarraum eine große Leinwand aufgestellt, damit das Publikum die sympathische Organistin spielen und moderieren sah. Dennerlein nutzte die Koppeln und die markanten Pedalregister, um die Orgel "swingen" zu lassen. Schon in der ersten Komposition...bekam man den Eindruck, mehrere Instrumentalisten wirkten zusammen. Die Organistin zeigte Glissandi und virtuose Beweglichkeit, besonders im Pedal, dem "Drummer" des Abends... Die Kunst der Improvisation... man glaubte Anklänge an die Werke der Franzosen des 20.Jahrhunderts vernehmen zu können. An Virtuosität stand Barbara Dennerlein einem Langlais oder Messiaen sicher in nichts nach. Am Ende ihres Auftritts, zu dem auch ihre charmante...Moderation gehörte, war klar, dass Fördervereins-Vorsitzender...nicht übertrieben hatte: Man beklatschte ausgiebig "den Höhepunkt unserer Festwoche"."
(KöWo, 17.06.10)
 

"Wenn die Orgel den Blues hat. Die Orgel als Jazzinstrument - dass diese ungewöhnliche Kombination sehr wohl zusammenpasst, demonstrierte Barbara Dennerlein. ...Sie ließ sich im gut besuchten neogotischen Gotteshaus gerne auf die Finger schauen. Kamera an der Orgel und Leinwand vor dem Altar machten es möglich. Dass es sich dabei um eine selbstverliebte Aktion handeln könnte, diesen Verdacht ließ die ebenso unprätentiöse wie charmante Musikerin erst gar nicht aufkommen. Vielmehr fügten sich optischer und akustischer Eindruck zum Gesamtbild einer vorzüglichen, ihr Publikum fesselnden Interpretin. Wie auch umgekehrt Dennerlein Stimmung und Atmosphäre wach und sensibel aufnahm, sich bei ihren Kompositionen und Improvisationen hörbar davon inspirieren ließ. So wurde aus der geplanten Stunde nicht nur quantitativ deutlich mehr. Es wurde ein im besten Sinne kurzweiliges Klangerlebnis und ein mehr als gelungener Beitrag zur Festwoche... Das stimmungsvolle Entree bildete der Blues "Yes Or No", ehe Dennerlein in ihrer "Sinfonie in Moll" die Ausdrucksmöglichkeiten und Gestaltenvielfalt von Molltonarten bis in feinste Verästelungen hinein auslotete. Dabei widerlegte sie eindrucksvoll das Vorurteil, wonach Moll ausschließlich gleichbedeutend sei mit traurig oder sogar depressiv. Die feinen Nuancen dieser weich abgedunkelten, nachdenklichen Musik zu vernehmen, musste man schon sehr aufmerksam und genau hinhören. Einen lebhaften Kontrast dazu setzte "Tin Tin Deo" mit seinem quirligen Grundpuls. Hier konnte die oft in den Vereinigten Staaten tätige Organistin ihre brillanten manuellen Fertigkeiten unter Beweis stellen. ...Gleichwohl verriet die Komposition viel von der vielseitigen musikalisch-gestalterischen Fantasie ihrer Schöpferin. ...Die "New York Impressions" samt eincollagierter Bachscher d-Moll-Toccata und virtuosem Pedalsolo rundeten die exquisite Soiree ab."
(Rhein-Main Nachrichten 16.06.10)
 

"Pfingstlicher Orgeljazz. ...Anlaß des Publikumsandrangs...war Barbara Dennerlein, Deutschlands bekannteste Jazzorganistin ... zog sie nicht nur musikalisch alle Register. Ihre Erklärungen zur Orgel, zu ihrer Geschichte und Spieltechnik ebenso wie die Erläuterungen zu den von ihr gespielten Stücken, meist Eigenkompositionen, wurden dem Publikum durch eine Kamera am Spieltisch in luftiger Höhe und mehrere Bildschirme im Mittelschiff vermittelt. Barbara Dennerlein gilt als Spezialistin des Hochgeschwindigkeitsjazz, als wahre Tastenlöwin... Die Musikerin kann dröhnen und den Kirchenraum in einen vibrierenden Klangrausch versetzen. Sie kann aber auch besinnlich und ganz behutsam einzelne Töne hinperlen lassen und zarte single-note-lines spielen. Man wird bei einem Konzert auf der großen Kirchenorgel immer die Tradition der großen Kirchenmusik mithören, auch immer Händel oder Bach im Ohr haben. Dass sich Barbara Dennerlein mit ihrem facettenreichen Spiel diese Tatsache zunutze machte und der Musik dabei gleichwohl ihren eigenen, eben jazzigen Stempel aufdrückte, gehört zu ihrem künstlerischen Selbstverständnis. Das Spiel auf drei Manualen und zwei Pedalen erlaubte ihr, all ihre technischen Fähigkeiten voll auszuspielen. Satte, farbig differenzierte Melodien zu wummernden Riffs und dynamischen Grooves präsentierte sie mit geradezu leidenschaftlicher Spiellust. So klang dann ein Blues wie ein musikalisches Gebet und zugleich erdig und verschwitzt...In ihren "Impressions of New York" dagegen zeigte Barbara Dennerlein die gesamte Bandbreite ihres Könnens. Die Suite...begann mit ganz zart hingetupften Tönen in impressionistischer Manier, um dann zu kräftigem Swing, zu hämmernden Riffs und dynamischen Grooves überzugehen. Auf den Pedalen zeigte die Organistin, dass für einen Walking Bass gar kein Kontrabass nötig ist, dass sich auf den verschiedenen Registern der Manuale die Klangfarben der Blech- und Holzbläser einer typischen Combo auf ganz eigene Weise uminterpretieren lassen."
(Kieler Nachrichten 25.05.10)
 

"Ein Weltstar zu Gast ...Eine geborene Individualistin und musikalische Forscherin machte jetzt endlich auch in Bordesholm Station. Barbara Dennerlein, Orgel-Virtuosin mit Hang zum Experimentellen, adelte mit ihrer jazzigen Bearbeitung der Klosterkirchenorgel das letzte der...Frühjahrskonzerte in diesem Jahr. Darauf hatte der ehrwürdige, jüngst erst frisch restaurierte Klankörper auf der Empore des barocken Gotteshauses lange gewartet. Endlich mal in andere musikalische Gefilde vordringen, die süße Luft moderner Kompositionen schnuppern und dabei seinen ehrwürdigen Charakter nicht verlieren, das machte Barbara Dennerlein, die über alle Maßen anerkannte Jazz-Musikern..., mit ihrem konzentrierten wie spaßigen Konzert möglich...wie ihr abwechslungsreiches und tiefgründiges Konzert verriet... "Ich will die Pfeifen zum Swingen bringen", erläuterte sie in ihrer von ihr selbst moderierten und über drei Bildschirme in die Kirche übertragenen Spielstunde. Fortan gab es einen jazzigen Streifzug durch die moderne Musik, gekrönt vom blitzschnellen und nimmermüden Pedalspiel der Organistin, bei dem sie sogar schon mal die Hände ganz von den Manualen nahm. Vom Sechs-Achtel-Takt...über die Hommage...und den erdigen Blues...bis zu den vielfältigen "New York Impressions" ging es in diesem anderthalbstündigen Konzert der Entdeckungen, bei dem das eine oder andere Bein der 420 Besucher schon nach den ersten Takten zu schwingen begann. ...leistete die Künstlerin...profunde Überzeugungsarbeit und überzeugte auch kritische Geister, die ihr das am Ende des Abends mit lang anhaltendem Applaus bekundeten."
(Holsteinischer Courier 25.05.10)
 

"Herz des Jazz... Barbara Dennerlein vollendet Orgeltage mit einem spektakulären Konzert. Mit einem faszinierenden Konzert...sind gestern die Orgelfesttage der Lutherkirche zu Ende gegangen. Barbara Dennerlein ist Deutschlands erfolgreicher und optisch wunderschöner Jazz-Export, zu Hause auf großen internationalen Festivalbühnen ebenso wie in den Clubs der Szene. Warum, wurde auch hier deutlich: Ihr Livespiel ist phantastisch, akribisch, perfekt und im hohen Maße inspirierend. Sie nimmt den Besucher in ihrer lockeren Moderation mit, lässt ihn nicht unwissend bei inhaltlichen und technischen Fragen. Im ersten Teil spielte sie an der großen romantischen Sauerorgel, und dann ohne Pause weiter an ihrer B3-Hammond-Orgel... Spektakulär und durchaus ungewöhnlich in der Kirche war die multimediale Übertragung auf eine große Videowand, die für alle sichtbar den gewaltigen physischen Einsatz von Händen und Füßen der Organistin ins Bild nahm - was sonst dem Publikum meist verborgen bleibt. So durfte man endlich mal sehen, was unterm Orgeltisch passiert: Ihr verblüffend-perfektes Fußbass-Spiel, das leichte, virtuose Tippen der Füße über Pedale, die auf der Hammondorgel zudem den Klang von Kontrabass-gezupften Saiten erzeugen, ließ für einen Moment den Atem anhalten... Funky auf der Kirchenorgel oder Boogaloo gekreuzt mit Bebop, was zu einem schrägen "Bebabaloo" in tiefen Registern führt, Rhythm and Blues öffnen sich hier eine Tür, durch die das Publikum begeistert mitgeht. Denn Dennerleins Gespür, immer neue Klänge und Rhythmen zu generieren und mit Inhalt zu füllen, übertragen sich in ihren Eigenkompositionen mit Leichtigkeit. ...dass man auch Boogie auf der Orgel spielen kann. Nun, sie kann sogar das, und wie! Diese Frau ist einfach perfekt."
(Freie Presse 10.05.10)
 

"Königin der Orgel" zog alle Register. Ein ganz besonderes Orgelkonzert erlebten zahlreiche Besucher. Dem aktuellen Präsidenten...war es gelungen,...einen echten Weltstar zu verpflichten. ... Schnell merkte das Publikum, dass die deutsche Jazzmusikerin nicht von ungefähr mit Titeln wie "Herrin der Klangfarben" oder "Königin der Orgel" bedacht wird. Unglaubliche Harmonien und Rhythmen des Jazz entlockte sie der Kirchenorgel und brachte das behäbige Instrument sogar zum Swingen. ... Mit Swing, Bebop, Blues, Boogie, Latin und Funk sprengte sie im Handumdrehen das Korsett sakraler Orgeltradition. Im letzten Stück des Konzerts...zog sie im wahrsten Sinn des Wortes alle Register, um den Klang der Klais-Orgel voll auszuschöpfen. In Form von Motiven aus Johann Sebastian Bachs Toccata floss auch die klassische Musik in gewaltigen Clustern mit ein. Ihre sachkundigen und zugleich ausgesprochen charmanten persönlichen Erläuterungen zum Instrument und zu den ausgewählten Stücken ließen bei den Zuhörern wenig Fragen offen. Außerdem konnten die über eine Großbildleinwand die unglaublich präzise Hand- und Fußtechnik der Barbara Dennerlein verfolgen und bewundern. Wie flink ihre Füße über die Pedale tanzten - weshalb sie wohl auch Tanzschuhe trug -, wie rasant ihre Finger über die Klaviaturen flogen, und wie sie wuchtige Glissandi mit dem Unterarm erzeugte... im Kirchenportal wurde Barbara Dennerlein von begeisterten Zuhörern umringt."
(Badische Zeitung 20.11.09)
 

"Die Herrin über die Klangfarbe. Die Köpfe des Publikums nickten im Takt von Swing und Boogie mit, die Füße tippten auf den Boden: Unglaubliche Harmonien und Rhythmen entlockte Jazz-Ikone Barbara Dennerlein jetzt den rund 2600 Pfeifen der Kirchenorgel und dem elektronischen Instrument. ... Hinreißend charmant führte Dennerlein durch das gut zweistündige Programm in der Kirche. ... Zwischen den Werken erzählte die Künstlerin kurzweilge Geschichten... Über welche außergewöhnlichen Fähigkeiten Dennerlein an den Tasten und Pedalen verfügt, konnten die Zuschauer auch auf einer großen Videoleinwand verfolgen."
(NRZ, 19.10.09)
 

"Jazz-Akrobatin an der Orgel. Barbara Dennerlein zeigte ihr Können... Einen Konzertabend mit ihr...zu erleben, war sicher eines der Highlights des 4. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals... Sie erzählt an ihren Konzertabenden faszinierende Geschichten... Der Düsseldorfer Abend war der Begegnung zweier so unterschiedlicher Stilgattungen gewidmet: Hammond meets Churchorgan. ... Ein wenig im Stile Messiaens setzt sie flimmernde Vogelstimmen gegen dunkles Gedröhn im Bass. Allmählich nähern sich die Zonen an. Sie ist eine Pedalkünstlerin ersten Ranges. Ihr linker Fuß ist oft schneller als die rechte Hand manches Pianisten. Auf einem großen Screen konnte man ihre Bewegungen genau verfolgen. So rückte die große Orgel ganz nahe an das Publikum heran. Man sah jede Fingerbewegung, sah die Füße, die auf den Pedalen zu tanzen schienen wie Fred Astaire auf einem Parkettboden, sah, wie sie sich das Instrument langsam zu eigen machte, bis es Wachs in ihren Händen wurde. Es gelang tatsächlich. Die Orgel fing an zu swingen. ... zeigte, dass die Königin der Instrumente keine Schwierigkeiten hat, alle Höhen und Tiefen klanglicher Innigkeit und exstatischer Ausbrüche auszudrücken... Der...Übergang zur Hammondorgel ... Mit "Precious Moments" gewöhnte sie die Zuhörer behutsam an die andere Klangwelt. Mit ihrem "Organ Boogie" und dem "Rumpelstilzchen's Bossa" zeigte sie, was ihren Weltruhm begründet hat. Ihre Fingerfertigkeit, die raffinierten Taktwechsel, die klangliche Finesse machen sie unverwechselbar. Als sie dann noch in der Zugabe ihren "Long Way Blues" aus den Tasten kitzelte, verstand man, warum die Amerikaner ihr zu Füßen liegen."
(WZ Düsseldorf, 16.10.09)
 

"Sie ist die Beste! Jazzorganistin Barbara Dennerlein zauberte auf der Stadtkirchenorgel und wurde dafür mit stehenden Ovationen belohnt. Das Konzert der Münchener Musikerin auf der Goll-Orgel war als Höhepunkt des "Tags der Stadtkirchenorgel" angekündigt worden. Die Ankündigung hielt Wort... "Jazz auf einer Kirchenorgel - geht das überhaupt?" Die Antwort lautet: "Ja, ja, und wie das geht!" Zumindest wenn sich die jüngst auch als "Königin der Kirchenorgel" bezeichnete Künstlerin Barbara Dennerlein auf das Bänkchen vor den drei Manualen begibt und der "Königin der Instrumente" zum fünften Geburtstag ordentlich die Flöten- beziehungsweise Pfeifentöne lehrt. Allein die Neugier auf die temporäre Liaison der beiden Königinnen hatte die Nürtinger...zu Hunderten in ihre Stadtkirche gelockt, wo die Organisatoren mittels einer großen Leinwand Live-Bilder von der Orgel-Empore vor den Altar sandten, die es ebenfalls in sich hatten. Zeigten sie doch abwechselnd, wie die 45-Jährige mit Händen und Füßen die unumschränkte Herrschaft über die dreimanualige Tastatur und die Bass-Pedalerie ausübte. Fast zwei Stunden lang konnten die Kirchenbesucher einer perfekten Zusammenarbeit zweier Herrscherinnen lauschen, die, jede auf ihre Art, alle Register zogen. Denn deren Regler fuhren immer wieder wie von Geisterhand gezogen ein und aus, um den Klang des technischen Meisterwerks den jeweiligen Erfordernissen der Eigenkompositionen der aufregendsten Jazz-Musikerin des Landes anzupassen. Was dabei herauskam, dürfte selbst den als..."Vater unserer Goll Orgel" begrüßten Konstrukteur...einigermaßen sprachlos gemacht haben, denn schließlich ist es hierzulande (noch) alles andere als ein normaler Vorgang, wenn ein Jazz-Musiker die Tasten einer Kirchen- beziehungsweise Pfeifenorgel tanzen lässt. Dabei zeigte Barbara Dennerlein - und sie tat das nicht zum ersten Mal, wie ihre Diskografie beweist -, dass auch ihre Musik dem meditativen Anspruch eines Ortes der Gottesverehrung entgegenkommt... Was sich in der Nürtinger Stadtkirche am Samstagabend abspielte, war mit Fug und Recht ein fulminantes Ereignis. ... Der Kirchenraum wurde zum Weltenraum, in dem für Momente die Zeit stillzustehen schien... So kam die mit stehenden Ovationen gefeierte Künstlerin nicht umhin, nach einem donnernden Schlussapplaus für eine Zugabe nochmals die Orgelbank zu drücken. Ein beschwingtes Stück...setzte den launigen Schlusspunkt hinter ein mehr als Laune machendes Konzert."
(NTZ 05.10.09)
 

"Heiße Rhythmen auf zwei Orgeln. Ein Orgelkonzert zum Auftakt eines Jazzfestivals ist ebenso ungewöhnlich wie die Gegenüberstellung von Kirchen- und Hammondorgel in einer Veranstaltung. Aber, wie die voll besetzten Bänke und zusätzlich aufgestellten Stühle in der Ev. Kreuzkirche in Viersen bewiesen, erwarteten zahlreiche Zuhörer ein interessantes Konzert. Und sie wurden nicht enttäuscht. Zu den ganz Großen der Sparte Jazz auf der Orgel gehört die 45-jährige bayrische Virtuosin Barbara Dennerlein, die einen eindrucksvollen Beitrag zum Jazzfestival lieferte. Im ersten Teil des Abends entlockte sie der zweimanualigen Strutz-Orgel aus dem Jahre 1963 Klänge, die aus den 27 Registern dieses Instruments bisher wahrscheinlich nur selten zu hören waren. Von der Orgelempore auf eine Großleinwand im Altarraum projiziert, begeisterte Dennerlein ihr Publikum mit heißen Rhythmen und getragenen Blues-Melodien. ... Die kirchenmusikalischen Wurzeln des Instruments wurden dabei nicht verleugnet. Im ersten Stück...klangen immer wieder geschickt eingeflochtene Bachsche Klangfiguren an. ... Nicht zuletzt dank ihrer fabelhaften Pedaltechnik rollten die Bässe, war erstaunlich viel Drive im Spiel. ... In die Zugabe wob sie noch einmal ein Bach-Zitat ... ein.
(Rheinische Post 21.09.09)
 

"Solo für Füße. Hätte sich Bach gefreut? Hätte er, und vielleicht auch ein bisschen gewundert, was man mit den Orgelpfeifen alles machen kann. Barbara Dennerlein zeigte es im Rahmen des 84. Bachfestes beeindruckend in der Mühlhäuser St.-Josef-Kirche. ... die Künstlerin Barbara Dennerlein aus München spielte nicht nur die große Jehmlich-Orgel der Kirche, sondern hatte ihre 50-jährige Hammond-Orgel mitgebracht. Die charmante Organistin stellte sie zunächst vor. ... Klingt einfach, aber spielen muss man die Hammond-Orgel können. Und das konnte Barbara Dennerlein. Die manuell ungemein versierte Organistin verblüffte aber vor allen mit einer tollen Pedalnutzung. Das über eine Leinwand zu beobachtende Spiel begann an der Kirchenorgel, die Dank ihres fahrbaren Spieltischs nunmehr mit der gegenüberliegenden Hammond-Orgel die "Pfeifenorgeln" in ihrer ganzen Funktionalität erleben ließen. Im Jahr 1994 hatte Barbara Dennerlein ihr "Spiritual Movement Nr. 1" für die Bachtage in Würzburg komponiert. Mit diesem Stück begann sie ihr Konzert in Mühlhausen. Im Stile der französischen Spätromantik kokettiert die Komposition zunächst mit breiten Arpeggien, ehe sie in ähnlicher Intervallanordnung über punktierten Rhythmen in jene gleißende Rotation übergeht, die durch die flinken Bass-Ostinati in den Pedalen noch unterstützt wird. ... Dennerleins Klänge für Kirchenorgel, mit denen sie das Instrument zum Swingen brachte: dezent, mit von Glissandi unterstützten zarten Jazz-Assonanzen. In der Zeitfalle gefangen, ließen sich die Hörer gerne "in die Zeit fallen". Das musikalische Ostinato-Pendel machte es möglich, das schließlich wie eine Glocke im Fünferklang anschlug. Nach dem "Pendel der Zeit" setzte Barbara Dennerlein ihr Konzert an ihrem "Lieblingsinstrument" fort. Technische Erzeugung von Vibrato und Tremolo sind ihr nicht genug. Ihre Glissandi, z. T. mit dem Unterarm ausgeführt, sind sprichwörtlich. In ihren "New Yorker Impressionen" lässt Barbara Dennerlein in den Gesamtklang Johann Sebastian Bachs d-Moll-Toccatenklänge in dicken Clustern einmünden. ... Da war ihre Paraphrase über Bachs Choralvorspiel "Wachet auf, ruft uns die Stimme", in der sie wie eine Balletttänzerin mit dem linken Fuß den Kontrapunkt tupfte. ... Solo für Füße ... Der abschließende "Orgelboogie" war Barbara Dennerleins jüngste Komposition, die wiederum Dank ihrer "Beinarbeit" keinen klanglich-rhythmischen Wunsch offen ließ."
(Thüringische Landeszeitung 12.08.09)
 

"Brillante Begegnung zweier Königinnen. Barbara Dennerlein begeistert ihr Publikum an der Orgel... am Ende des Tages stand sie nach einem furiosen Konzert vor einem begeisterten Publikum in der Auferstehungskirche am Kurpark, das ihr mit stehenden Ovationen für diesen Abend zum 50. Geburtstag der großen Ott-Orgel dankte.

Und was die...Künstlerin in den vorausgegangenen zwei Stunden geleistet hatte, war in der Tat absolut beeindruckend und begeisternd: mit ihrem virtuosen Spiel und einer eindrucksvollen stilistischen Breite und klanglichen Vielfalt der ausgewählten Stücke brachte sie zunächst die 3456 Pfeifen der großen Kirchenorgel zum Klingen und Swingen, bevor sie dann an ihre mitgebrachte 'Hammond-B3'-Orgel wechselte, die sie als "die kleine Schwester" der großen Pfeifenorgeln bezeichnete, die zu Recht als die "Königinnen unter den Instrumenten" gelten. Nicht zuletzt mit ihren sachkundigen und zugleich ausgesprochen charmanten und persönlichen Erläuterungen zu den Instrumenten, ihrer Person und den ausgewählten Stücken (vornehmlich Eigenkompositionen) nahm Barbara Dennerlein die über 500 Besucherinnen und Besucher dieses besonderen Geburtstagskonzertes mit auf eine Reise in eine neue musikalische Welt. Denn so sehr auch sie etwa Johann Sebastian Bach und die anderen Klassiker der Kirchenmusik liebt und verehrt - ihre Welt ist der Jazz, und sie sieht es als besondere Herausforderung und Chance an, auch auf einer Kirchenorgel diese Musik mit ihren Swing-, Blues-, Bebop-, Latin- und Funk-Elementen zu interpretieren. ...als sie dann an der großen Ott-Orgel saß,...entzündete sie ein musikalisches Feuerwerk, das die Zuhörenden immer wieder begeisterte. "So habe ich unsere Orgel noch nie gehört", hieß es am Ende von den einheimischen Konzertbesuchern immer wieder - und dass man über eine Großleinwand von allen Plätzen aus die virtuose Spielweise, allem voran die geradezu atemberaubende Pedal-Technik, der Künstlerin auch sehen konnte, steigerte die Faszination dieser Begegnung noch. Und diese Faszination bestimmte dann auch den zweiten Teil des Konzertes, den Barbara Dennerlein im Altarraum an ihrer geliebten Hammond-Orgel gestaltete. Jetzt konnte man sich auch in Bad Oeynhausen endlich einmal live davon überzeugen, weshalb Barbara Dennerlein als die eigentliche Wegbereiterin der gegenwärtigen Orgel-Renaissance im Jazz und als die beste Jazz-Organistin der Welt gilt: es erscheint geradezu unglaublich, was die Künstlerin aus diesem fast schon historisch anmutenden Instrument herausholt - sicherlich auch mit modernster Zusatztechnik, aber vor allem mit einer Spieltechnik, die das Publikum einige Male auch mit spontanem Zwischenapplaus honorierte. Und auch dann, nein: gerade dann, wenn sie bisweilen ganz ruhige Rhythmen wählte und balladenhaft Lebens- und Naturerfahrungen beschrieb, erzeugte sie dabei Klangbilder, die die Zuhörenden tief berührten und absolut begeisterten.

"Nun habe ich doch zwei Stunden am Stück gespielt .. Sie sind ein tolles Publikum!", meinte die sympathische Künstlerin am Ende ihres Konzertes, und dieses Publikum ließ sie nicht gehen, ohne sich eine weitere Zugabe zu erklatschen. In der Tat: dieses Konzert war, wie Kantor Harald Sieger zu Anfang sagte, wirklich ein ganz außergewöhnliches Geburtstagsgeschenk - für die Orgel der Auferstehungskirche und die Menschen unserer Region."
(kirchenkreis-vlotho.de 23.06.09)
 

"Ein Weltstar zieht alle Register. Mehr als 600 Gäste erleben Barbara Dennerlein ... eine Entdeckungsreise in eine Welt aus fließenden Übergängen zwischen Swing, Bebop, Blues, Soul, Latin und Funk ... Lächelt charmant und wirbelt dann mit ihren Händen und Füßen über die Tasten.. 120 Minuten mit Barbara Dennerlein: Das sind gefühlvolle Balladen und rasante Tasten-Eskapaden. Raffinierte Bearbeitungen, überraschende Kompositionen und furiose Bass-Soli. Mal knackig und dann wieder ganz behutsam. Eine Klangwelt aus 253 Millionen verschiedenen Tönen. Wie die Hände des Weltstars über die Klaviaturen der Ott-Orgel fliegen und die Füße in den schwarzen Spangenschuhen Pirouetten auf den Pedalen tanzen, erleben die Konzertbesucher im Kirchenschiff hautnah über eine große Leinwand im Altarraum. Barbara Dennerlein befreit den Klang der Königin der Instrumente vom Korsett sakraler Tradition und entlockt der majestätischen Orgel mit ihren Eigenkompositionen ein mächtiges Klangvolumen. Die Kirche wird zum Jazz-Club... Dann rotieren die 91 verschiedenen gezahnten Räder auf der Antriebsachse der B3 und die Hammond-Orgel schnauft, schmatzt, dröhnt und piepst. Schluchzt auf, jammert und frohlockt... Und den langsamen Blues Going Home, der wie der Flügelschlag einer ganzen beschwipsten Schmetterlings-Kompanie wehmütig durch die Auferstehungskirche wabert. Und das Publikum in der Auferstehungskirche liegt dem Weltstar andächtig zu Füßen."
(Bad Oeynhausen 22.06.09)
 

"Hand und Fuß für Auge und Ohr. Normalerweise hört man in einer Kirche die Orgel. Aber bei Organistin Barbara Dennerlein ist nicht das Normale, sondern der Superlativ Standard. ... Eine Videokamera schickte Bilder der Musikerin auf eine Großleinwand im Altarraum und zeigte die mit Händen und Füßen über Pedale und Manuale der Kirchenorgel tanzende Musikerin. Ein Konzert nicht nur fürs Ohr, sondern auch fürs Auge. Es ist die Idealform des Gesamtkunstwerk Barbara Dennerlein, das alle Instrumente eines Orchesters oder einer Combo unter den Händen hat und dazwischen ihr Programm moderiert. Die Mission war eindeutig: Der Kirchenorgel mehr Jazz und Swing zu entlocken, wobei ... auch ihr mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz eingespieltes "Change of Pace" in der Vielgestalt des Klangs der Kirchenorgel große Kraft hatte. ... Ausflüge in Latin-Sound und Boogie-Woogie ... Blues, vermischt mit Bach-Zitaten. Das zeichnet dieses Wechselspiel von Kirchen- und Hammondorgel aus: das Kreuzen von Spieltechniken und Kompositionsweisen. Es gelingt, wenn die Klangeigenschaften des Instruments betont werden - wie eben bei Barbara Dennerlein."
(Saarbrücker Zeitung, 09.03.09)
 

"Hautnahe Einblicke in das Orgelspiel. Wenn Barbara Dennerlein nach Fockbek kommt, werden die Parkplätze um die Pauluskirche knapp und in der Kirche wird es heiß: ...volles Haus. Extrastühle mussten noch aufgestellt werden, damit alle Gäste diese Hochleistungsmusikerin...erleben konnten. Weit über zwei Stunden begeisterte die Künstlerin mit freundlicher Moderation und gekonntem Orgelspiel das aufmerksam lauschende Publikum. Dieses Mal zeichnete der Offene Kanal Kiel das Konzert mit mehreren Kameras auf. Das ermöglichte auf der großen Leinwand noch mehr Einblicke in das Handwerk der Organistin. Ihre Spieltechniken konnte man nun hautnah sehen und hören. Wie bei den überwältigenden Klangclustern, die sie mit breit aufgelegten Händen und Armen auf der Orgeltastatur erzeugte. Hand- und Fußarbeit der Künstlerin wirkten so, als würden sich Beine und Arme völlig unabhängig voneinander bewegen. Mit unglaublicher Präzision hüpften ihre Füße über das Orgelpedal, erzeugten damit im wahrsten Sinne des Wortes den "walking bass" als solides Fundament über die swingenden Improvisationen ihres Handspiels. Swing und Blues zeigten die Orgel als vielseitiges und klangfarbenstarkes Instrument. ... Und Barbara Dennerlein beherrscht ihre Kunst: Knapp drei Minuten lang baute die Organistin mit einem kunstvollen Vorspiel als Einleitung zu"Going home" knisternde Erwartung auf jedes ihrer selbst komponierten Werke leitete sie mit eine kleinen Geschichte ein, so wurde manche Abwechslung, mancher schnelle Wechsel in der Musik verständlich und nachvollziehbar ... Das Highlight zum Schluss war "New York Impressions", in denen Barbara Dennerlein gekonnt Johann Sebastian Bach unter anderem mit der berühmten Toccata d-Moll RWV 565 zitierte. Wie so oft, hatte sie sich auch in diesem Stück offensichtlich kontrolliert über Trance in Ekstase gespielt und war zum Schluss in die reale Welt zurückgekehrt. ... Schwebend auf Wolken endete der Abend mit großem Beifall. Der Auftakt der dritten Spielzeit für die Reihe" Orgel extra" war mit diesem Erfolg bestimmt nicht das letzte Konzert von Barbara Dennerlein in Fockbek."
(Rendsburger Tagespost 02.02.09)
 

"Die Kirche im Jazz-Dorf gelassen. ...So wirken schon die Waltzing Pipes zu Beginn des Konzerts, das der Offene Kanal als "public Orgel-Viewing" von der Empore auf eine Großbildleinwand überträgt, so dass man die Tastenschwerstarbeit auch optisch hautnah verfolgen kann, weniger wie eine Jazz-Komposition, denn wie eine mit Blue-Notes gewürzte Fantasia oder auch Toccata der alten Meister. Von Johann Sebastian Bach geht die Legende, er habe als junger Organist beim Vorspiel die hohen Herren des Klerus mit eben solchen improvisatorisch freien, dennoch kontrapunktisch elaborierten Formen, wie Dennerlein sie komponiert, verwirrt bis düpiert. Vielleicht war er ja ein früher Jazzer auf der Orgel? Barbara Dennerlein legt das zumindest nahe, wenn sie in der Coda ... nach Ausflügen zu Broadway, Boogie und Bebop auch Bach Tribut zollt, indem sie seine Toccata und Fuge d-moll ausführlich und klanggewaltig zitiert. Die Pfeifen der Kirchenorgel geraten dabei ins Swingen und Grooven, selbst bei leiseren Stücken... Dennerlein erweist sich dabei nicht nur als kreative Orgelvirtuosin, die die Kirche im Jazz-Dorf lässt, sondern auch ihre Registrierung ist kongenial. Sie bevorzugt die farbigen Register von Zungenpfeifen und Streichern, legt aber auch den Prinzipalregistern feinste Klangfarbenschrauben an. Umso passender fügen sich Christian Kappes Trompeten in den - im besten Sinne des Wortes - organischen Gesamtklang ein. Trompete und Flügelhorn lässt er so zu weiteren Registern der Pfeifenorgel werden. Ein Sound, der begeistert, weil er die Zwischentöne zwischen Welten auslotet, die unvereinbar scheinen und doch aus dem selben Holz geschnitzt und dem selben Zinn der Pfeifen gegossen sind. Jazz goes Church, als habe er genau da schon immer hin gehört."
(Kieler Nachrichten 12.09.08)
 

"Orgelabend der Extraklasse. ...das Barbara Dennerlein Duo in der Vicelinkirche. Barbara Dennerlein an der Orgel und Christian Kappe mit der Trompete zogen die Zuhörer in ihren Bann. ... Beeindruckend war die technische Ausstattung des Konzerts: Der Tanz der Finger und der Füße der Jazz-Organistin wurde auf eine große Leinwand im Altarraum übertragen, sodass auch die Besucher, die im Mittelschiff der Kirche saßen, nicht auf den optischen Genuss des Konzertes verzichten mussten. ... Nach einer eigenwilligen Introduktion, die auch dissonante Klänge und Cluster nicht scheute, begann die Musik zu swingen: Gefällig ergossen sich typische Jazz-Harmonien und -Motive in den Kirchenraum... Das anschließende Pedal-Solo Barbara Dennerleins ... virtuos und evozierte spontanen Applaus des begeisterten Publikums. ...Geradezu witzig geriet ... ein Dialog kurzer Motive zwischen Orgel und Trompete..., der denn auch vom Publikum lachend aufgenommen wurde. "Farewell to old friends" zeigte einmal mehr das hohe spieltechnische Können Dennerleins. Unglaublich schnelle und komplexe Figuren der rechten Hand wurden durch rhythmisierte Harmonien der linken Hand und den "walking bass" der Füße zu einer ansteckenden Gute-Laune-Musik komplettiert, die den beiden Akteuren offensichtlich selbst viel Spaß machte... Abschließend sei bemerkt, dass Barbara Dennerlein mit den Eigenheiten der Vicelinorgel hervorragend zurechtkam, obwohl sie nur wenig Zeit hatte, sich an die Spieltraktur, die Manualverteilung und die Registrieranlage zu gewöhnen."
(Holsteinischer Courier, 12.09.08)
 

"Berührende Momente. Zwei beeindruckende Frauen ... Ausdruck in Wort und Musik ... die Schauspielerin Hanna Schygulla und die Jazz-Organistin Barbara Dennerlein... In der anheimelnden Atmosphäre ... lauschten die Zuhörer gespannt und berührt den Texten und Kompositionen. Obwohl Dennerlein auf der Orgelempore im Rücken der Besucher spielte, erschienen beide Frauen im Altarraum: Schygulla am Pult und Dennerlein über Großprojektion. So war sichtbar, wie sich die Musikerin mit dem ganzen Körper ihrem Instrument hingab. Ihre feingliedrigen Hände bedienten die Manuale, Klappen und Züge und gleichzeitig beide Füße die Pedale. Wie auch das Publikum schaute Hanna Schygulla der Organistin fasziniert zu und war von ihrer eingängigen Musik sichtbar gerührt. ... Ohne größeres Einstudieren harmonisierte das Programm der beiden Künstlerinnen von Beginn an wunderbar..."
(Passauer Neue Presse 16.7.08)
 

"Beseelte Klänge im jazzenden Gotteshaus. Klänge, die so zuvor niemals aus den Pfeifen geströmt sind...Klänge zu beschreiben, die an sich schon unbeschreiblich sind, ist vermutlich eine sehr törichte Absicht. Und es klingt vielleicht nach Blasphemie, wenn man sagt: Diese Klänge, sie waren göttlich. Und doch war es so, als Jazzikone Barbara Dennerlein am Freitagabend in der Pauluskirche Alfred Führers Kirchenorgel nach allen Regeln der Kunst bearbeitete: Beseelte Musik im Gotteshaus... Beseelt vom Jazz, beseelte Klänge... Barbara Dennerlein hat mindestens acht Arme und acht Beine. Mit unglaublicher Virtuosität und Leichtigkeit bringt sie die von Haus aus schwerfällige Kirchenorgel schon im ersten Beitrag...auf Hochtouren. Bei den Bass-Soli führt sie nachgerade einen leichtfüßigen Stepptanz auf den Basspedalen auf, selbst die Glissandi wirken leichthändig, obwohl die großen Tasten schon enormen Krafteinsatz erfordern, und dann gehtīs auch mal mit dem Ellenbogen zur Sache. ...niemals sind zuvor derlei Tonfolgen, die durch den imposanten Klangraum pfiffen, aus den Pfeifen geströmt. Klänge mit eigenem Dennerlein-Sound, denen es aber keineswegs an Reminiszenzen großer Jazz-Musiker fehlte, wie in "Precious Moments", mit Anklängen der legendären Pat Metheny-Group, aber auch preludienartige, bachsche Anspielungen mit der Kraft eines Wirbelsturms... Ein furioser Orgeltornado, der über die Hinterköpfe der...Zuhörer hinwegwegte, ... setzte sie das Konzert vor dem Altar an ihrer 50 Jahre alten Hammond-B3-Orgel fort. Noch greifbarer wurde das, was die Musikerin an ihrem Instrument leistet, die Blues, Latin, Funk und Jazz in ihren 1000-Grad-Feuer zum Verschmelzen bringt. Die Kirche als Schmelztiegel fantastischer Klänge, wie gesagt, wahrhaft göttlich. Und auch der törichte Versuch, diesen Abend zu beschreiben, bleibt nur ein blasses Abbild ganz großer Momente."
(Hellweger Anzeiger 21.5.08)
 

"Standing Ovation für Barbara Dennerlein... Die international anerkannte Tastenakrobatin Barbara Dennerlein begeisterte mit Jazz auf der Kirchenorgel. ...speziell für die Kirchenorgel komponiert. Am Anfang hielt sie einfach den tiefsten Ton der Tastatur, worauf zunächst nur das Zischen der Luft im Gedärm der Orgel vernehmbar war. Dann wurden teils nacheinander, teils gemeinsam alle Register der Orgel gezogen und wieder eingeschoben. Das sorgte für vibrierendes Bassgebrumm, immer begleitet vom Geräusch der durch die Ventile zischenden Druckluft. Obwohl dabei musikalisch nicht viel passierte, verstand Barbara Dennerlein es, auf diese Weise eine ungeheure Spannung aufzubauen. Man hatte das Gefühl, der gesamte Korpus der saalhohen Orgel arbeite, und würde jeden Moment majestätisch und raketengleich von der Kirchenempore abheben. Meine Vorstellung dieser Rakete wäre jedoch kein Modell der NASA, sondern das behäbige Mondgefährt eines Jules Verne gewesen. Dann schaffte die Musikerin den gekonnten Übergang in eine jazzige Walzermelodie. Es war ein musikalischer Hochgenuss, die mechanisch-träge Kirchenorgel swingen, grooven und bluesen zu hören. Im Publikum machte sich das Erstaunen über die ungewohnten klanglichen Möglichkeiten des sonst nur sakral ertönenden Instruments in rauschendem Beifall Luft. ...Als sie das voraussichtlich letzte Stück ankündigte, ertönte ein enttäuschtes "Oooh" aus dem Publikum. "Das ist Musik in meinen Ohren" freute sich Barbara Dennerlein. Nach standing ovations gab es als Zugabe ... Wieder standen die Zuhörer mit heftigem Applaus auf, sehr zur Freude der Künstlerin. ...Mit einem anspruchsvollen Arrangement...verabschiedete Barbara Dennerlein sich von ihrem begeisterten Publikum. Als sie von der Empore nach unten in den Kirchenraum kam, gab es noch einen Extra-Applaus von dem Teil des Publikums, der das Geschehen vorher nur auf der großen Video-Leinwand verfolgen konnte."
(OA 1.5.08)
 

"Auch Pfeifen können swingen. Mit einer unvergleichlich virtuosen Künstlerin an der Orgel der Evangelischen Kirche und einer gelungenen Licht- und Videoinstallation lieferten die Jazztage einen zweiten Höhepunkt von internationalem Format... In gleißendes Scheinwerferlicht gebadet verband die Künstlerin virtuoses Orgelspiel und körperliche Anstrengung zu einem konzertanten Ereignis der Extraklasse. ...eine Fülle neuer Klangeindrücke, die man dem gewaltigen Instrument nicht zugetraut hätte. Dennerleins Hände hasten über die schwarz-weißen Tasten, blitzschnell legen die Füße dunkle Basstöne darunter. Singen erst einige Pfeifen, so entfaltet sich im Laufe der Stücke das gesamte Volumen der Schuke-Orgel. Dabei scheint Dennerleins ganzer Körper zu tanzen und der Klang Ausdruck dieses Tanzes mit dem Instrument zu sein. Mit Stücken wie...zeigt die Künstlerin einen kleinen Ausschnitt ihres Könnens, bei dem sich experimenteller Sound mit groovigen Jazzstandards verbindet. Geschickte Stimmungs- und Tempowechsel, jazzige Leichtfüßigkeit und sakrale Strenge, verbinden sich zu einem auditiven Ereignis. Zwischen den Stücken erläutert Dennerlein sympathisch den Ursprung ihrer Musik und technische Details zu "ihrem" Instrument. Durch die gleichzeitige Kameraübertragung auf eine Großbildleinwand gewinnt das Konzert eine visuelle Komponente hinzu, die es den Zuhörern ermöglicht, der Musikerin bei ihren rasanten Läufen über die Schulter zu schauen. ...beweist Dennerlein, dass sie auch im Blues verwurzelt ist...wechseln sich rasende Fingerläufe mit starken Melodien ab. Spätestens jetzt ist auch der letzte von der Begabung der ungemein hübschen Künstlerin überzeugt und nach dem wundervollen "Tin Tin Deo"steht das Publikum mit Standing-Ovations geschlossen für seine Zugabe ein. Die gibt es in Form von...und einer wunderbar arrangierten Version von "Georgia on my Mind", die die Jazzkenner ins Schwärmen versetzt. "Die Dennerlein in Wiehl, das ist wie die Rolling Stones in Windhagen", meint einer der Besucher, während sich die Musikerin ihren Weg durch die Menge bahnte um...zu signieren."
(Oberberg Aktuell 1.5.08)
 

"Kein Tanz in den Mai, sondern ein grandioser Tanz auf der Pfeifenorgel. Barbara Dennerlein holte aus der Kirchenorgel...den Swing, den Blues, den Groove. Dabei tanzten ihre Finger über die Tasten und die Füße - in originalen Standard-Tanzschuhen - über die Pedale. Es war eine Wonne ihr dabei zuzuschauen. Zuschauen konnte das Publikum in der Kirche durch die Übertragung auf die große Leinwand die im Kirchenschiff unter der Orgel angebracht war. Die zwei Kameraleute zeigten in hervorragendem Wechsel mal die tanzenden Füße, die über die Tasten schnellenden Finger oder Barbara Dennerlein als Gesamtbild. So gab es nicht nur einen Hörgenuss - auch fürs Auge war das Programm fulminant. Barbara Dennerlein zog alle Register, um immer wieder mit neuen Facetten im Klangspektrum zu überraschen. Hochkonzentriert, aber mit einer elfenhaften Leichtigkeit schnellten Finger und Füße über Tasten und Pedale. ... Mit ihrem natürlichen Charme verzauberte sie ihr Publikum nicht nur mit ihren musikalischen Darbietungen, sondern auch bei den Ansagen zu den einzelnen Stücken. ... Barbara Dennerlein drückt nicht nur ihre Emotionen in ihren Stücken aus, sie sucht die emotionale Nähe zu ihrem Publikum mit ihrer ganzen Art. Zwischen den Stücken plauderte die Münchnerin in ihrem charmanten Dialekt über ihr Verhältnis zur Musik, über Gedanken beim Entstehen ihrer Kompositionen und über Begegnungen mit Musikern, die ihren Weg geprägt haben. Diese Einführungen freuten die Jazz-Fans, die so einen besonderen Zugang zu den gespielten Stücken und der Jazzmusik an der Orgel erhielten... keine starren Grenzen, sondern fließende Übergänge. Teilweise einzelne klassische Passagen, dann wird es jazzig und die Pfeifenorgel groovt ohne Ende. Das hängt mit Barbara Dennerleins brillanter Spieltechnik zusammen, mit der sie einen innovativen und unverwechselbaren Stil kreiert. Durch die meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels gelingt es ihr mit von ihr speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken die immensen Klangmöglichkeiten voll auszuschöpfen und das doch etwas träge Instrument zum swingen zu bringen. Zwischendurch lässt sie das Publikum und sich selbst etwas entspannen bei einem Blues... Hier baut sie sogar Läufe aus Bach-Kantaten ein. Viele Wechsel in Taktart und Stimmung ... Bei stehenden Ovationen lässt sie sich nicht lange bitten und brilliert nochmals .. am Schluss des glänzenden Abends, der wohl das Highlight der Jazztage ist."
(vma - 30.04.08)
 

"Mit der Orgel getanzt. ...gab sie an der Kirchenorgel eine großartige Vorstellung. Zum Hören und zum Sehen. Denn Dennerlein ließ sich auf die Finger schauen und auf die Füße auch. Eine Filmkamera hatte die Organistin durchweg im Blick, schickte per Beamer bewegte Bilder auf die Leinwand vor dem Altar - von der Musikerin Dennerlein und der Moderatorin Dennerlein. Denn die Jazzerin versteht es vortrefflich, auch über ihre Musik zu sprechen. ... Wie kräftezehrend die irrsinnig schnellen Tempi sein müssen...ist der Musikerin kaum anzumerken. All das wirkt spielerisch, leicht. Dennerlein tanzt an der Orgel und sie lässt die Orgel tanzen. ...ihre Eröffnungsmusik, zunächst ein Anflug wie aus dem Nichts, dann mit gewaltiger Wucht, irgendwie klassisch, um irgendwann purer Jazz zu sein. Mit Mustern, die sich immer wieder anders wiederholen, mit Variationen und Improvisationen, kräftigen Dissonanzen, fröhlicher Ironie, ganz viel Klang. Spielt hier wirklich eine einzige Frau oder versteckt sich nicht doch...eine Jazz-Combo irgendwo hinter der Orgel?! Jedenfalls ist das Bass-Solo, das Dennerlein "zu Fuß" hinlegt, groß. Musik zum Träumen spielt sie...und kostet dabei den Klangreichtum der Kreuzkirchen-Königin aus. Das Klappern der Tasten, das "Durchatmen" der Pfeifen sind akustische Effekte, die sich "automatisch" einstellen. Das hat robusten Charme, gibt der Begegnung von Jazz und Kirchenorgel Authentizität. Es menschelt im Konzert von Barbara Dennerlein. Die Künstlerin und ihre Kunst kommt dem Publikum sehr nahe. Was ziemlich gut tut."
(Siegener Zeitung, 10.11.07)
 

"Vollgas bis zur letzten Sekunde (Dürener Jazztage)...Und am Abend sorgte Barbara Dennerlein in der Christuskirche für ein großartiges letztes Ausrufezeichen dieses pulsierenden Festivals... In der Christuskirche gab es am Abend keinen Platz mehr. Etwa 500 Musikfans wollten erleben, welche Töne Hammond-Virtuosin Barbara Dennerlein der Kirchenorgel entlockt. Ihr Konzert sollte das künstlerisch wertvollste des Festivals werden. Barbara Dennerlein und die Steinmeyer-Orgel der Christuskirche entpuppten sich als Traumpaar. Den Zuhörern wurde ein grandioses Klangerlebnis geboten. Die Jazzerin war, hervorragend begleitet von Schlagzeuger Marcel Gustke, sogar erfolgreich bei dem Versuch, das eher schwerfällige Instrument für spielerisch leichte lateinamerikanische Rhythmen kompatibel zu machen. Ihre Komposition "Downtown New York" war der krönende Abschluss des ersten Konzertteils, bevor Dennerlein an die Hammond-Orgel wechselte, um auch an ihrem angestammten Instrument das Publikum zu begeistern."
(AZ, 19.8.07)
 

"Mehr Körper war in der Kirche nie. Wie der Jazz ein Gotteshaus durchdrang ... Es swingt wie der Teufel. Finger schnippen, Knie wippen, Backen grinsen. ...wo Barbara Dennerlein, Hammond-Heldin aus München, die große Pfeifenorgel in der Michaelskirche rockt... Und die Dennerlein, eine der weltweit besten Organistinnen, spielt so gar nicht frömmelnd, sondern mit vollem Körpereinsatz... Ein Kameramann filmt die Jazzerin oben in der Empore dabei, wie ihre Finger über die drei Manuale wandern, wie die Stiefel auf den Pedalen tanzen, wie sie sich lächelnd in eine Art Ekstase hineinspielt, selbstvergessen, bei aller Konzentration und Spielkunst. So, dass auch schon mal ihr ganzer arm auf die Tastatur fällt oder die Handflächen sich durch die weißen und schwarzen Klangplättchen wühlt, als gäbe es nichts Lustvolleres... Mehr Körper, mehr Bewegung, mehr Lust war nie in der Michaelskirchen-Musik. Und das Publikum, auch das ganz unten im Kirchenschiff, nimmt an allem ganz nah teil, weil es Dennerleins Orgel-Kraftakt auf einer großen Videoleinwand bis ins Detail verfolgen kann. Der nächste Organist in der Michaelskirche wird es somit schwer haben. Das Geheimnis der großen Orgel ist gelüftet, ihre Arbeitsweise offen gelegt. Und eine Virtuosin, eine Frau zumal, hat gezeigt, wie es geht. Wie an den bunten Hebeln..., den Registern, gezogen werden muss, um den Klang nach Bedarf zu verändern. Wie sich Manuale und Pedale zum Leben erwecken lassen. Und wie scheinbar leicht, wie selbstverständlich das zu bewerkstelligen ist... Dennerleins Komposition..., die auf dem oberen Manual mit spirituellem Ernst und mächtigen Akkorden beginnt, begleitet von dröhnender Pedal-Pracht, um schließlich in jene lustvoll-ekstatische Tastenwühlerei zu münden, bei der Dennerlein ihre sicher leichter zu spielende Hammondorgel überhaupt nicht mehr zu vermissen scheint. Schließlich das Ende des Stückes mit Bach-Zitaten und erneuter sakraler Wucht... Die ganze Welt der Orgel in einem Stück. Mehr kann das Publikum von der Pfeifenorgel innerhalb dieser kurzen Spanne nicht zu hören bekommen. Und es weiß dies, reagiert mit jubelndem Applaus. Der Beifall gilt der Virtuosin, gilt schier unglaublichem technischen Können, gilt absoluter Beherrschung. Aber er gilt auch der Spielfreude dieser Frau, die sich als bewusste und gewollte Autodidaktin ihr Leben lang von ihrem Gefühl und ihrer Neugierde leiten ließ. Die ständig was ausprobierte, die sich immer was traute. Jetzt eben auch an der Königin der Instrumente, der riesigen Pfeifenorgel. Und dabei stets die Lust am Spiel in den Vordergrund stellte..."
(Waiblinger Ztg, 30.7.07)
 

"Virtuose Klangmalereien auf der Orgel. Ein großartiges musikalisches Schauspiel bot die Hammond-Organistin Barbara Dennerlein an der Kirchenorgel in der Kemptener Basilika St.Lorenz. Die Kinoleinwand vor dem Gemeindealtar zeigte in Live-Videoprojektion den Orgeltisch mit seinen drei Manualen, darüber sehnig-muskulös-schlanke Hände und Finger in akrobatischer Aktion. Auf so etwas haben die über 600 Besucher offenbar gewartet, wie der minutenlange Beifall im Stehen am Schluss bewies... Eine tolle Spieltechnik steht ihr zur Verfügung. Auch die Register, die vielen Klangfarben, bedient sie gefühlvoll-effektiv. ... Zunehmend kommt Freude auf an breiten Cluster-Klängen, bis sich linker Ellbogen und Unterarm in die Tasten "knien", schlangengleich und crescendo aufwärts robben - Stopp und leiser Diskant-Neueinsatz zur Coda, in aufrauschend hingesetztem Kirchenschluss... ihr langsam wiegender Swing schreitet im Basspedal der Orgel zurück zum Gospel, mutiert zur Frohen Botschaft."
(Allgäuer Zeitung, 2.5.07)
 

"Das große Abenteuer. Eine Melodie-liebende Jazzerin an der Klais-Orgel der Würzburger Augustinerkirche - und das große Abenteuer beginnt. Barbara Dennerlein hat zwar eine höchst kunstvolle Variante der afroamerikanischen Unterhaltungsmusik entwickelt. Doch es scheint schier die Pfeifen des Kathedral-Instruments auseinanderzureissen, wenn die Töne so modern angeschliffen werden, unkirchliche Tonarten und Betonungen erklingen. Die legendäre Münchner Hammond-Organistin setzt nie auf Schock-Effekte, auch wenn sie mal den ganzen Unterarm auf die Tastatur stemmt. Es sind die Details, die den Eindruck des Neuartigen, bisweilen gar Unpassenden hervorrufen. ... Hier ist jede Note in ihrer Gegenwart einzigartig. ... Dem begeisterten Publikum bescherte sie nicht nur ein Hörerlebnis. Eine Kamera übertrug die Spielende auf eine Leinwand im Altarraum. Sicher nicht zum letzten Mal..."
(Main-Post 30.4.07)
 

"Federleicht aus tausend Pfeifen. Wer eine Kirchenorgel spielen hört, denkt an...Gottesdienste. Meist ertönt die Königin der Instrumente schwer und mitunter düster. Nicht so am vergangenen Mittwoch.... Die weltbeste Organistin Barbara Dennerlein verlieh der Orgel Flügel. Mit groovigen Jazz- und Bluessongs entlockte sie der Orgel, was zuvor unmöglich erschien, und begeisterte mit diesem fulminanten Festivalbeginn die...Konzertbesucherinnen und -besucher. Barbara Dennerlein gilt als Virtuosin auf der Orgel. Daran liess sie auch keinen Zweifel. So wie ihre Hände über die Tasten flogen und die Füsse über die Pedale gleiteten, so breitete sich ihre Musik federleicht durch die Kirche aus. Aus tausend Pfeifen blies Barbara Dennerlein den Jazz und Blues dem Publikum entgegen. ... Mal spielte die Orgelkönigin aus München sanft, mal betörend und entführte mit ihrer Musik in eine fremde Welt. ... Vier Kameras hielten jede ihrer Fingerbewegungen fest und übertrugen die Bilder auf eine Grossleinwand vor dem Kirchenaltar. Dieser Konzertabend war somit nicht nur musikalisch, sondern auch multimedial ein Ereignis."
(Urner Wochenblatt, 23.3.07)
 

"Dennerlein bringt den Jazz in die Kirche. Auf der Kirchenorgel kann man Jazz spielen, der swingt und groovt. Das bewies Barbara Dennerlein in einem Weltklassekonzert. ...begeisterte auch die fleissigsten Konzertbesucher. ... Barbara Dennerlein sorgte...für einen einzigartigen Auftakt des Tonart Festivals. Besucher liessen sich den musikalischen Leckerbissen nicht entgehen. ... Erstaunlich, was die Musikerin aus dem Instrument holt - und vor allem, wie die Musikerin das macht. Nicht nur akustisch, auch optisch war das Konzert ein besonderes Erlebnis. Während man sonst in der Kirche den Organisten nicht sieht, zeigte Barbara Dennerlein - dank einer Videoübertragung in den Chor - wie man eine Kirchenorgel mit Händen und Füssen bearbeitet. ... So spielte sie bei ihrem zweistündigen Auftritt eigene und fremde Stücke, die perfekt auf den Klang und die Eigenschaften des Instruments zugeschnitten waren. Die Jazzerin reizte die Möglichkeiten aus und hatte ihren Spass dabei. Diese Spielfreude übertrug sich auch aufs Publikum."
(Neue Urner Zeitung, 22.3.07)
 

"Alles andere als schwarz und weiß. ...Funk und Jazz auf der Kirchenorgel. ...Barbara Dennerlein ist immer noch fleißig in der Philharmonie. Nein, nicht mehr beim Musizieren, sondern beim Signieren von CDs und kleinen Plaudereien mit ihrem Publikum. Das konnte zuvor im gut gefüllten Alfried Krupp Saal gar nicht genug bekommen von der charmanten Orgellady und ihrer Musik. Nach knapp drei Stunden inklusive Pause erst verstummte die Hammond B3. Eröffnet hatte Barbara Dennerlein den langen Konzertabend auf der großen Pfeifenorgel des Hauses. ... Ja, eine Kirchenorgel kann swingen und fauchen und jazzige Energie verströmen mit übereinander geschichteten Klangbildern. Barbara Dennerlein versteht es im wahrsten Wortsinn, viele Register zu ziehen auf diesem musikalischen Ungetüm. Zurückgenommen und farbenreich, aber auch explosiv und energievoll. ...Dem Publikum gefällt die Mischung: Stürmischer Beifall am Schluss. Und natürlich gibt es eine Zugabe: "Black & White", eine schnelle, eine Klasse-Bluesnummer. Aber kein Titel als Überschrift für dieses Konzert, das alles andere als nur schwarz und weiß klang."
(NRZ 26.2.07)
 

"Furioser Auftakt. Begeistert feierten die Zuhörer...den Auftritt der Musikerin Barbara Dennerlein. Die weltberühmte Künstlerin spielte Jazz auf der neuen Woehl-Orgel. ... Die Künstlerin stellte in der ausverkauften Pauluskirche den Zuhörern die neue Woehl-Orgel vor...brachte frischen Wind in die Kirchenorgelszene. Mit Video-Übertragung auf eine große Leinwand wurde das Konzert zum multimedialen Gesamtkunstwerk-Erlebnis. Das bayerische Energiebündel spielte das mit behäbig-sakralem Image verbundene Instrument leicht, elegant, mit virtuoser Schnelligkeit und subtilen Klängen... Mit allen Registern des neuen Instrumentes machte Barbara Dennerlein in dem zweistündigen Konzert bekannt. ... Ein harter Testlauf mit Musik für das neue Instrument, das hier maximal beansprucht wurde. Die Kirche war voll besetzt. Nicht einmal alle Interessenten konnten eingelassen werden... War es eine Kunst für den Erfinder Laurens Hammond, eine elektronische Orgel wie eine Kirchenorgel klingen zu lassen, so bewies Barbara Dennerlein, dass es auch umgekehrt geht. ... Großartig, wie sie offensichtlich jeden Arm, jedes Bein und jeden Finger total unabhängig voneinander bewegen kann. ... Souverän überzeugte die Musikerin das Publikum davon, dass auf dieser Orgel nicht nur Choräle, Bach und Mendelssohn, sondern auch Fats Waller und Blues faszinierend klingen können. Das Konzert schloss vor der Zugabe ab mit der selbst komponierten Hommage "Downtown New York". Darin kam Johann Sebastian Bach mit seiner berühmten Toccata und Fuge d-moll BWV 565 dann doch noch, zumindest in Zitaten, zu seinem Recht. Standing Ovations gab es dafür. Das alles in einem Konzert mit neuer Orgelmusik und Werken sinfonischer Ausmaße, in denen sich die Künstlerin teils in Trance zu spielen schien, mit akustischen Herausforderungen, die durch die freundliche und gekonnte, sehr persönliche Moderation der Künstlerin gerne angenommen wurden. Damit ist der Start der Orgelreihe extra gut gelungen."
(Rendsburger Tagespost 8.1.07)
 

"Dennerlein bezaubert Publikum im Dom zu Klagenfurt. ...sorgte für Staunen darüber, wie "jazzig" und "bluesig" eine Kirchenorgel gespielt werden kann.... Hände und Füße flitzten mit atemberaubender Geschwindigkeit über Manuale und mit fast an einen Stepptanz erinnernder Technik über Pedale der Mathisorgel.... So führte sie einen mächtigen Klangtrialog, wobei auch Zitate von Klassikern - wie eine Toccata von Bach - beim Blues...durchblitzten. All dies konnte man auch auf einer Leinwand vor dem Altar sehen. Mit phänomenaler Technik, viel Groove und fantasievollen Improvisationen musizierte die Ausnahmekünstlerin.... Balladen...begeisterten das Publikum, das sich mehrere Zugaben erklatschte."
(Kärntner Zeitung, 21.10.06)
 

"Reise durch Klangkosmos. Swing und Latin, Blues, Funk und Rock in einer katholischen Kirche - selten hat jemand die Klangmöglichkeiten einer neuen erstklassigen Kirchenorgel so ausgelotet wie die "first Lady" der Hammond B3 Barbara Dennerlein. Auf Einladung des Musikkreises...spielte der Orgeltornado aus München..., so dass während des zweistündigen Konzertes jede Komposition ihren eigenen unverwechselbaren Klangkosmos entfalten konnte.... Verschleppte Rhythmen, ungerade Metren, variable Tempi und Intensitäten wechselten sich ab mit federleichtem Swing. ...locker eingestreuten Bach-Zitaten...hinreißende Balladen, die sie speziell für Kirchenorgel oder Philharmonisches Orchester geschrieben hat. ...Die Interpretin...besticht mit "walking bass", der mit speziell dafür angefertigten Schuhen später zum Veitstanz gerät. Was Barbara Dennerlein mit den Füßen macht, ist Atem beraubend, aber nur der Auftakt zu einem vielschichtigen Spiel auf drei Ebenen.... Beeindruckend ist Dennerleins souveräner Umgang mit Schwellwerk und Register, wodurch sie zahllose Klang- und Dynamikvariationen ausführen kann. So lebt die "Königin der Instrumente" auf wie ein ganzes Orchester.... Viertelstündige Elegien...zeigen die kompositorische Meisterschaft der einzigartigen Orgelvirtuosin."
(Mainzer Allgemeine Zeitung, 13.10.06)
 

"Leichtfüssig über das Pedalmanual getänzelt. Was alles aus einer Orgel herausgeholt werden kann, zeigte die Jazzorganistin Barbara Dennerlein am Sonntagabend anlässlich des dritten Teils des Usterner Orgelfestivals in der reformierten Kirche. Nach einer Einleitung von wenigen Takten im sakralen Stil schien die Kirchenorgel in Bewegung zu geraten und in einen wiegenden Rhythmus zu verfallen. Dazu steigerte die Organistin Lautstärke und Klangfülle, bestach mit einem improvisierten Pedalsolo und überraschte mit unvermitteltem Abbruch... ...mächtige Bässe und harmonisch getragene Variationen... Aufrührerische Glissandi wechselten mit kraftvoll wummerndem Sound. Tempo und Lautstärke wurden gesteigert... Leichte, schwebende Klänge mit melodiösem, beruhigendem Motiv waren in einer weiteren Komposition von Dennerlein zu geniessen. Sie variierte die kleine Melodie unendlich, versteckte sie aber nie und erfreute durch raffinierte Einfälle. ... Dann liess sie zarte, feinste Töne erklingen."
(Der Zürcher Oberländer 5.9.06)
 

"Das Herz der Ewigkeit. Barbara Dennerlein an der Orgel der Stiftsbasilika Aschaffenburg... Dann setzte sie sich an die Klais-Orgel und entfaltete ein monumentales Klanggemälde der Moderne... Viele Zuhörer im voll besetzten Kirchenschiff - es mussten zusätzlich Stühle aufgestellt werden - waren sicher neugierig, wie sich das mächtige Instrument als Bigband-Ersatz machte. Dank der atemberaubenden Virtuosität der Organistin, die die Schönheit der Klais-Orgel lobte, wurde das Konzert zu einer unvergesslichen Jazz-Session. Auf einer riesigen Video-Leinwand...verfolgten die Zuschauer Dennerleins Ganzkörpereinsatz live: der Stepptanz der flinken Füsse auf den Pedalen, mit denen sie...die Basslinie übernahm, der Gebrauch von Fäusten und Armen, mit denen sie kraftvolle Cluster anhäufte..., und zwischen drei Manualen hin und her flitzende Finger. Wer geglaubt hatte, eine Orgel sei nicht zum Swingen und Grooven gebaut, wurde eines Besseren belehrt. Es war, als ob in der jahrhunderte alten Basilika das Herz der Ewigkeit pochte. Elektronische Kamera-Spielereien vertieften den meditativen Charakter der Eigenkomposition... Das ruhig beginnende Stück verdichtete sich zu spiralförmigen Wiederholungen von betörender Intensität. ...so phantastisch war auch der zweite Teil des Abends ... Das Geheimnis dieser emotionsstarken Magie ist wohl das strenge, disziplinierte Spiel dieser grazilen Frau mit den langen braunen Haaren. ...zum Schluß ein Blues, tief und fast schmerzhaft schön, der mit einem letzten Aufglitzern der d-moll Toccata verklang."
(Main-Echo, 7.8.06)
 

"Ein Gigant beginnt zu swingen. Erlebnis von beglückender Intensität... Da sage noch einer, so eine Kirchenorgel mit ihrer verzögerten Akustik sei nicht beweglich genug für die komplexen Rhythmen und schnellen Harmoniewechsel des Jazz. Wenn eine Meisterin wie Barbara Dennerlein mit flinken Fingern in ihre Tasten greift und leichtfüßig über ihre Pedale tänzelt, dann beginnt auch ein Gigant von einem Instrument wie die dreimanualige Orgel...zu swingen. Und wie! So geht das also... Besucher des Konzerts, das die international gefeierte Jazzorganistin dort...gab, hörten und sahen es. Sie hatten sich auf das Experiment "Jazz an einer Kirchenorgel" eingelassen und erlebten eine wahre Sternstunde in der Geschichte des Jazzclubs. Nicht bloß, weil sie auf einer Leinwand in Altarnähe mittels Videotechnik die frappierenden Pedalläufe, die blitzschnellen Manual- und kraftraubenden Registerwechsel, überhaupt die ausgefeilte Spieltechnik von Barbara Dennerlein hautnah miterleben konnten, und auch, wie immer wieder ein Lächeln über ihr Gesicht huschte... da wollte man bloß noch lauschen und diesen orchestralen Klangkosmos in sich aufnehmen, den die Tastenzauberin da oben entfachte, und der die Grenzen zwischen Bachs Kunst der Fuge und dem Jazz einfach auslöschte... in immer neuen Klangfarben ... Figuren und Harmoniefortschreitungen, die einen Ort und Zeit vergessen ließen. ...dank der phantasievollen Registrierung ...da vereinigten sich sakrale Orgelmusik und kraftvoller Jazzsound, Himmel und Erde...Stimmungswechsel...mit harten Unterarm-Clustern. Doch die Vier-Orgel swingte nicht bloß, sie hatte den Blues...mit Anklängen an Bach und Glissandi, bei denen Barbara Dennerlein alle Register zog... und das Publikum stimmte mit lautstarkem Beifall zu. Und so war das Konzert ein Erlebnis von aufregender, beglückender Intensität - nicht nur für die begeisterten Besucher, sondern sicherlich auch für die frisch gestimmte Orgel, die in ihren 40 Jahren wohl noch nie ihre ganze Klangfülle so schön hatte hören lassen dürfen.
(Badische Zeitung, 8.4.06)
 

"Jazz-Organistin Barbara Dennerlein riss Zuhörer mit. Sakral Getragenes und fetzige Rhythmen. Es war in einer Kirche, es war ein Orgelkonzert, und doch war es alles andere als klassisch: Rund 300 Zuhörer in der voll besetzten Pauluskirche haben am Freitag einen bemerkenswerten Abend mit der Münchner Jazz-Organistin Barbara Dennerlein erlebt... Dennerlein, die nicht nur in Deutschland einen hervorragenden Ruf genießt, zeigte den Zuhörern, was in diesem Instrument steckt: Vom sakral Getragenen, das zeitweise aus ihren Spirituals klang, bis hin zum technoiden Wabern und Grummeln, wenn Dennerlein frei improvisierte mit nur einem einzigen Ton: Da klang die Kirchenorgel plötzlich wie die Maschine eines U-Boots. Klassisches löste Improvisiertes ab und umgekehrt - und nicht nur Dennerlein, auch die stattliche Kirchenorgel machte dabei eine gute Figur... Am Ende des etwas anderen Kirchen-Orgelkonzerts bekam das begeisterte Publikum, was es sich wünschte: Zugaben."
(WAZ, 16.1.06)
 

"Wenn die Orgel heiligen Blues hat. ...ein kleines Lächeln umspielt die Lippen der Künstlerin, die mit geschlossenen Augen flinkfingrig in die Tasten greift...schon nach der sakral klingenden Intro fängt das Instrument mit einer Leichtigkeit zu grooven und zu swingen an, die der Zuhörer diesem Ungetüm nie zugetraut hätte. In lang gezogenen Intensitätswellen kostet die Münchnerin die Klangfülle aus, die sich ihr bietet...assoziiert die Stimmungen einer brodelnden Metropole, die Dennerlein mit schnellen Läufen, harten Unterarm-Clustern und Bässen unterstreicht. Eines der mitreißendsten Stücke dieses Konzertes - wie auch der Orgel-CD "Spiritual Movement No.1" - ist ihre Komposition "Holy Blues" mit ausladenden Basslinien und aufrührerischen Glissandi. Kurze Melodiefragmente werden von Harmonievariationen begleitet und jeweils mit einem Cluster abgeschlossen... Auf den Pedalen der Kirchenorgel hat Dennerlein eine Technik entwickelt, die der Bass-Simulation ihrer Hammond-B3 entspricht und die ein rhythmisches Fundament setzt, wie es sonst der Kontrabass kann. Die Organistin spielt die Melodielinien über ostinaten Akkorden, dann mit der rechten Hand Harmoniefortschreitungen über den Bassfiguren der linken. Das klingt wie ein Aufschrei. Diese Orgel hat den Blues! ... ,dass die Jazz-Organistin längst ihren eigenen und unverwechselbaren Stil gefunden hat. Sie swingt unnachahmlich, setzt stark auf Grooves, liebt unterschiedliche Stimmungen sowie die Wechsel zwischen Klangfarbenmalereien und Melodielinien - und sie fasziniert mit unübertroffener drivender Fußarbeit. Sie baut...lange Spannungsbögen mit Volumina und Intensitätssteigerungen auf, um sie dann abrupt aufzulösen. In dieser tänzerischen Leichtfüßigkeit, diesen Wechseln von Rhythmen, Metren, Dynamik, Intensität und Klangfarben klingen selbst ehrwürdige Standards frisch und vital. Zwischen den Stücken erweist sich die Münchnerin als charmante Moderatorin... Das Publikum in der gut gefüllten großen Kirche kann auf einer Leinwand das Spiel Barbara Dennerleins auf der Orgelempore auch optisch verfolgen, zeigt sich von den akustischen Genüssen begeistert und spendet ihr rauschenden Beifall."
(Wormser Zeitung, 17.10.05)
 

"Ein grandioses Konzert mit stehenden Ovationen für die Jazz-Königin auf der Orgel. 'Jazz meets church organ' war angekündigt und wurde zum ausgefallenen musikalischen Glanzlicht: stehende Ovationen und Begeisterung pur für Barbara Dennerlein. Die bekannte und viel gerühmte Jazz-Königin an der Orgel, die nicht nur auf den Festivals der Weltmetropolen von New York bis Tokio, von Den Haag, Berlin bis London sensationelle Erfolge feiert, konzertierte in der voll besetzten St. Ludgerus-Kirche. Mit unglaublicher Genialität, Musikalität und Perfektion erweckte sie den orchestralen Kosmos der Pfeifenorgel gleich einer virtuosen Zauberin zu rauschenden Klangbildern, brachte das mechanische Klais-Instrument in immer neuen Rhythmen und Sounds zum Swingen.
Jede Sehne, jeder Muskel des Körpers der aparten Jazzerin verschmolz förmlich mit der Musik. Die Hände tanzten elegant, mal rasend wie der Sturm, mal sanft streichelnd über die Tasten und die Füsse steppten mit brillanter Leichtigkeit auf den Pedalen, beherrschten die Orgel perfekt. Im ästhetischen Genuss sichtbar mittels Videotechnik im vorderen Teil der Kirche auf einer Leinwand übertragen. Da eröffneten überwältigende Klangstrukturen ungeahnte Hörgenüsse. Mit Charme und Esprit kommentierte die Künstlerin ihr Spiel. Für sie ist 'Jazz ein Synonym für Freiheit, Freiheit von Vorurteil und Diskriminierung, von Zwang und Konvention, lebt in erster Linie von Improvisationen.' Dieses musikalische Credo vermittelte sie in fantasievollen und variationsreichen melodiösen, sanften und wuchtigen Improvisationen. ... Bereits hier wurde mit Vitalität und Fantasie deutlich wie die Orgel mit ungeahnten Möglichkeiten durch ein Genie zum Jazz-Orchester werden kann. Klassische Jazzelemente vermischten sich mit denen modernen Stils auch im Lobgesang auf die Natur. Im Blues...faszinierten völlig neue musikalische Dimensionen mit rhythmischen Gags in fantasievoller Registrierung, meisterhaft illustriert mit den typischen Grooves und fantastischen Klangmalereien. ...kamen wunderbar leichte und jubilierende Farbklänge in blusiger Phrasierung zum Schwingen. ...brillierte Dennerlein mit Verzierungen in der rechten Hand, Melodieführung mit der linken und bewegten Rhythmen gleich einer Stepperin auf der Bass-Pedalklaviatur. Temperamtvoll und in rasanten Tempi dann die Zugabe...mit fulminanten Klangkaskaden auf hämmernden Tasten und furiosem Tanz auf den Pedalen. Einfach grandios, Wiederkommen erwünscht! 'Barbara Dennerlein ist eine Gallionsfigur, eine moderne Ikone oder eben eine deutsche Musikerin zeitgemäß und von grossem Format' urteilte eine Jury der Deutschen Jazzförderation e.V. und berief sie zur ersten deutschen Jazzbotschafterin. Ihre Auszeichnungen sind bereits zweistellig, ebenfalls ihre CD-Produktionen."
(Rheinische Post, 18.9.05)
 

"Diese Frau zieht alle Register. Barbara Dennerlein spielt zum zweiten Teil der Mendelssohn-Musiknacht. Dicht gedrängt sitzen die Menschen in der St-Josef-Kirche. Das Interesse an Barbara Dennerlein ist groß: Protagonistin an der legendären Hammond B3, mit der erfolgreichste deutsche Jazz-Export, Wegbereiterin der Orgel-Renaissance im Jazz. Und seit einigen Jahren widmet sie sich auch der "Königin der Instrumente", der Kirchenorgel. ...kurz darauf sieht man auf der in Altarnähe angebrachten Leinwand eine lächelnde Künstlerin, die...das Instrument aus der Werkstatt von Romanus Seifert bearbeitet. Was heißt bearbeitet: Ihre schlanken, beweglichen Finger tanzen und vibrieren auf den Tasten, sogar ihre Unterarme setzt sie ein. Bei der Bass-Arbeit scheinen ihre Füße über die Pedale der Orgel zu fliegen. Als eine der ganz wenigen Organisten kann sie mit den Bass-Pedalen ihr Können auf den Tasten virtuos steigern. Das schafft Freiräume für die linke Hand, die sie für rasante Läufe, meditative Sequenzen und balladenhafte Inspirationen nutzt. ...meint man, eine Stepperin bediene die Bassklaviatur. Fast hypnotisch der Sog... Zwischen den Stücken sucht sie die Nähe zum Publikum. ...mit Bach-Anklängen... Warum nicht jetzt eine Messe feiern? ... Am Ende steht das Publikum auf und erklatscht sich eine Zugabe von der tollen Grenzgängerin zwischen den Musikwelten."
(Rhein-Zeitung, 19.9.05)
 

"Heiliger Blues. Barbara Dennerlein spielte in Oberkassel. Ein "Holy Blues" und die Rolling Stones passen nicht zusammen. Dieses Vorurteil widerlegte Barbara Dennerlein bei einem Konzert in der Auferstehungskirche. Ein Jahr nach der Einweihung der Europa-Orgel "Felix Mendelssohn", zu der die Münchener Organistin mit einem Auftritt beigetragen hatte, war sie... zurückgekehrt, um in einem Trio-Konzert weitere Facetten der Pfeifenorgel zum Strahlen zu bringen... Beeindruckend: Dennerleins swingendes und schwerelos tänzelndes Bass-Solo auf den Pedaltasten, das mit seiner Leichtfüßigkeit die naturgemäße Schwerfälligkeit der Pfeifenorgel vergessen machte... Jazzbotschafterin Barbara Dennerlein wollte zeigen, dass man jede Musik auf die Kirchenorgel übertragen kann - Experiment gelungen."
(Rheinische Post 23.5.05)
 

"Das Bass-Solo tanzte auf und mit den Pedalen. Ungebremste Lebensfreude brachte die Organistin in die Oplader Bielertkirche ...eine effektvolle Inszenierung. Ton- und Bildeindrücke multiplizierten sich zu einem Erlebnis von aufregender, beglückender Intensität. Dennerlein ist seit Jahren auf die ersten Plätze von Kritiker- und Publikumsgunst abonniert. ...hat die Vitalität ihres Spiels nichts von Kraft und Frische verloren. Ebenso wenig, wie ihr persönlicher Charme und ihre unglaublich positive Ausstrahlung. Das Sonntagskonzert in der randvoll besetzten Kirche ließ dann auch alle Facetten ihres virtuosen Musikantentums strahlen und funkeln. Ihre Interpretationen,...voll von rhythmischen Gags und Extravaganzen, hinreißend registriert und überquellend von Blue Notes, riefen schon Begeisterungsstürme hervor. Das auf den Pedalen getanzte Bass-Solo war da unmittelbarer Auslöser... Die große Liebe zum Blues hatte sie mit...Eigenkompositionen...meisterhaft illustriert. Wer da noch stillsitzen konnte, war selbst schuld. Ein Fan hatte Barbara Dennerlein ins Gästebuch geschrieben, 'dass ihre Musik das ausdrückte, was nicht gesagt werden kann, aber worüber es unmöglich ist, zu schweigen.' "
(Kölner Stadtanzeiger, 12.5.05)
 

"Jazziges auf der Pfeifenorgel - Fülle von Tonqualitäten - Imponierende Fingerfertigkeit. Freudige Begeisterung zeigten die Mienen der vielen Besucher nach dem grandiosen Konzert von Barbara Dennerlein in der Würzburger Augustinerkirche. Die in aller Welt berühmte Jazz-Organistin hatte dazu vor allem eigene Kompositionen mitgebracht. Sie bediente die große Klais-Orgel der Kirche am Spieltisch vorne, und das bedeutete, dass sie mit der verzögerten Akustik rechnen mußte... Doch die charmante, bescheidene Künstlerin mit dem gewinnenden Lächeln, die mit weicher Stimme ihr Programm selbst ansagte und erklärte, meisterte die Schwierigkeiten bravourös und scheinbar mühelos; auch wenn es in der Kirche bitterkalt war - Dennerlein ließ dies alles nicht spüren, faszinierte durch ihr streckenweise geradezu verinnerlichtes Spiel, das sie mit geschlossenen Augen genoss. Eine Kamera übertrug jede noch so kleine Geste hautnah auf eine Großbildleinwand. So erhielten die Zuhörer einen unmittelbaren Eindruck von der unglaublichen Virtuosität, von der Sensibilität und Energie Dennerleins. Man konnte ihre schlanken, beweglichen Finger auf den Tasten tanzen, vibrieren sehen, das leichte "Schweben" der Füße über die Pedale. Die mächtige Kirchenorgel entwickelte unter ihren Händen eine breite Fülle von Tonqualitäten, vom sanft Lyrischen bis zum riesigen Brausen. Da ging der Körper geschmeidig mit, entwickelten sich grooviger Sound, Spannungen, hingezauberte Triller-Flächen, imponierte die fast magische Fingerfertigkeit der strukturierende, pulsierende Rhythmus. In sich bewegte Klangflächen von suggestiver Wirkung entfalteten sich immer stärker. Da swingte die Orgel, wurde das Thema immer wieder neu umspielt bis zum Fanfaren-Finale sehnsüchtig Melodiöses...stark anschwellende Intensität vereint mit dem tänzerischen Blues-Rhythmus...die Bearbeitung der Orgel sogar mit dem Unterarm...ein fast minimalistisch fortschreitendes, mehr und mehr heller und mächtiger werdendes Werk...spannender, stärker, fülliger...das prachtvolle Finale, noch eindrucksvoller! Viel Beifall und eine beruhigende Zugabe."
(Main Echo 10.2.05)
 

"Dennerlein vom Feinsten. Stehende Ovations am Ende des Orgelkonzerts in St.Christophorus. ...war es gelungen die international bekannte Jazzorganistin in die voll besetzte Werner Kirche zu verpflichten. Mit teils eigens dafür komponierten, teils für dieses Instrument adaptierten Werken brachte sie die etwa 4500 Pfeifen der Christophorus-Orgel zum Swingen. Das Spiel von Dennerlein wurde mittels Videotechnik auf eine Leinwand im vorderen Teil der Kirche übertragen. Ausgefeilte Spieltechnik, frappierende Pedalläufe, Manualwechsel und anderes konnten die Besucher so hautnah miterleben. ... Von Walzer bis Blues über Latin, Bebop und Funk reichte die Palette. Virtuose Sätze wechselten mit ruhigen Passagen. Mit stehenden Ovationen bedankte sich das begeisterte Publikum bei der Künstlerin für diesen außergewöhnlichen Konzertabend und entließ sie erst nach einer mitreißenden Zugabe."
(Westfälischer Anzeiger 21.12.04)
 

"Orgel lernt swingen. Umjubeltes Konzert von Barbara Dennerlein in der Pfarrkirche. Der Konzerttitel Jazz meets Organ hatte nicht nur das Publikum in der ausverkauften Pfarrkirche neugierig gemacht... erleben, wie die renommierte Münchner Jazzmusikerin Barbara Dennerlein den vielen Ausdrucksmöglichkeiten des sakralen Instrumentes eine weitere Facette hinzufügt: swingenden, mitreißenden Jazz... es wurde zu einem großen Erfolg für Barbara Dennerlein, deren faszinierendes Spiel auch hier virtuose Kompetenz, Sensibilität und Gestaltungsstärke überzeugend miteinander zu verbinden wusste... Die TV-Übertragung vom Spieltisch der Empore ermöglicht den Zuhörern, das meisterliche Spiel Dennerleins auf einer Leinwand zu verfolgen: Faszinierend ihre Bass-Arbeit mit den Füßen, die über die Pedale der Orgel zu fließen scheinen und ihrer linken Hand neue Freiräume schaffen. Die nutzt sie für rasante Furiosi, meditative Sequenzen und poetisch-balladeske Inspirationen...kontemplative Klänge und kraftvolles Jazzfeeling."
(Mainpost, 26.10.2004)
 

"Göttin traf auf Königin. Ist Jazz auf einer Kirchenorgel eine Entweihung? Keinesfalls. Wohl kaum eine andere Musik ist so geeignet für die Königin der Instrumente. Eine Göttin an dieser Königin ist zweifellos Barbara Dennerlein. Die Musikerin hielt am Mittwoch Audienz... Das Konzert war eine Reise in eine andere Welt...und diese gefiel den zahlreichen Konzertbesuchern... Zwischen Jazz und Fuge: Keine Grenzen... Es ist erstaunlich wie die Münchnerin es schafft, die Kunst der Fuge mit der Improvisation des Jazz von heute zu verbinden... Das harmonische Gerüst wird durch schier grenzenlose Improvisationsfreude, gepaart mit der Virtuosität einer ausgezeichneten Handwerkerin zu einer Kunst verschmolzen, die in dieser Sparte wohl ihresgleichen sucht, aber bislang nur im Spiel von Barbara Dennerlein gefunden wird. Mal bombastisch schwer, mal himmlisch leicht, Barbara Dennerlein überraschte von Takt zu Takt... Atemberaubende Unabhängigkeit..."
(Lüchow/Dannenberger General-Anzeiger, 24.10.04)
 

"Die Orgel hat den Blues. Krönender Schlusspunkt des Festivals "Jazz in der Kirche" war der Auftritt von Barbara Dennerlein. Das Beste hatten sich die rührigen Macher des Festivals...für den Schluss aufgespart. Mit der Ausnahme-Organistin Barbara Dennerlein... Die attraktive Jazz-Botschafterin war zunächst an der Hammond-Orgel zum Start avanciert, bevor sie vor zehn Jahren mutig in die Gefilde der Kirchenmusiker einbrach und erstaunliche Leistungen an der Pfeifenorgel zustande brachte... Und so durften sie (die Zuhörer) vergnügt nicht allein dem in fabelhaftem Wohlklang registrierten...Spiel Dennerleins lauschen. ...staunen darüber, wie selbstverständlich die erfahrene Meisterin des Bop, Blues und Swing über olympia-verdächtige Unabhängigkeit von Händen und Füßen verfügt. Da setzten pumpende Ostinato-Motive in stetiger legerer Pedalfolge im Bass rhythmische Grundlagen, an denen sich die linke Hand mit ergänzenden Figuren abarbeitete, während die rechte völlig konträre rhythmische Elemente ins bewegte Spiel warf... Grundfiguren, auf denen die 39-jährige in einer lebendigen, flüssigen Tonsprache improvisierte und extemporierte. Aber auch sentimentale Balladen...oder der muntere Pfeifenwalzer...mit ideenreichen Varianten des Dreivierteltakts sorgten für Hörgenuss. ...Tatsächlich hatte Dennerlein es geschafft, die Königin der Instrumente mit dem Blues-Virus zu infizieren! Ein toller Kehraus des Jazzfestivals..."
(Rheinische Post, 22.6.04)
 

"Sound und Rhythmus in jedem Winkel. Orgelvirtuosin Barbara Dennerlein, Schlagzeuger Daniel Messina, eine neue Orgel, die Mystik einer Kirche und sprühende Tanzrhythmen - das erinnerte an die Gottesdienste der Schwarzen Bevölkerung der USA. Kaum zu glauben, dass sich die swingenden, brausenden Orgelpfeifen und das furiose, außer Rand und Band geratene Schlagzeug in der Auferstehungskirche befanden... das Konzert mit der international geschätzten Barbara Dennerlein..., das ein Glanzpunkt im Programm zur Einweihung der Europa-Orgel Felix Mendelssohn darstellte. Und entsprechend war der Andrang an der Kasse... Flinke schöne Hände flogen über den Spieltisch, und wie im Stepp-Tanz huschten die Füße über das Pedalwerk - Sound und Rhythmus in jeden Winkel tragend."
(Rheinische Post, 15.6.04)
 

"Königinnen unter sich: Die Orgel wurde zur Big-Band. Im ersten Teil dieser außergewöhnlichen Veranstaltung begegneten sich zwei Königinnen, die "Hammond Queen" Barbara Dennerlein und die "Königin der Instrumente", die Kirchenorgel. Seit 1994 beschäftigt sich Barbara Dennerlein mit den enormen Klangmöglichkeiten der Pfeifenorgel und zeigte den Zuhörern wie sie dieses Instrument zum swingen bringt. Faszinierend ihre phänomenale Fußarbeit, die durch die Unterstützung der tiefen, großen Orgelpfeifen noch an Intensität gewann. Mit dem luftig swingenden "Waltzing Pipes" ...und mit der "Introduction" als fast klassischem, fugiert wirkenden Abschluss ...stellte sie sich im wahrsten Sinne des Wortes als Kirchenorganistin und die Orgel mit ihrer wunderschönen Klangfülle dar... Hier vereinigte sich spirituelle, sakrale Orgelmusik mit einem reichen, kraftvollen Jazzfeeling und Sound... zauberte Klänge, die dem Publikum das Sitzen, selbst in der Kirche, schwer machten und es immer wieder zu heftigem Applaus hinriss. Mit "Standing Ovations" bedankte sich das begeisterte Publikum..."
(Südkurier, 11.5.04)
 

"Musik zwischen Himmel und Erde. Das Erlebnis der Verschmelzung zwischen Himmel und Erde... In der katholischen Kirche St. Verena brillierte die international bekannte Künstlerin an ihrer Hammond B3 und der Kirchenorgel. Auf höchstem Niveau versteht sie es die unterschiedlichsten Elemente des Jazz miteinander zu verbinden und eine Kommunikation zwischen den beiden Orgeltypen herzustellen... Filigran spielte sie ein ums andere Mal Oktaven auf und abwärts... Die Musiker versanken in ihren Stücken und das Publikum folgte ihnen... Einflüsse des Blues, Swing, Latin, Soul oder auch Funk in ein Programm einzubinden stellt für Barbara Dennerlein kein Problem dar. Die Füße streiften dabei minutenlang genauso kunstvoll über die Pedale wie die Hände über die Tasten der Orgel. Dennerlein verstand es sowohl die klassische Kirchenorgel als auch ihre Hammond Orgel in einen Zusammenhang zu stellen. Der Übergang zwischen den beiden Konzertteilen war kombiniert mit einem Wechsel der Orgeln. Gleichzeitig stellte er eine Zeitreise von der sakralen Musik, mit welcher Dennerlein ebenfalls brillierte, und der Ferne dar. Zu sanften Trommelklängen, die an das Rauschen eines Wasserfalls im Dschungel erinnerten, paarte sich langsam das bewegende Orgelspiel... Die Gefühle von Sehnsucht, Liebe, Freude und Melancholie, die sie damit ausdrückte, waren erlebbar. Dekan Andreas Huber war restlos begeistert."
(Schwarzwälder Bote, 10.5.04)
 

"Dennerleins Klanggewitter. Wenn diese Dame die Hände an ihr Instrument legt, setzt beim Zuhörer Sprachlosigkeit ein. Barbara Dennerlein gelingt es ...Klangwelten ans Licht zu fördern, die man noch nie gehört hat. Ihr Habitus während des Spielens begeistert dabei in gleichem Maße wie die erzeugten Töne. In einem Trancezustand scheint sie sich dann zu befinden: den Kopf leicht schräg gelegt, die Augen geschlossen, Hände und Füße gleiten sanft und doch druckvoll über die Klaviaturen. Eine faszinierende Symbiose... Auf einem Tonträger, vor allem auf der Bühne, erzeugt sie diese Faszination, ob als Solokünstlerin oder in der Formation "Bebab"... Da sie das Pedalspiel meisterhaft beherrscht, gelingt es ihr, speziell von ihr für die Pfeifenorgel komponierte Stücke auf der Kirchenorgel so wiederzugeben, dass das bisweilen etwas träge wirkende Instrument anfängt zu swingen. Jazz und Klassik vermischen sich so auf gewissermaßen nie gehörte Weise."
(Badische Zeitung 9.5.04)
 

"Der Elefant, der tanzt. Zufriedenes Schmunzeln auf den Gesichtern der Zuhörer. Aha, es geht also: Man kann eine Kirchenorgel zum Swingen bringen... Erläuterungen von der Empore, dass so eine Kirchenorgel einem richtigen kleinen Orchester vergleichbar sei. Dem Dennerlein wahrhaft orchestrale Klangfülle abgewann ...mit dem sie frenetische Zugabeforderungen belohnte... Doch präsentierte die Organistin hier nicht nur einen jazzigen Zugriff auf klassische Tonsprache aus eigener Feder, bei dem sich Spannungszustände in sonnig relaxte Grooves auflösten oder impressionistische Strudel im Akkord-Donner explodierten. Und bei dem Improvisation und formale Strenge nebeneinander standen oder verschmolzen... Ein geglücktes Experiment also ...erwies sich das bis auf den letzten Platz besetzte Gotteshaus zudem als durchaus jazztauglich."
(Saarbrücker Zeitung, 30.3.04)
 

"Von Bach bis zum Blues mit der Orgel. Die Königin der Orgel bezauberte an der Königin der Instrumente: Barbara Dennerlein zog als wohl einzige Jazzerin der Welt an Hammond B-3 und Pfeifenorgel alle Register. Sie bescherte Dortmund ein Maßstäbe setzendes Konzertereignis gleich zu Beginn des Jahres. Die 39-jährige Münchnerin hatte im Showgeschäft einen Start hingelegt, der genauso heiß war wie die von ihr einst bevorzugten schwarzen Stilrichtungen Funk und Blues... Das Publikum folgt Barbara Dennerlein. Das Konzerthaus war ausverkauft. Barbara Dennerlein durfte in einem Meer von Sympathie baden. Zum Schluss brandete gar derart viel Beifall auf, dass ihre Fans quer durch alle Altersschichten der Tastenzauberin, beinahe entgegen den Gepflogenheiten im feinen Haus an der Brückstraße, eine Zugabe abklatschten. Dabei war das, was die Jazzerin spielte, alles andere als ein Abklatsch. Barbara Dennerlein zeigte, dass eine Orgel, die dreimanualige Klais noch mehr als die Hammond, eine ganze Big-Band ersetzt - Bass inklusive. Und wie! Barbara Dennerleins leichtfüßige Beinarbeit erinnerte an Stepptanz, wenn sie "Walking-Bässe" doppelt so schnell wie die Band spielte... Barbara Dennerlein machte den Abend zu einer runden Sache, in dem sie nach ihrer weiten Reise von Bach bis Bebop beim Blues ankam. Und wieder zeigte sich, dass gerade die einfachen Strukturen, mit Herzblut interpretiert, beim Publikum die stärksten Gefühle aufkommen lassen. Klasse!"
(Westfälische Rundschau, 12.1.04)
 

"Liebeserklärung an die Altmeister des Jazz - Barbara Dennerlein fasziniert zum Abschluss des Orgelherbstes zahlreiche Zuhörer. Barbara Dennerlein setzte am Sonntag noch ein Highlight auf. Die Frau ist eine umwerfende Jazzerin, die Hunderte von Zuhörern magnetisch anlockte. "Jazz meets Church Organ" war ihr Motto. Wie kreativ die Frau mit der Weigle-Heinzt-Orgel umging war erstaunlich. Was den Reiz der Veranstaltung enorm erhöhte: Die auf Leinwand unmittelbar projizierten Filmaufnahmen der Künstlerin... ein Gesamtbild und Nahaufnahmen mit beweglicher Kamera verdeutlichten den technischen Umgang der Virtuosin mit dem Instrument. Dennerlein schien mit der Orgel verwachsen zu sein, obwohl ihr nur kurze Zeit zur Verfügung stand, um sich mit der Disposition vertraut zu machen. ... Ein verändertes Klangbild bietet eine kirchliche Pfeifenorgel mit ihren zahlreichen Spielhilfen, die Barbara Dennerlein weidlich ausnutzte. Ihr engagiertes Spiel war dabei frappierend und mit Wallers "Ainīt Misbehavin" lieferte sie geradezu eine Visitenkarte ihres Könnens ab: Verzierungen in der rechten Hand, Melodieführung mit der linken und bewegter Rhythmus mit dem Pedal, dass man meinte, eine Stepperin bedient die Bassklaviatur. Was folgte war die Illusion einer großen Jazzband, die ekstatisch oder verträumt, hämmernd oder die Tasten durchfurchend, vorwärtsdrängend oder zurückhaltend, Klangmischung auslotend, agiert. Sentimental, getragen und Wechsel der Beschaulichkeit die Sehnsuchtsvolle Eigenkomposition "Longing" und genussvoll "The Holy Blues" mit Spitzflöte und Anklängen an Bach und klangfaszinierend "Change of Pace". Mit dem Gemshornregister gelang der "Rankett-Blues" eine Verbeugung vor einem Instrumtent, das auch "Wurstfagott" genannt wurde. Neben Gillespies latinorientiertem "Tin Tin Deo" erklang die Neuproduktion "Spiritual Movement No. 1". Mit der Ballade "Li'l Darlin'" erhielt das Publikum noch eine Zugabe."
(Schwarzwälder Bote, 11.11.03)
 

"Orgel wird zum Jazz-Orchester. Im Schlussakkord brauste die Orgel mächtig auf. Wer als Zuspätkommender in diesem Augenblick die Erlöserkirche betrat, hätte meinen können, das Ende eines Bach-Chorals zu hören ... So subtil blau färbte sie aber auch das erste Stück des Abends... Dennerlein an der Pfeifenorgel, das wurde spätestens nach diesem zweiten Stück klar, das ist nicht eine Interpretin an einem Instrument, sondern ein ganzes Jazz-Orchester... In Dennerlein-Kompositionen...kamen die Orgeltöne nicht nur beim Publikum an, sie gingen direkt in die Zuhörer hinein. Fast hypnotisch war der Sog, den die plastische Kreisbewegung der Bässe bei 'Longing' erzeugte. Minimale Gradationen erinnerten dabei stellenweise an Steve Reich. Jazz ist eben auch Neue Musik. Wobei die Organistin das Kunststück verstand, in ihren Fortschreitungen und Variationen ein dunkles, wuchtig tönendes Klangbild aufzubauen, ohne dabei ihren kühlen, sauberen Sound zu verlieren. Spiritualität ja, aber keine Spur von Sentimentalität. Immer wieder spielte Dennerlein auch mit Zitaten, etwa eine Flamenco-Passage in 'Change of Pace', Latin-Anklängen, die locker swingten, oder, wie im 'Holy Blues', einen Auftakt, der an Bachs Toccata und Fuge erinnerte, den sie in die typischen Blues-Farben und Phrasierungen münden ließ. Farbenreiche Abstufungen gelangen ihr ebenfalls in Bearbeitungen fremder Stücke... So spannte Barbara Dennerlein bei ihrem Jazzclub-Starkonzert den Bogen von Kirchenklangtradition zu Jazzmoderne. Ein Brückenschlag, der das Publikum in der gut gefüllten Erlöserkirche zu heftigem Applaus hinriss."
(FT, 16.10.03)
 

"Die Symbiose ist geglückt: Krönung der Königin - Barbara Dennerlein überzeugt mit Jazz auf der Orgel. Den Abschluss der Krönungsfeierlichkeiten für die erneuerte Orgel bildete der Besuch der "Queen of Hammond" Barbara Dennerlein. Die entlockte der neuen Königin Tonkaskaden, die sie wohl noch nie zuvor von sich gegeben hat, aber hoffentlich bald wieder wird... Neben der Fingerfertigkeit beeindruckte insbesonders die Fußarbeit."
(Kreisbote 24.9.03)
 

"Barbara Dennerlein lässt die Orgel swingen. ..Dann begibt sie sich auf die Empore und beginnt mit einem Stück, das sich zunächst anhört wie ein Präludium von Johann Sebastian Bach, gewürzt mit modernen Harmonien. Doch plötzlich wird das Basspedal beweglich, beginnt elegant zu hüpfen, Synkopen gesellen sich dazu und mischen unmerklich andere Klänge darunter, bis es zu swingen beginnt... Mehr und mehr gleitet ihr Spiel hinüber in die Gefilde zwischen Rock und Jazz, bis sie schließlich wieder zurückkehrt und mit einer plagalen Schlusskadenz endet. In einem Stück, das der Trompeter Dizzy Gillespie bekannt machte, krönt sie den Schlussakkord mit dem legendären Hochdruckregister "Tuba mirabilis".
(Landsberger Tagblatt 23.9.03)
 

"Dennerlein läßt die Pfeifen tanzen. Im Rahmen der Internationalen Orgelakademie Bodensee war die Jazzorganistin Barbara Dennerlein mit einem faszinierenden Konzert auf der Woehl-Orgel in St.Petrus Canisius zu Gast. Seit sie vor neuen Jahren zu einem Konzert bei den Bachtagen Würzburg eingeladen wurde, musiziert Barbara Dennerlein nicht nur auf ihrem Spezialinstrument, der Hammondorgel, sondern auch auf der traditionellen Pfeifenorgel und gibt den Jazzfans ebenso wie den Freunden der klassischen Orgelmusik neue Impulse. In Friedrichshafen schöpfte sie auf der 1997 erbauten dreimanualigen Woehl-Orgel, bei der die Registrierungen zuvor elektronisch gespeichert werden und so ein besonders farbiges Klangspektrum erzeugt werden kann, alle Möglichkeiten aus, die Pfeifen zum Tanzen zu bringen. Über Video-übertragung konnte das Publikum auf einer Leinwand im Altarraum die Künstlerin bei ihrer schöpferischen Arbeit beobachten, man sah ihre Füße auf den Pedalen Foxtrott tanzen. So kam zum klingenden Genuß auch ein optischer... Die Organistin begeisterte in der Interpretation von Jazzstandard wie von eigenen Kompositionen... Ungeheuer vielschichtig und experimentierfreudig sind ihre Stücke, melodisch, frei schwingend, bohrend und beißend in den Wiederholungen einzelner Figuren, bricht sie die klassische Orgelimprovisation auf mit ihren ureigenen Jazzelementen.
(Lindauer Zeitung/Schwäbische Zeitung 4.9.03)
 

"Königin der Hammondorgel brilliert in Wenau. Sie zauberte und verzauberte, weil ihre gute alte Hammond B3 ein Teil von ihr geworden ist, auf der sie ihren musikalischen Emotionen freien Lauf lassen kann. Und das wurde bei jedem Stück mit erlebbar, so unterschiedlich und individuell die einzelnen Titel auch waren. ... Barbara Dennerlein gab in ganzer Bandbreite vom Swing bis zum Bebop, vom Latin bis zum Funk, Kostproben ihres auf höchstem Level liegenden Könnens - bei Eigenem und Bearbeitetem. Und auf der "normalen Pfeifenorgel" zu spielen, versäumte sie nicht. So begann sie sogar ihr Konzert, mit einer Eigenkomposition ganz im Stil eines traditionellen Orgelwerks, über das sie anschließend temperamentvoll und gekonnt improvisierte... Mit ihrem musikalischen Temperament, ihrer großartigen bestechenden Spielkunst und ihrem natürlichen Charme in den Plaudereien zwischendurch bestätigte Barbara Dennerlein uneingeschränkt ihren Ruf als die derzeit würdigste Botschafterin des Jazz...wofür das Publikum die Königin der Hammond-Orgel mit Standing Ovations begeistert feierte."
(Aachener Zeitung 6.7.03)
 

"Die groovende Kirchenorgel gibt es doch. Die Eröffnung des Konzertes...offenbarte Barbara Dennerlein als ungemein unterhaltsame, improvisationsfeste und drivende Organistin. Vom Blues bestimmt, bearbeitete sie dieses klassische Thema mit ausgefeilter Registerarbeit und innovativem Pedalspiel. Mit ihrer offensichtlichen Vorliebe zum Holz, zum weichen Klang, beherrschte sie das gigantische Instrument souverän und entlockte ihm Sound und Rhythmus, welche das Instrument tatsächlich zum Swingen brachten, scheute aber auch nicht die volle Registrierung, als sie das Stück mit einer gewaltigen Ballung von Klängen zu Ende brachte. Ihren Eigenkompositionen...wohnte ein Geist inne, der dem sakralen Rahmen dieses Konzertes seine Entsprechung gab. Beginnend, noch im tonalen Bereich, ja fast klassizistisch, wechselte sie leicht atonale Harmonien spielend wieder zurück zur sakralen Inspiration. Das "Pendel der Zeit"...welches in eine meditative Trance versetzte. Fast lyrisch war da ihr Spiel, wenn sie Harmonie um Harmonie aufbaute und mit der Solo-Hand leise darüber flog. So war ihr Spiel gekennzeichnet von einer hohen Improvisationsintelligenz... Hier, wie auch bei den folgenden Eigenkompositionen kitzelte sie aus dem Instrument die unerschöpfliche Klangvielfalt. So erzeugt sie mit Schweller und Pedal einen Sound, der eine ganze Rhythmusgruppe zu ersetzen vermag, der nach dem Kontrabassisten an ihrer Seite suchen lässt... Nicht zuletzt bewies Barbara Dennerlein, dass auch in einer Kirchenorgel Groove stecken kann.
(Weinheimer Nachrichten 11.3.03)
 

"Orgel-Pfeifen zum Swingen zwingen. Weltklasseorganistin Barbara Dennerlein begeisterte an der Pfeifenorgel. Ein ganz besonderes Klangerlebnis erfuhren die Besucher... Nicht nur mit ihrer Musik, auch mit ihrem natürlichen Charme und Witz, mit dem sie ihr Konzert moderierte, nahm Barbara Dennerlein das Publikum für sich ein... Die Finger hüpften über die Tasten, die Füße tanzten auf den Pedalen, mit großem Körpereinsatz brachte sie die Orgel zum Klingen, Brausen und Swingen. Die Zuhörer waren begeistert..Es folgten Stücke, die Barbara Dennerlein selbst für die Pfeifenorgeln komponiert hat und die die speziellen Klangeigenschaften des Instrumentes berücksichtigen. "Introduction" mit klassischen fugenartigen Einflüssen, den "Rankett Blues" mit einem Register, das wie ein Bariton Sax klingt und mit einem fulminanten Solo in der Pedalklaviatur. Und der offenbart, diese Frau lebt ihre Musik. "Change Of Pace" mit verschiedenen Taktarten, Clusterklängen und Glissandi, neben flinken Fingern robbende Hand über Tasten, kriechender Unterarm über Tasten. "Pendel der Zeit" eine philosophische Betrachtung der Künstlerin, die Einladung, sich in die Musik fallen zu lassen. Sie läßt das Pedal swingen, röhrt an, trägt fort, entspannt. Dennerlein verzauberte ihr Publikum mit "Holy Blues" ebenso wie mit "Spiritual Movement" und einem ungewöhnlichen Jazz-Walzer als Zugabe.
(Kreis Bad Kreuznach 21.9.02)
 

"Furiose Impros auf der Kirchenorgel. Charmant ihr Äußeres - furios ihr Spiel! Auf diese Formel lässt sich der Auftritt der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein verkürzen. Die Zuhörer in St.Martin lauschten mit gespitzten Ohren ihren breitgefächerten, ausdrucksstarken Titeln.
(Memminger Zeitung 7/02)
 

"Jazz auf der Kirchenorgel. Hammond-Queen Barbara Dennerlein. Die mitreißende Musikerin aus München wendet sich seit einigen Jahren auch der Pfeifenorgel zu. Die Brixner Initiative Musik und Kirche bot dem Publikum ein unvergleichliches Erlebnis abseits des gewohnten Kirchenmusikrepertoires. Barbara Dennerlein sorgte für ein stimmungsvolles Spannungsverhältnis zwischen dem sakralen Ambiente und ihrem von verschiedenen Jazzrichtungen bis hin zum Funk beeinflußten Stil, ausgelebt an der Pirchner-Orgel aus dem 18.Jh. ... Barbara Dennerlein sorgte durch gekonnte Registrierung und die an das Instrument adaptierte Spielweise in der Interpretation ihrer Eigenkompositionen wie "Spiritual Movement", "Farewell To Old Friends", "Waltzing Pipes" oder in eigenen Bearbeitungen von Jazzstandards wie "Ain't Misbehavin" für überraschende Effekte (ein hübscher Spezialeffekt die Verwendung des Glockenspielregisters ) und füllte dan Sakralraum mit kontemplativen Klängen und sprühenden Tanzrhythmen. Spieltechnische Umstellungen erlaubten - auch dank der exakt ansprechenden Baßstimmen - höchst virtuoses Spiel auf der Pedalklaviatur, beeindruckend demonstriert u.a. im Baßsolo des "Rankett Blues". Faszinierend die Ausführung des Walking Basses, über den sich auf der dreimanualigen Orgel rhythmische Vielfalt und Klangschichten ausbreiten konnten. Das kontrastreiche Programm wurde mit einem extravaganten Blues abgerundet, dessen Intro und Soli noch einmal die Assoziation an einen gemeinsamen Nenner von Jazz und Kirchenorgelmusik, nämlich jenem der Improvisation, weckten."
(Dolomiten, Brixen/I 31.7.02)
 

"Alle Register - Hannover: Barbara Dennerlein begeistert an der Kirchenorgel. Bekannt geworden durch ihr ideenreiches Spiel auf der Hammondorgel, überraschte Dennerlein durch ihr tiefes Wissen um die Geheimnisse von Pedalen, Pfeifen und Registern...gelang der Organistin ein Kunststück: die Verbindung jener für den Jazz so typischen Leichtigkeit mit der majestätischen Klanggewalt der Kirchenorgel. So konnte es etwa passieren, daß ein Blues in ein strahlendes Crescendo, ein kubanischer Montuno unvermittelt in einen Choral mündete."
(HAZ 3/01)

Hammondorgel-Konzerte
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